26/08/2026
Wer ist eigentlich für dich da, wenn du einmal nicht stark sein kannst? 🤍
Diese Frage beschäftigt mich gerade sehr.
Wir sind es gewohnt, für andere da zu sein.
Für unsere Pferde. 🐴
Für unsere Familie.
Für Freunde.
Für den Job.
Für alles, was irgendwie funktionieren muss.
Und dann kommt vielleicht irgendwann der Moment, in dem wir selbst Hilfe brauchen.
Nicht, weil wir schwach sind.
Sondern einfach, weil jeder Mensch irgendwann an einen Punkt kommt, an dem er etwas nicht alleine tragen möchte.
Ich habe in den letzten Wochen selbst erlebt, wie ernüchternd es sein kann, wenn man sich tatsächlich traut zu sagen:
„Ich brauche gerade Hilfe.“
Und dann merkt man, dass nicht jeder, von dem man dachte, er wäre da, auch wirklich da ist.
Das tut weh. 💔
Aber es hat mir auch etwas gezeigt:
Verlässlichkeit erkennt man nicht daran, was jemand sagt.
Sondern daran, was passiert, wenn es schwierig wird.
Auch bei unseren Pferden wissen wir das.
Vertrauen entsteht nicht durch ein einziges schönes Erlebnis.
Es entsteht durch viele kleine Erfahrungen:
Ich bin da.
Ich höre zu.
Ich passe auf dich auf.
Du kannst dich auf mich verlassen.
Vielleicht dürfen wir genau das auch von unseren menschlichen Beziehungen erwarten.
Nicht, dass jemand unsere Probleme löst.
Nicht, dass jemand immer verfügbar ist.
Aber dass ein „Meld dich, wenn du mich brauchst“ auch wirklich etwas bedeutet, wenn wir uns melden.
Denn auch wenn wir oft die Menschen sind, die tragen:
Wir dürfen selbst getragen werden. 🤍
Und vielleicht ist das keine Schwäche.
Vielleicht ist es sogar eine der ehrlichsten Formen von Vertrauen.
Gegenseitigkeit.
Verlässlichkeit.
Respekt.
Darauf kommt es an – bei Mensch und Tier. 🐴💜