30/05/2026
Ferienwohnung gebucht, Vorfreude da.
Und dann: Kind krank. Fieber. Nächte durch.
Ein Familienrhythmus, der nicht deiner ist.
Momente, wo du merkst, dass du seit Tagen irgendwie funktionierst, aber noch nicht wirklich angekommen bist.
Ich kenn das gerade sehr gut.
Das soll kein Jammern sein. Es ist einfach wahr. Urlaub mit Familie ist schön und anstrengend.
Beides gleichzeitig.
Was ich dabei gelernt hab: Wir haben uns die wichtige Frage erst im Urlaub gestellt. Viel zu spät. Was brauchen wir als Familie, damit alle wirklich landen können?
Bei uns waren das drei Dinge: die Möglichkeit für einen Mittagsschlaf, egal wie. Nicht unbedingt ein Bett, aber zumindest ein Kinderwagen auf einem Weg, auf dem man auch schieben kann.
Weniger Wechsel, weil alles schon neu ist und das Nervensystem der Kinder in einer fremden Umgebung sowieso auf Empfang läuft.
Und Wiederholungen statt Programm, denselben Strand, denselben Spielplatz, denselben Ablauf, weil Vertrautes in Neuem das ist, was kleine Kinder stabilisiert.
Hätten wir das vorher geklärt, wären uns die ersten Tage leichter gefallen. Weniger Aufgewühltsein, weniger überlastete Nervensysteme, weniger das Gefühl, nie richtig anzukommen.
Nächstes Mal fangen wir damit an.
Vor der Reise.
Schreib mir super gerne Deine Erfahrung damit in die Kommentare❣️
Anja✨