25/01/2026
Arzt oder Impfdealer?
Eine provokante Frage – und genau deshalb wichtig.
Ab 2026 wird ein Teil der hausärztlichen Vergütung an Impfleistungen gekoppelt.
Keine Impfpflicht. Keine Strafe.
Aber ein finanzieller Anreiz, der beeinflusst, worüber im Behandlungszimmer gesprochen wird.
Die sogenannte Vorhaltepauschale sollte ursprünglich das absichern, was medizinische Versorgung wirklich ausmacht:
Zeit, Erreichbarkeit, Gespräche, Einordnung.
Doch wenn Geld beginnt, Prioritäten zu setzen, verändert das nicht nur den Praxisalltag – sondern auch das Vertrauen.
Wird mehr über Impfungen gesprochen, weil sie medizinisch sinnvoll sind – oder weil sie vergütet werden?
Werden andere präventive Maßnahmen weniger thematisiert?Wie transparent läuft diese Koppelung ab?
Aufklärung heißt nicht, Angst zu machen.
Sondern zu verstehen, wie Systeme wirken – für Ärzt:innen und für Patient:innen.
Für mehr Aufklärung folge mir