16/07/2026
🌳❤️ Sich an einen Baum lehnen und den eigenen Herzschlag spüren, winzige Details wie die Struktur eines Blattes oder eine Ameisenstraße am Boden beobachten, die Perspektive wechseln und auf moosigem Boden liegend hoch in die Baumkronen blicken:
Beim Waldbaden können wir uns mit all unseren Sinnen mit der Natur verbinden.
Ihren Ursprung hat diese Entspannungsmethode in Japan 🇯🇵 – dort nennt man sie „Shinrin Yoku“, was übersetzt bedeutet, ein Bad in der Atmosphäre des Waldes zu nehmen. 🧖♀️
Was zunächst so abstrakt klingt, ist ein wirksames Werkzeug, um uns mit Achtsamkeit im Alltag vertraut zu machen. Dabei schlendern wir durch die Natur und nehmen im Hier und Jetzt die Sinneseindrücke auf, die der Wald uns zu bieten hat. 🧘
Die Waldatmosphäre hilft uns, zu innerer Ruhe zu finden und uns zu erden.
Geräusche, Gerüche oder auch nur ein Windhauch auf der Haut – das alles gibt unserem Körper und unserem Geist Impulse, die uns Gedankenkreise durchbrechen und uns von Stressauslösern distanzieren lassen. 🌿🍁🌸
Der Aufenthalt im Wald spendet uns aber nicht nur Kraft und Gelassenheit. Er stärkt auch unsere Abwehrkräfte, reguliert unseren Blutdruck und unsere Herzfrequenz. 💪
Zum Therapieangebot der Mittelrhein-Klinik gehört das Waldbaden schon längst dazu. Beim Spaziergang durch die Wälder rund um die Klinik werden unsere Patientinnen und Patienten von einem Coach begleitet. Gemeinsam mit diesem machen sie kleine Achtsamkeitsübungen, die ihnen helfen, besondere Eindrücke aus dem Wald auf sich wirken zu lassen.
So leiten wir unsere Patientinnen und Patienten beim Waldbaden dazu an, mit Achtsamkeit und Akzeptanz auch nach der Reha noch Stresssituationen im Alltag und im Beruf besser zu meistern. 🤩