Podologikum am Bertholdplatz Lichtentaler Straße 69 Tel. 07221 1858025

Podologikum am Bertholdplatz Lichtentaler Straße 69 Tel. 07221 1858025 Podologikum am Bertholdplatz - Baden Baden - Podologie - Podologische Schwerpunktpraxis Diabetologie

Die podologische Versorgung steht vor dem Kollaps – jetzt handeln!Sehr geehrte Damen und Herren,die podologische Versorg...
14/07/2026

Die podologische Versorgung steht vor dem Kollaps – jetzt handeln!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die podologische Versorgung in Deutschland befindet sich in einer besorgniserregenden Entwicklung. Während die Zahl der Menschen mit Diabetes mellitus, Polyneuropathien, Durchblutungsstörungen und anderen chronischen Erkrankungen kontinuierlich zunimmt, sinkt gleichzeitig die Zahl der podologischen Praxen.

Immer mehr Kolleginnen und Kollegen geben ihre Praxen auf. Die Gründe sind vielfältig: altersbedingte Praxisaufgaben, fehlender Nachwuchs, wirtschaftlicher Druck sowie eine stetig wachsende Bürokratie, die den eigentlichen Versorgungsauftrag zunehmend in den Hintergrund drängt.

Die Folgen sind bereits heute deutlich spürbar.

Patientinnen und Patienten warten vielerorts Wochen oder Monate auf einen Behandlungstermin. In manchen Regionen finden sie überhaupt keine podologische Praxis mehr. Gerade Risikopatienten sind hiervon besonders betroffen – obwohl regelmäßige podologische Behandlungen dazu beitragen können, Wunden, Infektionen, Krankenhausaufenthalte und im schlimmsten Fall Amputationen zu vermeiden.

Die Podologie ist kein Wellnessangebot und keine kosmetische Dienstleistung. Sie ist ein anerkannter medizinischer Heilberuf und ein unverzichtbarer Bestandteil der Prävention und Versorgung chronisch kranker Menschen.

Gleichzeitig beobachten wir mit Sorge eine zunehmende Verunsicherung der Patientinnen und Patienten.

Bezeichnungen wie „medizinische Fußpflege“, „Fachfußpflege“ oder ähnliche Begriffe vermitteln häufig den Eindruck einer medizinischen Qualifikation. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch nicht um staatlich geregelte Heilberufsbezeichnungen. Zahlreiche Zertifikate oder Teilnahmebescheinigungen ersetzen keine staatlich anerkannte Ausbildung zur Podologin oder zum Podologen.

Gerade Menschen mit Diabetes mellitus, Polyneuropathien oder anderen Risikofaktoren müssen wissen, dass medizinisch notwendige Behandlungen ausschließlich von entsprechend qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden sollten. Wer außerhalb seiner beruflichen Befugnisse medizinische Behandlungen vornimmt, kann erhebliche haftungs- und strafrechtliche Konsequenzen riskieren.

Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die Patientensicherheit, sondern untergräbt auch das Vertrauen in einen staatlich geregelten Gesundheitsberuf.

Deshalb fordern wir:

einen konsequenten Abbau der Bürokratie in podologischen Praxen,
eine angemessene und wirtschaftlich tragfähige Vergütung podologischer Leistungen,
bessere Rahmenbedingungen für Praxisgründungen und Praxisübernahmen,
eine stärkere Nachwuchsförderung und attraktivere Ausbildungsbedingungen,
eine bundesweite Aufklärung über den Unterschied zwischen staatlich anerkannten Podologinnen und Podologen und kosmetischen Fußpflegeangeboten,
einen besseren Schutz der Patientinnen und Patienten vor irreführenden Berufsbezeichnungen.

Die Politik spricht häufig von Prävention, Digitalisierung und Entlastung des Gesundheitswesens. Die Podologie leistet hierzu seit Jahren einen unverzichtbaren Beitrag – oftmals im Stillen und unter schwierigen Bedingungen.

Wer heute die Podologie vernachlässigt, wird morgen die Folgekosten tragen: mehr chronische Wunden, mehr Krankenhausaufenthalte, mehr Amputationen und letztlich höhere Kosten für das gesamte Gesundheitssystem.

Noch ist Zeit zu handeln.

Doch diese Zeit wird knapp.

Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, die Krankenkassen, die Berufsverbände und alle Entscheidungsträger, gemeinsam die notwendigen Weichen zu stellen, damit die podologische Versorgung in Deutschland langfristig gesichert werden kann.

Fußgesundheit ist Medizin. Sie verdient die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht.

Im Namen vieler Podologinnen und Podologen sowie der Patientinnen und Patienten, die täglich auf unsere Arbeit angewiesen sind.

Die ambulante podologische Versorgung steht vor großen Herausforderungen.Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierun...
11/07/2026

Die ambulante podologische Versorgung steht vor großen Herausforderungen.

Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sollen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzt werden. Was auf den ersten Blick nach einer Sparmaßnahme klingt, hat für die Podologie weitreichende Folgen.

➡️ Begrenzte Vergütungssteigerungen
➡️ Steigende Betriebskosten
➡️ Erschwerte Personalgewinnung
➡️ Weniger finanzielle Planungssicherheit
➡️ Langfristige Risiken für die wohnortnahe Versorgung

Gerade Menschen mit Diabetes mellitus, Polyneuropathie oder Durchblutungsstörungen sind auf eine regelmäßige podologische Behandlung angewiesen. Eine starke ambulante Versorgung schützt vor schwerwiegenden Komplikationen und kann im schlimmsten Fall sogar Amputationen verhindern.

Podologie ist keine kosmetische Leistung – sie ist ein anerkannter Heilberuf und ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung.

Wir wünschen uns Rahmenbedingungen, die eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung auch in Zukunft ermöglichen.

👉 💙 Vielen Dank an alle, die unsere Arbeit wertschätzen und sich für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung einsetzen.

Die podologische Versorgung in und um Baden-Baden steht unter Druck.Die Situation der podologischen Versorgung in unsere...
09/07/2026

Die podologische Versorgung in und um Baden-Baden steht unter Druck.

Die Situation der podologischen Versorgung in unserer Region hat sich in den vergangenen Monaten leider deutlich verschärft.

Seit Januar haben drei podologische Praxen ihre Tätigkeit eingestellt – teils altersbedingt, teils aufgrund der stetig zunehmenden Bürokratie und der immer größeren administrativen Belastungen im Gesundheitswesen. Eine Entwicklung, die nicht nur uns Podologinnen und Podologen Sorgen bereitet, sondern vor allem die Patientinnen und Patienten trifft.

Gerade Menschen mit Diabetes mellitus, Polyneuropathien, Durchblutungsstörungen oder anderen medizinischen Grunderkrankungen sind auf eine regelmäßige podologische Behandlung angewiesen. Die Nachfrage steigt kontinuierlich, während die Zahl der medizinischen Leistungserbringer sinkt. Viele Betroffene suchen inzwischen vergeblich nach einem zeitnahen Termin bei einer podologischen Praxis.

Wir Podologinnen und Podologen sind uns dieser schwierigen Situation bewusst und setzen alles daran, die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten. Doch auch wir arbeiten vielerorts an der Belastungsgrenze.

Gerade deshalb möchten wir auf einen wichtigen Punkt aufmerksam machen:

Bitte achten Sie bei medizinischen Fußproblemen auf die Qualifikation Ihres Behandlers.

Bezeichnungen wie „Fachfußpflege“, „medizinische Fußpflege“ oder ähnliche Begriffe sind keine gesetzlich geschützten Heilberufsbezeichnungen. Alles, was vor dem Begriff „…fußpflege“steht, gehört grundsätzlich in den Bereich der kosmetischen Fußpflege und ist nicht mit der staatlich geregelten Ausbildung zur Podologin bzw. zum Podologen gleichzusetzen.

Besonders kritisch sehen wir, dass manche Anbieter mit einer Vielzahl von Zertifikaten, Urkunden oder Teilnahmebescheinigungen werben. Diese mögen den Besuch einzelner Seminare dokumentieren – sie ersetzen jedoch keine staatlich anerkannte Ausbildung und begründen keine Befugnis, medizinisch behandlungsbedürftige oder pathologisch veränderte Haut- und Nagelerkrankungen zu therapieren.

Insbesondere die Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus, Polyneuropathien oder anderen Risikofaktoren gehört ausschließlich in die Hände entsprechend qualifizierter medizinischer Fachkräfte. Wer ohne die erforderliche Qualifikation oder außerhalb seiner rechtlichen Befugnisse medizinische Behandlungen durchführt, setzt sich unter Umständen erheblichen zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen aus.

Unser Rat lautet daher: Informieren Sie sich genau über die Qualifikation Ihres Behandlers. Eine seriöse podologische Praxis verfügt über eine staatliche Berufszulassung, transparente Kontaktdaten, eine Praxisanschrift und eine nachvollziehbare berufliche Qualifikation. Angebote, die lediglich aus einem Vornamen und einer Mobilfunknummer bestehen oder sich ausschließlich über zahlreiche Zertifikate definieren, sollten kritisch hinterfragt werden.

Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass wir dringend bessere Rahmenbedingungen benötigen, damit die podologische Versorgung in unserer Region auch künftig sichergestellt werden kann. Denn Fußgesundheit ist weit mehr als Kosmetik – sie ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung und trägt entscheidend zum Erhalt von Mobilität, Lebensqualität und im Ernstfall sogar zum Erhalt von Gliedmaßen bei.

Fußgesundheit ist Medizin – nicht Kosmetik.
Oliver Gahn-Schuster - PODOLOGIKUM AM BERTHOLDPLATZ Baden Baden

29/01/2025

Patienteninformation: Fußreflexzonenmassage

Was ist eine Fußreflexzonenmassage?
Die Fußreflexzonenmassage ist eine alternativmedizinische Methode, bei der durch gezielten Druck auf bestimmte Bereiche der Fußsohle – sogenannte Reflexzonen – das Wohlbefinden gefördert werden soll. Nach der Theorie der Reflexzonentherapie stehen diese Zonen in Verbindung mit verschiedenen Organen und Körperfunktionen.

Welche Wirkung hat die Massage?
Ziel der Massage ist es, Stress zu reduzieren und Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme positiv zu beeinflussen. Allerdings gibt es für diese Wirkungen keine gesicherten wissenschaftlichen Nachweise. Bitte beachten Sie: Eine Fußreflexzonenmassage kann eine medizinische Behandlung nicht ersetzen.

Wer darf eine Fußreflexzonenmassage durchführen?
Nach deutschem Recht darf eine Fußreflexzonenmassage nur von Heilpraktikern mit entsprechender Ausbildung durchgeführt werden, da sie als Therapieform gilt.

Viele Angebote stammen jedoch aus dem Wellnessbereich und sind lediglich auf Entspannung ausgelegt. Anbieter ohne medizinische Qualifikation, wie Masseure oder Wellness-Dienstleister, dürfen ausschließlich Massagen ohne diagnostische oder therapeutische Zielsetzung anbieten.

Podologen:innen, also medizinische Fußspezialisten, behandeln ausschließlich krankhafte Fußprobleme auf ärztliche Verordnung. Die Fußreflexzonenmassage gehört primär nicht zu ihrem Aufgabengebiet.

Hinweis: Informieren Sie sich vor der Inanspruchnahme einer Fußreflexzonenmassage über die Qualifikation des Anbieters, insbesondere wenn Sie Beschwerden gezielt lindern möchten.

Herzliche Grüße
Oliver Gahn-Schuster

Stellenausschreibung: Assistenz (Minijob) für podologische PraxisSind Sie auf der Suche nach einer abwechslungsreichen T...
05/08/2024

Stellenausschreibung: Assistenz (Minijob) für podologische Praxis

Sind Sie auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Tätigkeit im medizinischen Bereich?
Das Podologikum am Bertholdplatz in Baden Baden sucht eine engagierte Assistenzkraft auf Minijob-Basis mit flexiblen Arbeitszeiten. Wenn Sie eine zuverlässige und freundliche Person sind, dann sind Sie bei uns genau richtig!

Ihre Hauptaufgaben:
Hygiene: Unterstützung bei der Einhaltung und Umsetzung der Hygienestandards in der Praxis.
Patientenmanagement: Empfang und Betreuung der Patienten vor und nach den Behandlungen.
Terminierung: Verwaltung und Koordination von Terminen, sowohl telefonisch als auch vor Ort.

Ihr Profil:
Eine freundliche und zuverlässige Persönlichkeit.
Erfahrungen im medizinischen Bereich sind ein Plus, aber keine Bedingung – wir schulen Sie umfassend.
Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten.
Teamfähigkeit und organisatorisches Talent.

Wir bieten:
Eine gründliche Einarbeitung in Ihre Aufgabenbereiche.
Ein angenehmes Arbeitsumfeld in einem kleinen Team.
Flexible Arbeitszeiten, die sich gut mit anderen Verpflichtungen vereinbaren lassen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an:

[email protected]

Werden Sie Teil des Podologikum am Bertholdplatz und unterstützen Sie uns dabei, unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten!

Vielen Dank und herzliche Grüße,

Oliver Gahn-Schuster

https://www.youtube.com/watch?v=SLEF689sT24
13/06/2024

https://www.youtube.com/watch?v=SLEF689sT24

Die Füsse zählen zu den Körperteilen, die im Alltag gerne ignoriert werden. Dabei sind sie die stabile Basis für ein aktives Leben – und eine enorme Einschrä...

Fortbildung im Bereich der Podologie ist von entscheidender Bedeutung, um mit den neuesten Entwicklungen, Techniken und ...
24/03/2024

Fortbildung im Bereich der Podologie ist von entscheidender Bedeutung, um mit den neuesten Entwicklungen, Techniken und Forschungsergebnissen Schritt zu halten. Sie ermöglicht es Podologen, ihre Fähigkeiten zu verbessern, ihre Patienten besser zu behandeln und professionell auf dem neuesten Stand zu bleiben. Durch kontinuierliche Fortbildung können Podologen neue Behandlungsmethoden kennenlernen, die Effektivität ihrer Praxis steigern und letztendlich die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Patienten verbessern. Oliver Gahn-Schuster

02/02/2024

Adresse

Lichtentaler Straße 69
Baden-Baden
76530

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00

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