Naturheilpraxis für Tiere ZF20

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Neulich in der TeB… – Die kleinen HinweiseMeistens erzählen oder schreiben mir die Menschen, die mit ihren Fellnasen zu ...
06/06/2026

Neulich in der TeB… – Die kleinen Hinweise

Meistens erzählen oder schreiben mir die Menschen, die mit ihren Fellnasen zu mir kommen, schon im Vorfeld, worum es ungefähr geht.

Für gewöhnlich lasse ich Euch dann erst einmal erzählen: Was ist Euch aufgefallen? Was hat sich verändert? Seit wann besteht ein bestimmtes Problem? Gab es vorher besondere Ereignisse?

Das mache ich, um ein möglichst umfassendes Bild Eurer Fellnase zu bekommen.
Denn so werden mehr und mehr Zusammenhänge sichtbar. Was dazu führ passende Lösungen zu finden.

So, und jetzt kommen wir auch endlich zum eigentlichen Thema dieses Beitrags.

Oft, stelle ich -vor allem in der TeB, aber nicht ausschließlich- Fragen zu den Ausscheidungen Eurer Fellnasen. Zum Beispiel zum Kot: Form, Farbe, Konsistenz und so weiter. (Wir müssen das jetzt nicht weiter ausführen. 😁)

Neulich folgte im Laufe des Gesprächs dann irgendwann ein etwas zögerliches Geständnis:

👉🏼👈🏼 „Also… ich habe heute Morgen sogar ein Foto vom Haufen gemacht. Dann wollte ich es dir schicken und dachte: Nee, das kann man doch nicht machen.“

Lange Rede, kurzer Sinn:
Tatsächlich habe ich mich gefreut, das Foto zu sehen.

Denn an den Ausscheidungen unserer Fellnasen lässt sich oft erstaunlich viel erkennen. Manchmal geben sie Hinweise darauf, was im Verdauungstrakt passiert. Manchmal zeigen sie, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und manchmal bestätigen sie auch einfach einen Verdacht.

Was für andere völlig normal und eher unspektakulär erscheint, ist für mich oft ein wichtiges Puzzleteil.

Und falls Du gerade überlegst, ob das auch für Fotos von Hochgewürgtem oder Erbrochenem gilt: Ja. Das interessiert mich ebenfalls. 😄

Oft sind es nämlich genau die Dinge, die im Alltag schnell übersehen werden, die wertvolle Hinweise liefern können. Eine veränderte Kotkonsistenz, eine andere Farbe oder auch etwas Hochgewürgtes oder Erbrochenes: Farbe, Konsistenz usw.

Wenn es darum geht herauszufinden, wie ein Tier bestmöglich unterstützt werden kann, kann es sinnvoll sein, auch den kleinen und unscheinbaren Veränderungen etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

ZeckenKaum steigen die Temperaturen, sind sie wieder da. (Wobei… in Zeiten des Klimawandels gibt’s Zecken fast das ganze...
02/06/2026

Zecken

Kaum steigen die Temperaturen, sind sie wieder da. (Wobei… in Zeiten des Klimawandels gibt’s Zecken fast das ganze Jahr über.)

Während manche Fellnasen scheinbar jede Zecke einsammeln, bleiben andere oft weitgehend verschont….

🌿🐶 Mein liebes Ori-Getier war, als sie bei mir einzog, ein richtiges „Zecken-Such-Gerät“. Sie hat nur mal kurz Richtung Wegrand geschaut und war voller Zecken. 🫠 Heute hingegen sammelt sie so gut wie keine Zecken mehr ein. 🤔

🌿😸 Im Gegensatz dazu blieb Meckie, mein kauziger alter Kater, in seinem ganzen Leben weitestgehend von ihnen verschont. 🤔

Zecken gehören in den warmen Monaten für viele Hunde und Katzen zum Alltag.
Sie warten in Gräsern, Büschen und am Wegesrand auf einen geeigneten Wirt.

Warum scheinen manche Fellnasen Zecken deutlich häufiger einzusammeln als andere?

Wie in den meisten Fällen hängt das von verschiedenen Faktoren ab.

Zum Beispiel:

• Aufenthaltsort und Umgebung (nicht zu unterschätzen)
• Fellbeschaffenheit
• Aktivitätsverhalten
• Jahreszeit
• allgemeine körperliche Verfassung

Zum einen spielt die allgemeine körperliche Verfassung eine Rolle – also wie stabil oder belastet ein Organismus gerade ist.

Zum anderen unterscheiden sich Tiere in ihrem Stoffwechsel und darin, wie der Körper auf äußere Reize reagiert.

Auch das Hautmilieu wird in diesem Zusammenhang immer wieder genannt – also die Frage, wie die Hautoberfläche beschaffen ist und welche Bedingungen dort herrschen.

Hinzu kommt, dass auch Ernährung und Darmflora den gesamten Organismus beeinflussen können und damit indirekt ebenfalls eine Rolle spielen könnten.

Und nicht zuletzt zeigt die Erfahrung immer wieder, dass jedes Tier einfach gesagt eine sehr individuelle Ausgangslage mitbringt.

Deshalb reagieren Tiere auch unterschiedlich auf äußere Einflüsse.

Während manche Fellnasen scheinbar jede Zecke „mitnehmen“, bleiben andere trotz gleicher Umgebung weitgehend verschont.

Woran das genau liegt, lässt sich meist nicht auf einen einzelnen Faktor zurückführen.

Vielmehr scheint auch hier das Zusammenspiel verschiedener Einflüsse eine Rolle zu spielen.

🚨 Zeckenschutz

Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Zeckenschutzes.

Welche sinnvoll sind, hängt immer vom Tier und seiner individuellen Situation ab.

⚠️ Zecken können (gefährliche) Krankheiten übertragen (z. B. FSME, Borreliose …). Darum sollten wir unsere Haustiere vor ihnen schützen.

Wie? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

* natürliche Zeckenprophylaxe: hierzu zählen verschiedene Ansätze, z. B. bestimmte Kräuter, Öle oder ergänzende Futterbestandteile. Die Erfahrungen damit sind jedoch sehr unterschiedlich. Zudem werden gerade im Internet viele Maßnahmen empfohlen, deren Wirksamkeit fraglich ist. Deshalb gilt hier: Augen auf! und Informationen kritisch prüfen. 🌿🧐

* chemischer Zeckenschutz (z. B. Spot-ons, Tabletten, Halsbänder)
wirkt gezielt gegen Zecken, indem diese abgewehrt oder nach dem Kontakt abgetötet werden
wird häufig bei stark gefährdeten Tieren oder in Risikogebieten eingesetzt
sollte immer individuell abgewogen werden (Wirksamkeit vs. mögliche Nebenwirkungen)

* mechanischer Schutz & Absammeln
regelmäßiges Absuchen des Fells nach Spaziergängen
schnelles Entfernen von Zecken kann das Risiko einer Krankheitsübertragung reduzieren
besonders sinnvoll bei Tieren, die stark betroffen sind oder viel im hohen Gras unterwegs sind

* Umweltmanagement
Vermeidung von stark zeckenbelasteten Bereichen (z. B. hohes Gras, Waldränder in bestimmten Zeiten)
angepasstes Spaziergangsverhalten kann das Risiko deutlich senken

* individuelle Kombination
in der Praxis zeigt sich oft, dass eine Kombination verschiedener Ansätze sinnvoll sein kann – abhängig von Tier, Lebensumständen, Region und persönlicher Einschätzung

Welche Möglichkeit sinnvoll ist, hängt letztlich immer vom jeweiligen Tier und seiner individuellen Situation ab.

💡 Zum Thema Absammeln: Kennt ihr schon den „Lupen-Trick“, der das Erkennen von Zecken erleichtern soll? Ich hab’ ihn mal ausprobiert und tatsächlich macht er Zecken leichter erkennbar. 😁🧐

😉So richtet ihr den Invertierungsfilter auf eurem Smartphone ein:

📱 iPhone

1. Öffnet die App „Lupe“.
2. Tippt auf das Zahnrad-Symbol (Einstellungen).
3. Unter „Andere Steuerelemente“ findet ihr den Punkt „Filter“.
4. Fügt diesen über das Plus-Zeichen hinzu.
5. Bestätigt anschließend mit „Fertig“.
6. Öffnet nun das Filtermenü (die drei Kreise).
7. Wählt dort den Filter „Invertiert“ aus.

📱 Android

1. Sucht in den Einstellungen oder über die Suchleiste nach „Lupe Shortcut“.
2. Richtet den Schnellzugriff ein.
3. Startet anschließend den Shortcut.
4. Die Kamera öffnet sich mit verschiedenen Filteroptionen.
5. Wählt dort ebenfalls den Filter „Invertiert“ aus.

Mit dem Invertierungsfilter lassen sich Zecken oft deutlich besser erkennen. 🧐

Allerdings lassen sich Zecken leider nicht vollständig vermeiden.

Aber wir können genauer hinschauen, bewusster beobachten und den passenden Umgang für das eigene Tier finden.

Denn auch hier zeigt sich wieder:
Es gibt nicht die eine Lösung, die für jedes Tier gleichermaßen passt. 🌿🐾

Wie ist das bei euren Tieren? Sammelt ihr regelmäßig Zecken ein oder gehören eure Fellnasen eher zur „kaum betroffen“-Fraktion? 👇

Und plötzlich ist der Sommer da…. ☀️Natürlich möchten wir – gerade an warmen bis heißen Tagen – unseren Haustieren etwas...
28/05/2026

Und plötzlich ist der Sommer da…. ☀️

Natürlich möchten wir – gerade an warmen bis heißen Tagen – unseren Haustieren etwas Abkühlung verschaffen.

Zu den häufig genutzten Möglichkeiten zur Abkühlung gehören z. B.:
• Wasser (Teich, Bach, Dusche, Planschbecken …)
• Kühlmatten
• nasse Handtücher
• schattige, kühle Liegeplätze

Der Körper versucht bei Wärme immer, seine Temperatur selbst auszugleichen – z. B. über Hecheln, reduzierte Aktivität und das Aufsuchen kühler Plätze.

Abkühlung hilft dem Körper bei der Temperaturregulation.

Unsere Fellnasen:

Viele Hunde und Katzen nehmen kühlen Untergrund gern an, wenn er ihnen guttut.

Bei Hunden ist auch Wasser oft sehr beliebt.

Andere Tiere hingegen meiden Kälte oder Berührung mit Wasser eher und suchen sich ihre eigenen Wege, mit Wärme umzugehen.

Wichtig ist:
Nicht jedes Tier reagiert gleich auf Abkühlung.

Warum Abkühlung auch zum Problem werden kann:

• zu schnelle Abkühlung kann unangenehm sein und den Kreislauf belasten
• sehr kaltes Wasser kann den Körper kurzfristig stressen – Kreislauf, Nieren, …
• nicht jedes Tier sucht aktiv Wasser oder Kühlung
• starke Kühlung kann den Körper dazu bringen, gegenzuregulieren

Gerade bei aktiver Kühlung – z. B. über Kühlmatten oder sehr kalte Flächen – wird häufig nicht daran gedacht:
Der Körper versucht weiterhin selbst, seine Temperatur stabil zu halten.

Wird von außen zu stark gekühlt, reagiert der Organismus mit Gegenregulation – z. B. über Veränderungen der Durchblutung.

Der Körper versucht dabei, Wärme im Inneren zu halten und den Temperaturverlust auszugleichen.

Dadurch kann starke oder dauerhafte Kühlung für unsere Fellnasen auch unangenehm werden – z. B. durch Muskelanspannung, Unruhe oder Kreislaufstress.

Manche Tiere stehen deshalb nach kurzer Zeit wieder auf, wechseln ständig den Platz oder meiden bestimmte Kühlmöglichkeiten komplett.

Gerade sensible, ältere oder kreislaufempfindliche Tiere reagieren manchmal stärker auf sehr kalte Untergründe oder große Temperaturunterschiede.

Unsere Haustiere sind alle verschieden.

Während die meisten Katzen Wasser eher vermeiden würden, gibt es durchaus auch die kleinen Experten, die plötzlich gern im Teich sitzen. 🙄
Die Katze im 2. Foto hat es sich heute ganz selbstverständlich in meiner Wucherecke gemütlich gemacht. 🤭 (… wobei ich mich leise frage, wo sie eigentlich wohnt? 🤔😅🐈)

Darum ist die Art der Abkühlung oft gar nicht entscheidend, entscheidend ist:
• Sucht das Tier die Abkühlung freiwillig?
• Wirkt es entspannt dabei?
• Bleibt der Effekt angenehm oder nur kurzfristig?

Auch im Sommer spielen mehrere Faktoren zusammen:
• Alter und Konstitution
• Kreislaufstabilität
• Stresslevel
• Aktivität im Tagesverlauf
• Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit

Darum gibt es selten die eine pauschale Lösung.

Fazit:
Abkühlung im Sommer kann sinnvoll sein – wenn sie zum Tier passt.

Oft ist es sinnvoller, verschiedene Möglichkeiten anzubieten, statt eine bestimmte Form der Abkühlung zu erzwingen.

Mein Wuff Ori zum Beispiel:
Im Garten hat sie verschiedene Möglichkeiten, sich abzukühlen.

Am liebsten sitzt oder liegt sie in ihrer blauen Plastikwanne. 😅

Allerdings liegt sie auch gerne im Schatten auf der Terrasse, unter verschiedenen Büschen oder sucht sich Stellen mit feuchtem Boden.

Und zwischendrin liegt sie manchmal minutenlang in der prallen Sonne. ☀️

Tiere zeigen uns oft ziemlich gut, was ihnen gerade guttut – wenn wir genau hinschauen.

Probieren geht über studieren …

Es gibt Angebote über Angebote, die bei unseren Haustieren für Abkühlung sorgen sollen, aber im Endeffekt entscheiden unsere Vierbeiner selbst, was ihnen guttut. ☀️

(Ab morgen soll es wieder sommerlich warm und sonnig werden! 🎉 ☀️🐈🦮🌱)

Hallo zusammen ☺️heute war/ist der erste richtig warme Tag des Jahres. 🌞Hier ist eine kleine Erinnerung, dass sich der B...
23/05/2026

Hallo zusammen ☺️

heute war/ist der erste richtig warme Tag des Jahres. 🌞

Hier ist eine kleine Erinnerung, dass sich der Boden draußen jetzt immer mehr aufheizt. Denkt bitte an die Pfoten Eurer Fellnasen, wenn ihr draußen seid und spazieren geht. 🐾😉

Frohe Pfingsten und schöne, entspannte Feiertage Euch allen. 🌿

Der DarmGesundheit beginnt im Darm. - diesen Satz haben viele von uns schon öfter gehört.Aber was bedeutet er genau?Nun,...
21/05/2026

Der Darm

Gesundheit beginnt im Darm. - diesen Satz haben viele von uns schon öfter gehört.
Aber was bedeutet er genau?
Nun, der Darm spielt eine zentrale Rolle im Körper. Er ist nicht nur dazu da Nahrung zu verdauen, sondern übernimmt weitaus mehr Aufgaben.

Dazu gehören z. B.:
• Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen
• Unterstützung des Immunsystems
• Schutz vor unerwünschten Keimen
• Bildung wichtiger Stoffwechselprodukte
• Einfluss auf Stoffwechsel und Allgemeinbefinden

Der Darm ist ein empfindliches System, das auf viele innere und äußere Faktoren reagiert.

Besonderheiten beim Hund:

Der Hund ist ein sogenannter Carni-Omnivore – also ein Fleischfresser mit flexibler Nahrungsaufnahme. 🤭

Der Darm des Hundes ist im Vergleich zur Katze deutlich länger und stärker auf eine vielseitigere Ernährung ausgelegt.

Dieser Unterschied führt zu einer anderen Verdauungsphysiologie als bei Katzen, denn Hunde besitzen sowohl enzymatische als auch mikrobielle Verdauungsanteile in stärker ausgeprägter Form.

Das bedeutet, sie können Kohlenhydrate in gewissem Maß gut verwerten, sofern diese entsprechend aufgeschlossen sind.

Die Resorptionsfähigkeit des Dünndarms ist beim Hund höher als bei der Katze. Dadurch kann er Nährstoffe aus unterschiedlich aufbereiteten Futtermitteln effizient aufnehmen.

Im Dickdarm beginnt bei Hund und Katze gleichermaßen die mikrobielle Verdauung sowie die Wasserresorption.

Das Caecum ist beim Hund korkenzieherartig gewunden. Es hat nur eine geringe Verdauungsfunktion, denn, im Gegensatz zu Pflanzenfressern, findet keine nennenswerte Fermentation von Zellulose statt. Seine Hauptaufgaben beschränken sich auf die Resorption von Wasser und Elektrolyten und eine unterstützende Zersetzung von Nahrungsresten durch Bakterien.

Unsere Vierbeiner können Ungleichgewicht oft über längere Zeit ausgleichen.
Darum fallen uns Veränderungen und mögliche Probleme oft nicht sofort auf.

Ursachen für Darmbelastung:
• Fütterungsfehler
• häufige Futterwechsel
• Medikamente
• Stress
• chronische Entzündungen
• Parasiten
• Infektionen
• Umweltbelastungen

Es gibt sehr empfindliche und weniger empfindliche Fellnasen.

Der Darm beeinflusst zahlreiche Prozesse im gesamten Körper. Belastungen zeigen sich dabei nicht immer nur über die Verdauung. Beschwerden sind oft unspezifisch und werden nicht gleich mit dem Darm in Verbindung gebracht.

Mögliche Symptome:
• wiederkehrender Durchfall
• Blähungen
• wechselnde Kotaualitäten
• Appetitveränderungen
• stumpfes Fell
• Juckreiz
• allgemeine Unverträglichkeiten
• erhöhte Empfindlichkeit

Wie so oft spielen auch hier häufig mehrere Faktoren eine Rolle.

Darm und Immunsystem arbeiten eng zusammen:
Ein großer Teil des Immunsystems hat seinen Sitz im Darm.
Die Darmflora sowie die Futterzusammensetzung können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Wichtig bleibt jedoch:
Nicht jede Verdauungsstörung bedeutet automatisch eine schwere Darmerkrankung.

Und nicht jede Auffälligkeit lässt sich allein über das Futter erklären.

Entscheidend ist immer:
👉 das einzelne Tier
👉 seine Vorgeschichte
👉 seine Ernährung
👉 und das gesamte Bild

Der Darm leistet täglich unglaublich viel für den Körper.

Darum kann es sinnvoll sein, nicht nur auf einzelne Symptome zu schauen, sondern auch auf die möglichen Zusammenhänge.

Gern unterstütze ich euch beim Einordnen. 🌿🐾

(Auch hier sind die Unterschiede zwischen Hund und Katze groß, darum habe ich auch diesen Beitrag aufgeteilt. ☺️)

Der DarmGesundheit beginnt im Darm. - diesen Satz haben viele von uns schon öfter gehört.Aber was bedeutet er genau?Nun,...
21/05/2026

Der Darm

Gesundheit beginnt im Darm. - diesen Satz haben viele von uns schon öfter gehört.
Aber was bedeutet er genau?
Nun, der Darm spielt eine zentrale Rolle im Körper. Er ist nicht nur dazu da Nahrung zu verdauen, sondern übernimmt weitaus mehr Aufgaben.

Dazu gehören z. B.:
• Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen
• Unterstützung des Immunsystems
• Schutz vor unerwünschten Keimen
• Bildung wichtiger Stoffwechselprodukte
• Einfluss auf Stoffwechsel und Allgemeinbefinden

Der Darm ist ein empfindliches System, das auf viele innere und äußere Faktoren reagiert.

Besonderheiten bei der Katze:

Der Darm der Katze (obligater carnivore) ist mit der 3-fachen Körperlänge deutlich kürzer als der, der Hunde.

Dieser Unterschied führt zu einem Unterschied in der Verdauungsphysiologie, denn Katzen besitzen einen rein enzymatischen Verdauungstrakt.

Das bedeutet, ihre Verdauung ist auf leicht verdauliche tierische Proteine ausgelegt.

Bei Katzen ist die Resorptionsfähigkeit des Dünndarms ist etwa 10% geringer als bei Hunden. Das unterstreicht die Notwendigkeit einer fleischreichen Ernährung.
Im Dickdarm beginnt bei Katze und und gleichermaßen die mikrobielle Verdauung, sowie die Wasserresoption.
Das Caecum: bei Katzen ist es „nur“ kommaförmig und zwischen 10-40mm lang.

Unsere Katzen können Ungleichgewichte oft über längere Zeit ausgleichen.
Deshalb fallen Veränderungen oder mögliche Probleme häufig nicht sofort auf.

Unsere Vierbeiner können Ungleichgewicht oft über längere Zeit ausgleichen.
Darum fallen uns Veränderungen und mögliche Probleme oft nicht sofort auf.

Ursachen für Darmbelastung:
• Fütterungsfehler
• häufige Futterwechsel
• Medikamente
• Stress
• chronische Entzündungen
• Parasiten
• Infektionen
• Umweltbelastungen

Es gibt sehr empfindliche und weniger empfindliche Fellnasen.

Der Darm beeinflusst zahlreiche Prozesse im gesamten Körper. Belastungen zeigen sich dabei nicht immer nur über die Verdauung. Beschwerden sind oft unspezifisch und werden nicht gleich mit dem Darm in Verbindung gebracht.

Mögliche Symptome:
• wiederkehrender Durchfall
• Blähungen
• wechselnde Stuhlqualitäten
• Appetitveränderungen
• stumpfes Fell
• Juckreiz
• allgemeine Unverträglichkeiten
• erhöhte Empfindlichkeit

Wie so oft spielen auch hier häufig mehrere Faktoren eine Rolle.

Darm und Immunsystem arbeiten eng zusammen:
Ein großer Teil des Immunsystems hat seinen Sitz im Darm.
Die Darmflora sowie die Futterzusammensetzung können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Wichtig bleibt jedoch:
Nicht jede Verdauungsstörung bedeutet automatisch eine schwere Darmerkrankung.

Und nicht jede Auffälligkeit lässt sich allein über das Futter erklären.

Entscheidend ist immer:
👉 das einzelne Tier
👉 seine Vorgeschichte
👉 seine Ernährung
👉 und das gesamte Bild

Der Darm leistet täglich unglaublich viel für den Körper.

Darum kann es sinnvoll sein, nicht nur auf einzelne Symptome zu schauen, sondern auch auf die möglichen Zusammenhänge.

Gern unterstütze ich euch beim Einordnen. 🌿🐾

(Auch hier sind die Unterschiede zwischen Hund und Katze groß, darum habe ich auch diesen Beitrag aufgeteilt. ☺️)

Die Leber des Hundes – Funktionen & ZusammenhängeDie Leber spielt eine zentrale Rolle im Körper, bekommt jedoch oft weni...
19/05/2026

Die Leber des Hundes – Funktionen & Zusammenhänge

Die Leber spielt eine zentrale Rolle im Körper, bekommt jedoch oft wenig Aufmerksamkeit.

Dabei übernimmt sie zahlreiche Aufgaben und arbeitet meist still und unbemerkt im Hintergrund.

Dazu gehören:

• Stoffwechselprozesse
• Verarbeitung von Nährstoffen
• Speicherung von Vitaminen
• Unterstützung der Verdauung
• Entgiftung und Ausscheidung bestimmter Stoffe

Die Leber ist außerdem erstaunlich belastbar und regenerationsfähig.
Doch auch sie hat ihre Grenzen.

Hunde können vieles über lange Zeit ausgleichen – so auch ihre Leber.

Gerade deshalb fallen Veränderungen häufig erst spät auf.

Ursachen für Leberbelastung:
• dauerhaft ungeeignetes Futter
• Übergewicht
• Medikamente
• chronische Entzündungen
• Umweltbelastungen
• Stress
• Stoffwechselbelastungen

Nicht jeder Hund reagiert dabei gleich empfindlich.

Warum Leberprobleme oft lange unbemerkt bleiben:

Die Leber besitzt eine außergewöhnlich hohe Regenerationsfähigkeit.

Selbst bei einem Verlust großer Teile des Funktionsgewebes (70%) kann sie noch lange gut arbeiten.

Genau deshalb werden Belastungen häufig erst spät sichtbar und Beschwerden sind oft sehr unspezifisch.

Mögliche Symptome:
• wiederkehrende Verdauungsprobleme
• Appetitveränderungen
• stumpfes Fell
• Müdigkeit
• erhöhte Empfindlichkeit
• Gewichtsveränderungen
• Juckreiz
• allgemeine Unverträglichkeiten

Auch hier -wie so oft- spielen meist mehrere Faktoren eine Rolle.

Darm und Leber arbeiten eng zusammen:

Die Verdauung beeinflusst zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper.
Auch die Darmflora und die Futterzusammensetzung können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Deshalb ist ein ganzheitlicher Blick oft wichtig.

Wichtig bleibt jedoch:
Erhöhte Leberwerte bedeuten nicht automatisch eine schwere Erkrankung.
Und normale Werte schließen Belastungen nicht immer vollständig aus.

Entscheidend ist immer:
👉 das einzelne Tier
👉 seine Vorgeschichte
👉 seine Ernährung
👉 und das gesamte körperliche Bild

Die Leber leistet täglich unglaublich viel für den Körper.

Darum kann es sinnvoll sein, nicht nur auf einzelne Symptome zu schauen, sondern auch auf die möglichen Zusammenhänge.

Gern unterstütze ich euch beim Einordnen. 🌿🐾

(Beim schreiben dieses Beitrags ist mir (mal wieder) bewusst geworden, dass Hund und Katze grundverschieden sind. & der Beitrag viel zu lang werden würde, wenn ich beide in einem Beitrag unterbringen würde. ❤️ Darum gibt es heute 2 Posts. Einen über Hunde & einen über Katzen.) 🐈🦮

Die Leber der Katze – Funktionen & BesonderheitenDie Leber spielt eine zentrale Rolle im Körper, bekommt jedoch oft weni...
19/05/2026

Die Leber der Katze – Funktionen & Besonderheiten

Die Leber spielt eine zentrale Rolle im Körper, bekommt jedoch oft wenig Aufmerksamkeit.

Dabei übernimmt sie zahlreiche Aufgaben und arbeitet meist still und unbemerkt im Hintergrund.

Dazu gehören z. B.:
• Stoffwechselprozesse
• Verarbeitung von Nährstoffen
• Speicherung von Vitaminen
• Unterstützung der Verdauung
• Entgiftung und Ausscheidung bestimmter Stoffe

Die Leber ist außerdem erstaunlich belastbar und regenerationsfähig.
Doch auch sie hat ihre Grenzen.

Katzen können Belastungen oft nur eingeschränkt ausgleichen – insbesondere im Vergleich zum Hund.

Gerade deshalb können Veränderungen bei Katzen schneller relevant werden, auch wenn sie lange unauffällig erscheinen.

Ursachen für Leberbelastung bei Katzen:
• dauerhaft ungeeignetes Futter
• Übergewicht
• Medikamente
• chronische Entzündungen
• Umweltbelastungen
• Stress
• Stoffwechselbelastungen

Der Stoffwechsel von Katzen reagiert insgesamt empfindlicher auf Belastungen als der von Hunden.

Warum Leberprobleme oft lange unbemerkt bleiben:

Die Leber besitzt eine außergewöhnlich hohe Regenerationsfähigkeit.
Das bedeutet, dass sie selbst bei einem Verlust großer Teile des Funktionsgewebes (70%) noch lange gut arbeiten kann.

Genau deshalb werden Belastungen häufig erst spät sichtbar und Beschwerden wirken oft sehr unspezifisch.

Mögliche Symptome:
• wiederkehrende Verdauungsprobleme
• Appetitveränderungen
• stumpfes Fell
• Müdigkeit
• erhöhte Empfindlichkeit
• Gewichtsveränderungen
• Juckreiz
• allgemeine Unverträglichkeiten

Wie so oft spielen häufig mehrere Faktoren eine Rolle.

Darm und Leber arbeiten eng zusammen:

Die Verdauung beeinflusst zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper.
Auch die Darmflora und die Futterzusammensetzung können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Deshalb ist ein ganzheitlicher Blick oft wichtig.

Wichtig bleibt jedoch:
Erhöhte Leberwerte bedeuten nicht automatisch eine schwere Erkrankung.
Und normale Werte schließen Belastungen nicht immer vollständig aus.

Entscheidend ist immer:
👉 das einzelne Tier
👉 seine Vorgeschichte
👉 seine Ernährung
👉 und das gesamte körperliche Bild

Die Leber leistet täglich unglaublich viel für den Körper.

Darum kann es sinnvoll sein, nicht nur auf einzelne Symptome zu schauen, sondern auch auf die möglichen Zusammenhänge.

Gern unterstütze ich euch beim Einordnen. 🌿🐾

(Beim schreiben dieses Beitrags ist mir (mal wieder) bewusst geworden, dass Hund und Katze grundverschieden sind. & der Beitrag viel zu lang werden würde, wenn ich beide in einem Beitrag unterbringen würde. ❤️ Darum gibt es heute 2 Beiträge. Einen über Hunde & einen über Katzen.🐈🦮)

Hallo,manche Beschwerden zeigen sich leise.Nicht immer ist sofort erkennbar, was ein Tier aus dem Gleichgewicht bringt. ...
17/05/2026

Hallo,

manche Beschwerden zeigen sich leise.
Nicht immer ist sofort erkennbar, was ein Tier aus dem Gleichgewicht bringt. Deshalb schaue ich genau hin, um dein Tier individuell zu begleiten und passende Wege zur Unterstützung zu finden.

Dabei spielt nicht nur einzelne Faktoren eine Rolle, sondern das Zusammenspiel aus Ernährung, Alltag und den ganz individuellen Bedürfnissen deines Tieres. 🐾

Ganzheitlich. Individuell.
Mit Blick auf das Ganze.

Wenn du das Gefühl hast, dass bei deinem Tier „irgendetwas nicht ganz stimmig“ ist, melde dich gerne bei mir. Oft hilft schon ein neuer Blick von außen, um Zusammenhänge besser zu verstehen.

Ich begleite dich und dein Tier einfühlsam auf dem Weg zu mehr Balance und Wohlbefinden. 💚

(Nur Tierernährungsberatung online möglich!)

Warum verhält sich mein Tier plötzlich anders?Nicht jedes Verhalten ist Ungehorsam oder reine Trainingssache…Manchmal st...
13/05/2026

Warum verhält sich mein Tier plötzlich anders?

Nicht jedes Verhalten ist Ungehorsam oder reine Trainingssache…

Manchmal steckt auch etwas ganz anderes dahinter.

🔹 Beispiele:

• plötzlich gereizt oder schneller genervt
• unruhig oder schwer zur Ruhe kommend
• Rückzug / weniger Kontaktfreude
• verändertes Schlafverhalten
• erhöhte Schreckhaftigkeit

Verhalten ist nicht nur ein Zusammenspiel aus Persönlichkeit und Erziehung.

Körperliches Wohlbefinden und Verhalten stehen oft in direktem Zusammenhang.
Das hat nichts mit Erziehung zu tun.

Mögliche körperliche Einflussfaktoren:

• Schmerzen oder Unwohlsein
• Verdauung / Darmbalance
• hormonelle Veränderungen
• Nervensystem / Reizverarbeitung
• allgemeines körperliches Wohlbefinden

Allerdings: Nicht jedes Verhalten ist körperlich bedingt.

Darum ist es wichtig, unsere Fellnasen gut zu beobachten:
Was ist vielleicht „anerzogenes Verhalten“ – und was ist „plötzlich dazugekommen“?

Veränderungen können Hinweise darauf sein, dass etwas im Körper oder im Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht geraten ist.

🔹 Ganzheitlicher Blick

Verhalten sollte nicht isoliert betrachtet werden.
Wie immer bei meinen Beiträgen kommt es darauf an, Zusammenhänge zu erkennen.

Darum stellen wir uns gemeinsam Fragen wie:

• Ist das anerzogenes Verhalten?
• Hat sich das Verhalten plötzlich verändert?
• Was ist passiert, bevor sich das Verhalten verändert hat?
• Gibt es weitere Auffälligkeiten im Alltag oder Körper?

Hier ist es sinnvoll, ein Gesamtbild mitzudenken.

Das heißt:
• kleine Veränderungen wahrnehmen und ernst nehmen (ein erster Schritt ist oft schon das Beobachten)
• Muster beobachten, statt sofort zu bewerten

🌿 Manchmal steckt hinter dem Verhalten unserer Fellnasen nicht nur Erziehung…
Darum sollten wir auch an das körperliche Wohlbefinden denken.

Adresse

Zum Felde 20
Bederkesa
27624

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