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Gras fressenDa steht man mitten im Grünen und wartet darauf, dass Schnuffi endlich mit dem Grasfressen fertig wird. 🤔War...
01/09/2026

Gras fressen

Da steht man mitten im Grünen und wartet darauf, dass Schnuffi endlich mit dem Grasfressen fertig wird. 🤔

Warum frisst er eigentlich so viel davon?

Oft kriegt man zu hören, dass Hunde Gras fressen, weil ihnen schlecht ist.

Wenn’s doch nur so einfach wär …

Manchmal ist es vielleicht eher: „Hm, mal probieren.“

🐈 Und bei unseren Katzen? Da ist es noch einmal etwas anders. Bei Katzen wissen wir nämlich bis heute gar nicht genau, warum sie Gras fressen. Es gibt verschiedene Erklärungsansätze – zum Beispiel im Zusammenhang mit Haaren und Fellpflege –, aber eine eindeutige Antwort gibt es nicht.

Es ist also tatsächlich so, dass Katzen manchmal ganz genüsslich an den Grashalmen herumkauen. 🐈‍⬛🌱

Und auch hier ist das Gesamtbild interessant: Macht sie das schon immer? Wirkt sie dabei völlig entspannt? Oder ist das plötzlich neu und deutlich häufiger geworden?

Wenn Schnuffi ansonsten ganz normal unterwegs ist, zwischendurch ein paar Halme zupft und danach zufrieden weiterläuft, muss das nicht gleich heißen, dass ihm irgendwas im Magen liegt.

So richtig interessant wird es allerdings, wenn nicht nur ein paar kleine Hälmchen 😉 gefressen werden, sondern minutenlang gegrast wird.

Oder wenn er regelrecht nach Gras sucht, um es zu fressen, oder es plötzlich deutlich häufiger vorkommt.

Manchmal könnte allerdings auch ein bisschen Unwohlsein dahinterstecken. 🤔
Vielleicht grummelt es im Magen.
Übelkeit, Magen-Darm-Probleme oder Sodbrennen bzw. Reflux können hier eine Rolle spielen.

Frisst er plötzlich schlechter oder gar nicht mehr? Wirkt er unruhig? Schmatzt er häufiger oder leckt vermehrt über die Lippen? Oder hat sich sein Verhalten beim Grasfressen ganz allgemein verändert?

Dann würde ich schon genauer hinschauen.

Einmal hat mir eine Kundin erzählt: Ihre Hündin hatte morgens eigentlich Hunger, wollte aber trotzdem nichts fressen. Stattdessen wollte sie nur Gras fressen.

Da wird man schon hellhörig. 🤔

In diesem Fall war tatsächlich Sodbrennen mit im Spiel.

Vielleicht ist es also gar nicht so wichtig, dass Schnuffi Gras frisst.

Sondern eher, wie er es frisst – und was sonst noch so passiert. 🤔

Ausleitung und Entgiftung – was steckt eigentlich dahinter? 🍂Der Herbst kommt langsam, aber sicher wieder.🍂Und damit kom...
27/08/2026

Ausleitung und Entgiftung – was steckt eigentlich dahinter? 🍂

Der Herbst kommt langsam, aber sicher wieder.🍂
Und damit kommt auch das Thema Ausleitung und Entgiftung wieder häufiger auf.

Zwei Begriffe, bei denen wahrscheinlich jeder ungefähr weiß, was damit gemeint ist.
Und trotzdem meinen nicht immer alle dasselbe damit. 😉

Aber was soll bei einer „Entgiftung“ eigentlich entgiftet werden?

Der Körper von Hund und Katze hat dafür schon sein eigenes System.

Leber und Nieren spielen dabei eine wichtige Rolle. Aber auch Darm und Lunge haben mit Stoffwechsel und Ausscheidung zu tun.

Nach einer längeren Erkrankung, bei einer längerfristigen Medikamentengabe oder wenn mehrere gesundheitliche Baustellen zusammen auftreten, schaue ich schon mal genauer hin.

Und trotzdem ist der Herbst allein für mich noch kein Grund, gleich mit einer Ausleitung anzufangen. 😉

Als Ori zu mir kam, gab es schon ein paar Baustellen. Und ehrlich gesagt wusste ich damals auch nicht sofort, wo wir am besten anfangen sollten.

Also habe ich erstmal einen Schritt zurück gemacht und geschaut, was sie mitbringt, was gerade los ist und was davon überhaupt zuerst dran ist.

Bei einer Ausleitung mache ich es nicht anders.

Denn manchmal geht es dabei gar nicht darum, noch etwas dazuzugeben.
Manchmal geht es zuerst darum, Belastungen zu reduzieren und dem Körper nicht noch mehr aufzubürden.

Wenn du dich fragst, ob eine Ausleitung bei deinem Tier gerade sinnvoll sein könnte, können wir gerne gemeinsam draufschauen.

Stress ist nicht immer offensichtlich – gerade bei Katzen nicht…Nicht jede Katze zeigt uns deutlich, wenn ihr etwas zu v...
18/08/2026

Stress ist nicht immer offensichtlich – gerade bei Katzen nicht…

Nicht jede Katze zeigt uns deutlich, wenn ihr etwas zu viel wird. Manche verändern ganz einfach ihr Verhalten – und wir kommen vielleicht gar nicht auf die Idee, dass Stress dahinterstecken könnte.

Und manchmal denken wir uns bei so einer kleinen Veränderung auch einfach gar nichts.

Stress gehört auch bei Katzen erstmal zum Leben dazu.

Ein Umzug, eine Renovierung, ein neues Tier im Haushalt oder plötzlich kein Freigang mehr – es gibt einiges, was eine Katze ganz schön aus der Fassung bringen kann.

Und das muss nicht automatisch etwas Schlechtes sein. Veränderungen gehören zum Leben – auch für unsere Katzen. Manchmal muss sich auch der Körper erstmal auf die neue Situation einstellen.

Anders sieht es aus, wenn aus einer kurzen Belastung etwas wird, vorn dem die Katze kaum noch richtig zur Ruhe kommt.

Denn Stress und Erholung gehören zusammen.

Und genau hier wird es bei Katzen manchmal schwierig.

Denn eine Katze zeigt uns nicht unbedingt dass ihr etwas zu viel wird. Sie kann sich zurückziehen, mehr schlafen oder plötzlich andere Plätze aufsuchen. Vielleicht spielt sie weniger, wirkt schneller gereizt, sucht weniger Kontakt oder möchte nicht mehr oder nicht mehr so@oft gestreichelt werden wie sonst.

Manche Katzen werden unruhiger. Andere werden dagegen einfach stiller als sonst. 🤔

Und genau das kann leicht untergehen. Denn wenn eine Katze plötzlich mehr schläft, denken wir vielleicht erstmal: Sie ist halt müde. Oder wenn sie sich etwas mehr zurückzieht: Sie möchte heute eben ihre Ruhe.

Deshalb schaue ich bei solchen Veränderungen gerne genauer hin: Ist das wirklich nur heute so – oder ist das inzwischen anders als früher?

Und manchmal kommt man bei einer Veränderung überhaupt nicht auf die Idee, dass Stress dahinterstecken könnte.

Zum Beispiel beim Putzen. Eine Katze putzt sich plötzlich viel mehr oder leckt immer wieder an derselben Stelle. Da fällt natürlich zuerst auf, was mit Haut und Fell passiert.

Verändertes Putzverhalten kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Vielleicht juckt etwas, vielleicht tut etwas weh, vielleicht steckt eine Hauterkrankung dahinter. Und manchmal kann auch Stress eine Rolle spielen.

Denn hinter einer Verhaltensänderung kann natürlich auch etwas ganz anderes stecken.

Deshalb würde ich bei so einer Veränderung nicht einfach sagen: Das kommt vom Stress.

Was hat sich verändert? Wann hat das angefangen? Und was ist sonst gerade bei dieser Katze los?

Vielleicht war es ein Umzug, ein neues Tier, eine Veränderung im Tagesablauf – oder etwas, bei dem wir uns als Menschen überhaupt nichts gedacht haben.

Für die Katze war es vielleicht trotzdem eine Veränderung.

Was die eine Samtpfote ziemlich locker wegsteckt, kann die andere ganz schön aus der Fassung bringen.

Die eine bleibt entspannt, wenn ein neuer Vierbeiner einzieht. Die andere zieht sich erstmal zurück. Eine Katze kommt mit Veränderungen im Alltag gut zurecht, eine andere braucht deutlich länger, bis sich alles wieder eingespielt hat.

Warum das so ist? Dafür gibt es nicht den einen Grund. Jede Katze bringt ihre eigenen Erfahrungen mit und hat ihre ganz eigene Art, mit Veränderungen umzugehen. Und natürlich spielt auch eine Rolle, was gerade sonst noch in ihrem Leben passiert.

Deshalb sieht Stress bei Katzen eben nicht immer gleich aus.

Stress ist nicht gleich Stress. 😉🤔

Ein kurzer Schreck, eine ungewohnte Situation oder ein aufregender Tag sind etwas anderes als eine Belastung, die immer wieder auftaucht und kaum Raum zum Runterkommen lässt.

Denn eine Katze muss eine Veränderung nicht schlimm finden, damit sie trotzdem etwas mit ihr macht.

Sie kann sich an etwas Neues gewöhnen und trotzdem eine Weile brauchen, bis wieder Ruhe in ihren Alltag kommt.

Und manchmal ist schon wieder was Neues los, bevor die Katze sich an die erste Veränderung überhaupt richtig gewöhnt hat.

Dann kann aus mehreren kleinen Dingen irgendwann ziemlich viel werden.

Denn manchmal sieht man erst bei mehreren kleinen Veränderungen, dass vielleicht mehr dahintersteckt.

Genau solche Fragen stelle ich mir auch in meiner Arbeit als Tierheilpraktikerin.

Wenn du bei deiner Katze gerade etwas beobachtest, bei dem du nicht so recht weißt, was du davon halten sollst, können wir gerne gemeinsam draufschauen.

Manchmal hilft es einfach, wenn jemand von außen nochmal mit draufschaut.

Ich finde, über diesen Fall sollte man einmal gelesen haben.Der Welpe, der in Rheinland-Pfalz an Tollwut verstorben ist,...
14/08/2026

Ich finde, über diesen Fall sollte man einmal gelesen haben.

Der Welpe, der in Rheinland-Pfalz an Tollwut verstorben ist, war laut Impfpass gegen Tollwut geimpft. Inzwischen wurde festgestellt, dass die Impfaufkleber im Impfpass gefälscht waren.

Das ist natürlich besonders bitter. Und es zeigt einmal mehr, wie wichtig verlässliche Unterlagen und nachvollziehbare Impfungen sind – gerade bei Tieren, die aus dem Ausland kommen.

Nicht, um Angst zu machen. Sondern einfach, um aufmerksam zu bleiben.

Ich teile den Beitrag deshalb einmal hier.

Dass der in Rheinland-Pfalz an Tollwut gestorbene Welpe nicht ordnungsgemäß geimpft war, vermuteten die Behörden schon Anfang des Jahres (siehe unsere Meldung vom 19.02.2026). Diesen Verdacht bestätigte nun MSD Tiergesundheit: die Impfaufkleber im Impfpass sind gefälscht! ⚠️
Zu diesem Ergebnis kam das forensische Labor von MSD im schweizerischen Schachen. Die Untersuchung erfolgte im Auftrag der Behörden im Zusammenhang mit einem aktuellen Tollwutfall in Rheinland‑Pfalz.

Der damals aus Russland eingeführte Welpe war mit Verhaltensauffälligkeiten nach einer Operation zunächst in die Quarantänestation eines Tierheims verbracht worden, wo er letztlich verstarb. Das Tier war laut Impfpass 📄💉gegen Tollwut geimpft, die Untersuchung des verstorbenen Hundes erbrachte aber eindeutig eine Infektion mit dem Tollwutvirus.

🛑Aus gegebenem Anlass mahnt die Bundestierärztekammer (BTK) erneut dazu, Vorsicht bei der Aufnahme von Hunden aus dem Auslandstierschutz walten zu lassen und nur mit seriösen Organisationen zusammenzuarbeiten. 🚫 Der Fall bestätige, wie wichtig verlässliche Impfnachweise und besondere Wachsamkeit bei Tierimporten seien.

Der beste Schutz vor Tollwut ist deshalb die gewissenhafte, also regelmäßig durchgeführte Impfung unserer Tiere 💉🐶🐱. So kann im Falle eines Ausbruchs auch gewährleistet werden, dass das Kontakttier nicht auf Anordnung getötet werden muss.

Mehr News findet ihr kostenlos auf unserem Tiermedizin-Portal: 🌐 https://tiermedizin.thieme.de/

Quellen:
MSD-Tiergesundheit. Pressemitteilung vom 11.08.2026
Bundestierärztekammer e.V. Beitrag vom 12.08.2026
Bildquelle: © nitka_zaplatana / stock.adobe.com

Wenn aus „Irgendwas ist anders“ plötzlich ganz schön viel wird.Oft kommen Menschen mit ihrer Fellnase zu mir, weil sie m...
11/08/2026

Wenn aus „Irgendwas ist anders“ plötzlich ganz schön viel wird.

Oft kommen Menschen mit ihrer Fellnase zu mir, weil sie merken: Irgendetwas ist anders als sonst.

Was genau, ist manchmal gar nicht so leicht zu sagen.

Und je länger wir darüber sprechen, desto mehr kommt meistens noch dazu.

Irgendwann merke ich: So langsam wird’s ganz schön viel im Kopf. 😅

Oha, was gehört da nur alles zu? Wer kann sich denn sowas merken? 😅

Dann schiebe ich einen Zettel rüber.

Musst du nicht. Denn das würde das Glas irgendwann zum Umkippen bringen. 😅

Denn da steht nochmal drauf, was wir besprochen haben – und was zu Hause so ansteht.

So muss niemand versuchen, sich alles zu merken. Wenn zu Hause doch mal etwas durcheinanderkommt, kann man einfach nochmal nachschauen. 😉

Mir geht es gar nicht darum, möglichst viel zu machen. Viel wichtiger ist mir, das Richtige für dieses Tier zu finden – und so einzusetzen, dass es im Alltag auch machbar bleibt.

Das Schöne an Naturheilkunde ist für mich ihre Vielfalt. Es gibt nicht die eine Lösung, die für jede Fellnase passt. Wir können schauen, was zu diesem Tier und seinem Menschen passt.

So kann neben naturheilkundlichen Möglichkeiten zum Beispiel auch mal Kinesio-Taping dazugehören.

Was davon am Ende passt, schauen wir gemeinsam.

Welches Futter ist eigentlich das richtige?Eine Frage, die Tierhalter mir regelmäßig stellen.Und irgendwie ist es auch k...
04/08/2026

Welches Futter ist eigentlich das richtige?

Eine Frage, die Tierhalter mir regelmäßig stellen.

Und irgendwie ist es auch kein Wunder. Denn wenn man einmal anfängt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, merkt man schnell: Je mehr man liest, desto mehr neue Fragen tauchen plötzlich auf. 🤦🏽‍♀️😉

Und genau hier werde ich hellhörig.

Denn wenn mich jemand fragt: „Welches Futter ist eigentlich das richtige?“, höre ich oft noch eine andere Frage heraus.

Oft geht es um den Wunsch, sein Tier besser zu verstehen.

Was braucht Schnuffi gerade?
Was hat sich vielleicht verändert?
Und wie kann ich es gut unterstützen?

Und irgendwann denkt man vielleicht:

Man, man, man… so einfach ist das gar nicht. Da gehört doch so einiges zu. 😉

Denn die eine Lösung, die für jedes Tier passt, gibt es nicht.

Jedes Tier bringt seine eigene Geschichte mit, seinen eigenen Alltag und seine ganz eigenen Eigenheiten.

Was bei einer Fellnase gut passt, muss bei der nächsten nicht automatisch das Richtige sein.

Und manchmal sind es genau diese kleinen Unterschiede, die zeigen, was dieses Tier gerade braucht.

Es geht nicht nur darum, was im Napf landet – sondern darum, wer davor sitzt.

Denn genau dort wird es spannend: bei diesem einen Vierbeiner und dem, was er gerade braucht.

Manchmal spielt dabei auch die Ernährung eine Rolle.
Manchmal schauen wir aber auch an einer ganz anderen Stelle hin.

Genau dieser Blick auf den einzelnen Vierbeiner begleitet mich bei meiner Arbeit.

Und manchmal ist genau das, was uns weiterbringt.

Kein Hund und keine Katze wird auf dieselbe Weise alt. ❤️ 🐾 „Er ist ja auch schon älter.“Diesen Satz höre ich in meiner ...
28/07/2026

Kein Hund und keine Katze wird auf dieselbe Weise alt. ❤️ 🐾

„Er ist ja auch schon älter.“

Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder.

Und ja – natürlich verändert sich ein Hund oder eine Katze mit den Jahren.

Aber manchmal ist es wichtig, genauer hinzuschauen.

Denn das Alter ist nur ein kleiner Teil der Geschichte.

Kein Hund und keine Katze wird auf dieselbe Weise alt.

Zehn oder zwölf Jahre sind deshalb nicht einfach zehn oder zwölf Jahre.

Denn hinter dieser Zahl steckt ein Tier mit seiner ganz eigenen Geschichte. Und genau diese Geschichte macht jedes Tier einzigartig.

Da ist der Hund, der seine Menschen noch immer voller Begeisterung zu jedem Spaziergang überredet. Und der andere, der inzwischen lieber etwas gemütlicher unterwegs ist. Lieber ausgiebig schnüffelt, als noch groß Kilometer zu reißen.

Oder die Katze, die früher jeden hohen Platz im Haus erobert hat. Und irgendwann feststellt, dass man nicht mehr jeden Aussichtspunkt persönlich kontrollieren muss. Oder die, die früher schon beim kleinsten Geräusch neugierig um die Ecke kam und sich inzwischen etwas mehr Zeit lässt, bevor sie nachschaut, was los ist.

Oft sind es viele kleine Veränderungen, die für sich genommen gar nicht besonders auffallen. Erst wenn wir sie gemeinsam Stück für Stück betrachten, entsteht das Gesamtbild.

Erst mit diesem Gesamtbild können wir besser einschätzen, welche Veränderungen zum Älterwerden gehören und wo eine angepasste Ernährung oder naturheilkundliche Unterstützung sinnvoll sein können.

Denn jedes Tier ist anders. Und genau deshalb ist es so wichtig, jedes Tier ganz individuell zu betrachten. Die passende Unterstützung sieht deshalb auch bei jedem Tier anders aus.

Das zeigt sich im Alltag oft ganz unterschiedlich.

Vielleicht wird der Spaziergang nach und nach etwas kürzer. Oder man bleibt plötzlich viel öfter stehen, weil der Hund lieber schnüffelt als weiterzulaufen. Das Aufstehen dauert einen Moment länger.

Oder die Katze kommt nicht mehr sofort angelaufen, wenn das Futter geöffnet wird. Manchmal lässt sie sich einfach ein bisschen mehr Zeit.

Solche kleinen Veränderungen haben nicht immer dieselbe Ursache.

Mit zunehmendem Alter verändert sich oft auch die Muskulatur. Dadurch können Bewegungen, die früher ganz selbstverständlich waren, plötzlich etwas mehr Kraft kosten. Gleichzeitig verändert sich bei vielen Tieren auch der Energiebedarf. Das Futter, das jahrelang gut gepasst hat, muss deshalb nicht automatisch auch heute noch genau zu diesem Tier passen.

Genau deshalb ist es mir so wichtig, nicht nur einzelne Veränderungen zu betrachten, sondern immer das gesamte Tier. Denn oft zeigt erst das Zusammenspiel vieler kleiner Beobachtungen, welche Unterstützung zu diesem Tier passt.

Wenn wir diese Zusammenhänge verstehen, können oft schon kleine Anpassungen viel bewirken – sei es über eine passende Ernährung oder eine naturheilkundliche Begleitung.

Vielleicht liegt genau darin etwas Besonderes am Älterwerden: dass wir unsere Tiere über viele Jahre begleiten und immer wieder neu kennenlernen dürfen.

Denn auch wenn sich vieles verändert: Die gemeinsame Geschichte bleibt. ❤️🐾

„Das kommt vom Liegen.“ – Warum Liegeschwielen mehr erzählen könnenVielleicht hast du sie bei deinem Hund schon einmal e...
22/07/2026

„Das kommt vom Liegen.“ – Warum Liegeschwielen mehr erzählen können

Vielleicht hast du sie bei deinem Hund schon einmal entdeckt: raue, verdickte Stellen an den Ellenbogen, die zunächst ganz unscheinbar wirken.

Oft denkt man: „Das kommt vom Liegen.“ Und tatsächlich spielt der Druck, der beim Liegen auf bestimmte Körperstellen wirkt, eine wichtige Rolle.

Durch wiederholte Belastung und Reibung kann sich die Haut verdicken – besonders an Stellen, an denen wenig Polsterung über knöchernen Vorsprüngen liegt.

Aber warum bekommt eigentlich nicht jeder Hund Liegeschwielen?

Der Druck beim Liegen ist zwar ein wichtiger Faktor. Trotzdem entstehen Liegeschwielen nicht bei jedem Hund gleich.

Dabei können verschiedene Dinge eine Rolle spielen: das Körpergewicht, der Körperbau, die Beschaffenheit der Haut, das Fell und natürlich auch die Liegegewohnheiten.

Auch das Alter kann einen Einfluss haben. Ältere Hunde liegen häufig mehr, bewegen sich manchmal weniger und verlieren im Laufe der Zeit Muskelmasse. Dadurch kann sich die Druckverteilung am Körper verändern.

Auch die Bewegung spielt eine Rolle. Hunde mit Gelenkproblemen oder Schmerzen verändern häufig ihre Sitz- und Liegeposition. Dadurch können Stellen belastet werden, die sonst weniger Druck abbekommen würden.

Wenn eine Liegeschwiele einmal entstanden ist, ist sie nicht automatisch ein Grund zur Sorge. Trotzdem sollte man die Hautstelle im Blick behalten.

Eine Liegeschwiele besteht aus verdickter Haut, die den Körper eigentlich schützen soll. Wird diese Haut jedoch sehr trocken, spröde oder bekommt Risse, können kleine Verletzungen entstehen.

Dadurch können Bakterien leichter eindringen und Entzündungen entstehen. In manchen Fällen können sich daraus auch sogenannte Hygrome entwickeln. Dabei handelt es sich um flüssigkeitsgefüllte Schwellungen unter der Haut, die für den Hund unangenehm oder schmerzhaft sein können.

Eine Liegeschwiele ist also nicht einfach nur eine raue Stelle an der Haut. Sie kann uns etwas darüber erzählen, wie ein Hund lebt, sich bewegt und welchen Belastungen sein Körper ausgesetzt ist.

Genau deshalb betrachte ich solche Veränderungen nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit dem ganzen Tier: seiner Geschichte, seinem Alltag und seinen individuellen Bedürfnissen.

Denn manchmal sind es gerade die kleinen Veränderungen, die uns helfen, unseren Hund besser zu verstehen.

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Zum Felde 20
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27624

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