Rita Nadery I Mentoring

Rita Nadery I Mentoring Emotionale & körperliche Muster aus tiefen Prägungen und familiären Dynamiken verstehen und lösen

Stell dir vor die Menschen um dich herum hätten keine Meinung über dich.Keine Erwartung. Kein Urteil. Keinen Blick der b...
13/07/2026

Stell dir vor die Menschen um dich herum hätten keine Meinung über dich.

Keine Erwartung. Kein Urteil. Keinen Blick der bewertet. Keine Geschichte die sie über dich im Kopf tragen.

Einfach neutrale Augen.
Durch welche Brille würdest du dich dann selbst sehen?

Ich stelle diese Frage manchmal Menschen, mit denen ich arbeite. Und was dann passiert ist fast immer dasselbe.

Eine lange Pause. Und dann ein Gesicht das sich verändert. Weil sie merken dass sie diese Frage noch nie wirklich gestellt haben.

Weil wir das nicht gewohnt sind.
Wir sind gewohnt uns durch die Augen anderer zu sehen.

Durch die Augen unserer Eltern die bestimmte Erwartungen hatten. Durch die Augen von Lehrern die uns früh in Kategorien eingeteilt haben. Durch die Augen von Partnern, Vorgesetzten, Kollegen. Durch gesellschaftliche Bilder davon was Erfolg bedeutet, was eine gute Mutter ist, was ein starker Mann ist, was ein wertvoller Mensch ist.

Irgendwann hören wir auf zu unterscheiden zwischen dem was wir wirklich denken und dem was wir denken weil wir so lange durch diese Brillen geschaut haben dass wir vergessen haben dass wir sie tragen.

Und dann treffen wir Entscheidungen. Wählen Berufe. Beziehungen. Lebenswege.
Und nennen es unser Leben.

Was mich dabei wirklich beschäftigt: Die meisten Menschen ahnen es. Dieses leise Gefühl dass da noch etwas anderes ist. Etwas das nie wirklich Raum hatte. Eine Version von sich selbst die nie gefragt wurde was sie eigentlich will.

Weil die Brille durch die sie sich gesehen haben so früh aufgesetzt wurde dass sie sich wie die eigenen Augen anfühlt.

Würdest du dieselben Entscheidungen treffen wenn niemand urteilen und dich bewerten würde?


Eine Führungskraft teilte mir vor Kurzem mit:"Ich weiß genau, dass ich überreagiere. Aber ich kann nicht damit aufhören....
06/07/2026

Eine Führungskraft teilte mir vor Kurzem mit:

"Ich weiß genau, dass ich überreagiere. Aber ich kann nicht damit aufhören."

Was ich dabei erkenne:

Das ist kein Schwächeproblem. Es ist auch kein Kommunikationsproblem.

Dein Nervensystem wurde trainiert, lange bevor du Führungskraft wurdest. In Familiensystemen, in denen Gefühle gefährlich waren. In denen Harmonie wichtiger war als Wahrheit. In denen Funktionieren das Einzige war, das zählte.

In meiner Praxis beobachte ich immer wieder: Menschen, die auf höchstem Niveau arbeiten, die reflektiert sind, die Coachings gemacht haben. Und trotzdem läuft etwas im Hintergrund ab, das nicht zu (be-)greifen ist.

Als wäre all dieses Wissen an etwas vorbeigegangen, das tiefer sitzt.

Weil das dahinterliegende Programm noch auf Autopilot eingestellt ist. Auch wenn du es besser weißt. Auch wenn die ursprüngliche Situation längst vorbei ist. Das Problem ist nicht fehlendes Wissen. Das Problem ist, dass ein geerbtes Programm sich nicht (nur) durch Einsicht deinstallieren lässt.

Das Unbequeme daran: Die meisten investieren Jahre in ihre Außenwirkung aber lassen das Programm, das sie tatsächlich (unbewusst) antreibt, völlig unangetastet.

Weil es sich anfühlt als wären sie das selbst.

Sie sind es aber nicht.

Kennst du das Gefühl, etwas zu wissen und trotzdem nicht anders handeln zu können?


Du reagierst nicht auf die Situation, die gerade vor dir ist. Der Körper reagiert gleichzeitig auf etwas das viel älter ...
02/07/2026

Du reagierst nicht auf die Situation, die gerade vor dir ist. Der Körper reagiert gleichzeitig auf etwas das viel älter ist.

Limbisches System, Nervensystem, Hormonsystem, all das feuert in Millisekunden auf Basis von Erfahrungen, die oft Jahrzehnte zurückliegen.

Auf Momente in denen Schweigen sicherer war als sprechen. In denen Harmonie wichtiger war als Wahrheit. In denen wir gelernt haben welches Verhalten uns am Besten schützt.

Viele dieser Muster haben ihre Wurzeln nicht im eigenen Leben. Sie wurden weitergegeben. Und ein Muster das man nicht als geerbtes erkennt, kann man auch nicht wirklich verändern.

Das ist eine nicht zu unterschätzende blinde Stelle, die dich in deinem eigenen Leben beeinträchtigt.

Erkennst du dich darin wieder?


“𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐟𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐬 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭, 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐯𝐨𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐌𝐮𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐳𝐮 𝐥ö𝐬𝐞𝐧?”Wir wachsen in Familien auf, übernehmen Haltungen, Überzeu...
27/06/2026

“𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐟𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐬 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭, 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐯𝐨𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐌𝐮𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐳𝐮 𝐥ö𝐬𝐞𝐧?”

Wir wachsen in Familien auf, übernehmen Haltungen, Überzeugungen und oft auch unbewusste Reaktionen. Manche nennen das transgenerationale Muster.

Ob wir sie durch Erziehung, Bindung oder auf andere Weise übernommen haben, ist im ersten Moment gar nicht die wichtigste Frage.

Viel wichtiger ist:

𝐃𝐢𝐞𝐧𝐭 𝐝𝐢𝐫 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐬 𝐌𝐮𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐡𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐧𝐨𝐜𝐡?

Vielleicht spürst du schon länger, dass etwas in deinem Leben nicht zu dir gehört.

Dass du immer wieder dieselbe Angst, dieselbe Anpassung oder dieselbe Überforderung erlebst.

Und vielleicht gibt es in dir einen Teil, der weiss woher es kommt und sich sagt:

"𝐌𝐢𝐭 𝐦𝐢𝐫 𝐬𝐨𝐥𝐥 𝐝𝐚𝐬 𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧."

Veränderung bedeutet nicht sich gegen die Familie zu stellen.

Veränderung beginnt mit Respekt für das, was war und mit der Entscheidung, dass etwas Neues entstehen darf.

Lass uns gemeinsam darauf schauen, und deinen eigenen Weg öffnen.

Jetzt Beratungsgespräch buchen:

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Dieses Mädchen auf dem Bild ist zwei Jahre alt. Was sie damals gebraucht hat, braucht jeder kleine und grosse Mensch.Sic...
02/06/2026

Dieses Mädchen auf dem Bild ist zwei Jahre alt. Was sie damals gebraucht hat, braucht jeder kleine und grosse Mensch.

Sicherheit.

Nicht die Sicherheit, dass immer alles gut läuft. Sondern die Sicherheit, mit dem umgehen zu können, was das Leben mit sich bringt.

Wir arbeiten an unserem Selbstbewusstsein, an Resilienz oder mentaler Stärke. Aber ist uns wirklich bewusst, worauf all das aufbaut?

Sicherheit ist ein universelles menschliches Bedürfnis. Eine Qualität, die wir nicht oberflächlich „schön reden“ können.

Unser Nervensystem beginnt sehr früh zu lernen, wie sicher oder unsicher wir uns in der Welt fühlen. Wichtige Grundlagen dafür, wie wir später mit Herausforderungen umgehen, Beziehungen gestalten und wie sicher wir uns mit uns selbst fühlen, entstehen in den ersten Lebensjahren.

Emotionale Speicherungen und transgenerationale Muster spielen dabei eine wichtige Rolle. Denn sie prägen nicht nur unser Denken und Fühlen, sondern auch die Art, wie wir auf äussere Umstände reagieren, Entscheidungen treffen und mit anderen Menschen in Kontakt treten.

Mit anderen Worten: Unser System orientiert sich zunächst an den Erfahrungen und Informationen, die ihm zur Verfügung stehen.

Und daher scheitern wir oft nicht an mangelnder Kompetenz. Wir scheitern an einer inneren Unsicherheit, die wir nie bewusst gewählt haben.

Wenn du trotz Wissen, Erfahrung und Fähigkeiten immer wieder an denselben Punkten ins Straucheln gerätst, stelle dir einmal die folgende Frage:

Wie sicher fühle ich mich eigentlich, ich selbst zu sein?


Wir analysieren. Ordnen ein. Suchen nach Erklärungen.Dabei übergeht unser Verstand oft das, was der eigentlich wichtige ...
30/04/2026

Wir analysieren. Ordnen ein. Suchen nach Erklärungen.

Dabei übergeht unser Verstand oft das, was der eigentlich wichtige Hebel ist, wenn wir wirklich etwas in unserem Leben verändern möchten.

Unsere Emotionen.

Nicht als Konzept. Sondern als reale, körperliche Reaktion.

Und statt dort zu bleiben, gehen wir immer wieder sofort zurück in den Kopf.

Entweder erklären wir es uns weg. Oder wir relativieren und finden Gründe. Und versuchen es wieder mit dem Verstand zu begreifen.

Solange wir unsere Emotionen nicht wirklich wahrnehmen und (ganz wichtig!) benennen, sondern nur über sie nachdenken, bleibt alles beim Alten.

Es gibt Studien, wie die von Prof. Matthew Lieberman, die zeigen, dass allein das Benennen einer Emotion dein System bereits beruhigt. (Affect Labeling)

Und gleichzeitig ist das nur der erste Schritt.

Denn die wichtige Frage, die (vor allem für mich persönlich) immer spannend ist:

Warum reagiert dein System überhaupt so?“


Veränderung beginnt nicht mit einem Wunsch. Sondern mit einer Entscheidung.Nicht: „Ich würde gerne…“ Nicht: „Eigentlich ...
23/04/2026

Veränderung beginnt nicht mit einem Wunsch. Sondern mit einer Entscheidung.

Nicht: „Ich würde gerne…“ Nicht: „Eigentlich sollte ich…“

Sondern: „Ich entscheide mich für…“

Oft ist dieser Satz nicht so leicht, wie er klingt.

Sag ihn für dich einmal laut:
„Ich entscheide mich für (dein Ziel ergänzen)“
Und beobachte, was passiert.

Kommt Klarheit?

Oder kommt Widerstand? Ein Zögern. Ein inneres „Ja, aber…“?

Genau dort, liegt nicht dein Problem. Sondern dein Ansatzpunkt.

Diese Reaktion zeigt dir, wo in deinem System noch etwas gespeichert ist, das dich zurückhält.

Gelernte Muster.
Emotionale Stress-Speicherungen.
Reaktionen, die schneller sind als dein bewusster Wille.

Und solange diese aktiv sind, bleibt Veränderung ein Gedanke und keine Bewegung.

Veränderung beginnt, wenn es sich stimmig in dir anfühlt.

Und wenn sie das nicht tut, ist das kein Zeichen von Schwäche.


Kennst du diese innere Unruhe. Dieses Gefühl nicht wirklich angekommen zu sein.Noch eine Ausbildung.Noch ein Ansatz.Noch...
16/04/2026

Kennst du diese innere Unruhe. Dieses Gefühl nicht wirklich angekommen zu sein.

Noch eine Ausbildung.
Noch ein Ansatz.
Noch eine Erklärung.
Und trotzdem diese Gefühl, da ist noch was. Ich bin noch nicht am Ziel.

Ich habe lange gedacht, ich müsste noch etwas finden.
Eine Antwort.
Eine Lösung.
Irgendetwas, das mich „weiterbringt“.

Heute ist das anders.

Ich suche nicht mehr. Ich lebe.

Nicht, weil alles klar ist. Sondern weil ich aufgehört habe, ständig irgendwo anzukommen.

Ich merke schneller, was mir Energie gibt und was nicht.

Wenn etwas ins Leere läuft, gehe ich raus.
Aus Gesprächen.
Aus Dynamiken.
Aus Dingen, die sich nicht stimmig anfühlen.

Früher habe ich genau das nicht getan.
Ich bin geblieben.
Habe ausgehalten.
Habe versucht, es „richtig“ zu machen.

Bis ich verstanden habe:
Ein grosser Teil von dem, was ich getragen habe, war nie wirklich meins.
Sondern übernommen. Gelernt. Weitergeführt.

Und ab dem Moment hat sich etwas verändert.

Probleme fühlen sich heute nicht mehr an wie Widerstand, sondern sondern wie Hinweise.
Nicht angenehm. Aber klar.

Ich sehe heute keine Hindernisse mehr, sondern Situationen, die mir zeigen, wo ich noch nicht ganz bei mir bin.

Es geht mir nicht mehr
darum, etwas zu werden. Sondern immer wieder zu erkennen, was nicht zu mir gehört.

Und es dort zu lassen.

Für mich ist das dieses herrliche Gefühl von „bei mir angekommen sein“.

Suchst du noch oder bist du angekommen?

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Ich habe dazu einen kleinen, geschlossenen Mentoring Circle aufgesetzt.
Ein Raum, in dem genau diese Muster sichtbar werden. Kostenfrei über 3 Tage.
👉 https://www.simplicity-abs.com/business-coaching/

Wie emotionale Stress-Speicherungen und transgenerationale Muster dein Leben beeinflussen.Du bist kompetent. Du hast vie...
16/04/2026

Wie emotionale Stress-Speicherungen und transgenerationale Muster dein Leben beeinflussen.

Du bist kompetent. Du hast viel erreicht.
Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen du anders reagierst, als du es eigentlich willst.

Du wirst nicht ganz gehört.
Du erklärst mehr, als notwendig wäre. Machst dich klein.
Oder nimmst dich zurück, obwohl du genau weißt, was richtig ist.
Und du kennst diese Situationen nicht erst seit gestern.

Was viele an dieser Stelle übersehen:
Das hat selten etwas mit fehlender Klarheit oder Kompetenz zu tun.

Sondern mit emotionalen Stress-Speicherungen im System und Mustern, die sich über Jahre und teilweise generationenübergreifend aufgebaut haben.

Solange diese "Programmierungen" aktiv sind, wird sich im Außen immer wieder etwas Ähnliches zeigen.

Egal, wie sehr du an deinem Auftreten oder deiner Kommunikation arbeitest.

Wenn du verstehen möchtest, wie sich diese Muster nicht nur erkennen, sondern auf Systemebene verändern lassen, bekommst du hier einen Einblick in meine Arbeit.

Der Ablauf:

Tag 1 – Verstehen
Tag 2 – Live-Session mit einer / m Teilnehmer / in
Tag 3 – Follow Up

Der Rahmen:

3 Termine à 60-90 Minuten
Kleine Gruppe mit nur 4 Teilnehmer/innen
Online

Investition:
0,- €

Wenn du spürst, dass dieser Raum für dich relevant ist, bewirb dich für den Circle.

Die Auswahl erfolgt persönlich. Es gibt keine automatische Zusage.

Weitere Infos und Bewerbung unter: https://lnkd.in/dirZgtqc

Adresse

Starnbergerstrasse 9
Berg
82335

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