Pferdephysiotherapie Jennifer Hardt

Pferdephysiotherapie Jennifer Hardt Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Pferdephysiotherapie Jennifer Hardt, Bergen Dumme.

Pferdephysiotherapie/-osteopathie
Satteldruckmessung und Bearbeitung
OsteoConceptCoach nach Barbara Welter-Böller
Trainer C

Humanphysiotherapeutin
MT,MTT, MLD, Tape

Frohe Ostern wünsche ich all' meinen tollen und treuen Kunden und Vierbeinern....
21/04/2025

Frohe Ostern wünsche ich all' meinen tollen und treuen Kunden und Vierbeinern....

Ich wünsche ein frohes Osterfest und sage all meinen treuen Kunden rechtherzlichen Dank, dass ihr tapfer durchhaltet bis...
01/04/2018

Ich wünsche ein frohes Osterfest und sage all meinen treuen Kunden rechtherzlichen Dank, dass ihr tapfer durchhaltet bis ich wieder für Euch da sein kann..
Ein kleines Wunder im Bauch heranwachsen zu erleben, ist einfach eine besondere Erfahrung.
Frohe Ostern ihr Lieben, eure Jenny

15/03/2017

Reiter suggerieren mit der doppelt gebrochenen Trense ein sanftes Mundstück. Ob es das tatsächlich ist, zeigt die Wirkungsweise aus anatomischer Sicht.

So schön verdeutlicht....lesenswert..!
18/02/2017

So schön verdeutlicht....lesenswert..!

Losgelassenheit im Kopf
Pferde verspannen sich bei Angst und Aufregung.
Das heißt Pferde verspannen sich, wenn sie sich Sorgen machen, oder auch etwas sehr Spannendes beobachten müssen, etwa der Traktor der zum 10. Mal um die Halle fährt, beim Hengst, die Stute die auf der Koppel steht, der Hund, der bellt usw. Auch Konzentration hat maßgeblich Einfluss auf die Losgelassenheit. Darum ist es für die Losgelassenheit auch wichtig, die Aufmerksamkeit des Pferdes bei sich zu haben.
Es gibt viele Gründe warum sich ein Pferd verspannt und nicht loslässt. Verspannungen der Muskulatur, zu wenig Kraft und vieles mehr. Psyche und Körper kann man eigentlich nicht trennen. Das Eine, hat immer Auswirkungen auf das Andere.
Etwa auch die Angst, etwas körperlich nicht leisten zu können. Eine Kraftanstrengung die das Pferd nicht schafft. Es merkt seine Kräfte schwinden und weiß, dass es ab diesem Punkt weh tut. Diese Angst kann Mensch und Pferd, bei jedem Training im Wege stehen. Ihr Pferd ist noch nicht in der Lage, sich etwa in einer Volte zu stellen und zu biegen, da Muskulatur und Kraft noch fehlen, wird es anstrengend. Das Pferd verspannt sich und hat durch diese Verspannungen Schmerzen. Sie machen gnadenlos weiter, weil, es muss ja gelernt werden. Die Dosis macht das Gift. Bei nächstem Training wird sich das Pferd aus Angst davor, vielleicht schon verspannen und sich dagegen wehren, obwohl es noch gar nicht überfordert wird. Das können heftige Reaktionen sein oder eine Dienstverweigerung. Mit Recht. Nur, wir müssen es eben erkennen um dem Abhilfe schaffen zu können.

Michael Geitner und Alexandra Schmid
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Ich wünsche all' meinen Kunden, ihren liebevollen Vierbeinern und meinen Freunden frohe Weihnachten.  Ich bedanke mich f...
24/12/2016

Ich wünsche all' meinen Kunden, ihren liebevollen Vierbeinern und meinen Freunden frohe Weihnachten. Ich bedanke mich für das schöne Jahr 2016, die tollen Begegnungen, das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.. Nur durch eine gute Zusammenarbeit kann man nachhaltig Wirkung nehmen und wahrhaftig Ziele erreichen...
In diesem Sinne - Frohe Weihnachten!
Eure Jennifer Hardt 🎄 🎁

Dank des hervorragenden Wetters, war das Ergebnis der Satteldruckmessung mit dem Impressionpad, des gestrigen Tages, gut...
08/04/2016

Dank des hervorragenden Wetters, war das Ergebnis der Satteldruckmessung mit dem Impressionpad, des gestrigen Tages, gut ersichtlich.
Es geht nichts über freundliche Kunden, sowohl Mensch als auch Vierbeiner.
Deshalb vielen Dank nochmal an Julia Klischies mit Ramina und Dante als Pausenbetreuung.

Absolut korrekt...  :) https://m.facebook.com/306344549391643/photos/a.306347022724729.92273.306344549391643/13607711706...
10/03/2016

Absolut korrekt... :)
https://m.facebook.com/306344549391643/photos/a.306347022724729.92273.306344549391643/1360771170615637/?type=3

Relax
Losgelassenheit kommt in der Ausbildungsskala gleich nach dem Takt. Zweifellos eng miteinander verbunden. Losgelassenheit, bedeutet die Zwanglosigkeit der Psyche, sowie die Unverspanntheit der Muskelketten… wie schauts denn aus???? Über diesen Zustand „Losgelassenheit“ des Pferdes sollten alle man nachdenken. Ohne die ist es nämlich nicht möglich, ein Pferd zu gesund zu „arbeiten“. Oft will man viel zu schnell, viel zu viel. Losgelassenheit bedeutet für mich, dass ein Pferd in der Lage sein darf seelisch entspannt zu sein. Somit ist die Voraussetzung geschaffen, damit es zuhört und lernen kann. Körperliche Losgelassenheit bedeutet auch das harmonische Zusammenspiel der Muskelketten. Reißt ein Pferd den Kopf hoch, verspannt es sich irgendwo oder der Kopf wird mit rückwärtswirkenden Zügeln gehalten, ist das nicht möglich. Es wird kein Zusammenspiel der Muskelketten geben, und somit ist schon mal eine Anlehnung nicht möglich. Ein Pferd lernt, loszulassen und sich auf seinen Menschen einzulassen. Je öfters es dabei nicht behindert wird, desto schneller geht das dann auch. Auch das herunterbinden des Kopfes, fördert nicht unbedingt einen losgelassenen Zustand! Wie so oft: Es liegt an uns. Verspannt sich ein Pferd, weil es sich Sorgen macht, wird automatisch versucht die Fluchthaltung einzunehmen… Kopf hoch, Rücken weg, diese Haltung signalisiert dem Kopf wiederum Stress und Flucht. Das Pferd ist im Körper und im Kopf verspannt, kann weder zuhören, noch lernen oder sich gesund bewegen. Ein ewiger Kreislauf. Unser Job ist es dafür zu sorgen, dass sich das Pferd im Kopf, sowie muskulär entspannt, um gesund zu bleiben und um das erfüllen zu können, was wir uns von ihm wünschen.
Michael Geitner / Alexandra Schmid

Das spricht mir aus der Seele.... :)  https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1036507036414238&id=821226707942273
17/02/2016

Das spricht mir aus der Seele.... :) https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1036507036414238&id=821226707942273

Jeder Reiter weiß heutzutage über die natürliche Schiefe des Pferdes Bescheid und auch darüber, dass an ihr durch sinnvolle Gymnastizierung gearbeitet werden muss, um das Pferd lange gesund zu erhalten. Doch nur wenige Reiter bedenken, dass auch sie selbst schief sind. Und das kann so schlimm sein,…

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=907875669328286&id=628485993933923
31/01/2016

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=907875669328286&id=628485993933923

Der Sperrriemen

Ich höre oft die landläufigen "Argumente" für die Benutzung des Sperrriemens (Kinnriemen) wie "Mein Pferd streckt sonst die Zunge raus" oder "Das Pferd sträubt sich sonst gegen die Trense" ] Die Fakten, die GEGEN den Einsatz des Sperrriemens sprechen, sind folgende, dazu kurz etwas zur Historie:
Der Erfinder des Englischen Kombinationshalfters hatte ursprünglich eine wirklich gute Idee. Die Schlaufe, die vorne am Nasenband angebracht ist, wurde komplett anderes verwandt als heute. Es wurde der Riemen jeweils links und rechts durch das Gebiss, und zwar von innen nach außen, verschnallt. So konnte der Zug auf das Gebiss beschränkt werden und der Druck auf den Nasenrücken weiter gegeben werden.
Zudem fand der Sperrriemen Verwendung, die aus den Bedürfnissen des Militärs heraus entwickelt und angepasst wurden. Um bei Stürzen zu verhindern, dass sich die Pferde, durch weit geöffnete Mäuler, den Unterkiefer brachen, wurde ihnen der Unterkiefer mittels Sperrriemen zugeschnürt. Dadurch verringerten sich die Kieferbrüche der damaligen Pferde um 80%.
Wahrscheinlich seit den späten 70igern kommt dem Sperrriemen nun eine sehr unglückliche, zweckentfremdete Aufgabe zu, nämlich dem Pferd das Leben schwer zu machen.
Was der Sperrriemen aber sehr deutlich einschränkt und zum Teil auch stark behindert, ist das Abschlucken des Speichels. Wenn nämlich sein Maul zugeschnürt wird, kann das Pferd nicht mehr durch das leichte Öffnen des Mauls den Druck des Trensengebisses auf den Gaumen abmildern. An der Stelle, an der das Trensengebiss gegen den Gaumen drückt, sitzen aber Nervenrezeptoren, die den Schluckreflex unterbinden und den Deckel des Kehlkopfes blockieren. Dadurch entsteht das Einspeicheln des Pferdes, was also in erster Linie ein Zeichen dafür ist, dass das Pferd seinen Speichel nicht abschluckt, aber noch lange kein Hinweis darauf, dass das Pferd korrekt "durch das Genick" geht.

Das kann jeder an sich selbst ausprobieren: Wenn man mit einem Löffel an den Gaumen drückt, dann kann man seinen Speichel nicht mehr abschlucken und es entsteht zudem ein Würgereiz.

Neben vielen anderen Funktionen bildet der Speichel einen natürlichen Schutz der Magenschleimhäute des Pferdes. Wir wissen heute, dass etwa die Hälfte aller Pferde im Freizeitsport und sogar 80% der Pferde im Leistungs- und Hochleistungssport unter Magenproblemen leiden. Denn der Speichel erfüllt neben dem rein mechanischen Abtransport des bereits im Maul zerkauten Nahrungsbreis aus der Maulhöhle in den Magen noch eine Reihe weiterer ganz wichtiger Funktionen. Im Speichel befinden sich wichtige Mineralien, vor allem Natriumbikarbonat, das als chemischer "Puffer" eine Übersäuerung des Magens verhindert. Fehlt nun dieser Speichel als Säurepuffer, kommt es schnell zu einer Übersäuerung des Magens. Ist die Magenschleimhaut zum Beispiel durch Stress an manchen Stellen dünner als normalerweise, führt eine Übersäuerung des Mageninhaltes an diesen Stellen zu einem Magengeschwür, da die Magensäure - übrigens fast reine Salzsäure - an diesen Stellen die "Schutzhülle" der Magenwände einfach wegfrisst. Dieses Problem ist NICHT zu unterschätzen, da eine Erkrankung des Magens das Pferd sehr unrittig machen kann, weil es durch Anspannung der Muskulatur immer wieder versucht, den schmerzenden Magen ruhig zu stellen, damit die Magensäure nicht so viel herumschwappt. [...]

Der nächste Punkt gegen den Einsatz des Sperrriemens ist die eingeschränkte Freiheit des Kiefergelenks. Man hat festgestellt, dass, wenn das Kiefergelenk nicht richtig arbeitet bzw. festgeklemmt oder festgehalten wird, die Muskulatur des Kiefers Bewegungsstöße des Körpers, z.B. beim Laufen, nicht mehr abfedern kann. Wenn wir also einen Dauerlauf mit zusammengebissenen Zähnen laufen würden, dann würden wir uns derart die Wirbel der Wirbelsäule prellen, dass wir am Abend nicht mehr wüssten, wie wir uns überhaupt bewegen sollen. Die Pferde müssen das tagaus, tagein erleiden, und die Praxis des Sperrriemens kann Gelenkschäden bis hinunter zu den Fesselgelenken zur Folge haben. Man sagt daher: Das Kiefergelenk ist der erste Halswirbel. [...] Neben der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule ist die Kieferfreiheit zudem ganz wichtig für die Speichelproduktion, die vor allem durch die Ohrspeicheldrüse gesteuert wird.
Ein festgezogener Sperrriemen verhindert die Kieferfreiheit und das Pferd kann nicht mehr kauen.
Das ist aber eine Grundvoraussetzung, um Speichel zu produzieren und abfließen zu lassen.
Dem Pferd steht keine ausreichende Menge an Speichel zur Verfügung und der vorhandene Speichel kann nicht abgeschluckt werden. Und das gerade in der stressigsten Zeit, im Training.
Da brauchen die Pferde ihren Speichel nämlich am nötigsten.
Zudem verläuft genau an dem Punkt, wo der Sperrriemen sitzt, die Austrittsstelle (For. Mentale) eines empfindlichen Nervs, dem Nervus mentales, der für die Haut, Muskulatur, Schleimhaut der Unterlippe, sowie für das Kinn zuständig ist.
Um es auf den Punkt zu bringen, formuliere ich das Problem des Sperrriemens folgendermaßen: Ich würde mir wünschen, dass die verschwendete Energie, die die Pferde aufbringen (müssen), um sich gegen den Sperrriemen zu wehren, als freie zusätzliche Energie für das zur Verfügung steht, was die Pferde leisten können. Wenn man die für den Kampf gegen den Sperrriemen eingesetzte Konzentration im Training zusätzlich zur Verfügung hätte, um sie für das Lernverhalten des Pferdes einzusetzen, dann wäre jeder, der von dieser Energie und Konzentration Gebrauch macht, gleich um Klassen besser, als derjenige Standard, den man sich mühsam gegen den Sperrriemen erkämpft hat.
Text: Michael Geitner
www.pferde-ausbildung.de

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