31/03/2026
Hebammen-Abzocke per Gesetz? 🐍
Du hast geholfen, du hast gearbeitet – und die Krankenkasse so: „Danke für das Ehrenamt!“ 🤡
Willkommen im bürokratischen Irrsinn der Hebammenabrechnung. In meiner heutigen Folge von zeige ich euch, wie man mit einer einzigen Korrektur sein komplettes Honorar in den Sand setzt.
Die Story: Zwei Stillberatungen geleistet. Weil ich die tatsächliche Zeit nicht voll abrechnen darf, korrigiere ich die Uhrzeit auf dem Zettel nach unten. Ich schenke der Frau also Zeit und Arbeit.
Die Reaktion der TK: „Oh, eine Korrektur? Da fehlt eine Unterschrift! Ach ja, und nachträglich unterschreiben lassen darfst du es laut Gesetz übrigens auch nicht. Tja... Pech gehabt! Rechnung abgelehnt. 0,00 Euro.“ 💸
Fassen wir mal zusammen:
Die Leistung wurde erbracht. ✅
Die Mutter ist versorgt. ✅
Die Krankenkasse spart sich das komplette Geld, weil ich einen Formfehler gemacht habe. ❌
Das ist keine „Qualitätssicherung“, das ist systematische Gewinnmaximierung auf dem Rücken von uns Hebammen.
Wir werden für kleine Flüchtigkeitsfehler drakonisch bestraft, während wir versuchen, ein kaputtes System am Laufen zu halten.
Logik? Fehlanzeige. Gerechtigkeit? Nicht vorgesehen.
Hauptsache, der Paragraph stimmt, auch wenn die Hebamme am Ende des Tages für umsonst gearbeitet hat.
Wie nennt ihr das? Bürokratie oder moderne Wegelagerei? Schreibt es mir in die Kommentare! 👇