BVMed Die Stimme der deutschen Medizintechnik-Branche 📢
Der BVMed vertritt über 300 MedTech-Unternehmen. Im BVMed sind u. a.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

Es gibt wenige Branchen, die so schnelllebig und innovativ sind wie die MedTech-Branche. In Zusammenarbeit mit Ärzt:inne...
08/09/2026

Es gibt wenige Branchen, die so schnelllebig und innovativ sind wie die MedTech-Branche. In Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Ingenieur:innen und Wissenschaftler:innen ist die Medizintechnik kontinuierlich auf der Suche nach neuen Lösungen für unsere Gesundheit. Eine gute Idee ist dabei nur der Anfang. Bis daraus ein Medizinprodukt für Patient:innen wird, ist es ein langer Weg.

Wie gelingt der strukturierte Weg von der Forschung in die Anwendung? Dazu hat sich der bei unserem Mitglied, der Fraunhofer-Einrichtung für individualisierte Medizintechnik IMTE, ein Bild gemacht.

Spannende Einblicke boten unter anderem Prof. Dr. Thorsten M. Buzug, Geschäftsführender Institutsleiter, und Prof. Dr. Philipp Rostalski, Direktor des Instituts: Von der MedTech-Entwicklung über Prototypen und Testungen bis hin zur regulatorischen und klinischen Absicherung.

Vielen Dank für den spannenden Austausch und den Blick hinter die Kulissen der Fraunhofer IMTE!

Wir wollen eine zukunftsfähige, digitale Gesundheitsversorgung. Doch dafür reicht der aktuelle GeDIG-Entwurf – trotz gut...
08/09/2026

Wir wollen eine zukunftsfähige, digitale Gesundheitsversorgung. Doch dafür reicht der aktuelle GeDIG-Entwurf – trotz guter Ansätze – nicht aus. Digitale Zwillinge, KI-gestützte Anwendungen, digitale Versorgungspfade und ein flächendeckendes Telemonitoring erfordern stärkere Impulse für digitale Innovationen und einen Rechtsrahmen, der mit der technologischen Entwicklung Schritt hält. In dieser Hinsicht bleibt der Entwurf leider hinter den bestehenden Erwartungen zurück und muss im Rahmen der parlamentarischen Beratung weiterentwickelt werden.

Kritisch sehen wir insbesondere:
➡️Das vorgesehene Zieljahr 2030 für die Einführung der elektronischen Hilfsmittelverordnung ist zu spät.
➡️Die geplanten neuen Pflichten bei Schnittstellen für Hilfsmittel und Implantate (§ 374a SGB V) bringen zusätzlichen Aufwand, ohne erkennbaren Mehrwert.
➡️Beim Cloud-Sonderweg (§ 393 SGB V) hält Deutschland an eigenen, nicht anerkannten Zertifikaten fest – ein Nachteil für europaweit tätige Unternehmen.

Für ein mutigeres Digitalgesetz schlagen wir daher Lösungsansätze in vier Bereichen vor:
➡️ Daten besser verfügbar machen
➡️ Marktzugang für digitale Medizinprodukte mit geringem Risiko erleichtern
➡️ Telemonitoring zu smartem Monitoring weiterentwickeln
➡️ Eigene Zulassungs- und Nutzenbewertung für digitale Versorgungspfade etablieren

👉 Zur BVMed-Stellungnahme: www.bvmed.de/stellungnahme-gesetz-fuer-daten-und-digitale-innovation-im-gesundheitswesen-gedig

Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen gewinnt weiter an Bedeutung. Gleichzeitig müssen neue Anforderungen so gestaltet werd...
07/09/2026

Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen gewinnt weiter an Bedeutung. Gleichzeitig müssen neue Anforderungen so gestaltet werden, dass eine sichere und verlässliche Patient:innenversorgung gewährleistet bleibt.

Unser Ziel? Ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Gesundheitswesen, das ökologische und soziale Verantwortung, Innovation und Versorgungssicherheit miteinander verbindet.💡

Seit dem 1. September setzt sich Jenny Blum bei uns als Referentin Nachhaltigkeit dafür ein.

Ihre Schwerpunkte:
➡️ Begleitung nationaler und europäischer Gesetzgebungs- und Normungsverfahren im Bereich Nachhaltigkeit
➡️ Betreuung des BVMed-Arbeitskreises Nachhaltigkeit (ESG) und des Nachhaltigkeits-Netzwerks

ℹ️ Über Jenny Blum:
Die Diplom-Physikerin war 18 Jahre beim DIN Deutsches Institut für Normung e. V. tätig – zunächst als Projektmanagerin, seit 2015 als Teamkoordinatorin. Sie bringt umfangreiche Erfahrung in der Steuerung komplexer nationaler, europäischer und internationaler Projekte, in der Gremienarbeit sowie in der Analyse regulatorischer und normungspolitischer Fragestellungen mit. Dabei arbeitete sie kontinuierlich an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Herzlich willkommen im BVMed und in der MedTech-Branche, Jenny Blum!

Wie werden Wundversorgungsprodukte hergestellt? Das durfte der   beim Mitgliedsunternehmen Dr. Ausbüttel GmbH & Co. KG i...
04/09/2026

Wie werden Wundversorgungsprodukte hergestellt? Das durfte der beim Mitgliedsunternehmen Dr. Ausbüttel GmbH & Co. KG in Dortmund lernen.

Das Familienunternehmen entwickelt und vertreibt Medizinprodukte für die Wundversorgung. Im Austausch mit dem Geschäftsführer Stephan Kohorst ging es um die Herstellung und Verpackung – und um die Zusammenarbeit mit der Werkstatt über den Teichen (WÜT).

Seit 1998 werden Produkte von Dr. Ausbüttel in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen verpackt. In der WÜT konnten wir einen direkten Einblick in die Arbeit vor Ort bekommen und erfahren, wie die Zusammenarbeit gestaltet ist. Dazu gehören auch Begegnungen zwischen den Mitarbeitenden und Ansätze, Menschen beim Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Der Besuch hat deutlich gemacht: Hinter der MedTech-Branche stehen nicht nur Medizinprodukte, sondern unter anderem Verantwortung, Zusammenarbeit und Arbeitsplätze am Standort Deutschland.

Vielen Dank für die wertvollen Einblicke und den offenen Austausch!

📽️ Videotipp: Stephan Kohorst über verantwortungsvolles Unternehmertum in der ZDF-Mediathek (ab Minute 05:20): https://www.zdf.de/video/reportagen/37-grad-104/37-dickes-konto-noble-ziele-100

Telemedizinische Versorgung zu Hause? Neue Aufgaben für Gesundheitsberufe durch KI-Unterstützung?   und digitale Versorg...
04/09/2026

Telemedizinische Versorgung zu Hause? Neue Aufgaben für Gesundheitsberufe durch KI-Unterstützung? und digitale Versorgungspfade? Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten für die Versorgung – und wir wollen die Digitalisierung der Versorgung voranbringen.

Welche Schwerpunkte und Ziele sich der BVMed-Arbeitskreis „Digitale Gesundheitsversorgung“ (AKD) für die kommenden zwei Jahre gesetzt hat, verrät Pia Maier, Sprecherin des AKD, im Kurzinterview: von Telemonitoring über digitale Ersteinschätzung bis zum Innovationszugang für digitale Medizinprodukte.

Die größten Herausforderungen dabei? Die Grenzen des Gesundheitssystems. „Das zu verändern ist ein dickes Brett, weil es tiefe Systemkenntnis und umfassende Veränderungen in einem hochkomplexen System braucht“, so die Erklärung.

Mehr dazu und welche Botschaft Pia Maier dem neuen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann in 30 Sekunden mitgeben würde im Kurzinterview.

👉 Jetzt lesen: www.bvmed.de/3-fragen-an-akd-sprecherin-pia-maier

Wie sieht der OP-Saal der Zukunft aus?🏥 Was sich viele vorstellen, ist längst Realität: Digitale Planung, computergestüt...
02/09/2026

Wie sieht der OP-Saal der Zukunft aus?🏥 Was sich viele vorstellen, ist längst Realität: Digitale Planung, computergestützte und roboterassistierte Chirurgie, intraoperative 2D- und 3D-Bildgebung sowie Mixed Reality.

Die BVMed-Geschäftsstelle durfte vergangene Woche beim Mitgliedsunternehmen Brainlab in diese faszinierende Welt eintauchen. Besonders beeindruckt hat uns, wie viele medizintechnische Lösungen – etwa MRTs, Mikroskope oder Implantate – auf einer gemeinsamen, interoperablen Plattform zusammenspielen.🔗 Was früher ein Nebeneinander einzelner Technologien war, wird so zu einem vernetzten chirurgischen Workflow – von der Planung über den Eingriff bis zur Nachbereitung.

Und genau darin liegt die Stärke von MedTech: Behandlungsergebnisse verbessern, klinische Abläufe optimieren, medizinisches Personal entlasten und so mehr Zeit für das schaffen, was zählt: Die Patient:innen.

Damit MedTech-Innovationen auch in Zukunft schnell in der Gesundheitsversorgung ankommen, brauchen wir Rahmenbedingungen, die medizintechnischen Fortschritt ermöglichen. Das stärkt nicht nur die Gesundheitsversorgung, sondern auch unseren Standort. Denn die deutsche MedTech-Branche entfaltet weltweit Wirkung: Das 1989 in München gegründete Unternehmen Brainlab beschäftigt heute rund 2.100 Mitarbeitende an 23 Standorten weltweit.

Vielen Dank an Rainer Birkenbach (CEO) und Martin Wisböck (Director Government Affairs) von Brainlab für die spannende Führung und die vielen Einblicke!

Welche Lösungen braucht es, um die ambulante Versorgung zu stärken? Und wie wirken sich Finanzierungsfragen, neue gesetz...
26/08/2026

Welche Lösungen braucht es, um die ambulante Versorgung zu stärken? Und wie wirken sich Finanzierungsfragen, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und Künstliche Intelligenz auf die Praxis aus?💡

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen -Management-Kongresses (HMK) der BVMed-Akademie.

Die Eckdaten des :
📅 Datum: 10. und 11. November 2026
📍 Ort: dbb forum Berlin
🔗 Programm und Anmeldung: www.bvmed.de/hmk2026

Im vielfältigen Fachprogramm geht es unter anderem um:
➡️ Finanzierung des Gesundheitssystems und die Rolle von Homecare
➡️ Hilfsmittelreform: Auswirkungen auf Markt und Versorgung
➡️ Care- und Case-Management über Sektorengrenzen hinweg
➡️ Neue Verordnungsrechte für die Pflege
➡️ Wundversorgung im praktischen Test
➡️ Künstliche Intelligenz im Versorgungsalltag
➡️ Hilfsmittelstudie 2025/2026
➡️ Rahmenvertrag nach § 127 SGB V

Beim politischen Kongressabend diskutieren u. a. die Bundestagsabgeordneten Dr. Tanja Machalet (SPD), Axel Müller (CDU/CSU), Dr. Paula Piechotta (Grüne) und Julia-Christina Stange (Die Linke).

👉 Zur Anmeldung: www.bvmed.de/hmk2026

Wie sieht die Zukunft der Gesundheitsversorgung aus? 🔮 Unser Ziel ist klar: Wir möchten mit Datennutzung und Innovatione...
21/08/2026

Wie sieht die Zukunft der Gesundheitsversorgung aus? 🔮 Unser Ziel ist klar: Wir möchten mit Datennutzung und Innovationen hin zu einer Smarten Gesundheitsversorgung. Denn: Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist der Schlüssel zu einer Versorgung, die effizienter, vernetzter und vor allem besser für Patient:innen ist.

In einem Gastbeitrag zeigt Dr. Marc-Pierre Möll, BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied, welche Potenziale in der besseren Nutzung von Gesundheitsdaten, digitaler Vernetzung, KI und Telemonitoring liegen – und was sich dafür im Gesundheitssystem verändern muss.

📖 Mehr dazu in der „Future of Healthcare“-Publikation*: https://issuu.com/smart_media/docs/smart_future_of_healthcare_cffc8114db286a

*Eine Sonderpublikation von Smart Media Agency im Handelsblatt vom 20. August 2026.

Infektionsschutz in der Häuslichkeit ist keine optionale Zusatzleistung, sondern eine notwendige Voraussetzung sicherer ...
20/08/2026

Infektionsschutz in der Häuslichkeit ist keine optionale Zusatzleistung, sondern eine notwendige Voraussetzung sicherer Pflege: Bei der Versorgung von Wunden, mit Kathetern, bei Inkontinenz, geschwächtem Immunsystem oder komplexen Mehrfacherkrankungen sind Hygienemaßnahmen entscheidend, um Infektionen und vermeidbare Krankenhausaufenthalte zu verhindern.😷

Doch genau dieser Schutz könnte durch eine geplante Regelung des Pflegeneuordnungsgesetzes ( ) geschwächt werden: Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel aus § 40 Abs. 2 SGB XI sollen in ein allgemeines Entlastungsbudget überführt werden. Bei Pflegegrad 1 steht sogar eine Streichung im Raum.

Dabei sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel – Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Mund-Nasen-Schutz oder Bettschutzeinlagen – zentrale Bestandteile der Basishygiene.

Zahlen und Fakten dazu im Karussell. ➡️

Wir fordern deshalb: Infektionsschutz stärken statt schwächen.
Dazu gehört:
➡️ Den separaten, zweckgebundenen Sachleistungsanspruch auf Infektionsschutzprodukte zum Verbrauch erhalten oder gleichwertig gesetzlich absichern.
➡️ Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 beim Zugang zu Infektionsschutzprodukten nicht schlechterstellen.
➡️ Infektionsschutz verbindlich in der Pflegebegleitung verankern.
➡️ Missbrauch gezielt mit Präqualifizierung, Vertragskontrollen und Versorgungscontrolling bekämpfen.
➡️ Gesundheits- und Hygienekompetenz frühzeitig als Bildungsauftrag etablieren.

ℹ️ Mehr Informationen: www.bvmed.de/infektionsschutz-in-der-haeuslichen-pflege-mit-pflegehilfsmitteln-pflegereform

24/07/2026

„Der Gesundheitssektor, den wir leider viel zu häufig als reinen Kostenfaktor betrachten, ist ein ganz wesentlicher Teil unseres gesellschaftlichen Lebens", erklärt Bundeskanzler Friedrich Merz bei der Vorstellung seiner . Dabei hebt er die als wichtige Industrie für unsere Volkswirtschaft hervor.

Mit diesem Blick auf die Branche wird Carsten Linnemann als neuer Bundesgesundheitsminister benannt.

Ein paar Zahlen zur deutschen MedTech-Branche:
📊 Über 212.000 Beschäftigte
📊 Mehr als 55 Mrd. € Umsatz (inkl. Kleinbetriebe)
📊 68% Exportquote
📊 9% Umsatz in F&E
📊 93% KMU

Sie belegen: Die Medizintechnik ist Innovations- und Wirtschaftsfaktor für den Standort Deutschland.

Vor allem ist die MedTech-Branche jedoch Teil der Lösung für die Herausforderungen des Gesundheitssystems: Sie trägt mit ihren Technologien, Produkten und Verfahren zu einer besseren Patient:innen-Versorgung, zu effizienteren Prozessen und Entlastung des medizinischen Personals bei.

Zukunftsstandort Deutschland? !

ℹ️ Zum vollständigen Video: https://www.youtube.com/watch?reload=9&app=desktop&v=o6z4ALfvudA&ra=m

Adresse

Georgenstraße 25
Berlin
10117

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