09/10/2025
Haltung ist keine Dysbalance zwischen vorne und hinten, sondern ein Nervensystem-Problem.
Eure Muskeln diktieren nicht eure Körperposition: euer Nervensystem tut es.
Das ist auch der Grund, warum verschiedene Körperpositionen mit verschiedenen emotionalen Zuständen verbunden werden.
Wie könnt ihr also eure krumme Haltung verbessern?
Ihr müsst lernen, euren Körper wieder effizienter zu positionieren.
Wichtig ist dabei, dass ihr dies ohne viel Spannung tut, da euer Nervensystem eher Positionen annimmt, wenn es in einem entspannten Zustand ist.
Wenn wir jetzt mit Stehen anfangen, dann würden wir uns hüftbreit hinstellen mit unserem Schwerpunkt in der Mitte unserer Füße.
Dann atmen wir aus und ziehen unser Becken leicht vom Kopf weg, um eine neutralere Wirbelsäule zu erreichen.
Dann lassen wir so viel unnötige Spannung wie möglich los und atmen einfach in dieser Position.
Versucht, euren Körper wirklich wahrzunehmen:
Wo ist noch Spannung? Wo fühlt er sich schief an?
Wenn ihr das über 5–10 Minuten pro Tag übt, werdet ihr über ein paar Wochen ein besseres Bewusstsein für eine aufrechte Haltung entwickeln.
Auch werdet ihr sie automatisch öfter im Alltag verwenden, da ihr merkt, wenn ihr nicht angenehm ausgerichtet seid und die Haltung kein Zwang, sondern eine Position der Entspannung geworden ist.
Falls ihr 1:1 von mir in eine effizientere Haltung gecoacht werden wollt oder Hilfe bei euren Schmerzen sucht, schreibt mich auf Instagram an.