03/09/2026
Was ändert sich im September für dein Geld? 👀
Drei Entwicklungen solltest du kennen:
📚 Mehr Finanzbildung für junge Menschen
92 Prozent der 16- bis 25-Jährigen wünschen sich, dass Geld und Finanzen ausführlicher in der Schule behandelt werden. Das zeigt der SCHUFA Jugend-Finanzmonitor 2026.
Zwar hatten bereits 46 Prozent der 16- bis 17-Jährigen Finanzthemen im Unterricht. Bei komplexeren Fragen bestehen aber Wissenslücken, vor allem beim Zinseszins und bei der Risikostreuung am Aktienmarkt.
Wer Zinsen, Kreditkosten und Anlagerisiken versteht, kann Angebote besser vergleichen und finanzielle Folgen realistischer einschätzen.
🌱 Strengere Regeln gegen Greenwashing
Ab dem 27. September gelten höhere Anforderungen an Umweltwerbung. Pauschale Aussagen wie „umweltfreundlich“ müssen künftig belegt werden. Nachhaltigkeitssiegel müssen auf einem Zertifizierungssystem beruhen oder staatlich festgesetzt sein.
Auch darf ein Produkt nicht als nachhaltig beworben werden, wenn sich die Aussage nur auf einen kleinen Bestandteil bezieht. Klimaversprechen allein auf Basis von CO₂-Kompensation werden ebenfalls eingeschränkt.
Achte daher darauf, worauf sich ein Umweltversprechen bezieht, wer ein Siegel vergibt und ob nachvollziehbare Kriterien genannt werden.
💶 Die EZB entscheidet über die Leitzinsen
Am 9. und 10. September berät die Europäische Zentralbank erneut über ihre Geldpolitik. Aktuell liegt der Einlagenzins bei 2,25 Prozent. Ob die EZB die Zinsen erhöht, senkt oder unverändert lässt, ist offen.
Die Entscheidung kann sich mittelbar auf Tagesgeld, Festgeld und neue Kredite auswirken. Banken geben Zinsschritte jedoch nicht automatisch und sofort weiter. Vergleiche daher den tatsächlichen Guthabenzins beziehungsweise den effektiven Jahreszins.
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