Cardiovascular Prevention Center

Cardiovascular Prevention Center Forschung- und Wissenszentrum der Charité. Wir machen euch zu Expert:innen eurer Herzgesundheit. Werde Teil unserer Mission

❌ Mythos ❌Eine schlechte Ernährung kann man nicht einfach wegtrainieren. 🤷‍♂️👉Bewegung schützt Herz, Gehirn und Stoffwec...
29/05/2026

❌ Mythos ❌

Eine schlechte Ernährung kann man nicht einfach wegtrainieren. 🤷‍♂️

👉Bewegung schützt Herz, Gehirn und Stoffwechsel und senkt das Risiko für viele chronische Erkrankungen!

☝️Aber: Eine dauerhaft ungünstige Ernährung kann Entzündungen, erhöhte Blutzuckerwerte, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht fördern. Sport kann diese Effekte abschwächen, aber nicht vollständig ausgleichen.

👉Studien zeigen: Das geringste Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und vorzeitige Sterblichkeit haben Menschen, die BEIDES kombinieren:

✔ sich regelmäßig moderat bis intensiv bewegen

✔ langes Sitzen reduzieren

✔ körperliche Aktivität konstant beibehalten

👉für Bewegung bedeutet das praktisch:

• mindestens 150 bis 300 Minuten Bewegung pro Woche
(z. B. zügiges Gehen, Radfahren, Joggen, Schwimmen)

• zusätzlich 2x pro Woche Krafttraining.

• Alltagsbewegung erhöhen: Treppen, Spaziergänge nach Mahlzeiten, Wege zu Fuß/Fahrrad, weniger lange Sitzzeiten

👉die optimalsten Ernährungsmuster sind geprägt durch:

• viel Gemüse und Obst
• Vollkornprodukte
• Hülsenfrüchte
• hochwertige Proteinquellen (Fisch, Joghurt, Nüsse, pflanzliche Proteine)
• ballaststoffreiche Lebensmittel
• überwiegend unverarbeitete Lebensmittel

👉Was hilft Dir im Alltag?

• täglich Bewegung einbauen, um langes Sitzen zu unterbrechen
• frischen Genuss selbst zaubern: Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn & Proteine aus frischen Lebensmitteln (> besser als Döner, Burger, Pizza)
• Wasser und Tees statt Softdrinks

☝️Verknüpfe Bewegung und Essen an Gewohnheiten, die dir guttun und Freude machen und nicht zusätzlichen Stress und Zwang verursachen. Denk dran: Kleine kombinierte Veränderungen wirken langfristig stärker als einzelne extreme kurzfristige Maßnahmen. ✅

Eine Stunde Sport gleicht leider keinen ganzen Tag Sitzen aus.🤷‍♂️Im Schnitt verbringen die Deutschen an einem Werktag m...
27/05/2026

Eine Stunde Sport gleicht leider keinen ganzen Tag Sitzen aus.🤷‍♂️
Im Schnitt verbringen die Deutschen an einem Werktag mehr als zehn Stunden im Sitzen. Das sind fast zwei Stunden mehr als noch vor zehn Jahren*. Viele erreichen damit bereits einen kritischen Bereich.

🚨 Das ist besonders relevant, da ab etwa 10,6 Stunden Sitzen pro Tag das kardiovaskuläre Risiko deutlich ansteigt, selbst dann, wenn du Sport treibst.

👉 Die Wissenschaft hat dafür einen Begriff: den „Active Couch Potato“: Menschen, die zwar regelmäßig trainieren, aber den Großteil des Tages inaktiv verbringen. Und die Forschung ist eindeutig: Sitzen ist ein eigenständiger kardiovaskulärer Risikofaktor, unabhängig vom Sport.

In einer Meta-Analyse wurden 47 Studien mit über 800.000 Teilnehmenden analysiert. Das Ergebnis: Wer täglich 8 Stunden und mehr sitzt, hat ein signifikant erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes und Gesamtmortalität, auch bei regelmäßiger sportlicher Aktivität.

⚠️ Was passiert im Körper? Bereits nach 60-90 Minuten ununterbrochenen Sitzens sinkt die Aktivität des Enzyms LPL (Lipoproteinlipase), das zentral für den Abbau von Blutfetten zuständig ist. Die Folge: Blutfettwerte steigen, Insulinsensitivität sinkt, die Gefäßfunktion verschlechtert sich. Dieser Prozess läuft aktiv, unabhängig davon, ob Du morgens oder abends trainiert hast.

👉 Was wirklich hilft: Nicht mehr Sport, sondern weniger ununterbrochenes Sitzen! Studien zeigen, dass bereits alle 30 Minuten für 2-3 Minuten aufzustehen die negativen Stoffwechseleffekte messbar unterbricht.

Unsere Empfehlung am FS-CPC: Stell Dir einen Timer. Alle 30 Minuten kurz aufstehen, ein paar Schritte gehen. Denn: Dein Herz trainierst Du nicht nur im Fitnessstudio, sondern den ganzen Tag.

Hand auf’s Herz: Wie viele Stunden sitzt Du täglich? Schreib es uns in die Kommentare 👇

(*Zahlen aus Report der Deutschen Krankenversicherung)

Herzgesundheit ist nicht immer nur eine Frage von Ernährung, Bewegung und Blutwerten. Sondern auch davon, ob Dein Leben ...
23/05/2026

Herzgesundheit ist nicht immer nur eine Frage von Ernährung, Bewegung und Blutwerten. Sondern auch davon, ob Dein Leben sich wirklich nach Deinem Leben anfühlt.

👉 Eine Meta-Analyse mit über 200.000 Teilnehmenden (Boehm & Kubzansky, 2012, Psychological Bulletin) zeigt: Menschen mit hoher Lebenszufriedenheit und positiven Emotionen haben ein um 35% niedrigeres kardiovaskuläres Risiko. Das entspricht in etwa dem Effekt eines Blutdruckmedikaments.

☝️ Was dabei besonders bemerkenswert ist: Dieser Effekt bleibt bestehen, selbst wenn man Bewegung, Ernährung und Schlaf herausrechnet. Positive Emotionen wirken also nicht nur indirekt über einen gesünderen Lebensstil. Sie wirken biologisch direkt auf Cortisolspiegel, Entzündungsmarker und die Elastizität der Gefäßinnenwände.

💡 Aber was bedeutet „Lebenszufriedenheit" eigentlich und wie misst man sie? In der Forschung wird Lebenszufriedenheit nicht durch Stimmungsabfragen gemessen, sondern über validierte Skalen wie die Satisfaction With Life Scale (SWLS). Dabei geht es um grundlegende Fragen: Entspricht mein Leben meinen Vorstellungen? Bin ich mit meinen Lebensumständen zufrieden? Es ist eine stabile, tief verankerte Einschätzung, kein flüchtiges Gefühl.

⚠️ Ein wichtiger Hinweis: Lebenszufriedenheit ist nicht dasselbe wie Optimierung. Die Forschung misst nicht, ob jemand produktiver, disziplinierter oder „positiver" denkt. Sie misst, ob jemand im Einklang mit dem lebt, was ihm wirklich wichtig ist. Wer sich selbst unter Druck setzt, glücklicher zu sein, erreicht das Gegenteil. Es geht nicht darum, negative Gefühle wegzudrücken, sondern darum, echte Quellen von Bedeutung und Freude im Alltag zu pflegen.

👉 Unsere Empfehlung am FS-CPC: Frag Dich nicht „Wie optimiere ich mich?", sondern „Was gibt meinem Alltag wirklich Bedeutung?" Genuss, Verbindung, Dankbarkeit – das sind keine Lifestyle-Trends. Sie sind messbare Schutzfaktoren für Dein Herz.

Was gibt deinem Alltag wirklich Bedeutung? Schreib es uns in die Kommentare 👇

👋 Meet the Team: Dr. med. Marco Witkowski! Nach unseren Info-Posts über Süßstoffe freuen wir uns besonders, mit Dr. med....
16/05/2026

👋 Meet the Team: Dr. med. Marco Witkowski!

Nach unseren Info-Posts über Süßstoffe freuen wir uns besonders, mit Dr. med. Marco Witkowski einen ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet im Team vorzustellen.

☝️Am FS-CPC erforscht er, wie Ernährung, Stoffwechsel und das Darmmikrobiom unsere Herzgesundheit beeinflussen. Er beschäftigt sich unter anderem damit, wie Ernährung und bestimmte Stoffe im Blut Entzündungen und Gefäßverschlüsse fördern können.

👉Als Kardiologe und Wissenschaftler verbindet Dr. Witkowski dabei klinische Erfahrung mit translationaler Forschung.

Mit seiner Arbeit trägt er dazu bei, neue Wege für Prävention und personalisierte Therapien bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. 👍

Dein Vorsatz war gut. Dein Gehirn hatte andere Pläne. Das ist keine Schwäche, das ist Neurobiologie. 🧠❤️👉 Unser Gehirn a...
13/05/2026

Dein Vorsatz war gut. Dein Gehirn hatte andere Pläne. Das ist keine Schwäche, das ist Neurobiologie. 🧠❤️

👉 Unser Gehirn arbeitet permanent nach dem Prinzip der Energieeffizienz. Der bewusste Verstand (Sitz unserer Vorsätze und Entscheidungen) ist teuer. Der Autopilot, in dem unsere Gewohnheiten gespeichert sind, kostet fast nichts. Unter Alltagsdruck gewinnt fast immer der günstigere Weg.

Der entscheidende Befund: Schwabe & Wolf (Journal of Neuroscience, 2010) zeigten experimentell, dass bereits akuter Stress die Verhaltenskontrolle vom zielgerichteten Handeln hin zu alten, automatischen Mustern verschiebt. Das erklärt, warum gerade an stressigen Tagen die Routine als erstes wegfällt und schlechte Gewohnheiten zurückkehren.

☝️ Was das für dein Herz bedeutet: Stress ist einer der zentralen Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen. Nicht nur direkt über Cortisol und Blutdruck, sondern indirekt, weil er genau die Schutzroutinen sabotiert, die dein Herz braucht.

💡 Was wirklich funktioniert: Gewohnheiten sind nicht persönlichkeitsabhängig, sie sind kontextabhängig. Wood et al. (2005) zeigten: Gleicher Ort, gleiche Zeit, gleicher Auslöser erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung deutlich, unabhängig von Motivation.

👉 Der stärkste wissenschaftliche Hebel: Sogenannte „Implementation Intentions". Konkrete Wenn-Dann-Pläne sind die am besten belegte Methode zur Verhaltensänderung. Eine Meta-Analyse über 94 Studien (Gollwitzer & Sheeran, 2006) zeigt: Wer plant „Nach meinem Morgenkaffee gehe ich 10 Minuten raus" statt „Ich will mich mehr bewegen", erreicht sein Ziel mit 91% höherer Wahrscheinlichkeit!

✅ Unsere Empfehlung: Nicht mehr Willenskraft. Nur ein besseres Signal. Dein Gehirn und dein Herz – werden es Dir danken.

Welches Signal setzt du heute? Schreib es in die Kommentare 👇

Wir haben hier kürzlich schon über Süßstoffe informiert. Und genau deshalb lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen, w...
08/05/2026

Wir haben hier kürzlich schon über Süßstoffe informiert. Und genau deshalb lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen, wo sie sich eigentlich überall verstecken. 👀

👉„Zuckerfrei“ klingt erstmal nach einer gesunden Wahl, doch viele Produkte enthalten stattdessen Süßstoffe oder Zuckeralkohole, die oft unauffällig in der Zutatenliste stehen.🤷‍♂️

👉 Du findest sie nicht nur in Light-Getränken, sondern auch in Proteinriegeln, Joghurts, Soßen oder sogar Zahnpasta!

💡 Wichtig zu wissen:

Einige Zuckeralkohole wie Xylit oder Erythrit werden im Körper anders verarbeitet als klassischer Zucker. Studien deuten darauf hin, dass sie – vor allem in größeren Mengen – Prozesse im Blut beeinflussen könnten, die mit der Gerinnung zusammenhängen. Besonders relevant ist das für Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko.

➡️ Bedeutet: Kein Grund zur Panik. Aber ein bewusster Umgang ist absolut ratsam.

🔎 So erkennst du sie:
Achte auf Endungen wie -it (Xylit, Maltit) oder -ol (Erythrit, Sorbit).

☝️Merke: Je länger und „technischer“ die Zutatenliste, desto wahrscheinlicher sind zugesetzte Süßstoffe enthalten.

👉 Besser informiert entscheiden statt blind vertrauen.

Hand auf’s Herz: Wie oft greifst du zu „zuckerfreien“ Produkten? 👇

Schreib’s in die Kommentare. Wir sind gespannt!

05/05/2026

Ein Blick hinter die Kulissen unseres Screening Days. 🤩

👉Mit unserem mobilen Team bringen wir Prävention direkt in die Unternehmen. Ganz unkompliziert, nahbar und effektiv.

• Am Willkommens-Desk erhalten die Teilnehmenden ihre Unterlagen und starten strukturiert ins Screening.

• Weiter geht es zur ersten Station „Kognitive Fitness“ mit Stress-Fragebogen und Kognitionstest zur Einschätzung mentaler Belastung und Leistungsfähigkeit.

• Bei der körperlichen Fitness stehen Griffkraft, ein Fragebogen zur Alltagsaktivität sowie der Sitz-Steh-Test im Fokus. Einfache, aber aussagekräftige Indikatoren für Muskelkraft, Mobilität und funktionelle Gesundheit.

• Es folgt die Blutabnahme mit umfangreicher Auswertung im Labor sowie die Blutdruckmessung zur Erfassung zentraler kardiovaskulärer Werte.

• Den Abschluss bildet der Ultraschall der Halsschlagader, der frühzeitig Veränderungen der Gefäße sichtbar machen kann.

👉Die Eindrücke aus den einzelnen Stationen zeigen: Gesundheit am Arbeitsplatz kann so wirkungsvoll sein – und richtig Spaß machen! 😉

Bewirb dich jetzt als: Medizinische Technologin / MedizinischerTechnologe (w/m/d)Schwerpunkt: Kardiale Bildgebung!  Gest...
01/05/2026

Bewirb dich jetzt als:

Medizinische Technologin / MedizinischerTechnologe (w/m/d)
Schwerpunkt: Kardiale Bildgebung!

Gestalte die Zukunft der Herz-Kreislauf-Prävention mit.
Für unser innovatives Forschungszentrum suchen wir eine*n MTR (m/w/d) für modernste Bildgebung (3T MRT & Photon-Counting CT).

👉Das erwartet dich:
• Arbeiten mit High-End-Technologie
• Mitaufbau eines neuen Zentrums
• Interdisziplinäres Team & spannende Studien
• Viel Raum für Entwicklung & Eigenverantwortung

👉 Werde Teil unseres Teams am FS-CPC der Charité Universitätsmedizin Berlin.

📅 Bewerbungsfrist: 25.05.2026

📍 Berlin-Steglitz

https://karriere.charite.de/stellenangebote/detail/6529

„Nur Übergewichtige bekommen Herzprobleme!“ 🧐❌MYTHOS❌☝️Auch normalgewichtige Menschen können ein erhöhtes Risiko für Her...
28/04/2026

„Nur Übergewichtige bekommen Herzprobleme!“ 🧐

❌MYTHOS❌

☝️Auch normalgewichtige Menschen können ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben z. B. durch ungünstige Stoffwechselmarker, eine ungünstige Fettverteilung (Bauchfett), bestehende chronische Entzündungen an Gefäßen oder auch durch genetische Faktoren.

Es gibt vier Stoffwechsel/Gewichts-Typen mit ganz unterschiedlichem Risiko:

👉Normalgewichtige mit Stoffwechselmarkern im Normbereich ➡️ geringes Risiko.

👉Normalgewichtige mit ungünstigen Stoffwechselmarkern* (Einzelwerte sind erhöht) ➡️ erhöhtes Risiko.

👉Übergewichtig & (noch) gesunden Stoffwechselmarkern* im Normbereich ➡️ aktuell geringes Risiko aber Achtung – oft kein stabiler Zustand.

👉Übergewichtige mit ungüstigen Stoffwechselmarkern* (z.B. Einzelwerte sind erhöht) ➡️ erhöhtes Risiko.


*Stoffwechselmarker sind messbare Laborwerte, die zeigen, wie gut dein Körper Energie verarbeitet und reguliert, wie Zucker, Fette und Hormone.

👉 Zuckerstoffwechselmarker zeigen, wie dein Körper mit Glukose umgeht.

👉 Fettstoffwechselmarker zeigen, wie dein Körper Fette verarbeitet (Triglyceride, HDL schützt Gefäße, LDL kann Gefäße schädigen).

👉 Entzündungsmarker zeigen stille („chronische“) Entzündung im Körper, wie das CRP (C-reaktives Protein).

Fazit: Dein Gewicht allein sagt wenig über dein Herz-Risiko aus. Zwei Menschen können gleich viel wiegen, aber völlig unterschiedliche Stoffwechselmarker haben und damit auch ein ganz anderes Herz-Risiko.



APA-Quellen

Nathalie Eckel, Karina Meidtner, Tamara Kalle-Uhlmann, Norbert Stefan, Matthias B Schulze, Metabolicallyhealthy obesity and cardiovascular events: A systematic review and meta-analysis, European Journal of Preventive Cardiology, Volume 23, Issue 9, 1 June 2016, Pages 956–966, https://doi.org/10.1177/2047487315623884

Xiong Q, Zhang Y, Li J, An Y, Yu S. Comparison of cardiovascular disease risk association with metabolic unhealthy obesity identified by body fat percentage and body mass index: Results from the 1999-2020 National Health and Nutrition Examination Survey. PLoS One. 2024 Aug 14;19(8):e0305592. doi: 10.1371/journal.pone.0305592. PMID: 39141628; PMCID: PMC11324142.

24/04/2026

Lipoprotein(a): Erkenne das oft übersehene Risiko! 🤨

👉Lipoprotein(a), kurz Lp(a), ist ein spezieller Bestandteil der Blutfette. Ähnlich wie LDL transportiert es Cholesterin und andere Fette im Blut. Es kann aber zusätzlich die Gefäße stärker belasten. Ein erhöhter Lp(a)-Wert ist ein angeborener Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

☝️Das Besondere:

- Lp(a) wird fast vollständig genetisch bestimmt.
- Lebensstil hat hier kaum Einfluss.
- Viele Betroffene wissen nichts davon.

Warum ist die Diagnose nicht immer einfach?🧐
Die üblichen Blutuntersuchungen erfassen Lp(a) nicht automatisch oder liefern manchmal nur begrenzte Informationen.

👉Deshalb ist es wichtig, gezielt danach zu schauen, besonders, wenn es Hinweise gibt.

Und hier kommt die Familie ins Spiel!🧑‍🧑‍🧒‍🧒

Da Lp(a) vererbt wird, lohnt sich ein Blick in die Familiengeschichte:

Gab es frühe Herzinfarkte oder Schlaganfälle?
Haben mehrere Familienmitglieder erhöhte Cholesterinwerte?
Solche Hinweise können entscheidend sein, um ein erhöhtes Lp(a) frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Was bedeutet das für Dich?🤷‍♂️

👉Lass deinen Lp(a)-Wert einmal im Leben bestimmen, besonders bei familiären Auffälligkeiten
Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über dein persönliches Risiko.

👉Eine frühzeitige Einordnung hilft, die Gefäßgesundheit langfristig zu schützen

Deine Frage an Prof. Steinhagen-Thiessen? Schreib sie gern in die Kommentare!🫶🏻

Adresse

Hindenburgdamm 30, Haus IIIA
Berlin
12203

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Cardiovascular Prevention Center erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen