Theodor-Wenzel-Werk

Theodor-Wenzel-Werk Der Gesundheits-Podcast aus dem TWW Wir sind da. Professionell und menschlich. Sie prägen das Tun und Miteinander unserer Ärzte und Pflegekräfte.

Das Theodor-Wenzel-Werk (TWW) ist eine der ersten Berliner Adressen für seelische und körperliche Gesundheit.

Jetzt reinhören: Diagnose: Kopfsache? Neueste medizinische Erkenntnisse in der Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie und Psychotherapie sind im TWW im Einklang mit kompetenter Zuwendung. Im TWW werden psychiatrische Erkrankungen erwachsener Menschen im Auftrag der Vol

lversorgung für Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf behandelt. Ziel ist es, unseren Patienten und Bewohnern ihre selbständige Lebensweise zu erhalten, die seelische Gesundheit wiederherzustellen und bei Bedarf die Pflege im Alter zu ermöglichen. Gerade weil die Verantwortung der Angehörigen für einen psychisch-kranken Menschen oft überfordernd ist, bietet das TWW Zuwendung, Wissen, Erfahrung und den richtigen Umgang.

25/06/2026

„Es wird mega bagatellisiert – und gleichzeitig so stigmatisiert.“

Alkohol gehört für viele selbstverständlich zum Alltag. Wer jedoch versucht, abstinent zu leben, erlebt oft etwas anderes: Rechtfertigungen, Unverständnis oder Vorurteile.

Warum wird Alkohol gleichzeitig verharmlost und Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung so schnell verurteilt?

Darüber spricht Nadine Basler in unserer neuen Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ – offen, ehrlich und aus eigener Erfahrung.

🎧 "Aus der Alkoholabhängigkeit zurück ins Leben – Nadines Geschichte"
🔗 Hier geht´s direkt zu Spotify: https://tww.berlin/3QiHaaM

💞 Verstehen heißt heilen. Deshalb abonniert den Podcast, teilt die Folge und helft mit, Suchterkrankungen besser zu verstehen.

18/06/2026

💊 Antidepressiva: Hilfe, Hoffnung oder Risiko?

Kaum ein Thema wird bei Depressionen so kontrovers diskutiert wie Medikamente. Viele Menschen haben Fragen, Sorgen oder Vorbehalte – und genau darüber sprechen wir in dieser Folge.

🎧 Jetzt reinhören: "Antidepressiva bei Depressionen – Wirkung, Nebenwirkungen und Therapie"

Gemeinsam mit Michael Tinkloh, Oberarzt in der Psychiatrie der Kliniken im TWW, sprechen wir darüber,

• wie Antidepressiva wirken
• welche Nebenwirkungen auftreten können
• warum Geduld bei der Behandlung wichtig ist
• welche Rolle pflanzliche Alternativen wie Johanniskraut spielen
• weshalb Medikamente meist nur ein Baustein einer erfolgreichen Therapie sind

Eine Folge für alle, die verstehen möchten, was hinter der medikamentösen Behandlung von Depressionen steckt – sachlich, verständlich und ohne Vorurteile.

🔗 Direkt zur Folge auf Spotify: tww.berlin/4epKeLa

💞 Verstehen heißt heilen. Also abonniert den Podcast "Diagnose: Kopfsache?", teilt die Folge und lasst uns gemeinsam offener über psychische Belastung sprechen.

„Nein sagen“, Grenzen setzen, gesellschaftliche Erwartungen hinterfragen oder einfach mit anderen Frauen ins Gespräch ko...
16/06/2026

„Nein sagen“, Grenzen setzen, gesellschaftliche Erwartungen hinterfragen oder einfach mit anderen Frauen ins Gespräch kommen – viele Themen, die im Alltag beschäftigen, finden in der Offenen Frauengruppe ihren Platz.

Das Angebot in den Kliniken im TWW schafft einen geschützten Raum für ehrlichen Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Perspektiven. Moderiert wird die Gruppe von den Genesungsbegleiterinnen Nadine Basler und Anja Herold, die neben ihrer fachlichen Rolle auch eigene Erfahrungen mit psychischen Krisen einbringen.

Besonders: Die Gruppe ist stationsübergreifend und kann auch nach der Entlassung weiter besucht werden. So bleiben Austausch, Unterstützung und wertvolle Kontakte über die Behandlung hinaus möglich.

Im neuen Blogbeitrag erzählen Nadine und Anja, was die Teilnehmerinnen bewegt, warum gegenseitige Ermutigung so wichtig ist und weshalb manchmal schon das Zuhören ein erster Schritt sein kann.

🔗 Blogbeitrag: tww.berlin/4oqPC44

„Wieso trinkst du denn nichts?“Eine Frage, die viele Menschen schon einmal gehört haben.Alkohol gehört für viele selbstv...
13/06/2026

„Wieso trinkst du denn nichts?“

Eine Frage, die viele Menschen schon einmal gehört haben.

Alkohol gehört für viele selbstverständlich zum Alltag – beim Feiern, beim Anstoßen oder zum Ausklang eines langen Tages. Gerade deshalb lädt die bundesweite Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Juni dazu ein, den eigenen Umgang mit Alkohol zu reflektieren und offen über Risiken, Vorurteile und Hilfsangebote zu sprechen.

Denn Alkoholabhängigkeit entsteht selten von heute auf morgen. Oft entwickelt sie sich schleichend und bleibt lange unbemerkt. Umso wichtiger sind Aufklärung, ein offener Dialog und das Wissen, dass es Unterstützung gibt.

🎧 Mehr zum Thema gibt es auch in unserem Podcast „Diagnose: Kopfsache?“. In der Folge „Wenn Alkohol das Leben bestimmt – Wie Suchterkrankungen entstehen“ spricht Dr. Lieselotte Mahler, Chefärztin der Psychiatrie im TWW, darüber, wie Suchterkrankungen entstehen, warum Alkohol gesellschaftlich so akzeptiert ist und weshalb Abhängigkeit keine Frage von Willensstärke ist.

🔗 Direkt zur Folge auf Spotify: tww.berlin/4tZAhso

💞 Verstehen hilft verändern. Lasst uns offen über Sucht sprechen – ohne Vorurteile, ohne Scham und mit dem Wissen, dass Hilfe möglich ist.

🧠 Mittwochsfortbildung im TWWTraumafolgestörungen begegnen uns in vielen klinischen Bereichen – und dennoch besteht im U...
12/06/2026

🧠 Mittwochsfortbildung im TWW

Traumafolgestörungen begegnen uns in vielen klinischen Bereichen – und dennoch besteht im Umgang mit ihnen oft Unsicherheit. Wie kann traumatherapeutische Arbeit auch im stationären Setting gelingen?

In unserer nächsten Mittwochsfortbildung stellt Janina Sarah Mey die Narrative Expositionstherapie (NET) vor – ein evidenzbasiertes traumatherapeutisches Kurzzeitverfahren. Der Vortrag vermittelt die theoretischen Grundlagen der Methode, erläutert Ablauf und zentrale Techniken und gibt anhand konkreter Fallbeispiele einen praxisnahen Einblick in die Anwendung. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und mehr Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Patient:innen zu schaffen.

📍 Festsaal
🗓️ 17. Juni 2026 | 14:30 Uhr

💻 Livestream-Link für externe Interessierte via: [email protected]

Mythos: Antidepressiva machen abhängig.Fakt ist: Antidepressiva machen nicht abhängig im klassischen Sinn. Sie lösen kei...
10/06/2026

Mythos: Antidepressiva machen abhängig.

Fakt ist: Antidepressiva machen nicht abhängig im klassischen Sinn. Sie lösen keinen Rausch aus, führen nicht zu „Craving“ und nicht zu einem zwanghaften Konsumverhalten, wie es bei Suchterkrankungen typisch ist.

Was aber stimmt: Beim Absetzen können Absetzsymptome auftreten – zum Beispiel Schwindel, Übelkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder grippeähnliche Beschwerden. Eine 2024 in The Lancet Psychiatry veröffentlichte Metaanalyse schätzt, dass etwa 15 Prozent der Menschen nach dem Absetzen solche Symptome erleben; schwere Verläufe sind deutlich seltener.

Deshalb gilt: Antidepressiva sollten nicht abrupt und nicht ohne ärztliche Begleitung abgesetzt werden. Leitlinien empfehlen ein schrittweises Ausschleichen, angepasst an Medikament, Dosierung, Behandlungsdauer und individuelle Situation.

Kurz gesagt:
Antidepressiva machen nicht süchtig – aber der Körper kann sich an sie gewöhnen. Wer sie absetzen möchte, sollte das gut begleitet und langsam tun.

Fazit:
Nicht Abhängigkeit ist das zentrale Thema, sondern Aufklärung, gute Begleitung und ein sicherer Umgang mit Absetzsymptomen.

Mythen-Mittwoch – nicht jeden Mittwoch, aber immer mit Fakten.

🚔 Wenn Menschen in psychischen Krisen Hilfe brauchen, treffen oft Polizei und Psychiatrie aufeinander.Damit die Zusammen...
10/06/2026

🚔 Wenn Menschen in psychischen Krisen Hilfe brauchen, treffen oft Polizei und Psychiatrie aufeinander.

Damit die Zusammenarbeit in solchen Situationen bestmöglich gelingt, waren Mitarbeitende der Kliniken im TWW gestern zu Gast beim Polizeiabschnitt 43.

Gemeinsam diskutierten Ärzt:innen, Pflegekräfte, eine Genesungsbegleiterin und Polizist:innen konkrete Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um psychische Krisen, Eigen- und Fremdgefährdung sowie die Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Polizei und psychiatrischer Versorgung.

Besonders wertvoll: der offene Austausch auf Augenhöhe. Denn gegenseitiges Verständnis entsteht nicht erst im Einsatz, sondern bereits im gemeinsamen Gespräch.

Vielen Dank an die Kolleg:innen des Polizeiabschnitts 43 für die Einladung, den offenen Dialog und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wie können Scham, Schamlosigkeit und Fremdscham psychotherapeutische Prozesse beeinflussen?Die Abteilung für Psychosomat...
09/06/2026

Wie können Scham, Schamlosigkeit und Fremdscham psychotherapeutische Prozesse beeinflussen?

Die Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie der Kliniken im TWW lädt herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion und Workshop von Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath ein.

Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung von Schamphänomenen in Einzel- und Gruppenpsychotherapien, das Mentalisieren von Scham sowie praxisnahe mentalisierungsbasierte Interventionen.

📅 17. Juli 2026

🕑 Vortrag und Diskussion: 14.00–15.30 Uhr
🕓 Workshop: 16.00–17.30 Uhr

📍 Festsaal der Kliniken im TWW

📧 Anmeldung bis 10.07.2026 an:
[email protected]

🔗 Mehr Infos auf unserem Blog: https://tww.berlin/3QeidNk

🗣️ Mittwochsfortbildung im TWWWorte können verbinden, Verständnis schaffen und Veränderung ermöglichen. In der Psychothe...
05/06/2026

🗣️ Mittwochsfortbildung im TWW

Worte können verbinden, Verständnis schaffen und Veränderung ermöglichen. In der Psychotherapie spielt Sprache eine zentrale Rolle – nicht nur durch das, was gesagt wird, sondern auch durch die Art und Weise, wie gesprochen wird.

Dr. Liselotte Marie Steinert ist Psychologische Psychotherapeutin für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, forscht zur Bedeutung von Sprache und Dialog im psychotherapeutischen Prozess und untersucht, welche sprachlichen und paraverbalen Merkmale zu einer hilfreichen therapeutischen Beziehung beitragen.

Im Vortrag beleuchtet sie die Psychotherapie als „talking cure“ und geht der Frage nach, welche sprachlichen Faktoren eine wirksame Therapeut:innensprache auszeichnen. Dabei werden sowohl Wortwahl und Dialogstruktur als auch Stimme, Betonung und Sprechtempo betrachtet.

📍 Festsaal
🗓️ 10.06.2026 | 14:30 Uhr
💻 Livestream-Link für externe Interessierte via:
[email protected]

03/06/2026

Was passiert, wenn man jungen Menschen Verantwortung zutraut?

Vier intensive Wochen lang haben Schüler:innen der Wannseeschulen den Alltag auf der Neurologie Station 1 im TWW aktiv mitgestaltet: Dienstplanung, Übergaben, die Versorgung von Patient:innen und die Organisation im Team – begleitet von erfahrenen Praxisanleitenden und dem multiprofessionellen Team.

Was dabei entstanden ist, war weit mehr als ein Ausbildungsprojekt. Aus zwei Kursen wurde ein echtes Team. Aus anfänglicher Unsicherheit wurden Selbstvertrauen, Professionalität und Zusammenhalt. Und aus Lernen wurde gelebte Verantwortung.

Besonders beeindruckt hat uns, mit wie viel Engagement, gegenseitiger Unterstützung und Professionalität die Schüler diese Verantwortung angenommen haben – auch in herausfordernden Situationen.

Danke an alle Beteiligten für diese engagierte, lehrreiche und rundum gelungene Projektzeit. Und vor allem: Danke für euren Einsatz für die Pflege von morgen.

🎥 Besonders schön: Zusammengeschnitten wurde das Video von Selin, die selbst Teil der Projektstation war. Danke für deinen Einsatz – auf Station und hinter der Kamera! ✨

📖 Mehr über die Projektstation und die Erfahrungen der Beteiligten lest ihr in unserem Blogbeitrag:
🔗 tww.berlin/4x4Iv5d

Adresse

QuantzStr. 4a
Berlin
14129

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