30/09/2026
Stell dir vor, du hast Augen im Rücken. 👀
Du nimmst wahr, was hinter dir ist. Und jetzt stell dir vor, hinter dir öffnet sich ein Raum, so weit und hoch wie eine Kathedrale. Dieser ganze Raum gehört dir. Aus ihm schöpfst du.
Und jetzt sag den Satz, der dir gerade wichtig ist. Laut.
Hörst du den Unterschied? Deine Stimme wird tiefer, ruhiger, und sie kommt an. Nicht weil du lauter bist, sondern weil du da bist. 💫
Das ist der hintere Raum, eine Übung aus meiner Schauspielausbildung, die ich bis heute jeden Tag nutze.
Warum sie so viel verändert? Denk an dein letztes Meeting. Du wusstest genau, was du sagen wolltest, und dann kam es doch leiser raus, als du es gemeint hast. 🫠
Meistens liegt es nicht an deinen Worten. Es liegt daran, dass du in diesem Moment ganz nach vorne kippst: zum Bildschirm, zu deinem Gegenüber, zu der Frage, wie du wohl ankommst. Hinter dir ist dann nichts mehr. Kein Halt, kein Raum, keine Kraft.
Der hintere Raum holt dich zurück zu dir. Das ist SPÜRBAR: Präsenz, die nicht aus dem Kopf kommt, sondern aus deinem Körper. 🔥
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Probier es heute einmal aus, vor deinem nächsten Call oder Gespräch, und erzähl mir, was du gemerkt hast. ❤️
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