11/05/2026
Hier wie versprochen der neue Guide, in dem ihr erfahrt, wie ihr die Nährstoffaufnahme aus Mahlzeiten verbessern könnt.
Im letzten Post ging es ja darum, wie Nährstoffdefizite entstehen können, obwohl man sich vermeintlich gesund ernährt.
Heute schauen wir auf die andere Seite: Wie können wir die Bioverfügbarkeit verbessern und die Nährstoffdichte unserer Mahlzeiten erhöhen?
Denn entscheidend ist nicht nur, was auf dem Teller liegt, sondern auch, wie gut der Körper Nährstoffe freisetzen, aufnehmen und verwerten kann.
Gerade bei einseitiger oder restriktiver Ernährung spielen Faktoren wie z.B. Phytinsäure, Oxalate, Tannine, Enzymhemmer, Lebensmittelmatrix, Darmgesundheit, Magensäure, Mikrobiom und clevere Lebensmittelkombinationen eine wichtige Rolle.
Die gute Nachricht: Mit ganz einfachen Küchenstrategien lässt sich oft viel verbessern. Z.B. durch Einweichen, Fermentieren, Keimen, schonendes Garen, Vitamin-C-Kombinationen, etwas Fett zu carotinoidreichen Lebensmitteln, Abstand von Kaffee/Tee zu eisenreichen Mahlzeiten und gründliches Kauen bzw. Zerkleinern.
Natürlich ist das keine Garantie für eine optimale Mikronährstoffversorgung. Bei Symptomen wie Haarausfall, chronischer Müdigkeit, Energiemangel, starker Menstruation, veganer Ernährung, Darmproblemen oder erhöhtem Bedarf kann eine gezielte Labordiagnostik trotzdem sinnvoll sein. Mehr dazu im letzten Beitrag.
Aber diese Tipps sind ein sehr guter Weg, um Mahlzeiten nährstoffreicher zu gestalten, die Bioverfügbarkeit zu verbessern und das Potenzial gesunder Lebensmittel besser zu nutzen.
Speichert euch den Guide gerne ab.
Welche Strategie nutzt ihr schon regelmäßig?