Shiatsu Lounge Berlin

Shiatsu Lounge Berlin Zen Shiatsu setzt sich aus Grundgedanken fernöstlicher Lebensphilosophie, Akupressur und westlichen Massagetechniken zusammen.

10/09/2026

DER SPÄTSOMMER IN UNSEREM LEBEN

Im Spätsommer unseres Lebens stehen wir genau in der Mitte. Wir sind die Erde. Das Erd-Element hat eine stark nährende und versorgende Komponente. Wir können in unserer Lebensmitte Kinder und Eltern versorgen.

Wir stehen also in der Mitte. In Richtung Yin warten die Eltern, die mehr und mehr auf die unterstützende Qualität ihrer Kinder angewiesen sind. In Richtung Yang warten die Kinder, die auf die ernährende Qualität ihrer Eltern angewiesen sind. Nicht ohne Grund ist das zentrale Thema des Erd-Elements: Nähren. Zuerst muss man sich jedoch selber nähren. Da macht die Sache mit Stabilität und Ausgeglichenheit in der Lebensgestaltung schon Sinn. Das kostet einfach weniger Energie, als wenn man Tag für Tag das Rad neu erfinden müsste. Fixes Einkommen. Fixes Auskommen. Damit kann man kalkulieren. Wie auch mit seiner Zeit, die es nun auf die Bedürfnisse mehrerer aufzuteilen gilt. Klar könnte man sagen: Mit 30 ist man für das alles noch zu jung. Die ganze Sache mit Kind und Kegel, die gebe ich mir später. Jetzt mag ich noch mehr vom Leben haben. Das ist völlig in Ordnung. Da spricht noch das Feuer-Element. Es gilt nur zu bedenken: Unabhängig davon sind wir energetisch in der Erd-Phase, selbst wenn wir glauben, noch die Welt erobern zu müssen.

10/09/2026
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10/09/2026

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09/09/2026

Zitat aus "Jeder Tag ein Weg zum Glück" von Anselm Grün.
Link zum Buch: https://goo.gl/9WFhpZ

09/09/2026

DER SPÄTSOMMER IN UNSEREM LEBEN

Die Qualität der Jahreszeit lässt sich auch auf unsere Lebensphasen übertragen. Die Zeit des Erd-Elements entfaltet sich in unserer Lebensmitte, ab circa 30 Jahren. Bis dahin regiert das stürmische Yang, dann das ruhige Yin.

In Bezug auf den Lebenszyklus feiert das Erd-Element seinen Höhepunkt ab circa 30 Jahren. Bis dahin war die Yang-Energie die treibende Kraft. Zuerst das Wachstum des Holz-Elements, dann die Welteroberung mit der Kraft des Feuer-Elements. Man hat sich entfaltet, man hat sich verloren, man hat sich gefunden, man hat sich verwirklicht. Nun ist man in der Mitte angekommen und kann auf Basis all dieser Erfahrungen beginnen, sein Leben zu stabilisieren, sprich: Feste Partnerschaft, feste Arbeitsidentität, fester Wohnort. Man wird zum Zentrum des eigenen Lebens. Man hat gelernt, sich auf allen Ebenen des Seins selber zu ernähren. Man weiß, was einen satt und zufrieden macht. Auf Basis dieser Fülle gestattet einen die Erd-Phase im Leben wie keine andere Elemente-Phase für andere da zu sein, andere zu ernähren. Wie auch die Erde alle ernährt.

Ab 30 Jahren sollten wir also in der Mitte angekommen sein. Natürlich kommt es auf den individuellen Lebensentwurf an. Dann gibt es noch kulturelle Prägungen. Aber es ist nun einmal so: Unser Körper unterliegt wie alles in der Natur einer energetischen Entwicklung. Bis circa 30 Jahre hat das Yang das Ruder in der Hand. Wir brennen. Ab 30 lässt dieses Feuer nach und die Erde macht sich breit. Dann, plötzlich: Die Mitte beginnt sich zu entfalten. Selbst wenn Ernährungs- und Bewegungspensum gleichbleiben. Das hat mit dem Abnehmen des Yang zu tun. Weniger Yang ist weniger Feuer ist weniger Verbrennungskraft ist eine leichte Verlangsamung des Stoffwechsels. Die Erde mag es nun einmal gemütlicher...

09/09/2026

𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗺𝗲𝗱𝗶𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻

„𝐼𝑐ℎ 𝑤𝑎𝑟 𝑒𝑖𝑛 𝑆𝑐ℎ𝑖𝑓𝑓𝑏𝑟ü𝑐ℎ𝑖𝑔𝑒𝑟, 𝑏𝑖𝑠 𝑖𝑐ℎ 𝑎𝑛 𝐵𝑜𝑟𝑑 𝑘𝑎𝑚.“ - 𝑆𝑒𝑛𝑒𝑐𝑎

Was tun Sie, wenn Sie zwei Kollegen wegen etwas streiten sehen? Zum Glück sind Sie nicht Teil der Auseinandersetzung, aber Sie würden gern dazu beitragen, die Situation freundschaftlich aufzulösen. Hier ist eine Methode, die oft funktioniert. Gesellen Sie sich dazu und äußern Sie diesen Wunsch: „Ich nehme an, dass es ziemlich schwierig für euch beide ist. Ich würde euch gern dabei unterstützen, indem ich euch assistiere. Ist das in Ordnung für euch?“ Wenn beide zustimmen, bleiben Sie neutral. Um als Mediator wirksam zu sein, soll man nicht Partei ergreifen. Beide Seiten müssen darauf vertrauen können, dass Ihnen die Interessen aller am Herzen liegen. Helfen Sie den beiden Menschen dabei, die zugrunde liegenden Bedürfnisse bei ihrer Unstimmigkeit zu entdecken. Denken Sie daran – wenn es einen Konflikt gibt, streiten die Leute vermutlich um Strategien statt um Bedürfnisse. Zu Strategien können Handlungsabläufe, Zeitvorgaben oder Glaube gehören, es gebe nur einen richtigen Weg.

Versuchen Sie, ihre Bedürfnisse widerzuspiegeln. „Albert, das klingt so, als möchtest du dein Projekt in der nächsten Woche abgeschlossen haben, weil du glaubst, dass der Rücklauf vor den Ferien größer sein wird. Und Jean, du willst noch einen Monat damit warten, weil dir das noch etwas mehr Zeit gibt, um die Schwachstellen zu beheben, von denen du glaubst, dass sie den Rücklauf beeinflussen. Also wollt ihr beide eigentlich die größtmögliche Effektivität bei dieser Mailingaktion. Stimmt das?“ Werden die Bedürfnisse beider Seiten anerkannt, hilft ihnen das zu verstehen, dass sie beide das Gleiche wollen. Im nächsten Schritt schauen Sie, ob es genügend Raum gibt, um Lösungen zu erörtern, die die Bedürfnisse von beiden erfüllen.

Bei Mediationen kann es manchmal schwierig sein, die zugrunde liegenden Bedürfnisse bei jeder Person zu ermitteln. Das kann viel Zeit beanspruchen. Sorgen Sie sich jedoch nicht um die Zeit, denn während Sie ihre Bedürfnisse aufdecken, bauen Sie auch Vertrauen auf und helfen beiden Parteien, Klarheit zu gewinnen. [...]

𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗭𝗲𝘂𝗴𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝘀 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻, 𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝗛𝗶𝗹𝗳𝗲 𝗮𝗻, 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁 𝗮𝘂𝗳𝘇𝘂𝗹ö𝘀𝗲𝗻, 𝗶𝗻𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗕𝗲𝗱ü𝗿𝗳𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲 𝗸𝗼𝗻𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻.

Mary Mackenzie: In Frieden leben (Junfermann 2007)

Wir veröffentlichen den Auszug aus diesem Buch mit Einverständnis unseres Kooperationspartners Junfermann Verlag. Für uns ist dies Ausdruck eines gelebten Miteinanders, für das wir uns herzlich bedanken.


https://www.fachverband-gfk.org/konflikte-vermitteln-beduerfnisse
Foto: KI generiert (Google Gemini)

09/09/2026

„Lerne still zu sein. Zumindest mit deinen Freunden, mit deinen Liebhabern, mit deiner Familie, mit deinen Reisegefährten hier, setzt euch manchmal still zusammen. Schwätzt nicht einfach weiter, redet nicht einfach weiter. Hört auf zu reden, und nicht nur äußerlich – hört auch innen auf zu reden. Macht eine Pause. Sitzt einfach still, macht gar nichts, seid einfach präsent füreinander. Und bald werdet ihr einen neuen Weg finden miteinander zu kommunizieren. Und das ist der richtige Weg.

Beginnt eure Kommunikation manchmal in Stille. Haltet euch bei den Händen, sitzt still da. Schaut einfach den Mond an, fühlt den Mond, und fühlt ihn beide in Stille. Und du wirst sehen, es wird eine Verbundenheit entstehen – nicht nur eine Unterhaltung, sondern eine Verbundenheit. Eure Herzen werden im gleichen Rhythmus schlagen. Ihr werdet den gleichen inneren Raum teilen. Ihr werdet die gleiche Freude empfinden. Euer Sein wird sich überschneiden. Das ist Verbundenheit. Du hast dich ohne ein Wort mitgeteilt, und es gibt keine Missverständnisse.”

Aus:
Osho - This Very Body the Buddha

09/09/2026

„Das Herz ist in seiner Essenz ein Kind.

Spirituelle Erleuchtung ist der Prozess, das erwachsene Bewusstsein abzulegen – diese schwere Last aus vergangenen Verletzungen und intellektueller Verfeinerung –,
um eine unversehrte Seele wiederzufinden.”

~ Shai Tubali

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