OSTEOPATHIE curakurse

OSTEOPATHIE curakurse Osteopathie Fort-und Ausbildung mit Herz, Hirn und Hand
modular, anschaulich, flexibel Osteopathieschulen gibt es viele. Weshalb eine Fortbildung bei cura?

Weil Du bei uns Einzelmodule und die gesamte Osteopathie und die Faszientherapie auf eine entspannte und anschauliche Art erlernst, die nicht nur Deinen Patienten hilft, sondern auch Dir selbst gut tut und Deiner Weiterentwicklung dient. Unsere Dozenten freuen sich, Dich osteopathisch zu lehren:

Anatomie soll zur sicheren Anwendung von Techniken inspirieren. OSTEOPATHIE LERNEN AUF AUGENHÖHE!

31/08/2026

Reizdarm – wenn Darm, Nervensystem und Hormone zusammenspielen.

Das Reizdarmsyndrom zählt zu den Störungen der Darm-Hirn-Interaktion. Etwa 4–5 % der Erwachsenen betroffen –

Frauen häufiger als Männer.

Dabei geht es nicht nur um den Darm selbst: viszerale Sensitivität, Motilität, autonomes Nervensystem, Stress- und Schmerzverarbeitung können an der Symptomatik beteiligt sein.

Auch hormonelle Einflüsse sind relevant. Östrogen und Progesteron können Darmmotilität, viszerale Sensitivität und Schmerzverarbeitung beeinflussen – weshalb sich Beschwerden bei manchen Frauen im Verlauf des Menstruationszyklus verändern.

Und was haben die 10. & 11. Rippe damit zu tun?
Viszerale und somatische Reize können auf Rückenmarksebene konvergieren und miteinander interagieren. Im Bereich der segmentalen sympathischen Versorgung des Darms können sich so viszerosomatische Wechselwirkungen zeigen.

Im Video behandeln wir entsprechende Tenderpoints an der 10. & 11. Rippe mit Counterstrain.
Durch die Positionierung in maximaler Entspannung soll die neuromuskuläre Spannung reduziert und der somatische Input in die segmentale Regulation moduliert werden.
Counterstrain ist dabei keine spezifische Therapie des Reizdarms, sondern kann als Teil einer individuellen funktionellen Behandlung eingesetzt werden.

Funktionelle Behandlung bedeutet, nicht nur das Symptom zu betrachten, sondern die beteiligten Strukturen und Regulationssysteme in ihrem Zusammenspiel.

Sind deine Darmbeschwerden oder die deiner PatientInnen zyklusabhängig ??
Schreib uns in den Kommentaren ❤️💌

Feminine Gesundheit bedeutet, Zusammenhänge zu verstehen. 🌿Zyklus, Ovulation und hormonelle Balance entstehen nicht isol...
30/08/2026

Feminine Gesundheit bedeutet, Zusammenhänge zu verstehen. 🌿
Zyklus, Ovulation und hormonelle Balance entstehen nicht isoliert in den Ovarien.
Im Zentrum steht die HHG-Achse – Hypothalamus, Hypophyse und Gonaden. Sie verbindet Gehirn und Ovarien und steuert über GnRH, FSH und LH wesentliche Prozesse des weiblichen Zyklus.
Doch auch diese Achse arbeitet nicht für sich allein.
Leber, Pankreas, Stoffwechsel und Nervensystem stehen in engem Austausch mit der hormonellen Regulation. Die Leber metabolisiert Sexualhormone und bildet Transportproteine wie SHBG. Das Pankreas beeinflusst über Insulin Stoffwechsel und ovarielle Hormonproduktion.
Der weibliche Körper ist kein System einzelner Organe.
Er ist ein Netzwerk aus Kommunikation, Regulation und Anpassung.
Genau hier beginnt für uns der osteopathische Blick: nicht nur dort hinzuschauen, wo ein Symptom entsteht, sondern die anatomischen, neurovegetativen und physiologischen Zusammenhänge dahinter zu verstehen.
In unserer CURA Masterclass „Feminine Gesundheit & Osteopathie“ verbinden wir medizinisches Wissen mit osteopathischem Denken – für einen differenzierten und ganzheitlichen Blick auf feminine Gesundheit.

Kommentiere mit FEM wenn du den kursflyer haben möchtest 💌

18/08/2026

Hirngesundheit – warum ist der Sinus re**us anatomisch so interessant?

Der Sinus re**us ist Teil des tiefen venösen Abflusssystems des Gehirns. Er entsteht typischerweise aus der Verbindung von V. cerebri magna (V. Galeni) und Sinus sagittalis inferior und verläuft dort, wo Falx cerebri und Tentorium cerebelli miteinander verbunden sind.

Und genau hier wird die funktionelle Anatomie spannend:
Die duralen Sinus sind keine isolierten „Gefäßrohre“, sondern werden von Durablättern gebildet.
Die umgebende Dura besitzt eine sensible bzw. nozizeptive Innervation und kann damit an der Entstehung von Kopfschmerz beteiligt sein.

Gleichzeitig führt uns der tiefe venöse Abfluss anatomisch in eine Region mit enger Beziehung zu Mittelhirn und Kleinhirn – Strukturen, die unter anderem an der zentralen Verarbeitung von Gleichgewicht, Orientierung und Bewegung beteiligt sind.

Das bedeutet nicht, dass eine funktionelle Veränderung des Sinus re**us automatisch Kopfschmerzen oder Schwindel verursacht.

Aber seine Lage zeigt eindrucksvoll, warum wir venöse Drainage, Dura und zentrale Strukturen anatomisch nicht völlig getrennt betrachten sollten.

Sinus re**us Dura tiefer venöser Abfluss Mittelhirn und Kleinhirn

Genau diese Verbindungen interessieren uns in der cura Masterclass DEEP CRANIAL:
nicht nur wo eine Struktur liegt, sondern welche neuroanatomischen, vaskulären und duralen Beziehungen sie besitzt.

👉 Du möchtest mehr über die Masterclass DEEP CRANIAL mit Alfred Stollenwerk erfahren? Schreib „DEEP“ in die Kommentare.

16/08/2026

Das Auge im osteopathischen Kontext –
warum auch die Schädelbasis eine Rolle spielt

Die Augenregion steht über Nerven, Gefäße und die Orbita in enger anatomischer Beziehung zur Schädelbasis.

Besonders interessant ist das Sphenoid: Es bildet einen Teil der Orbita.
Durch den Canalis opticus ziehen N. opticus und A. ophthalmica, über die Fissura orbitalis superior verlaufen wichtige Nerven der Augenmotorik.

Im Video arbeiten wir am Übergang zwischen Sphenoid und Pars petrosa des Temporale – der Sutura sphenopetrosa.
In ihrer Nachbarschaft liegen wichtige neurovaskuläre Strukturen: Die A. carotis interna zieht hier in Richtung Sinus cavernosus, aus ihr entspringt typischerweise die A. ophthalmica. Auch der N. abducens (VI) verläuft nahe der Felsenbeinspitze.

Genau diese Verbindung von Schädelbasis, Nerven und Gefäßen macht die Region für Osteopath:innen im Kontext des Auges so spannend.

Mehr dazu erfährst du in unserem Masterclass -Kurs „Das Auge im osteopathischen Kontext“. 👁️
👉 Du hast Interesse?
Schreib „AUGE“ in die Kommentare.

Hinweis für Patient:innen: Neu auftretende Sehstörungen, Doppelbilder, starke Schmerzen oder plötzlicher Sehverlust gehören immer medizinisch abgeklärt.

10/08/2026

Was hat das Steißbein mit Kopfschmerzen zu tun? 🧠↔️ Coccyx

Das Coccyx ist nicht nur der unterste Abschnitt der Wirbelsäule. Über das Filum terminale externum (Ligamentum coccygeum) besteht eine anatomische Verbindung zwischen dem Ende des Duralsacks und dem Steißbein.

Das Filum terminale internum zieht vom Conus medullaris innerhalb des Duralsacks nach kaudal und enthält überwiegend bindegewebige Strukturen in Kontinuität mit der Pia mater.

Unterhalb des Duralsacks setzt sich die Verankerung als Filum terminale externum bis zum Coccyx fort.
Damit bestehen anatomische Kontinuitäten zwischen Coccyx, spinaler Dura, Filum terminale, Pia mater und Rückenmark.

Die Dura mater setzt sich nach kranial in die Schädelhöhle fort. Die kraniale Dura ist sensibel, unter anderem trigeminal, innerviert und spielt eine Rolle bei der Entstehung und Wahrnehmung von Kopfschmerzen

Traumata des Coccyx, Schwangerschaft und Geburt, langes Sitzen sowie Veränderungen der Beckenboden- oder sakrokokzygealen Mechanik können mit Beschwerden im Bereich des Steißbeins einhergehen.

In der craniosakralen Behandlung betrachten wir deshalb nicht ausschließlich den Ort des Symptoms, sondern auch die anatomischen und mechanischen Beziehungen innerhalb des meningealen Systems.

03/08/2026

Eine ISG-Dysfunktion mit ä Rotation des Sakrums über eine schräge Achse ist ein häufiger osteopathischer Befund bei Patienten mit Schmerzen im unteren Rücken.

Für uns endet die Untersuchung jedoch nicht am Iliosakralgelenk.

Je nach Anamnese und klinischem Befund beziehen wir unter anderem mit ein:

Narben (z. B. nach Sectio oder Appendektomie)

Harnblase

Darm

Diese Strukturen können über ihre faszialen Verbindungen Einfluss auf die Beweglichkeit des Beckens und des lumbopelvinen Systems haben.

Gleichzeitig kann eine veränderte Beckenmechanik auch Auswirkungen auf deren Mobilität haben.

Welche Strukturen untersuchst du bei einer Sakrumrotationdysfunktion ?

20/07/2026

Stress ist mehr als ein Gefühl.

Er verändert die Art, wie dein Körper arbeitet.

Unter anhaltendem Stress reagieren Nebennieren mit der Ausschüttung von Stresshormonen.

Gleichzeitig verändern sich die Aktivität des vegetativen Nervensystems und hormonelle Regelkreise – Prozesse, die sich langfristig unter anderem
in Wassereinlagerungen,
Erschöpfung,
Muskelspannung oder einer
eingeschränkten Regeneration zeigen können.

Der Chapman-Punkt der Niere kann ein Hinweis auf funktionelle Belastungen im Zusammenhang mit diesem Regulationssystem sein. Er ist kein Marker für eine Nierenerkrankung, sondern Teil eines neurolymphatischen Reflexsystems, das in die funktionell-osteopathische Untersuchung und Behandlung einbezogen werden kann.

Wie reagiert dein Körper auf Dauerstress ?

Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen weder eine ärztliche oder osteopathische Diagnostik noch eine individuelle Behandlung oder Therapieempfehlung.

13/07/2026

Nackenschmerzen? Sanft behandeln statt mit Kraft korrigieren.
Akute oder chronische Nackenschmerzen entstehen häufig durch funktionelle Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule und des umliegenden Gewebes.
Die funktionell-osteopathische Behandlung mit der Still-Technik bietet eine sanfte, präzise und effiziente Möglichkeit, diese Dysfunktionen zu behandeln. Durch eine gezielte Positionierung in Kombination mit einer feinen Bewegungsführung können Spannungen reduziert und die natürliche Beweglichkeit unterstützt werden – ohne ruckartige Manipulationen.
Vorteile der Still-Technik:
- Sanft und gewebeschonend
- Auch bei akuten Schmerzen gut einsetzbar
- Präzise und effizient
- Förderung einer nachhaltigen Verbesserung der Beweglichkeit
-Individuell an die funktionellen Bedürfnisse des Patienten angepasst

Das Ziel ist nicht nur eine kurzfristige Schmerzlinderung, sondern die Behandlung der zugrunde liegenden funktionellen Ursache – für mehr Bewegungsfreiheit und Lebensqualität.

07/07/2026

Die 1. Rippe – oft unterschätzt, aber klinisch relevant bei Schmerzen, Kribbeln im Arm oder Atembeschwerden

🔹 Die 1. Rippe verbindet Hals und Brustkorb und steht in enger Beziehung zur Skalenusmuskulatur, der Pleurakuppel, dem Plexus brachialis sowie der A. und V. subclavia.

🔹 Ist ihre Beweglichkeit eingeschränkt, kann dies zu erhöhten Spannungen im Schultergürtel und der Halswirbelsäule beitragen – mögliche Folgen sind Nackenverspannungen, Spannungskopfschmerzen, Schulter- und Armschmerzen oder Kribbeln im Arm.

🔹 Da sich die 1. Rippe bei jeder Einatmung bewegt und in enger Beziehung zur Lungenspitze steht, können Einschränkungen außerdem die Atemmechanik beeinflussen und das Gefühl einer flachen oder erschwerten Atmung begünstigen.

🔹 osteopathisch schauen wir uns die 1. Rippe immer im Zusammenhang mit Halswirbelsäule, Brustkorb, Zwerchfell und den faszialen sowie viszeralen Verbindungen an.

Mehr Beweglichkeit bedeutet oft weniger Spannung – und eine freiere Funktion des gesamten oberen Thorax.

Nur zu Informationszwecken – ersetzt keine medizinische Untersuchung oder Behandlung.

Adresse

Anklamer Str . 38
Berlin
10115

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