OSTEOPATHIE curakurse

OSTEOPATHIE curakurse Osteopathie Fort-und Ausbildung mit Herz, Hirn und Hand
modular, anschaulich, flexibel Osteopathieschulen gibt es viele. Weshalb eine Fortbildung bei cura?

Weil Du bei uns Einzelmodule und die gesamte Osteopathie und die Faszientherapie auf eine entspannte und anschauliche Art erlernst, die nicht nur Deinen Patienten hilft, sondern auch Dir selbst gut tut und Deiner Weiterentwicklung dient. Unsere Dozenten freuen sich, Dich osteopathisch zu lehren:

Anatomie soll zur sicheren Anwendung von Techniken inspirieren. OSTEOPATHIE LERNEN AUF AUGENHÖHE!

16/05/2026

Dieser kleine Muskel hier hat eine direkte Verbindung zur Hirnhaut.“

Der M. re**us capitis posterior minor liegt tief an der Schädelbasis und ist über die sogenannte myodurale Brücke mit der Dura mater verbunden.

Mehrere anatomische Studien konnten diese
Verbindung eindeutig nachweisen.

Man geht heute davon aus,
dass dieser Bereich wichtig ist für:
• propriozeptive Wahrnehmung
• Feinregulation von Kopfbewegungen
• Spannungsregulation im oberen Halsbereich
• und möglicherweise bestimmte Kopf- und Nackenschmerzmechanismen
Besonders spannend:
Der Muskel enthält sehr viele sensorische Rezeptoren —
mehr als man für einen klassischen „Kraftmuskel“ erwarten würde.
Das spricht dafür,
dass seine Funktion stark mit neurologischer Regulation zusammenhängt.
Deshalb kann eine Behandlung dieser Region potenziell Einfluss haben auf:
• Muskeltonus
• Bewegungsgefühl
• Spannungswahrnehmung
• Schmerzmodulation
• und die sensorische Verarbeitung im craniozervikalen Übergang
Ein faszinierendes Beispiel dafür,
wie eng Bewegungsapparat und Nervensystem tatsächlich miteinander verbunden sind.

ManualTherapy Kopfschmerzen Faszien

11/05/2026

Unser Gehirn verfügt über ein hochkomplexes Schutz- und Reinigungssystem
und eine zentrale Rolle dabei spielt der Liquor cerebrospinalis.

Der Liquor umgibt Gehirn und Rückenmark permanent.
Er dient nicht nur als mechanischer Schutz, sondern unterstützt auch die Versorgung des Nervensystems sowie den Abtransport von Stoffwechselprodukten.

Besonders interessant ist dabei das sogenannte glymphatische System: ein funktionelles Reinigungssystem des Gehirns, das vor allem während des Tiefschlafs aktiv wird.

In dieser Phase wird der Austausch von Liquor und Gewebsflüssigkeit intensiviert, wodurch metabolische Nebenprodukte effizienter abtransportiert werden können.

Deshalb sind Faktoren wie Schlafqualität, Stressregulation, Atmung und die Balance des autonomen Nervensystems essenziell für langfristige Hirngesundheit und Regeneration.

In der Osteopathie betrachten wir den Körper als zusammenhängendes System. Dabei spielen Beweglichkeit, Gewebespannung, Atemmechanik und die Regulationsfähigkeit des Nervensystems eine wichtige Rolle. Ziel ist es, physiologische Prozesse und die Selbstregulation des Körpers bestmöglich zu unterstützen.

Hirngesundheit bedeutet also nicht nur mentale Leistungsfähigkeit — sondern auch Regeneration, Drainage und neurologische Balance.“

Lass gern ein ❤️da und teile das Video mit jemandem der sich auch für Hirngesundheit interessiert 🌀🙏

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04/05/2026

Detox fürs Gehirn ? Wie funktioniert das ?

Dein Gehirn hat ein eigenes Reinigungssystem – das glymphatische System.
Es sorgt dafür, dass Stoffwechselabfälle (z. B. Beta-Amyloid) aus dem Gehirn abtransportiert werden. Anders als der Rest des Körpers hat das Gehirn kein klassisches Lymphsystem – stattdessen übernimmt das glymphatische System diese Aufgabe.

Wie funktioniert das?
Zwischen den Nervenzellen zirkuliert Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor).
Sie fließt entlang der Blutgefäße durch das Gehirn, nimmt Abfallstoffe auf und transportiert sie ab – vor allem über sogenannte perivaskuläre Räume.

Und jetzt das Entscheidende: Schlaf.
Dieses System ist vor allem im Tiefschlaf aktiv.
Dann erweitern sich die Zwischenräume im Gehirn, der Liquorfluss nimmt zu und die „Reinigung“ läuft deutlich effizienter ab.

Wenn Schlaf fehlt oder dein Nervensystem ständig im Stressmodus ist:
• wird dieser Fluss reduziert
• Abfallstoffe werden langsamer abgebaut
• Regeneration bleibt unvollständig

Was hat das mit Craniale Osteopathie zu tun?
Craniosacrale Arbeit setzt genau an den Strukturen an, die diesen Flüssigkeitsfluss beeinflussen:
Schädel, Hirnhäute, Wirbelsäule und das vegetative Nervensystem.
Durch sanfte Impulse kann:
• Spannung im Gewebe reduziert werden
• der Liquorfluss unterstützt werden
• dein Nervensystem in einen regenerativen Zustand zu kommen und die Bedingungen schaffen, damit dein Körper (und dein Gehirn) das selbst optimal kann.

Regeneration

30/04/2026

Klarheit ist kein zufälliger Zustand

Hirngesundheit ist eng mit der funktionellen Integrität der cranialen Strukturen verbunden.

Die Falx cerebri – als Duraduplikatur zwischen den Hemisphären – übernimmt eine zentrale Rolle in der Spannungsweiterleitung innerhalb des meningealen Systems.
Über ihre Verbindungen zum Tentorium cerebelli und den venösen Sinus beeinflusst sie die intrakranielle Dynamik, inklusive Liquorzirkulation und venösem Abfluss.

In der Osteopathie, insbesondere im cranialen Ansatz, wird die Mobilität und Elastizität dieser Strukturen differenziert beurteilt:
• Wie frei sind meningeale Spannungsmuster?
• Wie kohärent ist die craniosacrale Rhythmik?
• Wie adaptiv reagiert das autonome Nervensystem?

Eingeschränkte Beweglichkeit kann mit veränderter mechanischer Spannung, reduzierter vaskulärer Versorgung und beeinträchtigter neuronaler Regulation einhergehen.

Ziel ist es, über manuelle Impulse die Selbstregulation zu unterstützen:
Verbesserung der Gewebecompliance
Harmonisierung neurovegetativer Prozesse
Förderung funktioneller Klarheit

Craniale Osteopathie versteht sich dabei als Ansatz zur Unterstützung physiologischer Regulation – nicht als isolierte Intervention, sondern im Kontext eines integrierten Systems.

Dieses Video wurde in der cura Masterclass
Deep Cranial
aufgenommen

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapie.

Liquor

28/04/2026
15/04/2026

Was haben Stress, Hormone und deine Nieren gemeinsam?

Die Nieren übernehmen zentrale Aufgaben wie Entgiftung, Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt. Direkt darüber sitzen die Nebennieren – sie produzieren Hormone wie Cortisol, Aldosteron und Androgene.
Diese Hormone beeinflussen unter anderem:
– Stressregulation
– Blutdruck
– Zyklus und hormonelles Gleichgewicht
Chronischer Stress kann die Nebennieren belasten und sich indirekt auf den gesamten Organismus auswirken – auch auf Energielevel, Schlaf und Zyklus.

Für die osteopathische Betrachtung bedeutet das:
Strukturen, Durchblutung und Spannungsverhältnisse im Bereich von Niere und Nebenniere können funktionell relevant sein und sollten in den Gesamtzusammenhang einbezogen werden.

06/04/2026

Heartburn
(engl. für Sodbrennen) hat nichts mit dem Herzen selbst zu tun, sondern beschreibt das brennende Gefühl hinter dem Brustbein, das bei Reflux entsteht.
Beim gastroösophagealen Reflux fließt Magensäure aus dem Magen in die Speiseröhre zurück. Diese Säure reizt die Schleimhaut und verursacht ein brennendes Gefühl im Brustbereich – also genau dort, wo man auch das Herz vermutet.
Deshalb der Name:
„heart“ = Region des Brustkorbs
„burn“ = brennender Schmerz

01/04/2026

Stress aktiviert den Sympathikus

also den Teil des vegetativen Nervensystems, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt.

Auch die Niere reagiert darauf direkt.

Kurzfristig ist das sinnvoll:
Die Durchblutung der Niere wird reduziert
Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) wird aktiviert
Flüssigkeit und Elektrolyte werden stärker zurückgehalten

Der Körper stellt sich auf „Leistung“ ein.

Problematisch wird es, wenn dieser Zustand chronisch wird.

Dann kann sich zeigen:
- erhöhter Grundspannung im Gewebe
- veränderter Beweglichkeit der Niere im faszialen System
- dauerhafte Aktivierung stressassoziierter hormoneller Prozesse

Über ihre faszialen und nervalen Verbindungen steht die Niere zudem in Beziehung:
• zum Zwerchfell
• zum Beckenraum
• zu hormonell relevanten Strukturen

Gerade bei Frauen kann sich diese Spannung weiter fortsetzen – z. B. in Richtung Beckenorgane oder Zyklusregulation.

In der funktionellen Osteopathie wird die Niere deshalb im Kontext betrachtet:
Mobilität, nervale Anbindung und ihre Rolle im Gesamtorganismus.

Es geht nicht nur um Stress – sondern darum, wie der Körper darauf reagiert und ob er wieder aus dem Alarmmodus herausfindet.

Wie geht dein Körper mit Stress um ? Hast du Rituale wie du wieder herauskommst ?

Adresse

Anklamer Str . 38
Berlin
10115

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