03/09/2026
September ist Su***de Prevention Month.
Eigentlich wäre das für uns vielleicht einfach ein Anlass gewesen, etwas Wichtiges zu posten.
Aber vor Kurzem haben wir erfahren, dass einer unserer Stammkunden nicht mehr da ist.
Wir möchten hier nicht über die Umstände sprechen. Das ist nicht unsere Geschichte, die wir erzählen dürfen.
Aber es hat uns getroffen.
Und es hat uns daran erinnert, wie wenig wir manchmal darüber wissen, was in einem Menschen wirklich passiert.
Deshalb dieser Post.
Ruft die Menschen an, die euch wichtig sind.
Nicht nur, wenn etwas passiert ist. Nicht nur, wenn ihr einen Grund dafür habt.
Manchmal kann ein simples
„Hey, wie geht’s dir?“
verdammt wichtig sein.
Und wenn du selbst gerade an einem Punkt bist, an dem alles zu viel wird: Bitte mach das nicht mit dir alleine aus.
Ruf jemanden an. Schreib jemandem. Sag, dass es dir scheiße geht. Du musst dafür keine richtigen Worte finden.
Und ja — auch unsere Tür steht offen.
Wir sind keine Psychotherapeut:innen. Wir werden nicht so tun, als wären wir welche. Aber jeder von uns hat in seinem Leben genug Scheiße abbekommen, um zumindest eine Ahnung davon zu haben, wie dunkel es manchmal werden kann.
Wir können zuhören.
Wir können einen Kaffee machen.
Wir können einfach eine Weile mit dir sitzen.
Und wir können dir helfen, jemanden zu finden, der professionell helfen kann.
Denn bei einer Sache sind wir uns hier alle ziemlich sicher:
Du bist wichtig.
Du wirst gebraucht.
Es macht einen Unterschied, dass du da bist.
Passt aufeinander auf.
Ruft eure Menschen an.
Fragt noch einmal nach.
Und wenn du selbst gerade kämpfst: BLEIB.