25/08/2026
Skoliose ist weit mehr als eine leichte Fehlhaltung. Bei einer stärkeren Verkrümmung der Wirbelsäule können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und langfristig sogar Beeinträchtigungen der Organfunktion auftreten. Während viele Patientinnen und Patienten mit Physiotherapie oder einem Korsett behandelt werden können, ist bei ausgeprägten Verläufen manchmal eine Operation erforderlich.
In den vergangenen Jahren hat sich die Wirbelsäulenchirurgie deutlich weiterentwickelt. Neben der klassischen Wirbelsäulenversteifung kommen inzwischen auch Verfahren zum Einsatz, die – je nach Alter und individueller Situation – die Beweglichkeit der Wirbelsäule möglichst erhalten sollen. Ziel moderner Operationsmethoden ist es, die Fehlstellung zu korrigieren und gleichzeitig die natürliche Funktion der Wirbelsäule so weit wie möglich zu bewahren. Welche Methode infrage kommt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören das Alter, das Wachstum, der Krümmungsgrad und der allgemeine Gesundheitszustand. Deshalb sollte die Entscheidung immer in einem spezialisierten Wirbelsäulenzentrum nach ausführlicher Diagnostik getroffen werden. Die Entwicklungen zeigen, dass sich die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Skoliose kontinuierlich verbessern. Moderne Verfahren können in geeigneten Fällen dazu beitragen, die Lebensqualität nachhaltig zu erhöhen und den Alltag wieder aktiver zu gestalten.
Weitere Informationen mit Video findet ihr auf dem ZDF Account https://www.zdfheute.de/video/volle-kanne/operationsmethoden-bei-skoliose-100.html
Symbolfoto / Bildquelle: © KI-generiert