Naturheilpraxis Karin Siam

Anrufen Wegbeschreibung Website Service kontaktieren

Naturheilpraxis Karin Siam Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Naturheilpraxis Karin Siam, Medizin und Gesundheit, Thalhamer Str. 16, Bruckmühl.

Als Heilpraktikerin ist es mir ein besonderes Anliegen, Ihre Gesundheit auf ganzheitliche Weise zu fördern und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers zu unterstützen.

Unser Immunsystem stärken: Was im Alltag zählt 💫Draußen wird es früher dunkel, drinnen wartet das Sofa. Eigentlich bin i...
16/10/2026

Unser Immunsystem stärken: Was im Alltag zählt 💫

Draußen wird es früher dunkel, drinnen wartet das Sofa. Eigentlich bin ich müde. Aber eine Folge geht noch, und auf dem Handy gibt es auch etwas zu lesen. Am nächsten Morgen klingelt der Wecker zur gewohnten Zeit. Vielleicht kennen Sie das auch.

„Schlafen Sie ausreichend, bewegen Sie sich und vermeiden Sie Stress.“ Diese Empfehlungen kennen wir. Mich interessiert vor allem: Warum beeinflussen diese Dinge unsere Abwehr?

Im vierten und letzten Teil meiner Immunsystem-Serie gehe ich diesen Zusammenhängen nach.

Während wir schlafen, arbeitet unsere Abwehr weiter. Erinnern Sie sich an die T-Zellen aus dem ersten Teil? Einige erkennen virusinfizierte Körperzellen und können sie gezielt beseitigen. Dafür müssen sie engen Kontakt zu ihnen herstellen. Spezielle Haftmoleküle, sogenannte Integrine, helfen dabei.

In einer Untersuchung am Menschen ließen sich diese Haftmoleküle während des Schlafs besser aktivieren als während nächtlicher Wachheit. Ein spannender Einblick in die Zusammenarbeit von Schlaf und Immunabwehr. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, ob jemand nach einer schlechten Nacht krank wird. Schlaf soll schließlich nicht zur nächsten Leistung werden, die wir perfekt erbringen müssen.

Auch Sorgen erreichen unsere Immunzellen. Über Nerven und Hormone kommuniziert das Gehirn mit dem Körper. Immunzellen besitzen Andockstellen für Botenstoffe wie Adrenalin und Cortisol.

Cortisol hilft unter anderem, Entzündungsreaktionen zu begrenzen. Bei anhaltender Belastung können Immunzellen weniger empfindlich auf dieses Bremssignal reagieren. „Stress schwächt die Abwehr“ ist allerdings eine ziemlich verkürzte Erklärung.

Und „Entspannen Sie sich einfach“ ist für mich kein hilfreicher Rat. Wer Angehörige pflegt oder große Sorgen hat, kann die Belastung nicht ausschalten. Die bessere Frage lautet: Wo wäre etwas Entlastung möglich? Eine Aufgabe abgeben, Unterstützung annehmen oder eine Pause machen, bevor alles erledigt ist.

Bewegung wiederum bringt auch die Kommunikation im Körper in Schwung. Arbeitende Muskeln geben Botenstoffe ab, sogenannte Myokine. Diese beeinflussen unter anderem die Mobilisierung bestimmter Immunzellen ins Blut.

Das garantiert noch keinen Schutz vor Erkältungen. Es zeigt aber, dass unsere Muskeln weit mehr tun, als uns von A nach B zu bringen. Ein Spaziergang durch das Herbstlaub, Tanzen oder Gartenarbeit können Bewegung in den Alltag bringen. Entscheidend ist, was zum eigenen Gesundheitszustand passt und Freude macht.

Und die Vitamine?

Unsere Abwehr braucht eine ausreichende Nährstoffversorgung. Ein ausgeprägter Mangel kann ihre Funktion beeinträchtigen. Zusätzliche Mengen bringen bei guter Versorgung jedoch nicht automatisch zusätzlichen Schutz.

Ich stelle mir das wie beim Backen vor: Fehlt eine wichtige Zutat, gelingt der Teig möglicherweise nicht. Die dreifache Menge Backpulver macht den Kuchen aber auch nicht besser.

Besteht der Verdacht auf einen Nährstoffmangel, kann eine gezielte Blutuntersuchung zur Einordnung beitragen. Welche Werte sinnvoll sind, hängt von Ernährung, Beschwerden und gesundheitlicher Vorgeschichte ab. Erst die Versorgung betrachten, dann bei Bedarf ergänzen.

Zum Abschluss der Serie möchte ich Ihnen vor allem eines mitgeben: Unser Immunsystem braucht keinen perfekten Alltag. Vielleicht entdecken Sie eine kleine Veränderung, die Ihnen guttut. Und wenn Sie trotzdem eine Erkältung bekommen, haben Sie damit nicht alles falsch gemacht.

Den ausführlichen Abschluss meiner Immunsystem-Serie finden Sie auf meiner Webseite:
www.praxis-siam.de

Bleiben Sie gesund und herzliche Grüße aus Bruckmühl

Das Immunsystem im Herbst: Warum ich dabei auch an den Darm denke 🍂🍁Die Morgen werden kühler, die Blätter bunter, und ir...
09/10/2026

Das Immunsystem im Herbst: Warum ich dabei auch an den Darm denke 🍂🍁

Die Morgen werden kühler, die Blätter bunter, und irgendwo schnieft schon wieder jemand. Vielleicht steht auch bei Ihnen jetzt häufiger eine Kanne Tee auf dem Tisch. Wenn wir an unsere Abwehr denken, haben wir meist Hals und Nase im Blick. Diesmal möchte ich Ihre Aufmerksamkeit etwas tiefer lenken: auf den Darm.

Im dritten Teil meiner Immunsystem-Serie geht es darum, wie Darmschleimhaut, Darmmikrobiom und Immunzellen zusammenarbeiten. Unser Darm beschäftigt sich nämlich keineswegs nur mit der Frage, was vom Mittagessen verwertbar ist.

Seine Schleimhaut bildet eine wichtige Grenze zwischen Darminhalt und Körperinnerem. Nährstoffe sollen aufgenommen werden, während Krankheitserreger und schädliche Stoffe möglichst draußen bleiben. Dafür sorgen unter anderem dicht aneinanderliegende Zellen, regulierte Verbindungen zwischen diesen Zellen und eine schützende Schleimschicht.

Gleichzeitig befinden sich in und unter der Darmschleimhaut zahlreiche Immunzellen. Sie müssen unterscheiden: Was ist gefährlich? Und was darf bleiben?

Ein Stück Apfel soll schließlich keine Abwehrreaktion auslösen wie ein Krankheitserreger. Auch die vielen harmlosen Darmbewohner müssen toleriert werden. Diese Fähigkeit nennt man Immuntoleranz. Genau das finde ich spannend: Eine gut funktionierende Abwehr muss auch wissen, wann sie Ruhe bewahren darf.

Und dann sind da noch unsere Darmbakterien. Einige von ihnen verarbeiten Ballaststoffe, die unsere eigenen Verdauungsenzyme nicht spalten können. Dabei entstehen unter anderem kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat. Dieses dient den Zellen der Dickdarmschleimhaut als wichtige Energiequelle. Solche Stoffwechselprodukte beeinflussen außerdem die Darmbarriere und die Aktivität von Immunzellen.

Was bedeutet das für unseren Alltag?

Wir können mit einer abwechslungsreichen Ernährung günstige Bedingungen schaffen. Der Herbst bringt dafür einiges mit: Äpfel, Kürbis, Karotten und Kohl. Dazu Haferflocken, Vollkornprodukte, Nüsse oder Hülsenfrüchte, je nach Verträglichkeit.

Eine Kürbissuppe lässt sich beispielsweise mit roten Linsen ergänzen. Zum Frühstück passen Haferflocken mit geriebenem Apfel und ein paar Nüssen. Das klingt vielleicht weniger aufregend als eine besondere „Immunkur“, lässt sich aber gut in den Alltag einbauen.

Wenn Ihr Darm empfindlich ist, gehen Sie langsam vor. Plötzlich große Mengen Ballaststoffe können Blähungen und Bauchschmerzen verursachen. Kleine Portionen, gegartes Gemüse und ausreichend Flüssigkeit können den Einstieg erleichtern.

Aber: Kein einzelnes Lebensmittel und kein Bakterienpräparat garantiert einen Herbst ohne Erkältung. Unser Immunsystem hängt von vielen Faktoren ab. Trotzdem lohnt es sich, dem Darm Aufmerksamkeit zu schenken, bevor er sich lautstark zu Wort meldet.

Den ausführlichen dritten Teil meiner Immunsystem-Serie finden Sie auf meiner Webseite:
www.praxis-siam.de

Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung wünschen, melden Sie sich gerne bei mir.

Bleiben Sie gesund und herzliche Grüße aus Bruckmühl

Haut und Schleimhäute - Wo unsere Immunabwehr beginnt 👁️ 👅 🫁Ein kleiner Riss neben dem Fingernagel kann erstaunlich läst...
02/10/2026

Haut und Schleimhäute - Wo unsere Immunabwehr beginnt 👁️ 👅 🫁

Ein kleiner Riss neben dem Fingernagel kann erstaunlich lästig sein. Plötzlich meldet sich bei jeder Berührung eine Stelle, die vorher unbemerkt ihren Dienst getan hat. Dabei zeigt uns dieser kleine Riss etwas Wichtiges: Die Haut ist nicht nur unsere äußere Hülle. Sie gehört zur Immunabwehr.

In meinem zweiten Blogartikel der Serie über das Immunsystem geht es um Haut und Schleimhäute. Beide schützen uns dort, wo unser Körper täglich mit der Außenwelt in Kontakt kommt. Sie tun das allerdings auf unterschiedliche Weise.

Die äußerste Hautschicht besteht aus eng verbundenen Zellen. Fette zwischen diesen Zellen tragen dazu bei, dass die Barriere dicht und geschmeidig bleibt. Auf der Haut leben außerdem zahlreiche Bakterien und andere Mikroorganismen. Das klingt zunächst vielleicht nicht nach etwas, das man freiwillig auf der Haut haben möchte. Die meisten gehören jedoch zur normalen Hautflora und sind Teil ihres natürlichen Gleichgewichts. Wird die Haut verletzt, können Keime leichter eindringen. Dann sind auch Immunzellen im Gewebe gefragt.

An Augen, Mund und Atemwegen braucht der Körper einen anderen Schutz. Schließlich sollen wir weiterhin blinzeln, essen und atmen können. Hier kommen feuchte Oberflächen und Schleimhäute ins Spiel.

Tränen halten die Augenoberfläche feucht und helfen, kleine Partikel fortzuspülen. Speichel befeuchtet und reinigt die Mundhöhle. Beide enthalten zudem Eiweiße, die gegen bestimmte Mikroorganismen wirken. Wer bei Speichel bisher nur ans Essen gedacht hat, darf ihn also ruhig etwas ernster nehmen.

In Nase und Atemwegen bleiben eingeatmeter Staub und manche Erreger an einer dünnen Schleimschicht haften. Winzige Flimmerhärchen bewegen den Schleim in Richtung Rachen. Meist bekommen wir von diesem Transport überhaupt nichts mit.
Zusätzlich befinden sich auf Schleimhäuten Abwehrstoffe wie das sekretorische Immunglobulin A. Dieser Antikörper kann es passenden Erregern erschweren, sich an den Zellen festzusetzen.

Sie können Haut und Schleimhäute im Alltag unterstützen: Pflegen Sie trockene, rissige Hände und behalten Sie in der Heizperiode die Raumluft im Blick. Das ist keine Garantie gegen Infekte. Es ist ein sinnvoller Umgang mit den Oberflächen, die täglich so viel für uns leisten.

Im ausführlichen Blogbeitrag erkläre ich diese Zusammenhänge genauer und gebe weitere praktische Tipps. Sie finden ihn auf meiner Webseite: www.praxis-siam.de

Und der Darm? Seine Schleimhaut verdient einen eigenen Beitrag. Darum geht es im nächsten Teil der Serie.

Wie arbeitet unser Immunsystem eigentlich?🦠Ich finde es faszinierend: Während ich diese Zeilen schreibe und Sie sie lese...
24/09/2026

Wie arbeitet unser Immunsystem eigentlich?🦠

Ich finde es faszinierend: Während ich diese Zeilen schreibe und Sie sie lesen, ist unser Immunsystem längst bei der Arbeit. Es kontrolliert, räumt auf und entscheidet, was zu uns gehört und was möglicherweise gefährlich werden könnte. Meistens bekommen wir davon überhaupt nichts mit. Erst wenn die Nase läuft, der Hals kratzt oder uns ein Infekt ins Bett schickt, erinnern wir uns wieder an unsere körpereigene Abwehr.

Dabei ist das Immunsystem kein einzelnes Organ. Es ist ein fein abgestimmtes Netzwerk aus Organen, Geweben, Zellen und Eiweißen. Knochenmark, Lymphknoten, Milz und Thymus gehören ebenso dazu wie spezialisierte Abwehrzellen im Blut und im Gewebe.

Die angeborene Immunabwehr reagiert schnell. Bei einem kleinen Schnitt in den Finger wartet sie beispielsweise nicht erst ab, um welche Bakterienart es sich handeln könnte. Abwehrzellen werden zum Ort der Verletzung gerufen und beginnen sofort mit ihrer Arbeit. Rötung, Wärme und eine leichte Schwellung können sichtbare Zeichen dieser Reaktion sein.

Die erworbene Immunabwehr geht gezielter vor. B-Lymphozyten sind an der Bildung passender Antikörper beteiligt. T-Lymphozyten koordinieren Teile der Abwehr oder erkennen Körperzellen, die bereits von einem Virus befallen wurden. Einige dieser Zellen bleiben später als Gedächtniszellen zurück. Begegnet der Körper demselben Erreger erneut, kann die Immunabwehr häufig schneller reagieren.

In meinem neuen Blogartikel erkläre ich verständlich, wie diese verschiedenen Bereiche zusammenarbeiten und warum ein gutes Immunsystem nicht ständig auf höchster Stufe laufen muss.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf meiner Webseite:
www.praxis-siam.de

Bei Fragen oder wenn Sie sich Unterstützung wünschen, dürfen Sie sich gerne an mich wenden.

Herzliche Grüße aus Bruckmühl

Meine Praxis für Ihre Gesundheit Nutzen Sie meine langjährige Erfahrung. Herzlich willkommen auf meiner Webseite! Als Heilpraktikerin ist es mir ein besonderes Anliegen, Ihre Gesundheit auf ganzheitliche Weise zu fördern und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers zu unterstützen. Dabei lege ic...

Herpes: Küssen verboten 💋Die meisten Menschen denken bei Herpes zuerst an das berühmte Kribbeln an der Lippe. Und natürl...
21/09/2026

Herpes: Küssen verboten 💋

Die meisten Menschen denken bei Herpes zuerst an das berühmte Kribbeln an der Lippe. Und natürlich taucht es bevorzugt genau dann auf, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann: vor einem wichtigen Termin, einer Feier oder wenn man ausnahmsweise einmal besonders gut auf einem Foto aussehen möchte.
Herpes scheint dafür ein erstaunlich gutes Gespür zu haben.
Doch hinter dem Begriff Herpes steckt viel mehr als das lästige Bläschen an der Lippe. Herpesviren sind wahre Überlebenskünstler. Hat man sich einmal mit ihnen angesteckt, können sie lebenslang im Körper verbleiben. Die meiste Zeit merken wir davon überhaupt nichts. Erst wenn ein Virus wieder aktiv wird, kann es sich erneut bemerkbar machen.

🦠Warum Herpesviren plötzlich wieder auftauchen können
Nach einer Infektion verschwinden bestimmte Herpesviren nicht vollständig aus unserem Körper. Sie ziehen sich gewissermaßen zurück und verharren dort in einem Ruhezustand – in der Medizin spricht man von Latenz.
Unser Immunsystem hält sie normalerweise gut unter Kontrolle.
Doch dieses System ist keine Maschine, die jeden Tag mit exakt derselben Leistung arbeitet. Schlafmangel, andere Infektionen, körperliche Belastungen oder anhaltender Stress können Einfluss darauf haben, wie gut unsere Immunabwehr funktioniert. Beim Lippenherpes können beispielsweise auch intensive UV-Strahlung oder hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass nach drei schlechten Nächten automatisch die Lippe blüht. Aber vielleicht kennen Sie es selbst: Es gibt Phasen, in denen der Körper scheinbar alles wegsteckt – und andere, in denen er uns sehr deutlich zeigt, dass gerade ein bisschen viel los ist.

🦠Herpes ist eine ganze Familie
Zur Familie der Herpesviren gehören verschiedene Viren, die ganz unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen können. Herpes-simplex-Viren können beispielsweise Lippen- oder Genitalherpes verursachen. Das Varizella-Zoster-Virus ist sowohl für Windpocken als auch für Gürtelrose verantwortlich.
Und dann gibt es noch das Epstein-Barr-Virus, kurz EBV. Viele kennen es als Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers.
Gerade EBV finde ich besonders interessant, weil seit Jahren intensiv dazu geforscht wird. Untersucht werden unter anderem Zusammenhänge mit verschiedenen Autoimmunerkrankungen sowie die Frage, welche Rolle vorausgegangene Infektionen bei länger anhaltender Erschöpfung spielen können.
Dabei ist mir eines wichtig: Ein positiver Antikörpernachweis gegen EBV bedeutet nicht automatisch, dass das Virus für aktuelle Beschwerden verantwortlich ist. Die meisten Erwachsenen hatten irgendwann in ihrem Leben Kontakt mit EBV.
Ein Laborwert allein erzählt eben selten die ganze Geschichte.

🦠Kann man im Blut erkennen, ob EBV gerade aktiv ist?
Genau hier wird es manchmal etwas verwirrend. Denn auf einem Laborbefund stehen häufig gleich mehrere EBV-Antikörper – und nicht selten sind einige davon positiv.
Vereinfacht gesagt schaut man unter anderem auf VCA-IgM, VCA-IgG und EBNA-IgG.
VCA-IgM-Antikörper treten typischerweise zu Beginn einer frischen Infektion auf und verschwinden meist wieder. VCA-IgG-Antikörper entstehen ebenfalls im Rahmen der Infektion, bleiben aber in der Regel lebenslang nachweisbar. EBNA-IgG-Antikörper entwickeln sich erst einige Zeit nach der Erstinfektion und bleiben anschließend meist ebenfalls dauerhaft bestehen.
Sind also VCA-IgG und EBNA-IgG positiv, bedeutet das zunächst einmal: Der Körper kennt das Epstein-Barr-Virus bereits.
Und das ist bei sehr vielen Erwachsenen der Fall.
Gerade hohe IgG-Werte werden manchmal vorschnell als Hinweis auf ein „chronisch aktives EBV“ oder eine Reaktivierung interpretiert. So einfach ist es jedoch nicht. Auch hohe Antikörperwerte können nach einer längst zurückliegenden Infektion bestehen und erlauben für sich allein keine sichere Aussage darüber, ob das Virus gerade für aktuelle Beschwerden verantwortlich ist.
Deshalb sollte ein EBV-Befund nie isoliert betrachtet werden. Beschwerden, Krankheitsverlauf, weitere Laborwerte und gegebenenfalls zusätzliche Untersuchungen gehören immer mit ins Bild.
Das ist ein schönes Beispiel dafür, warum ich Laborwerte gerne als Puzzleteile betrachte: Ein einzelnes Teil kann interessant sein – das ganze Bild erkennt man aber erst, wenn man die anderen dazulegt.

🦠Gürtelrose: wenn aus Windpocken Jahre später etwas Neues wird
Ein besonders anschauliches Beispiel dafür, wie hartnäckig Herpesviren sein können, ist die Gürtelrose.
Wer als Kind Windpocken hatte, wird die Erkrankung irgendwann los, das Virus allerdings nicht. Das Varizella-Zoster-Virus zieht sich nach der Erkrankung in Nervenzellen zurück und kann dort viele Jahre oder sogar Jahrzehnte schlummern.
Wird es später wieder aktiv, entsteht eine Gürtelrose.
Typisch sind brennende oder stechende Schmerzen und ein meist einseitiger Hautausschlag mit kleinen Bläschen. Manche Betroffene beschreiben schon vor dem sichtbaren Ausschlag eine ungewöhnliche Berührungsempfindlichkeit oder Schmerzen.
Besonders unangenehm: Die Nervenschmerzen können in manchen Fällen noch lange bestehen bleiben, nachdem die Haut längst wieder abgeheilt ist.
Deshalb gehört eine vermutete Gürtelrose für mich immer zeitnah ärztlich abgeklärt. Das gilt besonders, wenn Gesicht, Auge oder Ohr betroffen sind. Eine frühzeitige antivirale Behandlung kann wichtig sein.

🦠Was hat unser Immunsystem damit zu tun?
Unser Immunsystem ist rund um die Uhr beschäftigt. Und es arbeitet nicht isoliert irgendwo in einer Ecke unseres Körpers.
Schlaf, Bewegung, Ernährung, Stress, Alter, Medikamente, bestehende Erkrankungen und viele weitere Faktoren beeinflussen unsere Immunabwehr. Auch der Darm ist dabei interessant, denn ein großer Teil unseres Immunsystems steht in engem Kontakt mit der Darmschleimhaut und dem dort lebenden Mikrobiom.
Deshalb greift es meiner Meinung nach zu kurz, bei häufig wiederkehrenden Beschwerden einfach nur nach „dem Mittel fürs Immunsystem“ zu suchen.
Die spannendere Frage lautet für mich:
Warum gerät das System gerade immer wieder aus dem Gleichgewicht?
Nicht jedes müde Immunsystem braucht einfach nur Vitamine
Gerade wenn Menschen ständig erschöpft sind oder immer wieder Infekte haben, wird schnell zu Vitamin C, Vitamin D, Zink und diversen Präparaten gegriffen.
Mikronährstoffe sind für eine normale Funktion des Immunsystems selbstverständlich wichtig. Viel hilft aber nicht automatisch viel.
Deshalb schaue ich lieber genauer hin: Gibt es tatsächlich einen Mangel? Wie sieht die Ernährung aus? Wie gut ist der Schlaf? Besteht dauerhaft Stress? Gibt es chronische Erkrankungen oder Medikamente, die berücksichtigt werden müssen? Und welche Beschwerden bestehen überhaupt?
Manchmal ergeben sich daraus ganz andere Ansatzpunkte als ursprünglich gedacht.

🦠Wenn der Körper mit der Bratpfanne winkt
Mir ist in meiner Praxis wichtig, nicht nur einzelne Laborwerte oder Symptome zu betrachten, sondern möglichst viele Puzzleteile zusammenzufügen.
Denn unser Körper arbeitet nicht gegen uns. Meist versucht er ziemlich lange, Belastungen auszugleichen. Anfangs flüstert er vielleicht nur ein bisschen. Wir sind müde, schlafen schlechter oder fühlen uns nicht richtig belastbar.
Und weil das Leben gerade wichtiger ist, machen wir weiter.
Irgendwann wird aus dem Flüstern ein Räuspern.
Und manchmal winkt der Körper schließlich gefühlt mit der Bratpfanne.
Natürlich lässt sich nicht jede Herpesreaktivierung durch weniger Stress, besseren Schlaf oder eine gesunde Ernährung verhindern. Und eine notwendige ärztliche oder antivirale Behandlung lässt sich dadurch ebenfalls nicht ersetzen.
Aber wiederkehrende Beschwerden können durchaus ein Anlass sein, einmal genauer hinzuschauen: Wie geht es meinem Körper insgesamt? Was fordert ihn gerade besonders? Und gibt es Faktoren, die sich sinnvoll beeinflussen lassen?
Genau diese Zusammenhänge interessieren mich.

Wenn Sie unter wiederkehrenden Infekten, anhaltender Erschöpfung oder chronischen Beschwerden leiden und sich eine ganzheitliche Betrachtung wünschen, begleite ich Sie gerne in meiner Naturheilpraxis in Bruckmühl.
Dabei ist mir die Verbindung von Naturheilkunde und Schulmedizin besonders wichtig. Denn manchmal braucht es nicht entweder das eine oder das andere – sondern einen vernünftigen Blick auf beides.
Vereinbaren Sie gerne ein kostenfreies telefonisches Erstgespräch.

Es wird Herbst: Jetzt ans Immunsystem denken🍂🍁Ich mag diese ersten Herbsttage sehr: klare Luft, morgens wieder eine Jack...
18/09/2026

Es wird Herbst: Jetzt ans Immunsystem denken🍂🍁

Ich mag diese ersten Herbsttage sehr: klare Luft, morgens wieder eine Jacke und langsam verfärben sich die Blätter. Gleichzeitig beginnt aber auch wieder die Zeit der laufenden Nasen und kratzenden Hälse.

Dass Atemwegsinfekte jetzt häufiger werden, liegt nicht einfach daran, dass es kälter wird. Spannend finde ich vor allem, was direkt in Nase und Rachen passiert.

Unsere Schleimhäute sind nämlich ein wichtiger Teil der ersten Immunabwehr. Schleim fängt Fremdstoffe und Krankheitserreger ab, winzige Flimmerhärchen transportieren sie Richtung Rachen. Auch das sekretorische Immunglobulin A, kurz sIgA, ist an dieser Abwehr beteiligt.

Im Herbst verändern sich die Bedingungen für dieses ausgeklügelte System. Trockene Raumluft kann die Schleimhäute austrocknen und die Arbeit der Flimmerhärchen beeinträchtigen. Sogar niedrigere Temperaturen in der Nase können bestimmte lokale Abwehrreaktionen beeinflussen.

Und dann gibt es noch zwei weitere spannende Mitspieler: Vitamin D und unseren Darm. Denn auch das Mikrobiom und Stoffwechselprodukte unserer Darmbakterien stehen in engem Austausch mit dem Immunsystem.

Prophylaxe bedeutet für mich deshalb nicht, das Immunsystem mit möglichst vielen Mitteln „anzukurbeln“. Es geht vielmehr darum, ihm gute Voraussetzungen für seine Arbeit zu schaffen.

Warum Vitamin D gerade jetzt interessant wird, was Butyrat mit unserem Immunsystem zu tun hat und was Sie vorbeugend tun können, habe ich ausführlicher in meinem neuen Blogartikel erklärt:
"Der Herbst ist da-was bedeutet das für unser Immunsystem?"
Den vollständigen Artikel finden Sie auf meiner Webseite praxis-siam.de.

Ein Apfel am Tag und alles ist gut?🍎Es ist wieder Apfelzeit! Die Bäume hängen voller roter, grüner und gelber Früchte, a...
11/09/2026

Ein Apfel am Tag und alles ist gut?🍎

Es ist wieder Apfelzeit! Die Bäume hängen voller roter, grüner und gelber Früchte, auf den Wochenmärkten stapeln sich die Kisten und auch in vielen Gärten stellt sich gerade die alljährliche Frage: Wohin mit all den Äpfeln?
„An apple a day keeps the doctor away“ – diesen Spruch kennt wahrscheinlich fast jeder. Frei übersetzt: Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern. Aber ist an dieser alten Weisheit tatsächlich etwas dran? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Sonst hätten Ärzte und Heilpraktiker im Herbst vermutlich auffallend wenig zu tun. Trotzdem hat der Apfel gesundheitlich einiges zu bieten.

Äpfel wirken auf den ersten Blick fast ein bisschen unspektakulär. Keine exotische Superfrucht, kein komplizierter Name und kein Versprechen, uns innerhalb von drei Tagen rundum gesund zu machen. Sie wachsen einfach vor unserer Haustür.
Und genau das gefällt mir an ihnen.
Ein Apfel enthält unter anderem Vitamin C, Kalium, verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Besonders interessant ist dabei das Pektin. Es gehört zu den löslichen Ballaststoffen und kann von unseren menschlichen Verdauungsenzymen nicht vollständig zerlegt werden. Stattdessen gelangt es in den Dickdarm – und dort wird es interessant.
Denn unser Darm ist alles andere als ein einfaches Verdauungsrohr. Er beherbergt Billionen von Mikroorganismen, die zusammen unser Darmmikrobiom bilden. Einige dieser Darmbakterien können Ballaststoffe wie Pektin verwerten. Dabei entstehen unter anderem kurzkettige Fettsäuren, die für das Milieu im Darm und die Darmschleimhaut eine wichtige Rolle spielen.
Man könnte also sagen: Mit einem Apfel füttern Sie nicht nur sich selbst, sondern gleichzeitig einen Teil Ihrer kleinen Mitbewohner im Darm.

Wenn Sie Äpfel gut vertragen, dürfen Sie sie gerne ungeschält essen. Denn gerade in und unmittelbar unter der Schale befinden sich viele sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu gehören beispielsweise Polyphenole.
Deshalb muss der Apfel auch nicht unbedingt aussehen, als hätte er gerade ein Fotoshooting für einen Lebensmittelprospekt hinter sich. Eine kleine Macke oder eine etwas unregelmäßige Form macht ihn nicht weniger wertvoll.
Ich persönlich finde ohnehin, dass gerade die Äpfel aus dem eigenen Garten häufig besonders gut schmecken – auch wenn sie optisch nicht immer die Modelmaße aus dem Supermarkt erfüllen.
Vor dem Essen natürlich gründlich waschen, und schon darf die Schale dranbleiben.

Rot, grün, süß oder sauer – welcher Apfel ist der beste?
Boskoop, Elstar, Jonagold, Braeburn, Gala oder eine alte Sorte vom Bauern nebenan: Die Auswahl ist riesig. Die Sorten unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, sondern auch in ihrem Gehalt an Zucker, Säuren und sekundären Pflanzenstoffen.
Dabei muss es nicht immer die vermeintlich „gesündeste“ Sorte sein. Viel wichtiger finde ich, regelmäßig unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel zu essen. Unser Darm liebt nämlich Vielfalt.
Und hier liegt auch ein kleiner Haken am berühmten „Apfel am Tag“: Wenn ansonsten kaum Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse, Kräuter oder andere Obstsorten auf dem Teller landen, kann auch der fleißigste Apfel nicht alles wieder geradebiegen.
Gesundheit lässt sich leider nicht auf eine einzelne Frucht reduzieren.

Warum alte Apfelsorten interessant sein können:
Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass manche Menschen bestimmte ältere Apfelsorten besser vertragen als moderne Sorten. Tatsächlich unterscheiden sich Apfelsorten unter anderem in ihrem Polyphenolgehalt.
Das kann auch für Menschen mit einer pollenassoziierten Apfelallergie interessant sein. Manche Betroffene vertragen einzelne Sorten besser als andere. Das bedeutet allerdings nicht, dass alte Sorten grundsätzlich für Allergiker geeignet sind. Wer auf Äpfel mit Jucken im Mund, Schwellungen oder anderen allergischen Beschwerden reagiert, sollte nicht einfach auf eigene Faust verschiedene Sorten durchprobieren.

Roh ist nicht für jeden Bauch ideal:
So gesund ein Apfel sein kann: Nicht jeder Darm ist begeistert davon.
Äpfel enthalten unter anderem Fruktose und Sorbit. Menschen mit einem empfindlichen Darm oder bestimmten Unverträglichkeiten können deshalb nach dem Verzehr mit Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall reagieren.
Das erlebe ich auch in meiner Praxis immer wieder: Was allgemein als gesund gilt, muss für den einzelnen Menschen noch lange nicht automatisch gut verträglich sein.
Manchmal wird ein gedünsteter oder gebackener Apfel besser vertragen als ein roher. Und manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen, warum der Darm auf bestimmte Lebensmittel so empfindlich reagiert.

Und hält der Apfel nun den Doktor fern?
Ganz so viel Verantwortung würde ich einem einzelnen Apfel lieber nicht aufbürden.
Aber er ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass gesunde Ernährung weder exotisch noch kompliziert sein muss. Gerade jetzt zur Apfelernte bekommen wir ein regionales Lebensmittel direkt vor unserer Haustür, das Ballaststoffe und eine ganze Reihe pflanzlicher Inhaltsstoffe mitbringt.
Vielleicht steckt in dem alten Sprichwort deshalb doch ein Körnchen Wahrheit. Nicht, weil ein Apfel Krankheiten verhindert oder einen Arztbesuch ersetzen könnte. Sondern weil er stellvertretend für etwas steht, das unserem Körper grundsätzlich guttut: eine abwechslungsreiche, pflanzenreiche Ernährung, möglichst wenig verarbeitet und gerne regional und saisonal.
Und wenn der Apfel dann noch frisch vom Baum kommt, knackig ist und beim Reinbeißen ordentlich knirscht, hat er für mich sowieso schon gewonnen.
In diesem Sinne: Genießen Sie die Apfelzeit!

Und falls Ihr Darm mit dem täglichen Apfel so gar nicht einverstanden ist, lohnt es sich manchmal, genauer hinzusehen. In meiner Praxis betrachte ich Verdauungsbeschwerden ganzheitlich und suche gemeinsam mit Ihnen nach möglichen Ursachen, statt nur einzelne Symptome zu betrachten.

Die Schilddrüse: Klein, aber unglaublich wichtigViele Menschen denken bei der Schilddrüse zuerst an Gewicht oder Stoffwe...
26/05/2026

Die Schilddrüse: Klein, aber unglaublich wichtig
Viele Menschen denken bei der Schilddrüse zuerst an Gewicht oder Stoffwechsel. Tatsächlich beeinflusst dieses kleine „Schmetterlingsorgan“ jedoch weit mehr: Energie, Konzentration, Schlaf, Stimmung, Herzschlag und sogar unser Wärmeempfinden hängen eng mit ihr zusammen. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann sich das auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Müdigkeit, innere Unruhe, Haarausfall oder Erschöpfung werden deshalb nicht selten vorschnell anderen Ursachen zugeschrieben.
Besonders spannend finde ich, wie eng die Schilddrüse mit unserer Versorgung an Mikronährstoffen verbunden ist. Jod und Selen spielen dabei eine zentrale Rolle, aber auch Eisen, Vitamin D, Zink, Aminosäuren und weitere Nährstoffe können Einfluss auf die Hormonbildung und das allgemeine Wohlbefinden haben. Gleichzeitig gilt: Viel hilft nicht immer viel. Gerade bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto sollte man Nahrungsergänzungsmittel nicht wahllos einnehmen.
In meiner Praxis erlebe ich häufig, dass Patienten bereits vieles ausprobiert haben und trotzdem das Gefühl haben, „nicht richtig in ihre Kraft zu kommen“. Manchmal lohnt sich dann ein genauer Blick auf den gesamten Organismus – und eben auch auf die Schilddrüse.
Und weil ich diese Frage oft höre: Nein, zwei Paranüsse täglich sind leider nicht automatisch die Lösung aller Schilddrüsenprobleme. 😉
Falls Sie sich schon länger erschöpft, nervös oder „nicht ganz wie Sie selbst“ fühlen, kann es sinnvoll sein, die Zusammenhänge genauer anzuschauen.
Mehr dazu auch auf meiner Webseite www.praxis-siam.de

🕷️ Zecken – warum die kleinen Parasiten oft unterschätzt werdenEndlich wieder Sonne, Gartenzeit, Spaziergänge und Ausflü...
11/05/2026

🕷️ Zecken – warum die kleinen Parasiten oft unterschätzt werden

Endlich wieder Sonne, Gartenzeit, Spaziergänge und Ausflüge ins Grüne. Viele von uns verbringen jetzt jede freie Minute draußen. Genau dann beginnt allerdings auch die Hochsaison der Zecken.

Die kleinen Parasiten wirken harmlos, können jedoch Erkrankungen wie Borreliose oder FSME übertragen. Besonders schwierig ist dabei, dass Beschwerden oft erst Tage oder sogar Wochen später auftreten und nicht immer sofort mit einem Zeckenstich in Verbindung gebracht werden.

Patienten berichten zum Beispiel über:
Erschöpfung, Glieder- und Gelenkschmerzen, grippeähnliche Beschwerden, Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder ungewöhnliche Müdigkeit. Borreliose wird deshalb oft als „Chamäleon“ unter den Erkrankungen bezeichnet, weil die Symptome sehr unterschiedlich sein können.

Viele wissen außerdem nicht:
Zecken springen weder von Bäumen noch fliegen sie. Sie sitzen meist im hohen Gras, in Bodennähe, im Gebüsch oder sogar im eigenen Garten und werden beim Vorbeistreifen abgestreift.

Besonders tückisch sind die winzigen sogenannten Nymphen. Sie sind oft nur 1–2 mm groß, kaum sichtbar und besonders häufig mit Erregern belastet.

Was Sie jetzt tun können:
✔️ Nach Spaziergängen oder Gartenarbeit den Körper absuchen
✔️ Besonders Kniekehlen, Achseln, Haaransatz und hinter den Ohren kontrollieren
✔️ Helle Kleidung tragen, damit Zecken schneller entdeckt werden
✔️ Zecken möglichst früh und sachgerecht entfernen
✔️ Einstichstellen einige Tage beobachten

Auch natürliche Möglichkeiten wie Kokosöl werden als ergänzende Unterstützung zur Zeckenabwehr diskutiert. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es allerdings leider nicht.

Bitte verzichten Sie beim Entfernen auf Hausmittel wie Öl, Kleber oder Nagellack. Die Zecke sollte möglichst hautnah mit einer feinen Pinzette oder Zeckenkarte entfernt werden.

Gerade durch die milden Winter werden Zecken inzwischen immer länger aktiv – teilweise fast ganzjährig.

Den ausführlichen Blogbeitrag mit vielen weiteren Informationen, Symptomen und praktischen Tipps finden Sie auf meiner Webseite:
www.praxis-siam.de

Adresse

Thalhamer Str. 16
Bruckmühl
83052

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 18:00

Telefon

+4915129056070

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Naturheilpraxis Karin Siam etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Naturheilpraxis Karin Siam senden:

Verknüpfungen

Teilen