Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve

Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve, Medizin und Gesundheit, Tiergartenstraße 9, Cleve.

Wir fiebern erneut mit der DFB-Elf mit und haben in der WM-Zeit die Praxis ein wenig in den Bundesfarben geschmückt!
21/06/2026

Wir fiebern erneut mit der DFB-Elf mit und haben in der WM-Zeit die Praxis ein wenig in den Bundesfarben geschmückt!

07/06/2026

Männer, aufgepasst!
Krampfadern im Hoden: Was Sie über die Varikozele wissen müssen:
Ein Ziehen im Hoden, ein ungewohntes Schweregefühl oder ein unerfüllter Kinderwunsch – hinter diesen Symptomen steckt gar nicht so selten eine Varikozele. Dabei handelt es sich um eine Krampfaderbildung im Bereich des Hodensacks.
In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen kompakt, was eine Varikozele ist, wann Handlungsbedarf besteht und wie ich Ihnen helfen kann.

Eine Varikozele ist eine Erweiterung des Venengeflechts im Hodensack, welche das Blut aus dem Hoden abtransportiert. Etwa 15 Prozent aller Männer sind davon betroffen – zumeist auf der linken Seite. Das liegt an der anatomischen Besonderheit, da die linke Hodenvene in die linke Nierenvene fast senkrecht mündet.
Viele Varikozelen verursachen keine Schmerzen und fallen gar nicht auf. Wenn Symptome auftreten, äußern sie sich meist durch:
Eine tastbare Schwellung oberhalb des Hodens (fühlt sich oft an wie ein „Sack voller Würmer“ oder wie ein Wollknäuel).
Eher selten durch ein dumpfes Schweregefühl oder Ziehen im Hodensack.
Zunahme der Beschwerden beim Stehen oder beim Sport.

Auch wenn die Varikozele schmerzfrei ist, kann der Blutstau zu einer Überwärmung des Hodens führen. Die Hoden brauchen jedoch für eine gesunde Funktion eine kühlere Umgebung bzw. eine ausgewogene Temperaturregulierung. Folgen der Überwärmung können sein:
Eingeschränkte Fruchtbarkeit: Die Spermienqualität kann stark nachlassen. Die Varikozele ist eine der häufigsten behandelbaren Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch.
Selten: eingeschränktes Hodenwachstum (Atrophie): Gerade bei Jugendlichen kann der betroffene Hoden durch die Wärme im Wachstum gehemmt werden.
Selten: Die Testosteronproduktion kann beeinträchtigt werden.

Die Diagnostik in meiner Praxis ist für Sie völlig schmerzfrei. Neben einer kurzen Tastuntersuchung nutze ich einen hochauflösenden Ultraschall incl. Dopplersonographie, um den Blutfluss exakt sichtbar zu machen.
Wann müssen wir behandeln?
Nicht jede Varikozele erfordert einen Eingriff. Liegen keine Beschwerden vor und ist das Spermiogramm normal, reicht eine regelmäßige Kontrolle. Eine Behandlung empfehle ich bei anhaltenden Schmerzen, auffällig schlechtem Spermiogramm (also schlechten Spermienwerten) oder einem Hoden-Größenunterschied.
Je nach Befund stehen uns heute sehr schonende, minimalinvasive Verfahren zur Verfügung:
Verödung (antegrade Varikozelen-Sklerosierung nach Tauber): Die betroffene Vene wird über einen winzigen Zugang oberhalb des Hodensackes sicher verschlossen.
Offen-chirurgisch über einen kleinen Schnitt im linken Mittelbauch oder laparoskopisch / minimal-invasiv: Die erweiterten Venen werden im Bauchraum mit Hilfe minimalinvasiver Techniken (sog. Laparoskopie) geclippt und damit unterbunden.

Fazit: Haben Sie keine Angst vor einer Untersuchung! Eine Varikozele ist gut behandelbar. Wichtig ist allein die rechtzeitige Abklärung, um Spätfolgen für Ihre Fruchtbarkeit zu vermeiden.

Passt alle auf Euch auf! Ich passe gerne auf Eure urologische Gesundheit auf,
Euer Urologe Dr. Harald Voepel

22/05/2026

Arbeiten für Cent-Beträge: Warum Urologen ab der Mitte des Quartals draufzahlen.

Warum bekommt mein Urologe nicht jeden Handgriff bezahlt? Das Rätsel um die Budgetgrenzen der KV Nordrhein

20 % Abzüge (Budget-Kürzung), das ist viel, nicht?

Haben Sie sich beim Arztbesuch schon einmal gefragt, warum es manchmal so schwer ist, einen Termin zu bekommen? Oder warum Ihr Urologe oder Ihre Urologin bei bestimmten Behandlungen zögert und auf das „nächste Quartal“ verweist?

Hinter den Kulissen des deutschen Gesundheitssystems tobt seit Jahren ein Verteilungskampf. Das Zauberwort, das Ärztinnen und Ärzte regelmäßig zur Verzweiflung bringt, heißt Budgetierung. Doch was genau bedeutet das bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) – speziell für die Facharztgruppe der Urologen? Und warum müssen Mediziner am Ende des Monats oft mit drastischen Geldabzügen rechnen? Wir erklären es ganz ohne Paragraphendschungel.

Das Grundproblem: Der „Flatrate-Irrtum“

Als gesetzlich versicherter Patient besitzt man eine Krankenversicherungskarte. Man geht zum Arzt, die Karte wird eingelesen, und gefühlt ist damit alles bezahlt – wie bei einer Flatrate. Doch für den urologischen Praxisinhaber sieht die Realität völlig anders aus.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen der KV Nordrhein nicht unbegrenzt Geld für jede erbrachte Leistung. Stattdessen werfen sie zu Beginn des Jahres einen festen, gedeckelten Geldbetrag in einen großen Topf (die sogenannte Gesamtvergütung). Aus diesem Topf müssen alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der Region Nordrhein (von Köln über Düsseldorf bis Aachen und Kleve) für ihre Arbeit bezahlt werden.

Was ist das „Regelleistungsvolumen“ (RLV)?

Weil der Geldtopf begrenzt ist, die Zahl der kranken Menschen aber theoretisch unbegrenzt steigen kann, muss die KVNO das Geld aufteilen. Das Werkzeug dafür ist das Regelleistungsvolumen (RLV).

Man kann sich das RLV wie ein persönliches Punkte- oder Euro-Konto vorstellen, das jeder Urologe pro Quartal für seine Praxis zugeteilt bekommt. Die Höhe dieses Budgets richtet sich meist danach, wie viele Patienten im Vorjahr behandelt wurden.

Innerhalb des Budgets: Behandelt der Urologe seine Patienten im Rahmen dieses vorgegebenen Budgets (z. B. für Ultraschalluntersuchungen der Nieren, Beratungen oder Katheterwechsel), wird jede Leistung zu 100 % nach dem offiziellen Euro-Tarif bezahlt.
Über dem Budget: Kommen in einem Quartal plötzlich viel mehr Patienten in die Praxis oder benötigen die Patienten außergewöhnlich intensive Betreuung, läuft das Budget-Konto voll.

Warum gibt es am Ende Geldabzüge?

Und genau hier entsteht das Paradoxon, das für Laien kaum zu begreifen ist: Arbeitet ein Urologe zu viel, wird er dafür bestraft.

Sobald das zugeteilte Quartalsbudget überschritten ist, schaltet das System auf die sogenannte Abstaffelung um. Das bedeutet: Jede weitere Untersuchung, die der Urologe ab diesem Moment erbringt, wird nicht mehr voll bezahlt, sondern nur noch zu einem Bruchteil (oft nur noch zu 10, 20 oder 30 % des eigentlichen Wertes).

Ein einfaches Beispiel:
Ein urologisches Labor oder ein ausführliches Gespräch hat laut Gebührenordnung einen Wert von beispielsweise 30 Euro. Solange der Urologe im Budget ist, bekommt er die 30 Euro von der KVNO erstattet. Ist das Budget im laufenden Quartal aber aufgebraucht, bekommt er für exakt dieselbe Arbeit bei den darauffolgenden Patienten vielleicht nur noch 5 Euro überwiesen. Die restlichen 25 Euro werden als „Geldabzug“ einbehalten. Der Arzt arbeitet ab diesem Zeitpunkt im Grunde genommen unter seinen Betriebskosten.

Die Politik begründet dies mit der sogenannten Beitragssatzstabilität. Das System soll verhindern, dass Praxen künstlich Leistungen ausweiten, um mehr Geld zu verdienen, wodurch am Ende die Krankenkassenbeiträge für uns Bürger massiv steigen müssten.

Besonderheiten in der Urologie: Ein medizinischer Balanceakt

Gerade in der Urologie ist diese Budgetgrenze extrem spürbar, da die Fachgruppe zweigeteilt arbeitet:

Die Grundversorgung (RLV): Das Abtasten der Prostata, Ultraschall und die Behandlung von Blasenentzündungen fallen voll in das starre Budget.
Die Spezialleistungen (QZV): Für aufwendigere Dinge wie urologische Krebstherapien (Chemotherapien) oder Stoßwellenbehandlungen bei Harnsteinen gibt es zwar extra Töpfe (Qualifikationsgebundene Zusatzvolumina), aber auch diese sind streng limitiert.

Das Paradoxe: Die gesetzliche urologische Krebsvorsorge für Männer ab 45 Jahren ist komplett unbudgetiert (extrabudgetär), um Früherkennung zu fördern. Wenn der Urologe bei dieser Vorsorge jedoch eine Auffälligkeit entdeckt und den Patienten im selben Quartal intensiv weiteruntersuchen und engmaschig überwachen muss, rutschen diese Folgemaßnahmen sofort wieder in das gedeckelte Budget hinein.

Fazit: Der Leidtragende ist oft der Patient

Die Budgetierung führt in der Praxis zu einer künstlichen Verknappung. Wenn Urologen gegen Quartalsende (also im März, Juni, September und Dezember) ihre Budgetgrenzen erreichen, geraten sie in ein wirtschaftliches Dilemma: Behandeln sie jeden Patienten mit vollem Einsatz weiter, legen sie finanziell drauf.

Soweit, so richtig.

Diese künstliche Verknappung haben wir jedoch nicht mitgemacht. Unsere Praxis ist einfach voll, ausgebucht auf Monate voraus. Mehr geht einfach nicht. Trotz ausgebuchtem Tagesprogramm kommen noch immer 1-4 Notfälle am Tage in die Praxis, die wir behandeln müssen und auch möchten, doch die wir letztlich gar nicht finanziell abgebildet bekommen.

Meine Praxis hat die Quartalszahlen in kurzer Zeit von 800 auf >1250 Scheine gesteigert, doch statt Aplaus zu erhalten wurden wir von der KVNO "belohnt" mit 16.000 Euro Budgetkürzung (im Quartal!). Das ist schon krass! Wer würde sich das gefallen lassen wollen? Statt auf die Kosten zu schauen, statt sich das "Benchmarking" anzuschauen: wie hoch ist die Gesamtsumme der verordneten Medikamente oder die Anzahl der Verordnungen an Antibiotika in dieser Praxis im Vergleich zu den anderen urologischen Praxen wird alleinig das Regelleistungsvolumen und das Qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) als Orientierung bemüht und anschließend kräftig gekürzt (bei uns 20 % Abzug!).

Wir haben nicht vor, die letzten 2 1/2 Wochen im Quartal zu schließen, doch können wir nun Leistungen wie z.B. Ultraschall-untersuchungen bei der Vorsorge nicht mehr kostenfrei anbieten. Solche Untersuchungen werden anderswo als IGEL (individuelle Gesundheits-Leistungen) angeboten, so nun auch bei uns. Frauen kennen dies von Ihren Gynäkologen*innen, nun werden es die Männer auch mitmachen müssen. Für Leistungen muss in Zukunft eben bezahlt werden.

PS: die Hausärzte unterliegen keiner Budgetierung mehr, lediglich die Fachärzte. Verstehe, wer wolle.

Schöne sonnige Pfingsten wünscht Ihnen/Euch allen,
Euer Urologe des Vertrauens, Dr. Harald Voepel

https://www.linkedin.com/posts/dr-dirk-heinrich_nina-warken-sagt-man-k%C3%B6nne-nicht-mehr-geld-activity-745954111865799...
15/05/2026

https://www.linkedin.com/posts/dr-dirk-heinrich_nina-warken-sagt-man-k%C3%B6nne-nicht-mehr-geld-activity-7459541118657998849-bPnX?utm_source=social_share_send&utm_medium=android_app&rcm=ACoAAFA6MeoBF9o7bEjm-gIZcFvTCfrLpOavVsY&utm_campaign=copy_link

Nina Warken sagt man könne nicht mehr Geld ausgeben als man einnehme - ergo Spargesetz. Verstanden! Diesen Grundsatz werden die Praxen umsetzen. Arztpraxen können auch nicht mehr Geld ausgeben als sie einnehmen. Die Honorarkürzungen um zB 20(!)% bei den Fachärzten durch das Spargesetz müssen al...

10 Minuten für Ihre Gesundheit: Warum die Angst vor der Vorsorge unbegründet ist! Hand aufs Herz, liebe Männer: Schieben...
14/05/2026

10 Minuten für Ihre Gesundheit: Warum die Angst vor der Vorsorge unbegründet ist!
Hand aufs Herz, liebe Männer: Schieben Sie den Termin zur urologischen Vorsorge (Früherkennungsuntersuchung) auch gerne vor sich her? Damit sind Sie nicht allein. Viele Männer haben unbegründete Sorgen vor der Untersuchung. Heute räume ich mit den größten Mythen auf und nenne drei Aspekte:
1. Es tut nicht weh! Die Tastuntersuchung der Prostata ist schmerzfrei und dauert oft nicht länger als 5 Sekunden.
2. Es ist reine Routine. Für uns als Urologen ist diese Untersuchung so normal wie für den Zahnarzt das Zahn-Screening. Es gibt keinen Grund für Scham.
3. Es rettet Leben. Frühzeitig erkannt, ist Prostatakrebs in den allermeisten Fällen sehr gut heilbar.
Mein Tipp: Ab dem 45. Geburtstag zahlt die Krankenkasse die jährliche Untersuchung. Ein extrem kleiner Zeiteinsatz für ein langes, gesundes Leben!
Wann war Ihr letzter Check-up? Bringen Sie es hinter sich – für sich und Ihre Familie. 👇📅
Jetzt Termin vereinbaren: Rufen Sie uns einfach an unter der Telefon-Nr. 02821 29330.
Zum Thema Tastuntersuchung und PSA-Wert gibt es weitere Infos z.B. im Netz oder auf meiner Homepage: www.uropraxis-voepel.de
Mein Team und ich freuen uns auf Sie und sorgen dafür, dass Sie sich bei uns absolut wohl und diskret behandelt fühlen!
Mit besten Grüßen,
Ihr Team der Urologischen Praxis Dr. med. Harald Voepel
[IhreStadt]

Urologie Praxis Dr. Voepel

02/05/2026

Machen Sie Ihren Superhelden-Move! Eine Prise Comic-Spirit darf auch mal sein:
Kommen Sie zur Vorsorge, denn die kann Leben retten!
Als Ihr „Uro-Guardian“ kann ich beweisen, daß Urologie alles andere als trocken sein muß!
Was sind meine Superkräfte? Präzision, wie ein schweizer Taschenmesser
Durchblick bei der Krebsvorsorge (mein stärkster Schild gegen „General Prostatakrebs“)
Movement-Spirit: Ein Schnurrbart für den guten Zweck
Dahinter steckt natürlich der selbe Dr. Voepel, den Sie kennen: Menschlich, direkt und immer mit einem offenen Ohr für Ihre Gesundheit.
Manche nennen es Präzision und Ehrgeiz, wir nennen es Leidenschaft.
Vorsorge ist der wahre Superhelden-Move! Kommen Sie vorbei, mein Team und ich setzen sich voll und ganz für Sie ein!
Ich wünsche Ihnen allen einen wunderbaren Mai (mein Lieblingsmonat mit überall wunderbar blühenden Rhododendren im Kreis Kleve).
Ihr Urologe des Vertrauens, Dr. Harald Voepel

10/04/2026

Fit für die OP: Warum Prähabilitation bei Prostatakrebs & Blasenkrebs den Unterschied macht
Die Diagnose Prostatakrebs oder Blasenkrebs ist ein Einschnitt, der oft schnell zu einer Entscheidung führt: eine Radikaloperation (Prostatektomie oder Zystektomie). Während viele Patienten die Zeit bis zum Termin als belastendes Warten erleben, bietet das Konzept der Prähabilitation (kurz: Präha) die Chance, selbst aktiv zu werden.
Prähabilitation bedeutet, den Körper wie für einen „medizinischen Marathon“ zu trainieren, um die anschließende Genesung (Rehabilitation) zu beschleunigen.
Die 3 Säulen der Vorbereitung
Ein effektives Präha-Programm kombiniert meist drei Bereiche, um die körperliche und psychische Belastbarkeit zu erhöhen:
• Gezieltes Training:
o Beckenbodentraining: Besonders bei der Prostatektomie ist ein Start mindestens 6 Wochen vor der OP entscheidend. Wer seinen Beckenboden bereits vor dem Eingriff „spüren“ und kräftigen kann, erlangt die Kontinenz nachweislich schneller zurück.
o Ausdauer & Kraft: Moderates Training (z. B. Walken oder leichtes Krafttraining) verbessert die Herz-Lungen-Fitness und erhält die Muskelmasse, was Komplikationen reduzieren kann.
• Ernährungsoptimierung: Eine proteinreiche Ernährung unterstützt die Wundheilung und das Immunsystem. Da große urologische Eingriffe wie die Zystektomie (Blasenentfernung) zehrend sind, hilft ein guter Ernährungszustand, den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.
• Mentale Stärke: Stressbewältigung und psychologische Beratung helfen dabei, Ängste vor dem Eingriff zu mindern und die Lebensqualität bereits vor der OP zu steigern.
Warum sich der Aufwand lohnt
Studien zeigen, dass Patienten, die eine Prähabilitation absolvieren, oft eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus haben und nach dem Eingriff schneller wieder in ihren Alltag zurückfinden. Gerade bei radikalen Eingriffen zählt jeder Tag an gewonnener Fitness, um Nebenwirkungen wie Inkontinenz oder Erschöpfung (Fatigue) entgegenzuwirken.
Tipp: Sprechen Sie den Urologen Ihres Vertrauens gezielt auf Präha-Angebote oder spezialisierte Physiotherapie an. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für vorbereitendes Beckenbodentraining.

29/03/2026

Was, Frauen gehen zum Urologen? „Das habe ich nicht gewusst“, höre ich oft.

Obwohl die Urologie oft als „Männerheilkunde“ missverstanden wird, sind etwa 25 bis 30 Prozent der Patienten in urologischen Praxen Frauen. Der Grund ist einfach: Während der Gynäkologe Spezialist für die Fortpflanzungsorgane ist, ist der Urologe der Experte für das gesamten Harntrakt. Und den besitzen Frauen genauso wie Männer.

Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Frauen einen Urologen aufsuchen:

1. Probleme mit der Blase und den Harnwegen
Obwohl Hausärzte oder Gynäkologen oft die erste Anlaufstelle bei einer Blasenentzündung sind, ist der Urologe der Spezialist für kompliziertere Fälle:
• Chronische Infekte: Wenn Blasenentzündungen ständig wiederkehren, kann der Urologe durch spezielle Diagnostik: Sonographie und Blasenspiegelungen (Zystoskopie) und Urinkulturen ach tieferliegenden Ursachen suchen.
• Reizblase: Ständiger Harndrang ohne Infektion fällt in das urologische Fachgebiet.
• Blut im Urin: Dies muss urologisch abgeklärt werden, um Steine oder Tumore auszuschließen.
• Blasentumore: sicherlich noch immer häufiger bei Männern zu finden. Dennoch holen die Frauen in den letzten Jahren auf durch den angestiegenen Zigarettenkonsum.

2. Inkontinenz (Blasenschwäche)
Unfreiwilliger Urinverlust, etwa nach Schwangerschaften, Geburten oder im Alter, ist ein klassisches Thema: Urologie für Frauen. Der Urologe unterscheidet zwischen einer Blasenspeicher- und Blasenentleerungsstörung. Zudem muss herausgearbeitet werden, ob eine Drangharninkontinenz oder eine Belastungsharninkontinenz vorliegt, oder eine Mischung aus beidem, um die entsprechende Therapie festzulegen, z.B. medikamentöse Behandlung, Beckenbodentraining, Gewichtsreduktion, Life-Style-Änderungen, Bänder-OPs usw.

3. Nierenerkrankungen
Die Nieren gehören zum oberen Harntrakt. Urologen behandeln hier geschlechterübergreifend:
• Nierensteine: Wenn Steine die Harnwege blockieren und Koliken verursachen oder auch alleinig im Nierenbeckenkelchsystem zu finden sind.
• Nierenbeckenentzündungen: Schwere Infektionen, die über die Blase aufgestiegen sind.
• Tumore: Krebserkrankungen der Niere, des Nierenbeckens oder des Harnleiters.

4. Das Spezialgebiet: Urogynäkologie
Es gibt sogar eine fachliche Überschneidung, die Urogynäkologie. Hier arbeiten Urologen und Gynäkologen oft eng zusammen, wenn zum Beispiel eine Absenkung der Blase oder der Gebärmutter die Blasenfunktion beeinträchtigt. Bei den Untersuchung werden auch Harnröhrenkarunkel, Enterozelen oder Rektozelen entdeckt und Therapieempfehlungen ausgesprochen und bei Wunsch eingeleitet.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Gynäkologe kümmert sich um die „weiblichen Organe“ (Gebärmutter, Eierstöcke, Scheide), während der Urologe für die „Leitungen und den Urin-Speicher“ (Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre) zuständig ist.

Es sind ALLE herzlich willkommen!

Schöne Ostern wünscht Euch Euer Urologe
Dr. Harad Voepel

Adresse

Tiergartenstraße 9
Cleve
47533

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Dienstag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Mittwoch 08:30 - 12:30
Donnerstag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Freitag 08:30 - 12:30

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen