Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve

Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Urologie-Praxis Dr. Voepel Kleve, Medizin und Gesundheit, Tiergartenstraße 9, Cleve.

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01/09/2026

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Aus aktuellem Anlass nehmen wir Stellung zur sogenannten „Nutznießer-Debatte“, ausgelöst durch Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz:

Wer medizinische Versorgung auf ihren Preis reduziert, verkennt, worum es geht: Ärztinnen und Ärzte behandeln Patientinnen und Patienten. Diese Versorgung kostet Geld. Und natürlich muss ärztliche Arbeit angemessen bezahlt werden. Eine Charakterisierung von Ärztinnen und Ärzten als ‚Nutznießer des Gesundheitssystems‘ wertet ihre Arbeit ab und verdreht die Verhältnisse.

Das Verhältnis der Kassensitze von Urologen zu Gynäkologen liegt bei 1 zu 3,4.Warum gibt es diesen großen strukturellen ...
24/08/2026

Das Verhältnis der Kassensitze von Urologen zu Gynäkologen liegt bei 1 zu 3,4.
Warum gibt es diesen großen strukturellen Unterschied?

Im Kreis Kleve gibt es laut den offiziellen Versorgungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein einen deutlichen Unterschied bei den Arztsitzen: Während lediglich 8 niedergelassene Urologen in der Region registriert sind, stehen ihnen 27,25 Gynäkologensitze gegenüber. Dies entspricht einem Verhältnis von 1 zu 3,4.

Dass es mehr als dreimal so viele Gynäkologen wie Urologen im Kreis Kleve gibt, ist kein lokales Versäumnis, sondern entspricht den bundesweiten Strukturen der medizinischen Bedarfsplanung. Dafür gibt es klare medizinische und gesellschaftliche Gründe:
Schwangerschaft und Geburtshilfe: Ein zentraler Kernbereich der Gynäkologie ist die engmaschige Betreuung von Schwangeren. Dies betrifft eine große Anzahl junger, ansonsten gesunder Frauen über viele Monate hinweg. Die Urologie hat kein vergleichbares, zeitintensives Betreuungsfeld für junge, gesunde Männer.
Lebenslange Begleitung: Frauen gehen oft ab der Pubertät (Verhütungsberatung) über die Wechseljahre bis ins hohe Alter regelmäßig und mindestens einmal jährlich zum Frauenarzt. Männer nehmen urologische Hilfe meist erst ab der zweiten Lebenshälfte in Anspruch.
Verständnis der Fachdisziplinen: Die Gynäkologie deckt als "Primärarztgruppe" fast alle geschlechtsspezifischen Belange der Frau ab. Die Urologie ist hingegen kein reiner Männerarzt, sondern behandelt Erkrankungen der Harnorgane (Nieren, Harnleiter, Blase) bei beiden Geschlechtern und viele weitere Bereiche wie Harninkontinenz und Steinleiden. Dennoch ist die urologische Patientenbasis im Alltag deutlich spezifischer und kleiner als die Gruppe der gynäkologische Patientinnen.

Vorgaben der Bedarfsplanung: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) legt fest, wie viele Einwohner auf einen Arzt kommen sollen. Weil Frauen statistisch wesentlich häufiger und regelmäßiger eine gynäkologische Praxis aufsuchen als die Gesamtbevölkerung eine urologische, ist der Schlüssel für Frauenärzte deutlich höher angesetzt.
Warum führen nicht viel mehr Männer eine Vorsorgeuntersuchung durch?
Obwohl urologische Krebserkrankungen (wie Prostatakrebs und Blasenkrebs) zu den häufigsten Krebsarten gehören, ist die urologische Vorsorgequote bei Männern im Vergleich zur gynäkologischen Vorsorge bei Frauen extrem niedrig. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig:

Fehlende medizinische Sozialisation: Mädchen werden oft schon im Teenageralter durch die Verhütungsberatung oder die HPV-Impfung an den regelmäßigen Gang zur Frauenarztpraxis gewöhnt. Für junge Männer gibt es im Gesundheitssystem keinen vergleichbaren, automatischen Einstiegspunkt.

Das gesellschaftliche Rollenbild: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" – dieses internalisierte Verhalten führt dazu, dass viele Männer das Gesundheitssystem eher kurativ (wenn Symptome auftreten) als präventiv (Vorsorge ohne Beschwerden) nutzen.

Angst vor der Untersuchungsmethode: Die klassische Tastuntersuchung der Prostata über den Enddarm (digitale rektale Untersuchung) ist mit Schamgefühlen, Tabus und der Angst vor Kontrollverlust besetzt. Viele Männer meiden den Termin aus psychologischem Unbehagen (Anmerkung meinerseits: dies ist vollkommen unbegründet).

Späterer gesetzlicher Beginn: Die gesetzliche Krebsvorsorge für Männer bezüglich der Prostata beginnt erst ab dem Alter von 45 Jahren. Bei Frauen starten urologisch-gynäkologische Relevanz sowie der Pap-Test zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge bereits ab 20 Jahren.

Komplexität und Uneinigkeit beim PSA-Test: Der wichtige Blutwert zur Früherkennung (PSA-Test) ist nicht standardmäßig Teil der kostenlosen gesetzlichen Vorsorge und muss oft als IGeL-Leistung selbst bezahlt werden. Zudem wird in den Medien und der Ärzteschaft intensiv über den Nutzen sowie das Risiko von Überdiagnosen diskutiert, was manche Patienten zusätzlich verunsichert.
Zu diesem Thema habe ich auf meiner Homepage www.uropraxis-voepel.de Stellung genommen und der Wichtigkeit des PSA-Wertes Ausdruck verliehen!

Liebe Männer, seid keine Indianer! Kommt zur urologischen Vorsorge-Untersuchung!

Ich wünsche allen einen schönen Rest-Sommer,
Euer Urologe des Vertrauens,

Dr. Harald Voepel

Urologie Praxis Dr. Voepel

Was Sie über Feigwarzen wissen müssen:Feigwarzen (Condylomata acuminata) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren...
01/08/2026

Was Sie über Feigwarzen wissen müssen:
Feigwarzen (Condylomata acuminata) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen weltweit. Viele Betroffene empfinden Scham, doch die Erkrankung ist in einer urologischen Praxis tägliche Routine. Je früher die Warzen erkannt werden, desto unkomplizierter ist die Behandlung.
Was sind Feigwarzen?
Feigwarzen sind gutartige Hautwucherungen im Ge***al- und Analbereich und sind hochkontagiös (hoch-ansteckend). Sie werden durch Humane Papillomviren (HPV) ausgelöst. In den meisten Fällen stecken die sogenannten „Low-Risk“-Typen HPV 6 und HPV 11 dahinter. Diese Typen verursachen Warzen, führen aber im Gegensatz zu „High-Risk“-Typen fast nie zu Krebs.
Symptome: Wie sehen Feigwarzen aus?
Die Knötchen können einzeln auftreten oder sich zu größeren, blumenkohlartigen Strukturen zusammenschließen.
• Aussehen: Stecknadelkopfgroß (oder größer), hautfarben, rötlich oder weißlich-grau.
• Häufige Lokalisation beim Mann: P***s (Schaft, Eichel, Vorhaut), Sack und Leistengegend.
• Häufige Lokalisation bei der Frau: Schamlippen, Scheideneingang und Gebärmutterhals.
• Beide Geschlechter: Bereich rund um den After (perianal) > bei Analverkehr
• Beschwerden: Meist schmerzlos. Selten treten Juckreiz, Brennen oder leichte Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr auf.
Behandlungsmöglichkeiten in der Urologie
Es gibt zwei Hauptwege, um Feigwarzen erfolgreich zu bekämpfen. Die Wahl der Therapie hängt von der Größe und Anzahl der Warzen ab.
1. Operative & Physikalische Therapie (in der Praxis)
Größere Befunde oder hartnäckige Warzen kann man ambulant entfernen
• Chirurgische Exzision: Klassisches Ausschneiden unter lokaler Betäubung
mit Elektrokauterisation: Abtragung der Wucherungen mittels elektrischem Strom bzw. Verkochung des Wundbettes.
• Lastherapie: Präzise Zerstörung des Warzengewebes durch moderne Lasersysteme.
• Kryotherapie (selten): Vereisung der Warzen mit flüssigem Stickstoff.

2. Medikamentöse Therapie (für zu Hause)
Bei kleineren, gut zugänglichen Warzen können evlt. Lösungen oder Cremes, die Sie selbst regelmäßig auftragen, angewendet werden.
• Podophyllotoxin: Ein pflanzlicher Wirkstoff, der gezielt das Gewebe der Warze abtötet.
• Imiquimod: Eine Immunmodulation-Creme. Sie regt die lokale Immunantwort Ihres Körpers an, um das Virus direkt vor Ort zu bekämpfen.
Wichtige Patienten-Hinweise für den Alltag
• Partnerbehandlung: Ihr S*xualpartner sollte sich ebenfalls urologisch oder gynäkologisch untersuchen lassen, um den sogenannten Ping-Pong-Effekt (ständige gegenseitige Neuansteckung) zu vermeiden.
• Rasur vermeiden: Rasieren Sie den Intimbereich bei Verdacht oder während der Behandlung nicht mit einer Klinge. Dadurch entstehen Mikrorisse in der Haut, über die sich die Viren rasant weiterverteilen.
• Kondome nutzen: Kondome reduzieren das Übertragungsrisiko deutlich, bieten jedoch keinen 100-prozentigen Schutz, da HPV auch über nicht abgedeckte Hautstellen übertragen werden kann.

Ich wünsche allen einen wunderbaren Sommerurlaub,
schützen auch Sie sich und bleiben gesund!
Euer Urologe des Vertrauens, Dr. Harald Voepel

14/07/2026

Nun mal kein politisches Thema mehr, sondern ein pragmatisches!
Testosteronmangel beim Mann:
Mehr als nur eine Frage der Libido!
Ein Nachlassen der Kräfte, ständige Müdigkeit und weniger Lust auf S*x – viele Männer schieben diese Symptome einfach auf das Älterwerden. Doch oft steckt ein echter Androgenmangel (Hypogonadismus) dahinter. Ein niedriger Testosteronspiegel ist keine reine Befindlichkeitsstörung, sondern beeinflusst die gesamte Gesundheit des Mannes.
Was ist ein Androgenmangel? Testosteron ist das wichtigste männliche S*xualhormon. Es wird hauptsächlich in den Hoden produziert. Sinkt der Spiegel unter den Normalwert, spricht man von einem Testosteronmangel. Im Gegensatz zu den Wechseljahren der Frau (Menopause) sinkt das Testosteron beim Mann ab dem 30. Lebensjahr nur langsam – um etwa 1 % pro Jahr. Man nennt dies auch Altershypogonadismus oder "PADAM" (Partielles Androgendefizit des alternden Mannes).
Die Symptome: Woran erkennen Sie einen Mangel? Ein Testosteronmangel zeigt sich selten durch nur ein einziges Anzeichen. Meist ist es eine Kombination aus körperlichen und psychischen Symptomen
S*xuelle Veränderungen: Nachlassende Libido (Lust auf S*x) und Erektionsstörungen.
Energieverlust: Chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen.
Körperliche Fitness: Abbau von Muskelmasse und Muskelkraft bei gleichzeitiger Zunahme von Bauchfett.
Psychische Symptome: Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen.
Langzeitfolgen: Verringerung der Knochendichte (Osteoporose) und Blutarmut.
Was sind die Ursachen, warum sinkt das Testosteron? Neben dem natürlichen Alterungsprozess gibt es spezifische Risikofaktoren und Ursachen:
Lebensstil: Übergewicht (besonders Bauchfett wandelt Testosteron in Östrogen um), Bewegungsmangel und chronischer Stress.
Erkrankungen: Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck oder chronische Nierenleiden.
Hodenbedingte Ursachen: Verletzungen, Entzündungen oder genetische Faktoren (primärer Hypogonadismus).
Zentrale Ursachen: Störungen in der Hypophyse oder im Gehirn, die die Hormonproduktion steuern (sekundärer Hypogonadismus).
Die Diagnostik gehört immer in urologische Fachhände. Ein einfacher Online-Symptomtest reicht nicht aus.
Anamnese: Ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden und Ihren Lebensstil.
Blutuntersuchung: Messung des Gesamttestosterons. Wichtig: Die Blutabnahme muss morgens zwischen 8:00 und 10:00 Uhr erfolgen, da der Spiegel im Tagesverlauf schwankt und seinen höchsten Werte am Morgen erreicht.
Ausschlussverfahren: Überprüfung weiterer Laborwerte (z. B. SHBG, LH, Prolaktin), um die genaue Ursache zu finden.
Therapieoptionen: Was hilft wirklich? Ein nachgewiesener Mangel mit klinischen Symptomen lässt sich heute gut und sicher behandeln.
Lebensstiloptimierung: Gewichtsreduktion, regelmäßiges Krafttraining und eine ausgewogene Ernährung können den Hormonspiegel natürlicherweise anheben.
Testosteronersatztherapie (TRT): Wenn der Lebensstil nicht ausreicht, kann das Hormon medikamentös ersetzt werden. Dies geschieht meist über Gele zum Auftragen auf die Haut (täglich) oder Depotspritzen (z.B. alle 3 Monate).
Eine Hormontherapie erfordert regelmäßige urologische Kontrollen (Blutwerte und Prostatauntersuchung), ist aber bei korrekter Anwendung sicher und steigert die Lebensqualität massiv.
Wenn Sie sich in den Symptomen wiedererkennen, scheuen Sie sich nicht, das Thema beim nächsten Urologen-Termin offen anzusprechen. Ein Hormoncheck bringt schnell Klarheit!
Beste sommerlichen Grüße,
Ihr Urologe des Vertrauens,
Dr. Harald Voepel

Neues Praxis-Design! Ich freue mich, dass unsere enge Freundin und Künstlerin Sarah Wegner (gebürtige Kleverin) nun ihre...
12/07/2026

Neues Praxis-Design! Ich freue mich, dass unsere enge Freundin und Künstlerin Sarah Wegner (gebürtige Kleverin) nun ihre Kunstwerke bei uns ausstellt und damit unserer Praxis einen ganz anderen Charakter verliehen hat.
https://www.atelier-sarahwegner.de

05/07/2026

GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG)
Unsere Bundesregierung ist verschwenderisch darin, Geld in Massen für Projekte im Ausland und für die Ukraine auszugeben. Zusätzlich hat man Milliardenbeiträge für Bürgergeldempfänger zu stemmen. Wer gesamtgesellschaftlich etwas veranlasst, muss dies aus Steuermitteln finanzieren. Dazu gehören selbstverständlich auch die Krankenversicherungsbeiträge für die (zu) vielen Bürgergeldempfänger.
Doch der Bund hingegen entzieht sich weitgehend seiner Finanzverantwortung. Stattdessen hat er nun ein geplantes GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) auf den Plan gebracht, welches tiefgreifende finanzielle Einschnitte im ambulanten Sektor vorsieht, um das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen auszugleichen. Der Bund verteilt damit drei Viertel der Sparlast auf die Leistungserbringer: das sind die Niedergelassenen Hausärzte und Fachärzte. Der Bund möchte so 2,7 Milliarden Euro einsparen, im Jahr 2030 rund 5 Milliarden Euro.
Für niedergelassene Fachärzte, insbesondere für Urologen im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO), drohen drastische Budgetierungen und Honorarkürzungen, die zu einer spürbaren Reduzierung des Behandlungsangebots führen dürften.
Kernpunkte des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes
Das Gesetz basiert auf dem Prinzip einer „einnahmenorientierten Ausgabenpolitik“. Die wichtigsten Maßnahmen im ambulanten Bereich umfassen:
• Streichung von Sondervergütungen: Die mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingeführten Extrabudgetierungen (z. B. für kurzfristig vermittelte Termine über die Terminservicestellen oder die 116117) werden ersatzlos gestrichen.
• Die Vergütung wird für alle Leistungen gedeckelt. Dies gilt für alle Untersuchungen und Behandlungen, auch für solche die aktuell extrabudgetär und damit ohne Mengenbegrenzung zu festen Preis bezahlt wurden. Dazu zählen auch ambulante Operationen und Früherkennungsuntersuchungen. Auch sie werden gedeckelt und werden damit nur noch bis zu einer bestimmten Menge voll bezahlt.
• Begrenzung der Gesamtvergütung: Der Honoraranstieg für Ärzte wird strikt an die Entwicklung der Krankenkasseneinnahmen gekoppelt.
• Zusätzlicher Kürzungsfaktor: Für die Jahre 2027 bis 2029 wird die Vergütung durch eine gesetzliche Absenkung der Veränderungsrate um pauschal einen Prozentpunkt zusätzlich unterhalb der tatsächlichen Kostenentwicklung gedeckelt. [1]
• Folge für Praxen: Laut Hochrechnungen müssen Praxen mit Honorarverlusten von bis zu 68.000 Euro pro Arzt und Jahr rechnen.
Auswirkungen auf Urologen in der KVNO
Fachärztliche Praxen – und hierbei die Urologie im Rheinland im Besonderen – trifft die strikte Rückkehr zu gedeckelten Budgets massiv:
Rationierung von Behandlungsfällen: Berechnungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zeigen, dass urologische Praxen im Bundesdurchschnitt künftig nur noch rund 87 % ihrer bisherigen Behandlungsfälle voll vergütet bekommen. Bei der KVNO sieht es hingegen noch bitterer aus: aktuell wurden 1216 Scheine (Patientenkontakte) im Quartal berücksichtigt (finanziert), in Zukunft werden es nur noch 996 Scheine sein. Statt 100% nun nur noch 82%, also Kürzung der Einnahmen um 18%. Von 10 Patienten werden quasi nur die ersten 8 vergütet. Patient Nr. 9 und 10 werden qausi umsonst behandelt.
• Arbeiten unter Betriebskosten: Ist das zugeteilte Praxisbudget im laufenden Quartal erschöpft, erhalten Urologen für die Behandlung weiterer Patienten nur noch minimale Cent-Beträge (z. B. 5 statt 30 Euro). Dies zwingt Praxen zu einem „einnahmenorientierten Leistungsangebot“, bei dem medizinisch sinnvolle Leistungen verschoben oder zeitlich gestreckt werden müssen.
• Rückzug aus der Fläche: Der Berufsverband der Deutschen Urologen (BvDU) warnt, dass durch den extremen Kostendruck die urologische Grundversorgung wegbricht. Urologen drohen unter anderem mit dem Rückzug aus zeitintensiven Haus- und Heimbesuchen, da diese wirtschaftlich nicht mehr tragbar sind.
• Patientenversorgung in Nordrhein: Die KVNO warnt vor massiven Einschränkungen für Millionen Versicherte. Da urologische Krebserkrankungen und chronische Leiden stark altersabhängig sind, trifft die drohende Terminknappheit im Rheinland vor allem ältere, vulnerable Patientengruppen besonders hart.
• Die Vertreterversammlung der KV Nordrhein und medizinische Fachverbände kritisieren das Gesetz daher scharf als „Kaputtsparen“ der ambulanten Strukturen.

• Aufgrund der fehlenden Finanzierung wird erwartet, dass es bundesweit insgesamt 46 Millionen Fälle weniger pro Jahr geben wird.

Konkrete Umsetzung des einnahmenorientierten Leistungs-angebots:
In der Praxis – und insbesondere in urologischen Schwerpunktpraxen – führt dieses Prinzip zu gravierenden strukturellen und organisatorischen Veränderungen:
• Strikte Vergabe von Terminen nach Budgetgrenzen: Jede Praxis erhält pro Quartal ein sogenanntes Regelleistungsvolumen (RLV) für eine bestimmte Anzahl an Behandlungsfällen. Sobald diese Fallzahlgrenze (z. B. im Schnitt nach Erreichen von ca. 87 % der sonst üblichen Behandlungen) überschritten ist, wird die Praxis urologische Folgetermine im aktuellen Quartal blockieren. Planbare, nicht akut bedrohliche Behandlungen werden konsequent in das nächste Quartal verschoben.
• Triage-System bei der Terminvergabe: Das Praxispersonal muss am Telefon oder am Empfang eine strenge Priorisierung vornehmen. Medizinische Leistungen werden in Kategorien unterteilt:
1. Akutfälle und Notfälle: (z. B. akute Harnstauung, extreme Nierenkoliken, Verdacht auf Hoden- oder Nierenstielrisse) werden weiterhin sofort behandelt, da Ärzte hierzu gesetzlich verpflichtet sind.
2. Dringliche onkologische Fälle: (z. B. Erstdiagnosen von Prostatakarzinomen oder Blasenkrebs sowie Chemotherapien) erhalten verbleibende Restbudgets.
• Routine- und Vorsorgeuntersuchungen: (z. B. die gesetzliche Krebsvorsorge für Männer ab 45, Abklärung gutartiger Prostatavergrößerungen, chronische, aber stabile Blasenbeschwerden) werden mit massiven Wartezeiten belegt und oft Monate nach hinten verschoben.
• Einführung von „budgetfreien“ Tagen oder Service-Einschränkungen: Einige Praxen gehen dazu über, ab Mitte oder Ende eines Quartals (wenn das Budget rechnerisch aufgebraucht ist) keine regulären Sprechstunden mehr anzubieten oder die Öffnungszeiten drastisch zu reduzieren, da jede weitere Behandlung ein finanzielles Verlustgeschäft für den Praxisinhaber darstellt.
• Verlagerung auf Selbstzahler-Leistungen (IGeL): Da die gesetzliche Vergütung gekürzt wird, versuchen Praxen, ihre Betriebskosten (Personal, Miete, teure urologische Ultraschallgeräte) vermehrt über Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) abzufedern. Gesetzliche Leistungen, die über das Budget hinausgehen, können dem Patienten zwar nicht privat in Rechnung gestellt werden, aber das Angebot an rein privaten Zusatzleistungen (wie z. B. erweiterter urologischer Ultraschall oder PSA-Tests zur Vorsorge) wird intensiviert.

Das Dilemma für Urologen im Bereich der KVNO
Gerade im Bereich der KV Nordrhein (Rheinland) verschärfen die regionalen Gegebenheiten die Situation:
• Hohe Dichte an älteren Patienten: Urologische Praxen versorgen im Rheinland eine überdurchschnittlich alte Bevölkerung mit hohem Bedarf an Krebsnachsorge, Katheterwechseln und der Betreuung chronischer Erkrankungen. Diese Leistungen sind zeit- und materialaufwendig. Unter dem Diktat des einnahmenorientierten Leistungsangebots können Urologen diese engmaschige Betreuung schlicht nicht mehr querfinanzieren.
• Wegfall von Haus- und Heimbesuchen: Immobile Patienten in Pflegeheimen, die auf regelmäßige urologische Kontrollen angewiesen sind, werden die Auswirkungen zuerst spüren. Da die Wegezeiten und der Aufwand unter den neuen Budgetgrenzen nicht mehr abgedeckt sind, stellen urologische Praxen diese Besuche zugunsten der verbleibenden Kernsprechstunde in der eigenen Praxis ein.
• Schnittstelle zur Klinik bricht weg: Wenn ambulante Urologen die Patientenströme aufgrund erschöpfter Budgets abweisen oder verschieben müssen, weichen Patienten ungesteuert in die Notaufnahmen der Krankenhäuser aus. Dies führt zu einer massiven Überlastung der urologischen Kliniken im KVNO-Raum.

Zusammenfassend ist das einnahmenorientierte Leistungsangebot das administrative Werkzeug, mit dem Ärzte der Politik und den Krankenkassen spiegeln: „Wenn nur noch für 85-87 Prozent der Arbeit Geld da ist, wird auch nur noch für 85-87 Prozent der Patienten die Tür geöffnet“ (KVNO).

30/06/2026

Was für eine Fußball-WM-Pleite gegen Paraguay!
Weniger Engagement, weniger Leidenschaft, weniger Emotionen und weniger Siegeswillen kann man gar nicht mehr auf dem Platz zur Schau stellen. Wie ist das möglich? Wie traurig! Eigentlich war es eine Nicht-Leistung!

Vom Bundestrainer sollte volle Verantwortung für die Blamage bzw. auch für die durchweg schlechten Leistungen und fehlende Spielkultur der letzten Jahre übernommen werden. Er sollte und müsste zurücktreten! Diese Kultur der fehlenden Verantwortung wurde vor allem durch unsere höchsten Politiker hoffähig gemacht und scheint damit Vorbildfunktion für alle Gesellschaftskreise zu haben.

Unser Uropraxis-Voepel-Team verkörpert genau das Gegenteil vom Auftritt der Nationalmannschaft: maximaler Ehrgeiz, Engagement und Siegeswille. Täglich bringen wir unsere Leistungen auf den Punkt, und das über Jahre hinweg. Fehlschüsse sind nicht vorgesehen. Unser Teamgeist steht zudem im Vordergrund, jeder steht für jeden ein! Verantwortung wird übernommen und gelebt. Und unsere positive Emotionalität ist noch zu erwähnen.
Gerne hätten wir heute lieber unsere Nationaltrikots angezogen, doch ziehen
wir heute wieder unsere Petrol-farbenen Polo-Shirts an.
Habt dennoch eine schöne WM-Zeit!
Euer Uropraxis-Team

Wir fiebern erneut mit der DFB-Elf mit und haben in der WM-Zeit die Praxis ein wenig in den Bundesfarben geschmückt!
21/06/2026

Wir fiebern erneut mit der DFB-Elf mit und haben in der WM-Zeit die Praxis ein wenig in den Bundesfarben geschmückt!

22/05/2026

Arbeiten für Cent-Beträge: Warum Urologen ab der Mitte des Quartals draufzahlen.

Warum bekommt mein Urologe nicht jeden Handgriff bezahlt? Das Rätsel um die Budgetgrenzen der KV Nordrhein

20 % Abzüge (Budget-Kürzung), das ist viel, nicht?

Haben Sie sich beim Arztbesuch schon einmal gefragt, warum es manchmal so schwer ist, einen Termin zu bekommen? Oder warum Ihr Urologe oder Ihre Urologin bei bestimmten Behandlungen zögert und auf das „nächste Quartal“ verweist?

Hinter den Kulissen des deutschen Gesundheitssystems tobt seit Jahren ein Verteilungskampf. Das Zauberwort, das Ärztinnen und Ärzte regelmäßig zur Verzweiflung bringt, heißt Budgetierung. Doch was genau bedeutet das bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) – speziell für die Facharztgruppe der Urologen? Und warum müssen Mediziner am Ende des Monats oft mit drastischen Geldabzügen rechnen? Wir erklären es ganz ohne Paragraphendschungel.

Das Grundproblem: Der „Flatrate-Irrtum“

Als gesetzlich versicherter Patient besitzt man eine Krankenversicherungskarte. Man geht zum Arzt, die Karte wird eingelesen, und gefühlt ist damit alles bezahlt – wie bei einer Flatrate. Doch für den urologischen Praxisinhaber sieht die Realität völlig anders aus.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen der KV Nordrhein nicht unbegrenzt Geld für jede erbrachte Leistung. Stattdessen werfen sie zu Beginn des Jahres einen festen, gedeckelten Geldbetrag in einen großen Topf (die sogenannte Gesamtvergütung). Aus diesem Topf müssen alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der Region Nordrhein (von Köln über Düsseldorf bis Aachen und Kleve) für ihre Arbeit bezahlt werden.

Was ist das „Regelleistungsvolumen“ (RLV)?

Weil der Geldtopf begrenzt ist, die Zahl der kranken Menschen aber theoretisch unbegrenzt steigen kann, muss die KVNO das Geld aufteilen. Das Werkzeug dafür ist das Regelleistungsvolumen (RLV).

Man kann sich das RLV wie ein persönliches Punkte- oder Euro-Konto vorstellen, das jeder Urologe pro Quartal für seine Praxis zugeteilt bekommt. Die Höhe dieses Budgets richtet sich meist danach, wie viele Patienten im Vorjahr behandelt wurden.

Innerhalb des Budgets: Behandelt der Urologe seine Patienten im Rahmen dieses vorgegebenen Budgets (z. B. für Ultraschalluntersuchungen der Nieren, Beratungen oder Katheterwechsel), wird jede Leistung zu 100 % nach dem offiziellen Euro-Tarif bezahlt.
Über dem Budget: Kommen in einem Quartal plötzlich viel mehr Patienten in die Praxis oder benötigen die Patienten außergewöhnlich intensive Betreuung, läuft das Budget-Konto voll.

Warum gibt es am Ende Geldabzüge?

Und genau hier entsteht das Paradoxon, das für Laien kaum zu begreifen ist: Arbeitet ein Urologe zu viel, wird er dafür bestraft.

Sobald das zugeteilte Quartalsbudget überschritten ist, schaltet das System auf die sogenannte Abstaffelung um. Das bedeutet: Jede weitere Untersuchung, die der Urologe ab diesem Moment erbringt, wird nicht mehr voll bezahlt, sondern nur noch zu einem Bruchteil (oft nur noch zu 10, 20 oder 30 % des eigentlichen Wertes).

Ein einfaches Beispiel:
Ein urologisches Labor oder ein ausführliches Gespräch hat laut Gebührenordnung einen Wert von beispielsweise 30 Euro. Solange der Urologe im Budget ist, bekommt er die 30 Euro von der KVNO erstattet. Ist das Budget im laufenden Quartal aber aufgebraucht, bekommt er für exakt dieselbe Arbeit bei den darauffolgenden Patienten vielleicht nur noch 5 Euro überwiesen. Die restlichen 25 Euro werden als „Geldabzug“ einbehalten. Der Arzt arbeitet ab diesem Zeitpunkt im Grunde genommen unter seinen Betriebskosten.

Die Politik begründet dies mit der sogenannten Beitragssatzstabilität. Das System soll verhindern, dass Praxen künstlich Leistungen ausweiten, um mehr Geld zu verdienen, wodurch am Ende die Krankenkassenbeiträge für uns Bürger massiv steigen müssten.

Besonderheiten in der Urologie: Ein medizinischer Balanceakt

Gerade in der Urologie ist diese Budgetgrenze extrem spürbar, da die Fachgruppe zweigeteilt arbeitet:

Die Grundversorgung (RLV): Das Abtasten der Prostata, Ultraschall und die Behandlung von Blasenentzündungen fallen voll in das starre Budget.
Die Spezialleistungen (QZV): Für aufwendigere Dinge wie urologische Krebstherapien (Chemotherapien) oder Stoßwellenbehandlungen bei Harnsteinen gibt es zwar extra Töpfe (Qualifikationsgebundene Zusatzvolumina), aber auch diese sind streng limitiert.

Das Paradoxe: Die gesetzliche urologische Krebsvorsorge für Männer ab 45 Jahren ist komplett unbudgetiert (extrabudgetär), um Früherkennung zu fördern. Wenn der Urologe bei dieser Vorsorge jedoch eine Auffälligkeit entdeckt und den Patienten im selben Quartal intensiv weiteruntersuchen und engmaschig überwachen muss, rutschen diese Folgemaßnahmen sofort wieder in das gedeckelte Budget hinein.

Fazit: Der Leidtragende ist oft der Patient

Die Budgetierung führt in der Praxis zu einer künstlichen Verknappung. Wenn Urologen gegen Quartalsende (also im März, Juni, September und Dezember) ihre Budgetgrenzen erreichen, geraten sie in ein wirtschaftliches Dilemma: Behandeln sie jeden Patienten mit vollem Einsatz weiter, legen sie finanziell drauf.

Soweit, so richtig.

Diese künstliche Verknappung haben wir jedoch nicht mitgemacht. Unsere Praxis ist einfach voll, ausgebucht auf Monate voraus. Mehr geht einfach nicht. Trotz ausgebuchtem Tagesprogramm kommen noch immer 1-4 Notfälle am Tage in die Praxis, die wir behandeln müssen und auch möchten, doch die wir letztlich gar nicht finanziell abgebildet bekommen.

Meine Praxis hat die Quartalszahlen in kurzer Zeit von 800 auf >1250 Scheine gesteigert, doch statt Aplaus zu erhalten wurden wir von der KVNO "belohnt" mit 16.000 Euro Budgetkürzung (im Quartal!). Das ist schon krass! Wer würde sich das gefallen lassen wollen? Statt auf die Kosten zu schauen, statt sich das "Benchmarking" anzuschauen: wie hoch ist die Gesamtsumme der verordneten Medikamente oder die Anzahl der Verordnungen an Antibiotika in dieser Praxis im Vergleich zu den anderen urologischen Praxen wird alleinig das Regelleistungsvolumen und das Qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) als Orientierung bemüht und anschließend kräftig gekürzt (bei uns 20 % Abzug!).

Wir haben nicht vor, die letzten 2 1/2 Wochen im Quartal zu schließen, doch können wir nun Leistungen wie z.B. Ultraschall-untersuchungen bei der Vorsorge nicht mehr kostenfrei anbieten. Solche Untersuchungen werden anderswo als IGEL (individuelle Gesundheits-Leistungen) angeboten, so nun auch bei uns. Frauen kennen dies von Ihren Gynäkologen*innen, nun werden es die Männer auch mitmachen müssen. Für Leistungen muss in Zukunft eben bezahlt werden.

PS: die Hausärzte unterliegen keiner Budgetierung mehr, lediglich die Fachärzte. Verstehe, wer wolle.

Schöne sonnige Pfingsten wünscht Ihnen/Euch allen,
Euer Urologe des Vertrauens, Dr. Harald Voepel

10/04/2026

Fit für die OP: Warum Prähabilitation bei Prostatakrebs & Blasenkrebs den Unterschied macht
Die Diagnose Prostatakrebs oder Blasenkrebs ist ein Einschnitt, der oft schnell zu einer Entscheidung führt: eine Radikaloperation (Prostatektomie oder Zystektomie). Während viele Patienten die Zeit bis zum Termin als belastendes Warten erleben, bietet das Konzept der Prähabilitation (kurz: Präha) die Chance, selbst aktiv zu werden.
Prähabilitation bedeutet, den Körper wie für einen „medizinischen Marathon“ zu trainieren, um die anschließende Genesung (Rehabilitation) zu beschleunigen.
Die 3 Säulen der Vorbereitung
Ein effektives Präha-Programm kombiniert meist drei Bereiche, um die körperliche und psychische Belastbarkeit zu erhöhen:
• Gezieltes Training:
o Beckenbodentraining: Besonders bei der Prostatektomie ist ein Start mindestens 6 Wochen vor der OP entscheidend. Wer seinen Beckenboden bereits vor dem Eingriff „spüren“ und kräftigen kann, erlangt die Kontinenz nachweislich schneller zurück.
o Ausdauer & Kraft: Moderates Training (z. B. Walken oder leichtes Krafttraining) verbessert die Herz-Lungen-Fitness und erhält die Muskelmasse, was Komplikationen reduzieren kann.
• Ernährungsoptimierung: Eine proteinreiche Ernährung unterstützt die Wundheilung und das Immunsystem. Da große urologische Eingriffe wie die Zystektomie (Blasenentfernung) zehrend sind, hilft ein guter Ernährungszustand, den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.
• Mentale Stärke: Stressbewältigung und psychologische Beratung helfen dabei, Ängste vor dem Eingriff zu mindern und die Lebensqualität bereits vor der OP zu steigern.
Warum sich der Aufwand lohnt
Studien zeigen, dass Patienten, die eine Prähabilitation absolvieren, oft eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus haben und nach dem Eingriff schneller wieder in ihren Alltag zurückfinden. Gerade bei radikalen Eingriffen zählt jeder Tag an gewonnener Fitness, um Nebenwirkungen wie Inkontinenz oder Erschöpfung (Fatigue) entgegenzuwirken.
Tipp: Sprechen Sie den Urologen Ihres Vertrauens gezielt auf Präha-Angebote oder spezialisierte Physiotherapie an. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für vorbereitendes Beckenbodentraining.

Adresse

Tiergartenstraße 9
Cleve
47533

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Dienstag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Mittwoch 08:30 - 12:30
Donnerstag 08:30 - 12:30
15:00 - 17:00
Freitag 08:30 - 12:30

Benachrichtigungen

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