17/06/2026
Am 12. Mai 2026 wurde das bisher als PCOS bekannte Polyzystische Ovarialsyndrom offiziell in PMOS (Polyendocrine Metabolic Ovarian Syndrome) umbenannt.
Die neue Bezeichnung soll die Erkrankung genauer beschreiben, da sie nicht nur die Eierstöcke betrifft, sondern ein komplexes hormonelles und stoffwechselbezogenes Syndrom ist.
Der alte Name führte häufig zu Missverständnissen, da viele Betroffene keine echten Eierstockzysten haben.
Stattdessen stehen hormonelle Veränderungen, , Stoffwechselstörungen sowie Auswirkungen auf Fruchtbarkeit, Haut, Herz-Kreislauf-System und psychische Gesundheit im Vordergrund.
Durch die Umbenennung soll die Erkrankung aus einem breiteren medizinischen Blickwinkel betrachtet werden, wodurch Diagnostik, Forschung und Behandlung verbessert werden können.
Für Patientinnen bedeutet dies eine stärkere Berücksichtigung der metabolischen und endokrinen Aspekte der Erkrankung und damit eine ganzheitlichere Versorgung.