29/01/2026
🧭 Warum es den BVT-Befähigungsnachweis gibt – und warum wir dazu klar stehen
Im vergangenen Jahr haben wir eine öffentliche Umfrage zur aktuellen Lage der deutschen Tattoobranche durchgeführt,
👉 747 Personen aus der Tattoowelt haben ihre Perspektive geteilt.
📊 Ein zentrales Ergebnis:
50 % der Befragten sprachen sich dafür aus, dass es Qualifikationsnachweise für Tätowierende geben sollte,
40% waren für Qualifikationsnachweise in bestimmten Aspekten oder Teilbereichen,
➡️ die zukünftig von Behörden & Institutionen anerkannt werden.
Das ist keine Randmeinung.
Das sind 90% der Befragten.
🎯 Genau auf dieses Ergebnis hat der BVT reagiert.
Der BVT-Befähigungsnachweis wurde nicht aus Marketinggründen,
nicht aus Druck
und nicht aus Fremdinteressen entwickelt –
sondern als Antwort auf ein klares Signal aus der Branche selbst.
🎨🛠️ Wie sieht sich die Tattoobranche selbst?
Auch das haben wir abgefragt.
Die deutliche Mehrheit der Teilnehmenden ordnet das Tätowieren ein als:
✔️ Kunsthandwerk
✔️ Handwerk
und nicht ausschließlich als reine Kunst oder bloße Dienstleistung.
➡️ Verantwortung, Fachlichkeit und handwerkliche Kompetenz spielen dabei eine zentrale Rolle.
📌 Was bedeutet das für uns als Verband?
Wir vertreten nicht Einzelmeinungen.
Wir reagieren auf Mehrheiten, Entwicklungen und reale Anforderungen.
Der BVT-Befähigungsnachweis ist deshalb:
✔️ freiwillig
✔️ ergänzend
✔️ transparent
✔️ und an den Bedürfnissen der Branche orientiert
🚫 Er ist kein Zwang.
🚫 Kein Ausschlussinstrument.
🚫 Keine Bewertung von Stil oder Kunst.
🧩 Er ist ein Angebot zur Orientierung –
für Tätowierende,
für Kund*innen
und für den Dialog mit Behörden.
🗣️ Verantwortung übernehmen heißt für uns:
Zuhören. Auswerten. Einen konstruktiven Ansatz entwickeln.
Genau das tun wir.