Nadja Roth Traumasensible Begleitung & Embodiment
rund um Autismus & ADHS

Somatisches Coaching für neurodivergente Frauen

Embodimentor:in®️

Und jedes Mal verstehst du innerlich die Augen, wenn dieser Moment mal wieder kommt, oder?Dann hab ich gute Nachrichten,...
17/06/2026

Und jedes Mal verstehst du innerlich die Augen, wenn dieser Moment mal wieder kommt, oder?

Dann hab ich gute Nachrichten, denn: Heute Abend (17.06.2026) um 20 Uhr öffne ich endlich die Buchung für unapologetically unmasked – zuerst für alle, die auf der Warteliste stehen. Whoop whoop. 🥳

Ich mach dieses Programm jetzt zum dritten Mal. Und jedes Mal bin ich neu so bewegt davon, wie ähnlich sich die Erfahrungen in der Gruppe sind, obwohl die Menschen so unterschiedlich sind. Diagnose, Verdacht, Selbsterkenntnis – alles war schon dabei. Was alle verbindet: dieser Moment, in dem das Wissen über sich selbst da ist, und der Körper trotzdem noch nicht mitzieht.

Genau da fangen wir ganz in Ruhe an. 🙏🏼

Drei Monate. Eine kleine Gruppe, die versteht, wovon du redest, ohne dass du dreimal von vorne anfangen musst zu erklären. Embodiment, Nervensystemarbeit, Yin Yoga, Breathwork – auf neurodivergente Bedürfnisse abgestimmt, nicht auf eine Norm, die nie für dich gemacht war.
Kein Selbststudium. Du wirst durchgeführt und bist Teil einer begleiteten Gruppe.

Start ist der 22. Juli 2026 und die Plätze sind auf 20 begrenzt. Wer auf der Warteliste steht, bekommt um 20 Uhr den Buchungslink per Mail und zahlt 1.700 € statt 2.000 €. (Ratenzahlung ohne Aufschlag möglich.)

Du bist jetzt noch nicht auf der Liste, aber im Slide-Text hast du dich wiedererkannt? Die Warteliste ist noch offen - kommentiere "unmasked" und du bekommst den Link direkt per DM.

Ich freu mich auf dich. 🤍

Du warst nie das Problem, wirklich nicht.Und doch verstehe ich, dass es sich manchmal immer noch so anfühlt.Aber: Das Be...
16/06/2026

Du warst nie das Problem, wirklich nicht.
Und doch verstehe ich, dass es sich manchmal immer noch so anfühlt.

Aber: Das Bewusstwerden über die eigene Neurodivergenz ist ein Schlüssel.

Ein Schlüssel für den Abbau von Scham.
Für den Zugang zu passenden Strategien.
Der Schlüssel für ein neues Selbst-Verständnis.

In den meisten Fällen erstmal sehr persönlich und individuell, gerade bei spät-erkannter Neurodivergenz.

Aber eben nicht als Generalausrede oder -entschuldigung für alles. Sondern als Türenöffner für einen neuen Umgang mit uns selbst.

Es lohnt sich. 🤍

15/06/2026

Manche Sachen weiß dein Körper, bevor dein Kopf eine Chance hat.

Ich erzähl dir im Video von einem Song, der mich auf einem Reiki-Seminar mitten ins Herz getroffen hat. Ich saß da, mein Mittagessen Essen in der Hand, im Hintergrund lief eine Playlist. Und auf einmal hat mein ganzer Körper reagiert. Dieses warm werden, dieses nach Hause kommen, als würde mich jemand ganz sanft umarmen. Ich hatte echt Tränen in den Augen und kannte den Song nicht mal.

Dachte ich. 🤓

Monate später lieg ich zuhause in einer meiner Lieblings-Sessions in der Integration. Und da läuft er wieder. Derselbe Song.
In dem Moment ist mein Kopf wach geworden, weil er kapiert hat: diese Session hab ich vorher schon ein paarmal gemacht. Mein Körper kannte den Song längst. Nur mein Kopf hatte ihn vergessen.

Das ist für mich eines der greifbarsten Beispiel dafür, wie Körperarbeit "funktioniert". Dein Nervensystem speichert Erfahrungen als Körpergefühl ab, an die dein Kopf gar nicht rankommt. Das gibt's im Schweren, mit Triggern, mit Sachen die dein Körper festhält lange bevor du verstehst warum. Und es gibt das im Schönen, so wie hier.

Heute kann ich das erzählen wie nen Film, weil ich durch das Bewusstwerden die Verknüpfung zwischen Kopf und Körper gemacht hab.
Damals saß da nur mein Körper, der sich erinnert hat. Ganz ohne mich.

Und das Lied ist seitdem ein Glimmer für mich, also das Gegenteil von einem Trigger. Ich habs jetzt wieder gehört, beim Schreiben von diesem Post, und da war es sofort wieder. Dieses warm werden, diese innere Ruhe, das Ankommen. 🥺

Genau das ist die Arbeit, die ich mache.
Deinem Körper helfen, das Sichere genauso festzuhalten, wie er das Schwere kennt.
Und zwar da, wo Wissen allein nie hinkommt.

Wenn du das auch erleben willst, in einer Gemeinschaft die keine langen Erklärungen braucht: Unapologetically Unmasked startet am 22. Juli. Die Warteliste ist offen - kommentiere mit unmasked und du kriegst die Infos per DM. 🙌🏻

Auf der Warteliste kommst ab 17.06.2026 du als Erste*r an die Infos und sicherst dir den Wartelisten-Preis. 🤍

Ich freu mich auf dich!

Allies & Allistic People: Menschen brauchen Menschen. Menschen, denen wir erzählen können, was in uns vorgeht und wer wi...
14/06/2026

Allies & Allistic People: Menschen brauchen Menschen.

Menschen, denen wir erzählen können, was in uns vorgeht und wer wir sind, ohne dass sie uns dafür bewerten, beurteilen oder gar verurteilen.

🤍 Bei denen es sicher ist, alle Facetten von uns selbst zu teilen, auch wenn diese Facetten für uns selbst vielleicht noch neu sind.

🤍 Die uns annehmen, ohne zu hinterfragen und die uns halten, wenn es schwer wird. Die Fragen stellen, um noch besser zu verstehen & nicht um noch mehr Angriffsfläche zu bekommen.

🤍 Menschen, die an unserer Seite sind und mit uns laut werden. Und für uns. Ganz besonders dann, wenn wir selbst es nicht können.

🤍 Menschen, die hinter uns stehen, in unserem Rücken und den Raum, der uns umgibt, sicher halten.

👥 Wir alle brauchen diese Menschen.

Als ich 2024 anfing, öffentlich von meiner eigenen Reise und der Autismus-Erkenntnis zu erzählen, hat sich das unglaublich verletzlich angefühlt und an manchen Stellen ist es das noch heute.

❤️ Und ich durfte erfahren, dass ich genau solche Menschen in meinem Leben habe - und auch wenn ein Teil in mir sich wünscht, dass das selbstverständlich wäre, spüre ich unglaubliche Dankbarkeit. Gerade weil ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

💔 Denn ich habe auch erfahren, dass nicht alle Menschen allistic people sind. Das tut weh. Und dann tat es gut, zu den sicheren Menschen gehen zu können.

Und unter Anderem diese Verbindungen geben mir auch die Kraft, selbst weiterhin Ally und Allistic zu sein. Denn auch wenn es große Unterschiede in den möglichen Konsequenzen eines neurodivergenten & eines s€xuell-/gender-orientierten Outings, so gibt es an ganz vielen Stellen auch Gemeinsamkeiten. Denn späte Outings, egal ob zu Neurodivergenz oder Queerness oder beidem, folgen oft derselben Logik.

Was ND und queere Identität verbindet, wie Spektren sich im Körper anfühlten - über das alles spreche ich mit euch im Gesprächskreis am 16.06.2026 im Rahmen des embodiedPRIDE Month.

Kommst du dazu?
Dann schreib PROUD oder 🌈 in die Kommentare und meine kleine Automation schickt dir den Link zur Anmeldung. 🏳️‍🌈

Der Zoomlink geht am Dienstag um 6 Uhr per Mail an alle Angemeldeten raus.

Als Kind war ich angeblich die, die nur an sich denkt. Später war es dann fast sowas wie mein Markenzeichen, selbst unsi...
12/06/2026

Als Kind war ich angeblich die, die nur an sich denkt. Später war es dann fast sowas wie mein Markenzeichen, selbst unsichtbar zu sein und gleichzeitig alle anderen aufm Schirm zu haben.

Lange dachte ich, das passt nicht zusammen. Tut es aber halt doch. Denn beides ist eine alte Wunde, von zwei Seiten betrachtet.

Was viele spät erkannten ND-Menschen erstmal für ihr feines Gespür halten, ist oft was ganze Anderes als intuitive Empathie. Es ist ein Radar, das mal gelernt hat, dass deine Sicherheit davon abhängt, früh zu merken, wann die Stimmung kippt.

Dieses Radar ist kein Wesenszug, sondern oft Hypervigilanz. Die ganze Erklärung dazu findest du in den Slides. ⬆️

Was ich dir jetzt nicht sagen, ist dass am Ende alles weg ist und du nie wieder den Raum scannst oder dass du jetzt unempathisch sein sollst.

Wenn du dich jetzt wieder erkennst, geht's jetzt nicht darum, dass das Radar sofort verschwindet. Du darfst in kleinen Schritten anfangen und wieder üben, "auszuhalten", dass niemand abhaut, wenn du mal nicht alle mitnimmst. Wenn du nicht jede Stimmung auffängst, nicht sofort den Witz machst, wenn es leise wird. Wenn du mal kurz "unempathisch" bist und ganz bei dir bleibst. 🙏🏻

Dein Körper rechnet dann ne Weile immer noch mit Liebesentzug. Und ich kannst ihm zeigen, wieder und wieder, dass die Leute bleiben. 🤍

Wenn du auch dahin willst, dass du im Raum sein darfst, ohne für die Laune von allen zuständig zu sein: schreib RADAR in die Kommentare, meine Automation schickt dir den Link zur Warteliste für Unapologetically Unmasked - dort kannst du das alles ab 22.07. ganz in Ruhe in einer großartigen Gemeinschaft üben.

Oder du suchst dir den Link in meinem Profil raus. 💌

11/06/2026

Dabei hab ich da schon immer viel ausprobiert. Timer stellen, Handyapp, verschiedene Getränke bereit halten, Gläser und Behältnisse abwechseln… Aber obwohl Durst ein Grundbedürfnis ist, ist mir das Trinken zu oft nicht gut gelungen. Ich hab’s ständig vergessen oder nach hinten priorisiert, obwohl uns ja überall erzählt wird, wie wichtig ausreichend Flüssigkeit ist und mir natürlich auch klar ist, warum.

Wenn du auch neurodivergent bist, kennst du es wahrscheinlich…
Und hast wohl auch so ne Schublade, die überquillt vor lauter Flaschen, von denen irgendwie keine perfekt ist.

Ich weiß, es klingt lächerlich, wenn ich dir jetzt sage, dass es am Ende ein Zufall war, der mir jetzt schon seit n paar Wochen dabei hilft - ich hab auf ner Autofahrt Anfang Mai zufällig an der Autobahnraststätte den perfekten Becher gefunden, ohne danach zu suchen.

Life Hack Zufall…?! 😜

Was sich geändert hat, war also nicht die nächste Erinnerung, noch ein Tracker und auch nicht noch ein Vorsatz (ganz ehrlich, den hast du doch eh die ganze Zeit im Kopf und ärgerst dich, es nicht einfach hinzukriegen, oder??).

Es war dieser olle Becher, den ich mag. Der griffbereit steht da, sich gut anfühlt und schön aussieht, mit Deckel und Strohhalm. Den will ich benutzen und ich spül den sogar von Hand, wenn der Spülmaschinen-Takt grad nicht passt, dabei hasse ich Spülwasser.

Mein Nervensystem macht bei "will ich" mit, während es bei "muss ich" sofort dicht macht. 🤷🏻‍♀️

Denn: Sobald Wassertrinken eine Aufgabe war, wurde es manchmal schier unmöglich, dank autistischer Anforderungsvermeidung, die auch vor essen und trinken nicht Halt macht.

Ich erzähl das, weil ich genau das in Begleitungen so oft sehe. Du weißt, was dir gut tut und kriegst es trotzdem nicht umgesetzt. Das ist kein Willensproblem. Sobald was nach Pflicht riecht, macht dein System dicht, weil es eh schon genug zu stemmen hat.

Ganz oft ist die Lösung darum nicht mehr Disziplin.
Manchmal isses ein blöder Becher.

Lass uns in den Kommentaren mal sammeln:
Was für ein (komisches) Ding hilft dir, ein Bedürfnis zu erfüllen, das dein Kopf jahrelang nicht von allein geschafft hat?

11/06/2026

Dabei hab ich da schon immer viel ausprobiert. Timer stellen, Handyapp, verschiedene Getränke bereit halten, Gläser und Behältnisse abwechseln… Aber obwohl Durst ein Grundbedürfnis ist, ist mir das Trinken zu oft nicht gut gelungen. Ich hab’s ständig vergessen oder nach hinten priorisiert, obwohl uns ja überall erzählt wird, wie wichtig ausreichend Flüssigkeit ist und mir natürlich auch klar ist, warum.

Wenn du auch neurodivergent bist, kennst du es wahrscheinlich…
Und hast wohl auch so ne Schublade, die überquillt vor lauter Flaschen, von denen irgendwie keine perfekt ist.
Ich weiß, es klingt lächerlich, wenn ich dir jetzt sage, dass es am Ende ein Zufall war, der mir jetzt schon seit n paar Wochen dabei hilft - ich hab auf ner Autofahrt Anfang Mai zufällig an der Autobahnraststätte den perfekten Becher gefunden, ohne danach zu suchen.

Life Hack Zufall…?! 😜

Was sich geändert hat, war also nicht die nächste Erinnerung, noch ein Tracker und auch nicht noch ein Vorsatz (ganz ehrlich, den hast du doch eh die ganze Zeit im Kopf und ärgerst dich, es nicht einfach hinzukriegen, oder??).

Es war dieser olle Becher, den ich mag. Der griffbereit steht da, sich gut anfühlt und schön aussieht, mit Deckel und Strohhalm. Den will ich benutzen und ich spül den sogar von Hand, wenn der Spülmaschinen-Takt grad nicht passt, dabei hasse ich Spülwasser.

Mein Nervensystem macht bei "will ich" mit, während es bei "muss ich" sofort dicht macht. 🤷🏻‍♀️

Denn: Sobald Wassertrinken eine Aufgabe war, wurde es manchmal schier unmöglich, dank autistischer Anforderungsvermeidung, die auch vor essen und trinken nicht Halt macht.

Ich erzähl das, weil ich genau das in Begleitungen so oft sehe. Du weißt, was dir gut tut und kriegst es trotzdem nicht umgesetzt. Das ist kein Willensproblem. Sobald was nach Pflicht riecht, macht dein System dicht, weil es eh schon genug zu stemmen hat.

Ganz oft ist die Lösung darum nicht mehr Disziplin.
Manchmal isses ein blöder Becher.

Lass uns in den Kommentaren mal sammeln:
Was für ein (komisches) Ding hilft dir, ein Bedürfnis zu erfüllen, das dein Kopf jahrelang nicht von allein geschafft hat?

10/06/2026

...oder auch: "Sie sind doch so reflektiert, das bekommen Sie schon hin."

Und es stimmt, ich bin reflektiert und ich mag meine Reflexionsfähigkeit. Sie hat mir schon oft geholfen und lässt mich Dinge verstehen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Als ich Versionen dieser Sätze in meiner Verzweiflung als frischgebackene Zweifachmama von Therapeut*innen & Coaches gehört habe, war ich erst stolz und hab's als Kompliment genommen.

In der Therapie konnte ich in jeder Stunde genau erklären, was die Woche schwer gemacht hat. Welche Dynamik dahintersteckt, warum ich so reagier wie ich reagier. Ich hab Zusammenhänge benannt, hab geheult und dachte, jetzt passiert endlich was.

Und dann bin ich nach Hause gefahren und im Alltag wieder an meine Grenzen gestoßen. Nichts hat sich verändert, die Dynamiken liefen Woche um Woche weiter. Ich hab noch mehr Bücher gelesen und wurde noch strenger mit mir, hab versucht meine Ansprüche runterzuschrauben, mich noch besser zusammenzureißen.

Bis zur nächsten Explosion. 🌋

Heut weiß ich: Die wöchentliche Therapie war der einzige Ort, an dem ich mir mal das Heulen erlaubt hab. Weil ich dort halt mal kurz nicht funktionieren musste. Ich hab jede Woche dieselbe Geschichte erzählt, bis die Therapeutin meinte "Gut, dass Sie hier reden können, Wissen haben Sie ja genug."

Sie hat ihren Job gemacht aber die Therapie hatte ihre Grenze erreicht und mir gezeigt, wo die Verarbeitung durch Reden ihr Ende findet.

Ich wusste genug, aber mein Nervensystem hat in den Stunden brav zugehört und dann im Alltag trotzdem noch die alten Muster abgespult.

💭 Verstehen und erklären können ist nicht gleich Veränderung.

Und das ist auch der Punkt, den ich heute in meiner Arbeit ständig sehe: die Reflektiertesten, die verzweifeln, weil sich im Alltag trotzdem nix ändert. Weil das Wissen im Kopf sitzt und der Körper noch woanders ist. Und weil Neurodivergenz den Zugang zum Körper manchmal schwierig macht.

Was mir gefehlt hat, war nicht mehr Reden und Rationalisieren. Sondern den Körper mitzunehmen.

Genau deshalb gibt's "Unapologetically Unmasked": für neurodivergente Menschen, die sich längst verstanden haben und merken, da

06/06/2026

Ich mach das hier ja jetzt wieder seit n paar Wochen. Und nach jedem Post kommt kurz dieser Moment: Handy weglegen, Magen irgendwo bei den Knien, innerlich schon sicher, dass ich zu viel von mir gezeigt hab.

Ich hab das früher immer für ein Selbstvertrauen-Problem gehalten. Dafür, dass ich noch nicht weit genug bin. Dass das irgendwann aufhört, wenn ich nur genug an mir gearbeitet hab.

Beim Comeback-Post über meinen Burnout war das so stark wie schon lange nicht mehr. Nicht nur weil ich persönliche Dinge geteilt hab. Sondern weil ich spürte: wenn ich das zeige, sieht jeder, dass ich selbst genau das durchgemacht hab, wofür ich Begleitung anbiete. Autistischen Burnout. Als Embodiment Coach. 😬

Was dann kam, waren schwitzige Hände, n dicker Kloß im Hals und eine sehr intensive Beschäftigung mit der Frage, ob nicht gerade ein guter Zeitpunkt wäre, die Fenster zu putzen.

Und dann kamen die Reaktionen. Und mit ihnen die Erleichterung. Die übrigens genauso unverhältnismäßig groß war, wie die Angst vorher.

Das heißt Ablehnungssensibilität. RSD (Rejection Sensitive Disphoria). Mein Nervensystem unterscheidet nicht zwischen "jemand lehnt mich ab" und "jemand könnte mich ablehnen". Die Angst kommt, bevor irgendjemand überhaupt reagiert hat.

Ich kenn das nicht nur von meinen Klientinnen. Sondern auch von mir, regelmäßig. Immer wieder bei neuen Schritten erinnert sich mein System an alte Ablehnungen und die Möglichkeit, dass das wieder passiert.

Spoiler: der Post ist immer noch online. ✌🏼
Denn mit jedem Mal kann ich auch tiefer abspeichern, dass das jetzt anders ist.

Ich bin damit nicht die Einzige, oder?

02/06/2026

Nach der Pride MEinklang® Session im letzten Jahr bin ich rausgegangen und hab gemerkt: I'll never gonna not dance again. Nicht trotz meiner Neurodivergenz. Sondern mit ihr, weil ich so sein darf wie ich bin.

Jeden Juni gibt es den EmbodiedPride von .borghoff. Ich bin zum dritten Mal dabei und jedes Jahr nehme ich selbst auch was mit, das es so woanders nicht gibt. Gedanken, die sich neu sortieren. Perspektiven, die mein eigenes Denken verschieben. Eine Community, die Spektren lebt, statt sie zu erklären. 🥺

Und ich bin aber auch als Coach dabei & bring auch dieses Jahr wieder verschiedene Angebote mit:

🪩 MEinklang® ist mein liebstes Tool, das ich kenne. Bewegung, die nicht performt werden muss und ich freu mich jedes Mal unfassbar drauf! Jetzt am 05.06. schon!

⚪ Der Kreis über Neuroqueerness ist jedes Jahr mein persönliches Highlight. Nicht weil ich dort erkläre, sondern weil wir gemeinsam philosophieren, was Neurodivergenz und queere Identität verbindet. Und auch darüber wo sich Spektren überschneiden. Dieser Austausch geht immer wieder so tief und ich komme jedes Mal verändert raus. Am 16. Juni.

🧘🏻‍♀️ Yin Factor hab ich zusammen mit Kathrin entwickelt, weil wir beide Yin Yoga und Feminine Embodiment so lieben. Was uns dabei wichtig war: kein binäres Konzept. Kein »das ist für Frauen«. Sondern ein Raum, in dem du dein eigenen Yin und Yang findest, egal wer du bist. Am 21. Juni.

Und du kannst live dabei sein - für 0€, den ganzen Juni lang.
Ehrlich, das ist einer meiner liebsten Monate im Jahr, weil er es möglich macht, Teil einer großartigen Community zu sein und Embodiment mal zu erleben. 🤍

Schreib einfach PROUD in die Kommentare und meine Automation schickt dir den Link per Nachricht. 🌈

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