11/10/2026
PANIKATTACKE
Das Herz rast.
Die Atmung wird schneller.
Der Brustkorb fühlt sich eng an.
Schwindel, Zittern, innere Unruhe – und plötzlich dieses überwältigende Gefühl: Irgendetwas stimmt nicht.
Eine Panikattacke kann sich so real und körperlich bedrohlich anfühlen, dass Betroffene in diesem Moment kaum unterscheiden können, ob die Gefahr tatsächlich besteht oder der Körper gerade Alarm schlägt.
Was dabei oft unterschätzt wird: Auch anhaltende körperliche Beschwerden, wiederkehrende Schmerzen und Schlafmangel können das Nervensystem dauerhaft belasten.
Wer ständig Schmerzen hat, schlecht schläft und immer wieder neue körperliche Symptome wahrnimmt, befindet sich häufig in einer erhöhten körperlichen Alarmbereitschaft. Das kann Ängstlichkeit verstärken und bei entsprechender Veranlagung auch Panikreaktionen begünstigen.
Denn Schmerz, Schlaf und Psyche funktionieren nicht getrennt voneinander.
Wenn der Körper über lange Zeit keine Ruhe bekommt, kann irgendwann auch das Nervensystem Alarm schlagen.
Hat jemand auch mal dergleichen erlebt? Es sollte viel offener und mehr darüber gesprochen werden!