Professionelle Hypnose Markus Pillon

Professionelle Hypnose Markus Pillon Positive Veränderung durch Hypnose und NLP in Dreieich bei Frankfurt.

Auf dieser Seite können Sie interessante Informationen zu den Themen Hypnose, Therapie und Coaching finden.

18/06/2026

Du musst dich nicht entschuldigen dafür, dass du etwas trägst.
Sie hat sich bei mir entschuldigt. Buchstäblich. Dafür, dass sie da ist. "Tut mir leid, ich weiß, es gibt Menschen mit echten Problemen."
Ich hab ihr gesagt, dass das mehr erklärt als alles andere, was sie mir erzählen könnte.
Wer sich dafür entschuldigt, dass er Hilfe braucht, hat irgendwo gelernt, dass seine Not nicht viel zählt. Dass andere wichtiger sind. Dass man nicht zu viel Platz einnehmen darf.
Das lernt man nicht aus dem Nichts.

17/06/2026

Was man nie angeschaut hat, steuert trotzdem.
Er war 58. Zum ersten Mal hat er über seinen Vater geredet. Nicht weil er verdrängt hatte. Sondern weil er nie einen Grund gesehen hatte. Der ist tot. Das ist vorbei.
Aber es war nicht vorbei. Es war in jedem Job, den er verlassen hat. In jeder Beziehung, die irgendwann gekippt ist.
Alter Schmerz stellt sich nicht vor. Er taucht einfach auf. Im Verhalten, in den Reaktionen, in dem was einen immer wieder in dieselbe Ecke drängt.
Hypnotherapie hilft, genau da hinzuschauen.

16/06/2026

Sie hat in unserer ersten Sitzung angefangen zu weinen. Nicht weil ich etwas Besonderes gesagt hätte.
Ich hab sie gefragt wie es ihr wirklich geht. Das war das erste Mal seit langer Zeit, dass jemand das wirklich wissen wollte.

15/06/2026

Sie hat aufgehört zu weinen. Irgendwann einfach aufgehört.
Das Nervensystem lernt, was man ihm beibringt. Und es macht das nicht selektiv.

14/06/2026

Ich hab mein Leben im Griff.

Ich plane, ich sichere ab, ich denke voraus. So kann nichts schiefgehen.

Passiert auch nichts. Aber wenigstens zuverlässig.

Das ist das stille Geschäft mit der Kontrolle: man tauscht Lebendigkeit gegen Sicherheit. Nichts geht schief — aber nichts überrascht einen auch. Nichts enttäuscht — aber nichts begeistert einen wirklich. Man ist abgesichert. Gegen alles. Auch gegen das Gute.

Kontrolle als Dauerzustand ist kein Charakterzug. Sie ist meistens ein Schutz. Irgendwann war Unvorhersehbarkeit gefährlich — echte, spürbare Gefahr. Das Nervensystem hat gelernt: wenn ich alles unter Kontrolle halte, passiert mir nichts. Diese Lektion lässt sich nicht wegdenken. Sie lässt sich nur verstehen.

Wer alles kontrolliert, um sicher zu sein, zahlt einen stillen Preis. Und merkt es oft erst, wenn das Leben sich irgendwann sehr klein anfühlt.

Als Hypnotherapeut in Dreieich arbeite ich mit Menschen, die verstehen wollen warum Loslassen sich so schwer anfühlt.

13/06/2026

Ich informiere mich einfach gut.

Ich schau Videos, lese Dinge, verstehe Zusammenhänge. Ich weiß ziemlich viel über meine Muster, über mein Nervensystem, über meine Kindheit. Ich kann es erklären. Ziemlich gut sogar.

Verändert hat sich nichts.

Das ist das Paradox von zu viel Wissen ohne Erleben: Verstehen ersetzt keine Veränderung. Das Gehirn ist sehr gut darin, Einsicht als Fortschritt zu verkaufen. "Ich weiß jetzt warum ich das tue" fühlt sich an wie ein Schritt. Ist es manchmal. Aber meistens ist es ein sehr komfortabler Haltepunkt.

Wissen passiert im Kopf. Muster sitzen tiefer. Und tiefer als der Kopf kommt man mit noch mehr Wissen nicht.

Als Hypnotherapeut in Dreieich arbeite ich mit Menschen, die alles verstehen — und sich trotzdem fragen warum sich nichts ändert. Weil Veränderung dort ansetzt, wo Wissen aufhört.

12/06/2026

ie war sieben. Und jemand hat einen Satz gesagt, den sie bis heute nicht vergessen hat.

Nicht mal ein böser Satz. Vielleicht sogar beiläufig gemeint. Aber sie war sieben — und irgendetwas in ihr hat entschieden: das stimmt. Das bin ich.

Heute ist sie 34. Der Satz läuft noch.

Das ist das Ding mit Kindern. Sie haben keine Möglichkeit zu sagen: das ist falsch, das ist die Meinung von jemandem der einen schlechten Tag hatte, das sagt mehr über dich als über mich. Sie glauben es einfach. Weil sie noch keine andere Wahl haben.

Und was ein Kind über sich glaubt, wird zur Grundlage. Zur Folie über allem. Zur Brille durch die der Erwachsene die Welt sieht — sich selbst, andere, was möglich ist und was nicht. Nicht als bewusste Überzeugung. Als Selbstverständlichkeit.

Ein Satz. Beiläufig. Vor 27 Jahren. Läuft noch.

Als Hypnotherapeut in Dreieich arbeite ich mit Menschen, die solche Sätze tragen — und verstehen wollen was sie damit machen.

11/06/2026

Sie war immer die Starke. In der Familie, im Job, im Freundeskreis. Die wo man anruft wenn es brennt.

Das war keine Rolle die ihr aufgezwungen wurde. Sie hat sie übernommen. Freiwillig. Weil irgendwann klar war: wenn nicht sie, dann niemand. Und weil stark sein einfacher war, als zuzugeben, dass sie selbst jemanden braucht.

Jetzt sitzt sie mir gegenüber. 51 Jahre alt. Zum ersten Mal weint sie, ohne sofort aufzuhören. Zum ersten Mal sagt sie: ich weiß nicht mehr wie das geht — nicht stark zu sein.

Sie meint es als Eingeständnis. Ich höre es als den ersten ehrlichen Satz seit Jahren.

Die Rolle der Starken wird selten aufgezwungen. Sie wird übernommen — weil es irgendwann nötig war, weil es funktioniert hat, weil niemand gefragt hat wie es der Starken eigentlich geht. Und weil stark sein mit der Zeit zur Identität wird. Zum einzigen Modus den man kennt.

Stärke die nie Pause macht, ist irgendwann keine mehr.

Als Hypnotherapeut in Dreieich arbeite ich mit Menschen, die immer für alle da waren — und nie gelernt haben, auch für sich da zu sein.

10/06/2026

Als Kind war Unsichtbarkeit Schutz. Als Erwachsener ist sie ein Gefängnis.

Er hat früh gelernt, nicht aufzufallen. Nicht zu laut, nicht zu viel, nicht stören. Das hat funktioniert. Es hat ihm etwas gespart. Das Nervensystem hat es als Regel gespeichert: bleib klein, bleib sicher.

Heute ist er 45. Er geht in Meetings und sagt nichts, obwohl er etwas zu sagen hätte. Er zieht sich zurück bevor jemand nah genug kommt. Er wünscht sich gesehen zu werden — und tut alles dafür, dass es nicht passiert.

Das klingt nach einem Widerspruch. Es ist keiner. Es ist das Muster. Ein Nervensystem das gelernt hat: sichtbar sein ist riskant. Auch wenn der Verstand längst weiß, dass das nicht mehr stimmt. Auch wenn er sich nichts sehnlicher wünscht als Verbindung.

Was man als Kind geübt hat, beherrscht man als Erwachsener perfekt. Auch wenn man längst nicht mehr will.

Als Hypnotherapeut in Dreieich arbeite ich mit Menschen, die sich gesehen wünschen — und nicht wissen wie man das zulässt.

09/06/2026

Sie hat nie gesagt wie es ihr wirklich geht. Sie hat gewartet, dass jemand fragt.

Nicht aus Berechnung. Aus tiefster Überzeugung: echte Fürsorge bedeutet, jemand sieht es auch ohne Worte. Wer es nicht sieht, dem ist es nicht wichtig genug. Diese Logik hatte sie irgendwo gelernt. Früh.

Jahrelang hat sie sich gefühlt als wäre sie für andere unsichtbar. Jahrelang hat sie Menschen als gleichgültig erlebt, die es nicht waren — die nur nicht wussten, dass sie gefragt werden musste. Die Einsamkeit war real. Der Grund dafür lag woanders als sie dachte.

Das ist ein Muster das sich durch alle Beziehungen zieht. Freundschaften, Partnerschaften, Familie. Immer warten. Immer hoffen dass jemand es sieht. Und immer enttäuscht werden von Menschen, die einfach nicht erraten haben was nie ausgesprochen wurde.

Wer nie gelernt hat, Bedürfnisse auszusprechen, bestraft andere dafür, dass sie sie nicht erraten.

Als Hypnotherapeut in Dreieich arbeite ich mit Menschen, die dieses Muster kennen — und verstehen wollen wo es angefangen hat.

Adresse

Robert-Bosch-Str. 5C
Dreieich
63303

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00

Telefon

+4961033721182

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