02/09/2026
Es begann nicht mit einem Trend, einem Pitch Deck oder einer Idee, die viral gehen sollte.
Es begann mit etwas sehr Persönlichem, einem Mann, der für seine Frau nach einer anderen Möglichkeit suchte.
Nachdem Dr. Hubertus Rechberg gesehen hatte, wie seine Frau zunehmend unter Nebenwirkungen der Pille litt, begann er, nach einer Alternative zu suchen.
Die Frage war eigentlich ganz einfach:
Müsste es nicht auch eine andere Möglichkeit geben?
Eine Möglichkeit ohne Hormone, die stattdessen die Informationen nutzt, die ihr Körper ohnehin liefert.
Die Natürliche Familienplanung (NFP) gab es zu diesem Zeitpunkt bereits.
Die Basaltemperatur konnte bereits als eines der Körperzeichen genutzt werden, um besser zu verstehen, was während des Menstruationszyklus passiert.
Doch damals bedeutete das vor allem eins, selbst messen, Werte notieren, Temperaturkurven erstellen und lernen, sie richtig auszuwerten.
Das Wissen war da.
Die Frage war, wie man es im Alltag einfacher nutzbar machen könnte.
Genau daraus entwickelte sich die Idee hinter der Technologie.
Statt Frauen jede Temperaturkurve selbst auswerten zu lassen, könnte ein Gerät dabei helfen, diese Daten zu übersetzen?
Dr. Rechberg arbeitete dafür mit Fachleuten aus Gynäkologie, Software, Elektronik und Design zusammen und entwickelte eine digitale Lösung.
Nicht, um ein neues Körpersignal zu erfinden.
Sondern um ein bereits vorhandenes leichter verständlich zu machen.
1986 wurde aus dieser Idee der Baby-Comp, einer der ersten digitalen Zykluscomputer.
Doch dabei blieb es nicht.
1992 folgte der Lady-Comp, eine kleinere, weiterentwickelte Generation der Technologie.
2004 kam Pearly dazu, ein noch kompakterer Fertilitätstracker.
Unterschiedliche Geräte, unterschiedliche Generationen, aber alle Teil derselben kontinuierlichen Weiterentwicklung einer Technologie, die individuelle Zyklus- und Temperaturdaten auswertet.
Und die nächste Generation sollte noch folgen.
Für Natalie war Fertilitätstechnologie nicht einfach eine Branche, die sie irgendwann für sich entdeckte.
Sie wuchs damit auf.
Sie hörte Gespräche rund um den Zyklus, erlebte die Arbeit ihres Vaters aus nächster Nähe und baute mit der Zeit ih