Vision Eight

Vision Eight Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Vision Eight, SchützenStr. 8, Eggenstein-Leopoldshafen.

Website: https://vision-eight.de
Seminare 2024 https://paths.to/www.vision-eight.de

Vision Eight - Folge der Vision deines Herzens ❤️
Wir bieten systemisch-integrales Einzelcoaching, energetische Fieldhealing & Retreats wie Schwitzhütten und Feuerläufe

𝐓𝐫𝐚𝐮𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐀𝐮𝐬𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐳𝐮𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝. 𝐒𝐢𝐞 𝐢𝐬𝐭 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝐝𝐞𝐬 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧𝐬 – 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐦 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧.Trauer ist nicht linear.Nicht ordentlich....
16/07/2025

𝐓𝐫𝐚𝐮𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐀𝐮𝐬𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐳𝐮𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝. 𝐒𝐢𝐞 𝐢𝐬𝐭 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝐝𝐞𝐬 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧𝐬 – 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐦 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧.

Trauer ist nicht linear.
Nicht ordentlich.
Nicht abschließbar.

Sie ist widersprüchlich, komplex, lebendig.
Sie kennt Erstarrung – und tastende Bewegung zugleich.
Sie kann lähmen – und trotzdem Handlung ermöglichen.

Wer trauert, ist nicht automatisch „ausgefallen“.
Trauernde erscheinen zur Arbeit, führen Teams, halten den Alltag.
Mit Verlust im Herzen – und Verantwortungsbewusstsein im Kopf.

Doch was ihnen oft begegnet, ist das Gegenteil von Realitätstauglichkeit:
𝐃𝐢𝐞 𝐄𝐫𝐰𝐚𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐓𝐫𝐞𝐧𝐧𝐬𝐜𝐡ä𝐫𝐟𝐞.
Trauer bitte dort. Arbeit und Leistung bitte hier.
Schnell, effizient, berechenbar.

Das ist bequem – aber gefährlich kurz gedacht.

Denn Trauer verlangt etwas anderes:
𝐀𝐦𝐛𝐢𝐠𝐮𝐢𝐭ä𝐭𝐬𝐭𝐨𝐥𝐞𝐫𝐚𝐧𝐳
Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten.
Schmerz und Präsenz.
Erschöpfung und Beitrag.
Zerbrechlichkeit und Handlungsfähigkeit sowie Effizienz.

Nicht entweder – oder.
𝐒𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐬𝐨𝐰𝐨𝐡𝐥 – 𝐚𝐥𝐬 𝐚𝐮𝐜𝐡.

Deshalb frage ich Sie als Unternehmen, Führungskräfte, Institutionen:

🌀 Was halten Sie in sich aus, wenn Menschen gleichzeitig trauern und arbeiten?
🌀 Können Sie präsent bleiben, wenn Schmerz nicht „weggearbeitet“ werden kann?
🌀 Gibt es in Ihrer Organisation Raum für Menschen in Übergängen – mitten in Tod, Verlust, Abschied?

Wenn nicht, wird Ihnen genau das eines Tages fehlen:
Nicht Mitgefühl – sondern Zukunftsfähigkeit.

𝐖𝐞𝐢𝐥 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧 „𝐄𝐱𝐭𝐫𝐚“ 𝐢𝐬𝐭.
𝐒𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐁𝐨𝐝𝐞𝐧 𝐟ü𝐫 𝐑𝐞𝐬𝐢𝐥𝐢𝐞𝐧𝐳, 𝐁𝐢𝐧𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧𝐬𝐤𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫.










🌈 Das erste Mal ohne…Das erste Mal ein Frühling ohne sie.Das erste Mal Geburtstag ohne ihn.Das erste Mal lachen und spür...
30/05/2025

🌈 Das erste Mal ohne…

Das erste Mal ein Frühling ohne sie.
Das erste Mal Geburtstag ohne ihn.
Das erste Mal lachen und spüren, jemand fehlt unendlich.
Das erste Mal diese Tasse wieder in der Hand — und der Schmerz ist kaum auszuhalten.

Trauer zeigt sich oft in diesen ersten Momenten.

Im moderierten Trauercafé mosaik nehmen wir uns zwei Stunden Zeit für Austausch, Erinnerungen, Stille und das, was in schweren Zeiten trägt.
Weil niemand mit seiner Trauer allein bleiben muss.

Das Angebot ist kostenfrei und offen für alle.

Wir bitten um Ihre telefonische Voranmeldung unter 📞 0721 915 880 21.

🗓️ Mittwoch, 28. Mai 2025
🕔 17.00 - 19.00 Uhr
📍Bestattungshaus Regenbogen, Rastatter Str. 74, 76199 Karlsruhe

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website (Link in der Bio).

Zur Erinnerung an die Gedenkfeier am 16. Mai 2025 bei uns, im Bestattungshaus Regenbogen 🌈 ⁣⁣𝗩𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗟𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿𝗻 (Verfasser...
30/05/2025

Zur Erinnerung an die Gedenkfeier am 16. Mai 2025 bei uns, im Bestattungshaus Regenbogen 🌈 ⁣

𝗩𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗟𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿𝗻
(Verfasserin unbekannt)⁣

𝘋𝘦𝘳 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩 𝘪𝘴𝘵 𝘨𝘦𝘨𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯.
𝘋𝘰𝘤𝘩 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘳 𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘴 𝘣𝘦𝘳𝘶𝘦𝘩𝘳𝘵 𝘩𝘢𝘵, 𝘣𝘭𝘦𝘪𝘣𝘵 𝘭𝘦𝘣𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨.
𝘕𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘭𝘴 𝘉𝘦𝘴𝘪𝘵𝘻, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘭𝘴 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯,
𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘢𝘭𝘴 𝘭𝘦𝘪𝘴𝘦𝘴 𝘓𝘪𝘤𝘩𝘵.
𝘌𝘴 𝘸𝘢𝘯𝘥𝘦𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘴,
𝘦𝘴 𝘨𝘦𝘩𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘶𝘯𝘴.

Schön, dass Sie da waren.⁣
Auf dem Weg durch Ihre Trauer, auf Ihrem Weg der Wandlung,⁣
wünschen wir Ihnen weiterhin Kraft und Zuversicht.⁣

🌸 ♾️ Trauer und Sucht: Ein leiser Ruf nach gemeinsamer gesellschaftlicher Verantwortung ♾️ 🌸In den stillen Zwischenräume...
29/01/2025

🌸 ♾️ Trauer und Sucht: Ein leiser Ruf nach gemeinsamer gesellschaftlicher Verantwortung ♾️ 🌸

In den stillen Zwischenräumen des Lebens, wo Worte versagen und die Zeit zäh fließt, offenbart sich die Trauer.

Sie führt uns zuweilen tief in unsere eigene Verletzlichkeit und hält uns einen Spiegel vor, der zeigt, wie zerbrechlich und zugleich kostbar unser Dasein und das Leben ist.

Doch in einer Gesellschaft, die oft verlangt, schnell wieder zu funktionieren und zu „Brav bzw. schnell weiter so“ aufruft, bleibt kaum Raum für das sanfte Ringen um Verlust, Tod und Trauer.

Eltern/teile beispielsweise, die aufgrund unbewältigter Trauer in die Spirale der Sucht geraten sind – sei es durch Alkohol, Tabletten oder andere Sucht- bzw. Rauschmittel – tragen oft zusätzlich die Last von Schuld- und Schamgefühlen.

Diese isolieren und verstärken den Kreislauf der Abhängigkeit. Es ist wissenschaftlich belegt, dass unbewältigte Trauer zu einer erhöhten Suchtneigung führen kann im Gehirn 🧠.

Kinder, die in diesem Umfeld aufwachsen, erleben Unsicherheit und oftmals auch emotionale Vernachlässigung: In Deutschland wachsen dabei rund drei Millionen Kinder mit mindestens einem suchtkranken Elternteil auf! Die Folgen für diese Kinder sind teils tief traumatisch und können sich über Generationen hinweg wie ein Abdruck „einschleichen“.

Als qualifizierte Trauerbegleiterin liegt es mir fern, Suchtprobleme im engeren Sinne lösen zu können.

Doch ich schaffe Räume und Inseln, die es ermöglichen, einem
Verlust bewusst zu begegnen, Trauer anzunehmen, den Schmerz anzunehmen und einen Ort zu gestalten, an dem Trauer weder verdrängt noch überwältigend wird.

In diesen geschützten Räumen können Menschen Alternativen zur Betäubung – sei es durch Substanzen, die abhängig machen oder durch exzessive Ablenkung – entdecken und neue Wege für den Umgang mit ihrer Trauer finden.

Trauerbegleitung ist eine Einladung, sich der Trauer zuzuwenden, die viele Facetten hat und nicht linear verläuft. Auch wenn die moderne Trauerforschung die klassischen Phasenmodelle der Trauer überholt hat, bleibt der Prozesscharakter der Trauer bestehen, oder auch der Charakter von einer Aufgabe. Die Trauer bewusst zu erforschen und in das eigene Leben zu integrieren, kann helfen, nicht von ihr überwältigt zu werden oder sie gar ganz zu verdrängen.

♾️ Ganzheitliche Begleitung – Tiefe und Weite erfahren:
Meine Arbeit basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der die körperliche, emotionale, mentale und transzendente Dimension (eine Spiritualität, Glaube oder meditative Praxis) des Menschen mit in den Blick nimmt.

Trauer ist kein isoliertes Gefühl (etwa nur Traurigkeit), sondern Ausdruck unseres Eingebundenseins in die Kreisläufe des Lebens, in die Verbindung zu anderen Menschen und in das Mysterium, das zuweilen über unser Verstehen hinausgeht.

Zu meinen Werkzeugen gehören:
* ♾️ Ressourcenorientierte Ansätze der systemischen und integralen Beratung.
* ♾️ Therapeutisches Schreiben, um Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, dabei geht es nicht um
Großes, sondern kleine Impulse
* ♾️ Kreative Prozesse wie Kritzeln, Malen oder die Collagentechnik, um Ausdruck jenseits der Sprache zu ermöglichen.
* ♾️ Achtsame Körperarbeit, die den Körper als Resonanzraum für Emotionen erfahrbar macht und auch als Impuls in den Alltag integriert werden kann.
* ♾️ Rituale, die Begegnung vertiefen, Übergänge würdigen, einen Abschied anders erlebbar machen und Orientierung schenken.

Mit meinen Weiterbildungen in der systemisch-integralen Beratung sowie in der Energiemedizin (u.a. nach Dr. Alberto Villoldo) unterstütze ich Menschen dabei, innere Blockaden achtsam zu lösen.

Meine Ausbildung zur Qualifizierten Trauerbegleitung (bei Chris Paul) hat meinen Erfahrungsschatz und Methodenkoffer erweitert und viele neue - auch ganz praktische - Erkenntnisse gebracht.

Dabei geht es in meiner Arbeit nicht darum, den Schmerz „wegzumachen“, sondern ihn als Teil eines Wandlungsprozesses zu sehen - etwa im Sinne von
✨Was gibt es noch außer dem Schmerz und der Leere?
✨Was bleibt an Gutem, was vertieft sich?✨Worin öffnet sich ein neuer Horizont?

♾️ Trauer als Verantwortung und Kulturaufgabe:
Trauer ist nicht nur ein individuelles Erleben – sie fordert uns als Gesellschaft ebenso heraus, sei es in unseren Familien, mit Freunden, am Arbeitsplatz oder in Institutionen.

Wir brauchen eine Kultur, die Trauer nicht fürchtet, sondern versteht, dass sie Zeit und Raum erfordert, umso mehr, wenn wir auch Zusammenhänge von Trauer und Sucht sehen.

Jeder – sei es die Gesetzgebung (wie viele Tage stehen einem Menschen offiziell zu, wenn er seine Mutter oder sein Kind verliert — Betroffene wissen die Antwort sehr genau…) Arbeitgeber, Institutionen und jede*r Einzelne – kann dazu beitragen, Räume zu schaffen, in denen Trauer auch sein darf.

Nicht als etwas Lähmendes, nicht als etwas Erstickendes (selbst wenn sie manchmal den Atem raubt), sondern als etwas Verbindendes, das uns an auch an die ✨Essenz unseres Menschseins ✨ erinnert.

♾️Eine Schwelle der Möglichkeiten:
Trauer zeigt uns nicht nur, was wir verloren haben, sondern führt uns zu einer Schwelle, an der Neues entstehen kann. Es ist ein Ort, an dem das Ungewisse wohnt, aber auch das Potenzial zur Wandlung.

In meiner Arbeit lade ich Menschen ein, diese Schwelle nicht zu fürchten, sondern als einen Ort der Begegnung zu erfahren – mit sich selbst, mit dem Leben und mit dem, was uns verbindet und mit allem, was auch jenseits aller Worte liegt.
*
*
*
➡️ Das nächste Trauercafé im Bestattungshaus Regenbogen 🌈 in Karlsruhe findet wieder statt am 12. Februar, 17-19 Uhr - Sie sind herzlich eingeladen (bitte anmelden).

29/01/2025

Die Wunder

Gestern Abend bin ich ans Bücherregal gelaufen. Stöbernd, welches Buch ich lesen will. Ich griff zu einem … und ach, da flog mir ein altes Lesezeichen entgegen. Ein Wunder…. etwas zerknittert, Abdrücke einer Kaffeetasse, dort ein Teefleck:
Rose Ausländers Gedicht

Ich glaube an die Wunder
dieser Welt und der unendlichen
unbekannten Welten
Ich glaube
an das Wunder der Träume
Träume im Schlaf
und Träume im Wachen
Ich glaube an die Wunder
der Worte
die in die Welt wirken
und die Welten erschaffen
Ich glaube
an dich
Lebensbruder

sind mehr als ein Gedicht. Sie sind ein Flüstern der Welt, ein Ruf, der das Wesentliche berührt – ein Erinnern an die tiefe Verflochtenheit von Mensch, Sprache, Poesie und Sein.

♾️ Die Wunder als Atem des Unendlichen

„Ich glaube an die Wunder dieser Welt und der unendlichen unbekannten Welten.“ Mit diesen Zeilen weitet sich uns der Horizont. Die Welt, die wir sehen, ist nur ein kleiner Teil des Ganzen. Rose Ausländer führt uns dorthin, wo das Bekannte endet und das Staunen beginnt.

Es ist kein naiver Glaube, sondern ein Bewusstsein, das ahnt, ja weiß: Jenseits des Sichtbaren pulsiert das Leben weiter. Das Wunder wird hier zur Essenz allen Seins – ein stiller Atemzug, der alle Welten, bekannte und unbekannte, durchweht.
Die Einladung lautet, innezuhalten, den Blick zu heben und uns dem Mysterium anzuvertrauen.

„Ich glaube an das Wunder der Träume Träume im Schlaf und Träume im Wachen.“
Träume sind in Ausländers Gedicht keine bloßen Hirngespinste. Sie sind Brücken – zarte, unsichtbare Verbindungen zwischen unseren Innenwelten und dem Kosmos.

Die Träume im Schlaf sprechen von der Tiefe, von Bildern, die aus den geborgenen und verborgenen Kammern unserer Seele aufsteigen und die wir im träumenden Bewusstsein sehen. Die Träume im Wachen tragen den Keim der Veränderung. Sie sind das schöpferische Potenzial, das uns in die Lage versetzt, das Leben selbst zu gestalten. Träume im Schlaf und Wachen entfalten eine Ganzheit, die das menschliche Sein zu einem pulsierenden Mosaik macht.

„Ich glaube an die Wunder der Worte die in die Welt wirken und die Welten erschaffen.“
Ausländers Blick auf die Sprache ist zutiefst integrativ. Worte sind nicht bloß irgendein Werkzeuge, sie sind lebendig. Jedes Wort ist ein Same, der auf fruchtbaren Boden fällt, Wurzeln schlägt und Wirklichkeiten erschafft.

Hier berührt das Gedicht eine spirituelle Wahrheit: Die Welt ist aus Klang, aus Schwingung geformt. Unsere Worte tragen die Macht, zu heilen oder aber eben zu verletzen, zu erbauen oder zu zerstören oder zutiefst verstörend zu sein.
Rose Ausländers Glaube an die Worte ist ein Appell, achtsam zu sprechen – aus einer Haltung der Verbundenheit heraus mit sich, dem anderen, einem höheren Wir.

„Ich glaube / an dich / Lebensbruder.“
Das Gedicht schließt in einer Intimität, die mich zutiefst berührt. Das „Ich glaube an dich“ ist kein oberflächlicher Zuspruch, sondern eine so existenzielle Zusage.
Das „Du“ wird hier nicht zum Objekt, sondern zur Quelle des Wunders selbst.

Im „Lebensbruder“ offenbart sich die Essenz aller Beziehungen.
Wer ist dein Bruder?
Wer sind deine Schwestern?

Lebensbruder ist ein Begriff, der keine Trennung kennt, weder durch Herkunft noch durch Grenzen, weder durch Unterschiede noch durch Rollen. Der Lebensbruder ist jedes Du, in dem sich das eigene Ich spiegelt – ein Ruf zur Solidarität, zur Mitmenschlichkeit.

Ausländers Gedicht lädt ein, das Leben anders zu sehen. Es ist ein Kompass für eine Welt, die sich nach Heilung sehnt:

♾️💞Es zeigt uns, wie wir die Wunder wiederentdecken können – nicht in der Ferne, sondern in jedem Atemzug
♾️💞Es lehrt uns, Träume als Wegweiser zu nutzen, die uns neue Möglichkeiten erschließen.
♾️💞Es erinnert uns daran, dass Worte eine schöpferische Verantwortung in sich tragen!
♾️💞Es ruft uns auf, in jedem Du ein Gegenüber zu sehen, das uns zur Einheit führt.

Rose Ausländer, ich danke dir, du hilfst den Grundton unseres Lebens neu zu stimmen – hin zu einer Haltung des Staunens, des Vertrauens.

Hin zum Wunder.
Ich glaub an Dich, Lebensbruder und Lebensschwester.

Die Wunder
♾️✨♾️

Eure Nicole

12/01/2025

Hingabe: Von der Rücknahme unserer Zuschreibung an Bedeutung

✨Die Macht der Zuschreibung:

Wir leben in einer Welt, die wir unablässig mit Bedeutung aufladen. Alles, was uns begegnet, alles, was uns umgibt, wird durch unser Denken, Fühlen und Wollen geformt. Diese Konstruktionen geben uns Orientierung und Halt – und sind doch zugleich Gefängnisse, die uns von der Wirklichkeit trennen.

Unsere Zuschreibungen entspringen einer begrenzten Perspektive, genährt von Ängsten, Hoffnungen und tief eingeprägten Mustern. Wir bewerten und benennen: „Das ist wichtig. Das ist gefährlich. Das gibt mir Sicherheit. Das bedroht mich.“ Doch in diesen Urteilen offenbart sich nicht die Welt, sondern allein oft unser innerer Zustand.

✨Der Weg der Rücknahme von Zuschreibung:

Die Rücknahme unserer Zuschreibungen ist eine radikale Einladung, uns dem Leben in seiner Tiefe zuzuwenden.
Es bedeutet, selbstgemachte Sicherheiten loszulassen und das zuzulassen, was jenseits unserer Projektionen liegt. Diese Rücknahme erfordert Mut – den Mut, die Kontrolle aufzugeben und anzuerkennen, dass die Welt sich unserer vollständigen Beherrschung entzieht.

Wenn wir damit aufhören, anderen unsere Bedeutungen aufzudrängen, beginnt eine Transformation. Der andere Mensch wird nicht länger zum Objekt unserer Ängste oder Sehnsüchte, sondern zu einem eigenständigen Wesen. Die Welt wird nicht länger zur Bühne unserer Vorstellungen, sondern zu einem lebendigen Raum, in dem wir eingebunden sind.

✨Die Krise der Hingabe:

In einer Zeit, die von Kontrolle, Funktionalität und Nutzen geprägt ist, erscheint Hingabe oft als Schwäche. Doch das Gegenteil ist der Fall: Hingabe ist ein Ausdruck tiefer Stärke. Sie fordert uns heraus, die Kraft des Nicht-Wissens zuzulassen und uns mit Demut dem Leben zu öffnen.

Hingabe bedeutet, die Frage zuzulassen: „Was wäre, wenn ich nichts hinzufügen müsste? Wenn ich einfach zulasse, was ist?“
Sie verlangt Stille – ein inneres Anhalten, ein Zurücktreten von der ständigen Neigung, zu bewerten oder zu verurteilen oder direkt und unmittelbar zu handeln.

✨Die Grenzen des Kontrollverlusts:

Doch unsere Zuschreibungen haben auch ihren Platz. Sie dienen nicht nur der Orientierung, sondern sind Teil unseres Überlebens. Ohne die Fähigkeit, Bedeutungen zu erkennen oder Muster zu deuten, wären wir in vielen Situationen hilflos - denk an den Straßenverkehr oder Situationen wo schnelles Reagieren notwendig ist usw… Die vollständige Rücknahme von Zuschreibungen könnte zu einer gefährlichen Offenheit führen, die uns anfällig macht für Manipulation oder auch etwaige Überforderung.

✨Die Kraft des Gleichgewichts:

Weisheit liegt im Gleichgewicht. Die Rücknahme unserer Zuschreibungen sollte nicht zu einem Verzicht auf Struktur führen, sondern zu einer Befreiung von Illusionen, die uns einengen. Es geht darum, bewusst zu erkennen, wo Zuschreibungen uns dienen und wo sie uns trennen – von uns selbst, von anderen Menschen und Wesen, von der Welt.

✨Die Einladung zur Hingabe:

In der Rücknahme unserer Zuschreibungen beginnt ein anderes Lernen – ein Lernen, das nicht auf Anhäufung und Rückgriff auf Altes, sondern auf neuer Wahrnehmung gründet. Ohne vorgefasste Bedeutungen wird die Welt zu einem lebendigen Geheimnis, das sich niemals vollständig erschöpfen lässt.

Hingabe an diese Wahrheit bedeutet, den Anderen nicht als Projektion zu sehen, sondern als MitWesen. Sie bedeutet, die Welt nicht nur zu formen, sondern sich von ihr formen zu lassen. Und sie bedeutet, in der Unsicherheit nicht den Feind und das Fremde, sondern den Raum für neue Möglichkeiten zu erkennen.

✨Vielleicht liegt die größte Aufgabe unserer Zeit darin, wieder zu lernen, wie wir mit der Welt sprechen können – ohne sie zu übertönen. In der Rücknahme unserer Zuschreibungen könnten wir nicht nur die Wirklichkeit neu entdecken, sondern auch unsere Verantwortung für sie. Hingabe ist keine Passivität, sondern eine schöpferische Verbindung mit dem, was ist.

✨Das Venusjahr – Eine Einladung zur Verbundenheit und Hingabe:

Dieses Jahr steht übrigens im Zeichen der Venus. In ihrer Symbolik offenbaren sich Kräfte, die weit über astrologische Deutungen hinausgehen. Sie verkörpert Liebe, Schönheit und Harmonie – nicht als oberflächliche Gefühle, sondern als Grundprinzipien des Lebens.

Die Venus lädt uns ein, die scheinbar brüchigen Fäden der Verbundenheit neu zu weben, indem wir die starre Kontrolle lösen und uns dem Fluss des Lebens hingeben.

Es ist ein Ruf, innezuhalten und zu fragen: Wie können wir aufeinander zugehen?
Wie können wir auf die Welt zugehen?
Wie auf uns selbst?

Die Venus zeigt uns, dass Beziehungen nicht nur Räume des Gebens und Nehmens sind, sondern Orte tiefer Begegnung. Sie fordert uns auf, die Schleier unserer Projektionen zu lüften und eine Klarheit zuzulassen, die nicht aus dem Verstand, sondern aus dem Herzen kommt.

Das Jahr 2025 könnte so zu einem Jahr werden, in dem wir das Zarte und Zerbrechliche achten, das in uns und allem lebt. Es könnte uns lehren, dass wahre Balance nicht in Perfektion liegt, sondern im Tanz zwischen Hingabe und Eigenständigkeit, zwischen Sein und Werden, zwischen Verbundenheit und Freiheit.

In dieser Haltung offenbart sich die schöpferische Begegnung – mit der Welt, mit anderen und mit dem Geheimnis, das allem innewohnt.

♾️♥️♾️
www.vision-eight.de
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(Bild: Freepik, KI generiert, Text Nicole Weber-Kaiser)
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10/01/2025

Das Geschenk im Dramadreieck 🔺
Vom Sturm 🌪️zur Hingabe 💞

Das Drama-Dreieck 🔺 mit seinen archetypischen Rollen – dem Opfer, dem Retter und dem Täter - ist nicht einfach ein psychologisches Konzept.
Es ist ein Spiegel der Welt, wie sie in uns und zwischen uns existiert. Es ist ein Ausdruck dessen, was uns prägt, bindet und gleichzeitig ruft: ein Resonanzraum der inneren und äußeren Bewegungen des Lebens.

Überall, wo Menschen in Beziehung treten – in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft, in politischen Strukturen – wirkt dieses Muster. Es ist ein Tanz, der sowohl die Schattenseiten unserer Existenz als auch das unausgeschöpfte Potential unseres Menschseins offenbart.

Doch warum fällt es uns oft so schwer, aus diesem Beziehungsgeflecht des Dramadreiecks 🔺aus Täter-Opfer-Retter auszusteigen?? Sätze wie - „Jetzt steig halt aus dem Drama aus“ oder „Lass halt los“ — lösen bei vielen eher noch mehr Stress aus…

➡️ Das Drama als Spiegel unserer Verletzlichkeit: Das Drama-Dreieck ist mehr als eine Dynamik zwischen Menschen. Es ist auch ein innerer Raum in uns, in dem unerlöste Geschichten weiterleben. Die Rollen, die wir „spielen“, sind Fragmente unserer Seele, die auf Heilung warten:

✨Das Opfer trägt die Wunde von Verlassenheit und Ohnmacht. Es erinnert uns an die Zeiten, in denen wir Sicherheit und Geborgenheit verloren haben.
✨Der Retter handelt aus einem tiefen Bedürfnis nach Verbindung, indem er sich um andere kümmert – und dabei oft sich selbst vergisst.
✨Der/ die Täter ist die Stimme der Wut, geboren aus Schmerz und verletzten Grenzen.

Diese Rollen sind keine festen Identitäten oder Zuschreibungen. Sie sind wie archetypische Energien in uns. Sie zeigen uns, wo etwas in uns noch ungehört oder ungelöst ist, wo unsere Geschichten nach Anerkennung und Integration rufen.

➡️Die Einladung des Dramas: Das Drama will nicht bekämpft oder unterdrückt werden. Es lädt uns ein, innezuhalten, die Tiefe unserer eigenen Bewegungen zu spüren und die Botschaften dieser Rollen zu hören. Was, wenn wir uns öffnen, anstatt uns gegen sie zu wehren?
✨ Was geschieht, wenn wir das Opfer in uns annehmen und umarmen – ohne es zu bewerten, womöglich als schwach oder unfähig?
✨Wie fühlt es sich an, den Retter in uns mit Mitgefühl zu betrachten, gar mit Sanftmut – als Ausdruck unserer Sehnsucht nach Verbindung?
✨Was offenbart sich, wenn wir dem Täter in uns Raum geben, Schmerz und eine Botschaft geschützt zu kommunizieren, ohne dabei anderen zu schaden?

In dieser Haltung des Hörens, des Zulassens und der Präsenz wird das Drama zu einem Lehrer. Es zeigt uns die Wege zur Heilung, die uns bislang verborgen waren.

➡️ Trauma und kollektive Verstrickungen:
Das Dramadreieck 🔺ist eng mit den Wunden unserer Vergangenheit verbunden. Nicht nur persönliche Traumata, sondern auch kollektive Verletzungen spiegeln sich in diesen Dynamiken wider:
✨Das Opfergefühl wurzelt in der tiefen Erfahrung von Hilflosigkeit oder Ohnmacht, wie sie auch Generationen vor uns geprägt haben.
✨Der Retterdrang ist eine Reaktion auf verlorene Verbindungen – sowohl zu anderen Menschen als auch zur lebendigen Welt um uns herum.
✨Die Täterwut ist Ausdruck eines Schmerzes, der durch die Missachtung von Grenzen entstanden ist, sei es zwischenmenschlich oder gegenüber der Natur.

Diese Verstrickungen wirken nicht nur in uns, sondern durch uns hindurch. Das Drama zeigt uns, wie sehr wir Teil eines größeren Gefüges sind – wie unsere persönlichen Geschichten mit den kollektiven Geschichten der Menschheit und des Lebens verwoben sind.

➡️Die Kraft der Hingabe: Unsere üblichen Reaktionen auf das Drama – Widerstand, Kontrolle und noch mehr Kontrolle, Kampf und noch mehr Kampf – binden uns nur noch tiefer in seine Muster.
Der Weg hinaus liegt in der Hingabe. Hingabe bedeutet, dem Drama mit einer tiefen Präsenz zu begegnen, die weder urteilt noch flieht.

Hingabe ist ein Akt des Vertrauens: das Vertrauen, dass hinter der scheinbaren Verstrickung eine tiefere Wahrheit liegt, dass jede Rolle ein Fragment des Ganzen ist, das uns zurück zu uns selbst führen möchte.

➡️Das Geschenk des Dramas: Das Drama-Dreieck oder darin verstrickt zu sein ist kein Fehler. Es ist kein Zeichen persönlicher Schwäche oder kollektiven Versagens. Es ist eine Einladung. Es zeigt uns die Stellen, an denen wir noch unverbunden sind – mit uns selbst, miteinander, mit der Welt.

Wenn wir die Einladung annehmen, wenn wir den Mut finden, uns dem Drama zuzuwenden, statt ihm mit noch mehr Kampf, mit Widerstand oder Bewertung, welche Rolle nun noch die bessere sei, zu entkommen, wird es zu einem Weg der Transformation:

🌀Das Opfer zeigt uns, wie wir uns selbst wieder ermächtigen können.
🌀Der Retter erinnert uns daran, dass wahre Verbindung in der Balance von Geben und Empfangen liegt.
🌀Der Täter weist uns darauf hin, etwas Gehör finden darf, um zu einer Kraft der Heilung zu werden, ohne dabei anderen zu schaden.

💞Ein Weg zurück und hin zur Verbundenheit: In einer Welt, die so sehr von Trennung geprägt ist – von uns selbst, voneinander, von der Natur – ist das Drama-Dreieck ein Spiegel dessen, was uns entzweit.

Doch es ist auch ein Tor, eine Türe 🚪. Es führt uns zu der Erkenntnis, dass die scheinbaren „Fehler“ unseres Seins nichts anderes sind als Rufe nach Ganzheit.

Das größte Geschenk des Dramas liegt m.E. darin, uns daran zu erinnern, dass wir nicht allein sind – weder in unserem Schmerz noch in unserem Weg zur Heilung.

Es ruft uns auf, die Fesseln der alten Muster zu lösen, uns mit dem Leben zu verbinden und zu erkennen, dass wir Teil eines großen, lebendigen Ganzen sind.

So wird das Drama-Dreieck 🔺 von einer Verstrickung zu einem Kompass 🧭. Es zeigt uns den Weg zurück – hin zu uns selbst, zueinander, und zur Quelle des Lebens, die uns alle trägt.
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🔗 vision-eight.de ♾️

18/12/2024

Kraftquelle
(zum 18. Dezember 2024)

Ich finde dich,
zwischen den Wurzeln des Schweigens,
wo die Erde atmet, langsam,
und du ruhst wie ein müd’ gewordenes Tier.

Ich bin der klare Fluss,
der selbst durch deine Wüste fließt,
die beschützende Melodie,
die durch schwarze Nächte wandert.

Meine Hände sind aus sachtem Wind,
aus goldenem Licht gewebt,
sie heben dich auf,
wenn du vergisst,
wie leicht das Leben auch sein kann.

Ich bin der Ruf des Schilfgrases,
der erste Tropfen Regen,
der Geschmack des Anfangs.

Kraftquell‘—
ich schlafe nie.
Ich lebe in allem,
was du bist.
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Kraftquelle im Leben – Was bedeutet das?

Kraftquelle ist alles, was uns im Leben „nährt“, stärkt und mit neuer Energie auflädt. Es sind Momente, Orte, Menschen oder Tätigkeiten, die uns inneren Halt und Lebenskraft schenken. Für den einen ist es die Stille des Waldes, für die andere das kreative Gestalten, das Beisammensein mit lieben Menschen oder die spirituelle Praxis.

Warum sind Kraftquellen so wertvoll? In einer Welt, die oft schnell und fordernd ist, helfen uns Kraftquellen, im Gleichgewicht zu bleiben. Sie erinnern uns daran, wer wir wirklich sind und was uns wichtig und wertvoll ist. Sie geben uns Mut in schwierigen Zeiten und schenken Gelassenheit in Momenten der Überforderung. Sie richten uns innerlich aus.

Wie findest du deine Kraftquelle?
Frage dich: Was bringt mein Herz zum Leuchten? Was schenkt mir innere Ruhe und Freude? Die Antwort kann im Kleinen liegen – im Klang eines Liedes, im Duft einer Blume oder im Lächeln eines geliebten Menschen, das auch du anderen schenkst. Erlaube dir, deine Kraftquellen bewusst zu pflegen und ihnen regelmäßig Raum in deinem Leben zu geben.

Und: Was verändert es in dir, wenn du die Kraftquelle gar nicht suchen musst, sondern sie dich schon längst gefunden hat und in dir ist wie in den Zeilen meines Gedichts? Wie ist es für dich nicht suchen zu müssen, sondern schon gefunden worden zu sein?

Kraftquelle ist kein Luxus – es ist Lebenskunst.
*
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🔗in Bio

12/12/2024

12. Dezember - ein neues Türchen öffnet sich 🐚🌲
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In der Arbeit mit Menschen, die trauern, weiß ich um die Kraft und positive Wirkung von Ausdruck, sei es schreibend, über den Körper oder bewusst dosiert mit Musik. Diese Elemente setze ich in meiner Arbeit mit Trauernden ein - sei es in der Einzelbegleitung oder in Gruppen.
*
PS: Adventskalendergeschichten verpasst? Du findest sie alle auf dieser Seite von Weber-Kaiser

🔗www.vision-eight.de

04/12/2024

Wir leben in der Erde!


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Als unsere Tochter klein war, sagte sie oft mit großer Überzeugung: „Wir leben in der Erde.“
Sie kannte die Gesetze der Physik noch nicht, wusste nichts von der Schwerkraft, die uns sicher auf der Erde hält. Und doch war sie in ihrer kindlichen Weisheit überzeugt: Wir stehen nicht einfach nur auf der Erde – wir sind tief in ihr geborgen.
Dieser Ausruf „Wir leben in der Erde!“, hat mich nie losgelassen. Er verbindet sich mit meinen eigenen Prozessen rund um Weiblichkeit, Muttererde, Frausein, Partnerin-Sein, Muttersein, und die Balance zwischen Maskulinem und Femininen.
Als Mutter und Frau habe ich ihre Worte oft zu mir geholt – wie ein Geschenk, das ich immer wieder auspacke!
Die Vorstellung, in der Erde zu leben, eröffnet eine ganz neue Perspektive.
Sie erinnert uns daran, dass wir ein Teil von sind, der lebendigen Erde, in der wir verwurzelt und aufgehoben sind.



PS: Falls du die anderen Türchen noch nicht geöffnet hast: Du findest sie bei Weber-Kaiser. Bis zum 24.12. teilen wir Adventskalenderfreuden, Nachdenkliches, Erlebtes, Bewegtes – alte und neue Texte – in unserem , Texte, die auch zu Vision Eight ♾️ passen

🔗 www.vision-eight.de

28/11/2024

Der hörbare und unhörbare Klang

Ich lerne, auf neue Weise zuzuhören,
wie ein Baum, der die Wurzeln ausstreckt
bis ins Herz der Erde.
Ich höre die Worte, die zwischen den Zeilen tanzen,
und jene, die im Schweigen geboren werden.
Ich lausche der unsichtbaren Energie,
die meine Haut streichelt wie das Licht des Mondes.

Ich höre den Puls meines Blutes,
den Atem der Erde unter meinen Füßen.
Die Intuition flüstert wie Wasser,
das sich seinen Weg durch Stein sucht,
und stille Eindrücke läuten
wie Glocken im dunstigen Tal meiner Seele.

Ich höre auf dich,
auf die Stimme, die in deiner Stille wohnt,
auf das Lied, das deine Augen singen,
ohne Angst, ohne Urteil,
mit einer Neugier, die Blumen aus Staub wachsen lässt.

Sanft lausche ich dem Gespräch des Windes,
dem Geheimnis der Vögel,
die Flügel tragen wie Worte der Liebe.
Ich höre allen Facetten meiner Selbst zu,
den Stimmen, die sich in der Tiefe verlieren,
und der Stille,
die lauter spricht als jedes Echo.

Ich höre diesen Augenblick,
den einzigen, der wirklich ist.
Und wenn ich höre, bin ich,
erkenne ich,
liebe ich.

Ich höre dich,
als wärst du das Lied,
das die Welt von Anfang an gesungen hat.

♥️👂🏻♥️♾️ (Text Nicole)

Adresse

SchützenStr. 8
Eggenstein-Leopoldshafen
76344

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