17/05/2026
Mein Aufreger der Woche:
Wir haben in den ganzen Jahren immer mal wieder Patienten gehabt, die eine Dame aus Osteuropa bei sich hatten (24 Stundenkraft) damit jemand in seinen eigenen 4 Wänden bleiben kann. Wir haben dann weiterhin die Pflege und Behandlungspflege durchgeführt.
Jetzt haben wir aber schon den 2. Fall wo wir mit der Pflege raus sind weil die Dame aus Osteuropa die Pflege übernommen hat. Die Dame um die es jetzt geht haben wir seit 8 Jahren in der Versorgung und in den 8 Jahren haben wir uns um alles gekümmert, da auch keine Verwandten in der Nähe wohnen. Jetzt ist seit Anfang des Jahres ein vom Gericht bestellter Betreuer eingesetzt worden, mit dem und der Stieftochter war abgesprochen das die Pflege weiter über uns läuft. Nach den ersten paar Tagen und einigen Gesprächen mit dem BETREUER, war uns allen klar, das er uns die Versorgung der Patientin kündigen will. Am Freitag war es dann soweit, er ist bei uns ins Büro gekommen und hat die Pflege gekündigt. Weder die Stieftochter noch die Patientin war darüber informiert, beide hätten es aber gerne gesehen wenn wir die Pflege weiter gemacht hätten. Auch die Medigabe sollte die Dame übernehmen, wir sollten nur noch einen Wochendispenser stellen, was wir abgelehnt haben.
ZWEI SACHEN die mich daran so Aufregen:
1. Der Betreuer entscheidet über die Köpfe der Angehörigen und der Patientin, nach Rücksprache mit der Stieftochter hätte sie gerne das wir weiter die Pflege übernehmen. Das Einkaufen übernimmt jetzt auch der Betreuer.
2. Wir müssen unsere Mitarbeiter schulen, sie müssen Weiterbildungen und Fortbildungen nachweisen, wir werden einmal im Jahr geprüft, ob wir alles Ordnungsgemäß durchführen und abrechnen. Wir müssen nach Tarif bezahlen und den Mindestlohn zahlen.
Ich werde das nicht einfach hinnehmen, wenn das jetzt anfängt das wir unsere Patienten dadurch verlieren, werde ich alle Hebel in Bewegung setzen damit das nicht durchkommt.