26/08/2026
Müde sein und runterkommen sind zwei verschiedene Dinge. Das habe ich lange nicht verstanden.
Müdigkeit ist ein Defizit — die sammelt sich an, Nacht für Nacht. Runterkommen ist ein Zustand, in den der Körper wechseln muss. Und wenn er den ganzen Tag auf Empfang war, wechselt er nicht, nur weil du dich hinlegst.
Deshalb liegst du neben einem Kind, das längst ruhig atmet, und bist trotzdem hellwach. Dann kommt das Rechnen dazu — noch zwei Stunden, noch anderthalb — und das ist selbst wieder eine Aufgabe. Aufgaben halten wach.
Was sich bei mir geändert hat, war kein Einschlaftrick und keine Schlafhygiene.
Der erste Schritt war ein Eingeständnis. Dass ich nicht nur die bin, die nachts aufsteht, tröstet und im Kopf schon den nächsten Tag sortiert. Sondern dass es mich da auch noch gibt — mit einem Körper, der etwas braucht. Das klingt nach wenig. Es war das Unbequemste an der ganzen Sache, weil es bedeutet hat, mich nicht mehr an letzter Stelle einzusortieren.
Erst danach kam die eigentliche Frage: Wie lernt ein Körper wieder, bewusst runterzukommen — mitten im Alltag, statt erst dann, wenn er zusammenklappt? Genau da kam Hypnose ins Spiel. Ich war übrigens die größte Skeptikerin auf diesem Planeten. Überzeugt hat mich am Ende nicht das Gefühl, sondern die Forschung.
Und bevor ich weitergehe, einmal deutlich: Anhaltende Beschwerden — auch Schlafstörungen — gehören immer zuerst ärztlich abgeklärt. Erst danach ist Hypnose überhaupt eine Option.
Am 8. September mache ich das live. 90 Minuten, kostenfrei, online. Ich erkläre es nicht nur — du machst eine geführte Hypnose einmal selbst mit. Kamera aus, Mikro aus, niemand sieht dich.
Kommentier einfach HYPNOSE, dann schick ich dir alle Details.
Geführte Selbsterfahrung, keine Behandlung. Individueller Verlauf, kein Heilungsversprechen.