09/07/2024
Wie ich gestartet habe
Meine Karriere als Kosmetikerin mit eigenem Studio habe ich ganz klein angefangen.
Ursprünglich wollte ich mobil mit Permanent Make-up starten. Ich bin also losgelaufen, um mich bei verschiedenen Friseuren vorzustellen, um dort vielleicht 1x im Monat einen Tag zu pigmentieren.
Wie der Zufall es so wollte sagte der 2. Friseur zu mir, die Idee fände er ganz gut, aber er hätte auch noch einen Raum zu vermieten, ob ich mir nicht vorstellen könnte, den anzumieten. Und da ich immer sehr schnell entscheide, habe ich sofort gesagt, dass ich mir das sehr gut vorstellen könne😅
Ich bin also nach Hause und habe mir ein Konzept für mein Ministudio überlegt: ich wollte natürlich pigmentieren, aber auch Kosmetikbehandlungen anbieten und auch damals noch sowohl Maniküre als auch Make-up. Zwei Dinge waren ideal für mich:
1. Ich bekam eine Mietpauschale, in der wirklich alles abgedeckt war, Strom, Telefon, ec-Gerät, Waschmaschine, Kaffee etc.
2. Ich musste nur meinen kleinen Raum einrichten, den Wartebereich nutzten wir gemeinsam.
Alle Investitionen habe ich klein gehalten, habe aber nichts billig gekauft. Mein Konzept sah von Anfang an vor, meine Kundinnen auf dem Weg zu ihrer schönsten Haut zu begleiten, es ging immer um echte Hautverbesserungen. Dadurch habe ich eine enorme Kundenbindung geschaffen, einige Kundinnen der ersten Stunde kommen immer noch🥰
Geräte für kosmetische Behandlungen hatte ich keine, ich habe rein manuell gearbeitet, das geht wunderbar. Als irgendwann Geld übrig blieb nachdem ich mir mein Gehalt ausgezahlt hatte, habe ich es angespart, bis ich mir etwas zusätzliches für mein Studio kaufen konnte. Meine erste Investition war in einen Needlingpen. Und so halte ich es bis heute: ich habe keinen Kredit aufgenommen, kein Gerät ist geleast. Das lässt mich ruhig schlafen🙏
Warum ich das hier erzähle?! Weil es eben nicht nötig ist, gleich voll durchzustarten: großes Studio, mehrere Geräte, High-End-Website, Kassensystem....
An alle Kolleginnen, wie war es bei Euch?