02/06/2026
🚨 EIN BÜROKRATISCHER ALBTRAUM:
Wie Beitragsforderungen eine 79 jährige pflegebedürftige Seniorin in die drohende Obdachlosigkeit treiben! 🚨
Liebe Freunde und Unterstützer,
in unserem Pflegealltag erleben wir vieles, aber ein aktueller Fall macht uns einfach nur noch fassungslos. Wir betreuen eine ältere, pflegebedürftige Klientin, die aktuell durch Kontopfändungen des Beitragsservice (ehemals GEZ) und die harte bürokratische Umsetzung ihrer Bank (große Bank - wir dürfen die nicht nennen) regelrecht in die Existenznot getrieben wird.
Was ist passiert? Unsere Klientin ist eine bescheidene Frau, die von sehr wenig Geld lebt. Sie bezieht eine geringe gesetzliche Rente von rund 540 Euro, eine winzige Betriebsrente von knapp 75 Euro
sowie Leistungen der Pflegeversicherung zur Sicherstellung ihrer häuslichen Versorgung. Sie hat aus Stolz nie Sozialhilfe/Bürgergeld beantragt und kämpft sich jeden Monat selbst durch!
Jeder in der Pflege weiß: Pflegegelder und Entlastungsbeiträge sind zweckgebundene Sozialleistungen. Sie sollen die häusliche Pflege und das reine Überleben sichern.
Wegen offener Rundfunkbeiträge wurde nun jedoch das Konto unserer ohnehin schon in Armut lebenden Klientin vom WDR gepfändet
Die unfassbaren Umstände: In den letzten Monaten wurden bereits mehrfach Summen einbehalten.
Obwohl unsere Klientin ihr Konto als gesetzliches Pfändungsschutzkonto (P-Konto) führt
und sich auf dem Papier ein Guthaben von über 1.900 Euro befand, hat die Bank fast das gesamte Geld eingefroren.
Auf den Kontoauszügen wurde ihr zuletzt ein "frei verfügbarer Betrag" von knapp 63 Euro ausgewiesen
– das reicht nicht einmal ansatzweise für Lebensmittel!
Die dramatischen Folgen: Durch diese Kontosperrung kann unsere Klientin ihre laufende seit 3 Monaten Miete nicht mehr bezahlen. Ihr droht nun unmittelbar die fristlose Kündigung, die Obdachlosigkeit und damit der Zusammenbruch ihrer gesamten pflegerischen Versorgung. Für uns fühlt es sich an, als würden hier faktisch dringend benötigte Pflegegelder für Rundfunkgebühren zweckentfremdet.
Wir als Pflegedienst haben nun geholfen, rechtliche Schritte einzuleiten, und arbeiten hart daran, die Freigabe der Gelder bei der Bank und dem Gläubiger zu erwirken. Aus unserer Sicht ist es eine absolute Tragödie, dass alte, kranke Menschen, die sowieso schon am absoluten Existenzminimum leben, durch solche starren Vollstreckungsmaßnahmen in tiefste Nöte gestürzt werden
Wir appellieren öffentlich an die Kulanz der Beteiligten: Bitte prüfen Sie diesen Härtefall umgehend und geben Sie das Geld für die Miete und die Pflege unserer Klientin frei!
Bitte TEILT diesen Beitrag, um darauf aufmerksam zu machen, wie schnell pflegebedürftige Menschen in unserem System durchs Raster fallen können!
WICHTIG:
Bitte kann uns jemand helfen der einen Anwalt kennt, viele Anwälte wollen das Mandat nicht annehmen weil es um paar hundert € geht und uninteressant ist.
Euer Team vom Pflegedienst Lukas.
Unser Angebot der häusliche Alten- und Krankenpflege unterstützt Sie in Ihrem Alltag