19/07/2026
Ja das ist nicht einfach zu verstehen für den Verbraucher..... wie denkt ihr?
Die Wertegemeinschaft „Der faire Salon“, gegründet von Friseurmeister und Branchenexperte René Krombholz, startet eine neue Petition zur Reform der Kleinunternehmerregelung. Ziel ist es, die Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen, die reguläre Salons seit Jahren belasten.
Seit über einem Jahrzehnt weist „Der faire Salon“ darauf hin, dass unterschiedliche steuerliche Pflichten zu deutlichen Preisgefällen führen. Während voll steuerpflichtige Salons Umsatzsteuer abführen und umfangreiche Dokumentationspflichten erfüllen, arbeiten viele Kleinstbetriebe unter deutlich geringeren Auflagen. Kundinnen und Kunden können diese Unterschiede kaum nachvollziehen, was zu wirtschaftlichem Druck und sinkender Attraktivität des Berufs beiträgt. Bereits 2012 scheiterte eine Petition, weil die Politik keine Wettbewerbsverzerrungen erkennen wollte – eine Einschätzung, die die Realität des arbeitsintensiven Friseurberufs verfehlt.
2026 ist die Lage kritischer denn je: steigende Kosten, rückläufige Kundenzahlen, Fachkräftemangel und strukturelle Armut in Teilen des Handwerks. Die neue Petition fordert deshalb transparente und faire Rahmenbedingungen, die alle Marktteilnehmer gleich behandeln und die wirtschaftliche Basis des Friseurhandwerks stärken.
„Wir brauchen endlich faire Regeln, damit Salons ausbilden, investieren und gute Arbeitsbedingungen bieten können“, sagt René Krombholz.
Die Reform der Kleinunternehmerregelung ist überfällig – und entscheidend für die Zukunft der Branche.
https://www.openpetition.de/petition/online/faire-wettbewerbsbedingungen-im-friseurhandwerk-reform-der-kleinunternehmerregelung #