Natascha Zeck

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Natascha Zeck | Mentorin für Frauen, die Verantwortung tragen

🌿 Vom Funktionieren zur inneren Autorität
🧭 Du weißt längst, was du ändern musst
🏹 Jetzt setzt du es um

23/08/2026

Du bist eigentlich schon ziemlich fertig und würdest jetzt gerne mal eine Pause machen 🥱

Aber die anderen sind noch in der Haltung und sehen dabei auch noch so mega entspannt aus.

Und jetzt taucht auf einmal der Gedanke auf:

„So schlimm ist es ja noch nicht. Ein bisschen kann ich auch noch bleiben. “

Und du bleibst, obwohl eigentlich dein ganzer Körper nach einer Pause schreit.

Du wartest darauf, dass ich das entscheide, dass ich sage, wann die Haltung vorbei ist - dabei darfst du sie jederzeit und immer vorher verlassen.

Egal, ob ich das schon gesagt habe.
Egal, ob alle anderen noch weitermachen.
Egal, ob du die Einzige bist.
Egal, ob du einen guten Grund dafür hast.

Bei mir (und auch sonst) musst du dir eine Pause nicht erst verdienen und du musst dich dafür auch nicht rechtfertigen 💕

Wenn du bemerkst:
"Das reicht für mich gerade, ich brauche eine Pause."
.. dann nimmst du sie dir, auch wenn du die Einzige bist, wenn und weil DU sie gerade brauchst.

Genau solche kleinen mini Entscheidungen, die wir auch im Alltag brauchen, können wir auf der Yogamatte super üben.

Wir spüren nicht nur, was gerade los ist, wir glauben dem auch und handeln danach 🤍

Wann darfst du dir in den nächsten Tagen mehr Pausen nehmen? ✍️

20/08/2026

Ich habe schon vor einigen Jahren angefangen, Yoga nur für Frauen zu unterrichten 🧘‍♀️

Yoga und Weiblichkeit
Yin für Frauen
Frauenkreise & Mondzeremonien 🌙

Jetzt ist mir aufgefallen, dass dieses Thema in meiner Arbeit irgendwann immer mehr in den Hintergrund gerückt ist.

Das heißt nicht, dass es mir weniger wichtig war, ganz im Gegenteil!

Es ist irgendwann zu der Unterströmung geworden, die heute eigentlich alles beeinflusst, was ich mache.

Ich unterrichte so, wie ich unterrichte, weil ich weiß, unter welchen Bedingungen wir Frauen in dieser Welt groß werden und leben 💁‍♀️

Ich möchte nicht, dass wir Frauen noch besser darin werden, sich an alles anzupassen, was von ihnen erwartet wird - darin sind wir sowieso schon Meisterinnen.

Ich möchte auch nicht, dass wir ständig versuchen, stärker, disziplinierter, leistungsfähiger und besser zu werden, nur um irgendwann das Gefühl zu haben, dass wir genug sind (kleiner Spoiler, das Gefühl kommt auf diese Weise nie 🤭).

Ich wünsche mir eine Welt, in der wir Frauen wissen:

Ich bin richtig, auch wenn ich anders bin 🤍

Wir dürfen nämlich endlich aufhören, unseren Wert daran zu messen, wie gut wir funktionieren und aufhören, uns für alles zu rechtfertigen.

Wir dürfen wieder lernen, auf unseren Körper zu hören und ihm und uns selbst zu vertrauen ✨️

Und Yoga kann ein verdammt schöner Ort sein, um genau das wieder zu lernen 🤍

16/08/2026

„Wie, du machst Yoga für Frauen?!
Yoga ist doch Yoga. Warum sollte es da einen Unterschied zwischen Frauen und Männern geben?“🤷‍♀️

Das habe ich tatsächlich schon öfter gehört und früher habe ich den Gedanken total verstanden!

(Mittlerweile ist das aber ganz anders 🤫)

Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass wir Yoga für Frauen brauchen - ABER nicht so, wie viele es verstehen:

• Frauen müssen nicht grundsätzlich immer sanfter üben als Männer.
• Wie müssen nicht nur Hüfte & Herz öffnen und dann fließt alles wieder.
• Es muss nicht immer alles entspannt und leicht sein.
• Nicht jede Frau muss automatisch alles anders machen als ein Mann.

Fakt ist allerdings, dass die meisten von uns Frauen in unserer Gesellschaft ziemlich lange (und ziemlich gut) gelernt haben, unseren Körper an Dinge anzupassen, die für andere super funktionieren, aber die für uns gar nicht unbedingt richtig sind 🤔

Und mit genau dieser Ausgangssituation sage ich heute aus ganzem Herzen:

Ja, wir brauchen Yoga für Frauen - aber nicht so, wie du gerade wahrscheinlich denkst 🧘‍♀️

Warum wir das meiner Ansicht nach brauchen und wie genau dieses Yoga aussehen soll, darüber erzähle ich dir in meinen nächsten Posts mehr.

Was denkst du darüber? Brauchen wir Yoga für Frauen?

13/08/2026

n meinen Yogastunden wirst du wahrscheinlich ziemlich selten von mir hören:

„Genau so ist es richtig.“

Stattdessen frage ich dich viel öfter:

Wie fühlt sich diese Variante heute für deinen Körper an?

Braucht dein Körper gerade einen Block?

Brauchst du vielleicht eine Pause?

Welche Variante ist gerade stimmig?

Das mag sich am Anfang verwirrend anfühlen, aber hey, der Grund dafür ist ganz einfach:

Ich stecke nicht in deinem Körper ☺️

Ja, ich leite dich an, zeige dir Asanas und Übungen und Varianten.

Ich kann dir aber definitiv nicht sagen, wie sich dein Körper heute anfühlt und was er gerade braucht 🤷‍♀️

Ich will gar nicht, dass du immer 1 zu 1 das machst, was ich gerade anleite.

Ich möchte, dass du auf deinen Körper hörst und wieder lernst, ihm zu vertrauen.

Irgendwann spürst du wieder, wann dein Körper Unterstützung braucht.
Wann er eine Pause möchte.
Wann eine andere Variante stimmiger ist.
Wann du die Haltung sogar ganz verlässt.

Und genau dafür unterrichte ich Yoga:

Damit du wieder lernst, deinem Körper und dir selbst ein bisschen mehr zu vertrauen 🤍

10/08/2026

Wenn du meine Yogastunde von außen beobachtest, könnte tatsächlich kurz der Eindruck entstehen, dass hier alle etwas Anderes machen 🤭

Eine Frau hat einen Block, eine andere nicht.

Eine bleibt noch in der Haltung, während eine andere Frau in eine andere Variante geht.

Eine Frau macht gerade Pause, eine andere nimmt die intensivste Variante und alle anderen machen irgendetwas dazwischen.

Als ich angefangen habe zu unterrichten, hätte mich das gestört.

Heute weiß ich:
Obwohl es so anders aussieht, machen trotzdem alle Frauen Yoga - nur nicht auf die exakt gleiche Weise 🧘‍♀️

Denn in meinen Yogastunden geht es nicht darum, dass jeder Körper zur gleichen Zeit das Gleiche macht.

Ich gebe dir einen Rahmen, zeige dir verschiedene Möglichkeiten und begleite dich durch die Stunde.

Aber innerhalb dieses Rahmens darfst du ausprobieren, anpassen und entscheiden, was für dich gerade passt.

Denn wie so schön sagt:
Wir nutzen nicht den Körper, um in die Haltung zu kommen, sondern die Haltung, um in den Körper zu kommen.

Und da der Körper sich für alle Teilnehmenden anders anfühlt, sieht es von außen genau deshalb manchmal ein bisschen nach Anarchie aus ☺️

06/08/2026

Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich in meinen Yogastunden etwas unterrichte, das ich meinen Teilnehmerinnen im Alltag eigentlich gar nicht wünsche 🤫

Ich habe alles gemacht, wie ich es gelernt hatte:

Ich habe gesagt, wann sie tiefer gehen sollen.
Wann sie wieder aus der Haltung herauskommen.
Wann sie einen Block nutzen sollen.
Wann es Zeit für eine Pause ist.

Und alle haben darauf gehört 🤔

Und obwohl das völlig normal ist und in vielen Yogastunden genauso gemacht wird, hat sich für mich irgendwann eine Frage gestellt:

Wie sollen Frauen lernen, sich selbst wieder zu vertrauen, wenn ich ihnen ständig sage, was richtig ist?

Das passiert im Alltag ja schon ständig 😬

Also habe ich angefangen, meinen Unterricht zu verändern.

Heute lade ich meine Teilnehmerinnen viel öfter ein, selbst auszuprobieren.

• Mit Block oder ohne?
• Eine andere Variante wählen?
• Noch eine Runde bleiben oder lieber jetzt schon herauskommen?
• Eine Pause machen oder weitermachen?

Denn ich stecke nicht in ihrem Körper und hatte nicht ihren Tag. Ich weiß gar nicht, was genau sie jetzt gerade brauchen und will auch nicht so tun, als ob 🙈

Ich wünsche mir, dass meine Yogastunden ein Raum sind, in dem Frauen Schritt für Schritt wieder lernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

Denn je öfter sie das bei mir üben, desto leichter fällt es ihnen irgendwann auch außerhalb der Yogamatte im Alltag.

Und genau dann kann Yoga wirklich etwas verändern 🤍

03/08/2026

Die meisten Frauen sind in ihrer ersten Yogastunde bei mir erst einmal irritiert 🙈

Und ehrlich gesagt ist das auch ganz normal.

Denn viele von uns haben über Jahre gelernt, Anweisungen möglichst gut umzusetzen.

Wir versuchen, alles immer möglichst richtig zu machen (und zwar nicht nur im Yoga, sondern überall).

Wenn dir dann plötzlich niemand mehr sagt, wie tief du gehen sollst, ob du einen Block nehmen darfst oder wann eine Pause okay ist, entsteht erst einmal etwas, das viele ungewohnt finden:

Freiheit 🌬

Und mit ihr kommt dann oft die Frage:

"Woher weiß ich jetzt eigentlich, was für mich gerade richtig ist?"

Genau darum geht es diese Woche 🤍

Überleg gerne mal, auf und jenseits der Matte:
Weißt du, was gerade richtig für dich ist?

(Und wie oft machst du es dann auch? 🤭)

31/07/2026

Viele Frauen lernen in Yogastunden zuerst, besser auf ihre Yogalehrerin zu hören.

Das ist keine allgemeine Kritik an Yogalehrerinnen.

Ich bin ja auch selbst eine 🤭

Aber trotzdem dürfen - oder eher müssen - wir ehrlich darüber sprechen.

Natürlich dürfen wir unserer Yogalehrerin vertrauen. Sie bringt Erfahrung mit, sieht Dinge, die wir selbst manchmal nicht sehen und ihre Hinweise können unglaublich wertvoll sein.

Aber wenn wir jede Ansage automatisch umsetzen, ohne vorher einmal in unseren eigenen Körper hineinzuspüren, üben wir vielleicht genau das, was viele von uns auch im Alltag schon viel zu gut können:

Der Stimme von außen mehr zu vertrauen als der eigenen.

Mir ist das irgendwann nach Jaaaahren bei mir selbst aufgefallen.

Und genau deshalb unterrichte ich heute anders.

Ich möchte nicht, dass meine Teilnehmerinnen immer besser darin werden, MIR zuzuhören.

Ich wünsche mir vielmehr, dass sie Schritt für Schritt wieder lernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen 🤍

Und wenn genau das passiert, freue ich mich manchmal wahrscheinlich mehr als meine Teilnehmerinnen 🤭

27/07/2026

Viele Frauen lernen in Yogastunden zuerst, besser auf ihre Yogalehrerin zu hören 🧘‍♀️

Und bevor jetzt die Yoga-Polizei die Mistgabel auspackt: Natürlich dürfen wir unserer Yogalehrerin vertrauen.

Sie bringt jahrelange Erfahrung und Wissen mit, sieht Dinge, die wir selbst manchmal nicht sehen, und ihre Hinweise können unglaublich wertvoll sein.

Aber genau darin liegt auch eine Gefahr 🤔

Wenn wir jede Ansage automatisch umsetzen, obwohl unser Körper längst etwas anderes sagt, üben wir oft genau das, was viele von uns auch außerhalb der Yogamatte schon gut können:

die eigene Wahrnehmung hintenanzustellen und der Stimme im Außen wieder mehr zu glauben als unserer eigenen 🗣

Deshalb ist Yoga für mich kein Ort, an dem du lernen sollst, auf mich zu hören.

Es ist ein Ort, an dem du Schritt für Schritt wieder lernst, dir selbst zuzuhören 🤍

Das bedeutet nicht, jede Ansage von mir zu ignorieren und Handstand zu üben, während wir im Krieger sind 🙈

Es bedeutet, meine Ansagen mit deinem eigenen Körper abzugleichen und sie dementsprechend anzupassen.

Denn ich stecke nicht in deinem Körper.

Und genau deshalb triffst DU die letzte Entscheidung 💁‍♀️

In meinem nächsten Post zeige ich dir, warum genau dieses Muster für viele Frauen so selbstverständlich geworden ist.

Ist dir das auch schon passiert, mehr auf die Yogalehrerin zu hören als auf dich selbst?

(🤫 mir früher viel zu oft!)

Der Lotus ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Symbole im Yoga.Ich fand ihn immer schön, aber bis ich irgendwann ge...
01/07/2026

Der Lotus ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Symbole im Yoga.

Ich fand ihn immer schön, aber bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es dabei gar nicht um den Lotus geht, hat es gedauert 🤣

Es geht dabei um uns 🪷

Wir verbringen oft unglaublich viel Energie damit, darauf zu warten, dass unser Leben endlich einfacher wird.

Wenn die Arbeit weniger stressig ist.
Wenn die Beziehung wieder besser läuft.
Wenn wir endlich mehr Zeit für uns haben.
Wenn dieses eine Problem gelöst ist.

Dann, glauben wir, können wir endlich anfangen, wirklich glücklich zu sein.

Aber das klappt nicht, wie ich irgendwann feststellen musste - du bestimmt auch schon? 🤭

Der Lotus macht etwas anderes:
Er wartet nicht darauf, dass der Schlamm verschwindet.
Er wächst trotzdem.

Nicht, weil der Schlamm schön ist.
Nicht, weil die Dunkelheit so angenehm ist.

Sondern weil er nicht seine ganze Energie darauf verwendet, gegen das anzukämpfen, was gerade ohnehin da ist und er nicht ändern kann.

Ich glaube, genau darin steckt eine der größten Lektionen des Yoga.

Es geht nicht darum, alles gut zu finden, was passiert.

Es geht auch nicht darum, so zu tun, als wäre immer alles leicht.

Aber vielleicht dürfen wir aufhören zu glauben, dass wir uns erst dann anders fühlen können, wenn sich unser ganzes Leben verändert hat.

Was wäre, wenn Veränderung genau dort beginnt, wo wir lernen, dem, was gerade da ist, anders zu begegnen?

Was würde das für deinen Alltag verändern? 🤍

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