30/08/2026
„Mir geht’s gut.“
Manchmal sind diese drei Worte viel leichter, als zu erklären, was wirklich in einem vorgeht.
Denn wie erklärt man diese Leere? Die Erschöpfung, obwohl man kaum etwas gemacht hat? Die Gedanken, die niemand sieht? Oder dieses Gefühl, dass selbst ein einfaches Gespräch gerade zu viel Kraft kostet?
Gerade Menschen mit Depressionen können nach außen völlig „normal“ wirken. Sie lachen, gehen arbeiten, treffen Menschen und sagen auf die Frage „Wie geht’s dir?“ trotzdem: „Gut.“
Nicht unbedingt, weil sie jemanden anlügen wollen. Sondern manchmal einfach, weil die Energie für die ehrliche, lange Antwort fehlt.
Vielleicht sollten wir deshalb nicht nur häufiger fragen: „Wie geht’s dir?“, sondern auch zeigen, dass wir die ehrliche Antwort wirklich hören wollen. 🤍
Und jetzt interessiert uns eure Erfahrung:
Wie oft sagt ihr „Mir geht’s gut“, obwohl es eigentlich nicht stimmt? Und was müsste ein Mensch tun, damit ihr euch traut, ehrlich zu antworten?
Schreibt es in die Kommentare. Vielleicht können wir voneinander lernen, wie wir wieder ein bisschen ehrlicher miteinander umgehen können. 🫂