Saskia Schewe - Heilpraktikerin

Saskia Schewe - Heilpraktikerin Ganzheitliche Frauen- und Kinderheilkunde

Hast du mittlerweile auch schon fast ein schlechtes Gewissen, deinen Kaffee zu trinken? Social Media macht gerade ordent...
14/07/2026

Hast du mittlerweile auch schon fast ein schlechtes Gewissen, deinen Kaffee zu trinken? Social Media macht gerade ordentlich Angst davor.

Kurze Entwarnung vorweg: Wenn du regelmäßig Kaffee trinkst, hat sich dein Körper an den Cortisol-Effekt von Koffein größtenteils gewöhnt. Der starke Anstieg, den man oft liest, zeigt sich vor allem bei Menschen, die selten oder gar keinen Kaffee trinken.

Trotzdem, aus Sicht des Nervensystems ist Kaffee direkt auf nüchternen Magen nicht die schlauste Reihenfolge.

Erstens kurbelt Kaffee auf leerem Magen die Magensäureproduktion an, das kann bei empfindlichen Personen zu Reizungen führen.

Zweitens hat dein Körper morgens ohnehin schon einen natürlichen Cortisol-Peak, der dich wach macht. Koffein setzt zusätzlich noch einen drauf und aktiviert dabei auch Adrenalin und Noradrenalin, also genau die Stresshormone, die auch bei echtem Stress ausgeschüttet werden. Dein Körper unterscheidet dabei kaum zwischen einer Tasse Kaffee und einer echten Stresssituation. Das Nervensystem wird direkt morgens hochgefahren, noch bevor der Tag überhaupt losgeht.

Muss jeder selbst wissen, ob das gewollt ist. Wer aber ohnehin viel Stress im System trägt oder sein Nervensystem eher beruhigen möchte, für den kann es sinnvoll sein, Kaffee nicht als Erstes zu trinken. Zum Beispiel mit etwas Fett kombiniert, wie beim Bulletproof Coffee, das verlangsamt die Magenentleerung und damit auch, wie schnell das Koffein im Dünndarm aufgenommen wird, wo der Großteil der Aufnahme stattfindet. Oder frühestens 60-90 Minuten nach dem Aufwachen, wenn der natürliche Cortisol-Peak bereits am Abklingen ist.

Fieber, ohne Schnupfen, ohne Husten, ohne erkennbaren Grund.Vielleicht war’s einfach der Kopf, der zu lange in der Sonne...
12/07/2026

Fieber, ohne Schnupfen, ohne Husten, ohne erkennbaren Grund.

Vielleicht war’s einfach der Kopf, der zu lange in der Sonne war.

Kindliche Schädel sind an manchen Stellen um ein Vielfaches dünner als erwachsene. Was das für Hitze am Kopf bedeutet und woran ihr einen Sonnenstich erkennt, findet ihr im Karussell.

Trägt euer Kind im Urlaub konsequent eine Kopfbedeckung? Schreibt’s mir in die Kommentare.

Hinweis: Dieser Post ist keine Diagnose und keine Therapieempfehlung, sondern reine Information. Individuelle Beratung ist online nicht erlaubt, deshalb gilt: Beschwerden bitte immer mit eurer Ärztin oder eurem Therapeuten abklären.

Fragst du dich eigentlich auch manchmal, was dieses Insulinresistenz-Ding überhaupt ist? Ob du das vielleicht selbst has...
07/07/2026

Fragst du dich eigentlich auch manchmal, was dieses Insulinresistenz-Ding überhaupt ist? Ob du das vielleicht selbst hast? Und wie man das eigentlich misst?

Diese Frage höre ich in meiner Praxis ständig.

Der HOMA-Index ist so ein stiller kleiner Wert, der dir zeigt, wie gut dein Körper mit seinem eigenen Insulin klarkommt. Und das Spannende: Er verrät eine Insulinresistenz oft schon, wenn dein Blutzucker noch völlig unschuldig tut. Viele Frauen kommen mit Symptomen zu mir, hinter denen am Ende genau das steckt. In solchen Fällen bestimme ich gern den HOMA-Index, um zu sehen, wo wir stehen.

Denn ein einzelner Wert allein bringt dir wenig. Erst im großen Bild aus deinen Beschwerden, deinen Hormonen und ein paar weiteren Werten wird daraus etwas, mit dem wir wirklich arbeiten können.

Neugierig auf deinen? Buch dir deinen Termin über den Link in meiner Bio, dann schauen wir gemeinsam drauf.

Speicher dir den Post für deinen nächsten Laborcheck und schick ihn einer Frau, der auch ständig gesagt wird, dass alles in Ordnung sei.

„Ihr TSH ist unauffällig, da ist alles in Ordnung.” Den Satz höre ich ständig. Und trotzdem sitzen mir Frauen gegenüber,...
30/06/2026

„Ihr TSH ist unauffällig, da ist alles in Ordnung.” Den Satz höre ich ständig. Und trotzdem sitzen mir Frauen gegenüber, die seit Monaten neben sich stehen.

Das Problem ist nicht die Schilddrüse an sich, sondern dass meistens nur dieser eine Wert gemessen wird. TSH sagt aber nur, was dein Kopf an die Schilddrüse funkt. Was am Ende in deinen Zellen ankommt, steht da gar nicht drin. Dafür müsste man fT3 anschauen, das aktive Hormon. Oder mal die Antikörper, wenn der Verdacht auf Hashimoto im Raum steht.

Ich weiß, das klingt nach viel. Ist es aber nicht. Es heißt nur, einmal richtig hinzuschauen statt sich mit einem halben Bild abspeisen zu lassen.

Wenn du das kennst, dieses „eigentlich ist alles normal” und du fühlst dich trotzdem nicht so, dann meld dich. Termin gibt’s über den Link in meiner Bio

Ich bin Saskia. Mama, Heilpraktikerin, und gerade dabei, mir genau das aufzubauen, von dem ich lange nur geträumt habe.I...
04/06/2026

Ich bin Saskia. Mama, Heilpraktikerin, und gerade dabei, mir genau das aufzubauen, von dem ich lange nur geträumt habe.

In die Medizin wollte ich eigentlich schon immer. Ich bin nur einen Umweg gegangen, erst übers Modemanagement, ein Job, den ich mochte und der trotzdem nie ganz gepasst hat. Das Gefühl, eigentlich woanders hinzugehören, ist nie verschwunden.

Irgendwann konnte ich es nicht mehr überhören. Also habe ich den Sprung gewagt, kurz vor meinem 40. Geburtstag. Drei Jahre Ausbildung, unzählige Fortbildungen, Bücher, und das alles mit einem kleinen Kind an der Hand. Wenn mich das eine gelehrt hat, dann das: Für den richtigen Weg ist es nie zu spät.

Im März habe ich dann meine eigene Praxis eröffnet. Und ehrlich, es gibt kaum etwas, das sich so richtig anfühlt. Ich mache das nicht, weil ich es muss. Ich mache es, weil ich es liebe. Weil mir nichts mehr Freude gibt, als einem Menschen gegenüberzusitzen und wirklich zu verstehen, was los ist.

Und jetzt bin ich auch hier. Sichtbar. Das kostet mich Überwindung, ehrlich gesagt. Aber ich will nicht hinter meiner Praxistür verschwinden. Ich möchte, dass das, was ich gelernt habe, mehr Menschen erreicht als nur die, die zufällig den Weg zu mir finden.

Deshalb dieser Account. Für die Frau, die spürt, dass etwas nicht stimmt, auch wenn ihr gesagt wird, alles sei gut. Und für jede Mama, die für alle da ist, nur für sich selbst nie.

Schön, dass du da bist.

Bleib gern, wenn dich dieser Blick auf Gesundheit interessiert. Und wenn du gerade selbst jemanden suchst, der dir zuhört und genau hinschaut, dann melde dich. In meiner Praxis oder online.

Deine Saskia

Ich bin Saskia. Mama, Heilpraktikerin, und gerade dabei, mir genau das aufzubauen, von dem ich lange nur geträumt habe.I...
04/06/2026

Ich bin Saskia. Mama, Heilpraktikerin, und gerade dabei, mir genau das aufzubauen, von dem ich lange nur geträumt habe.

In die Medizin wollte ich eigentlich schon immer. Ich bin nur einen Umweg gegangen, erst übers Modemanagement, ein Job, den ich mochte und der trotzdem nie ganz gepasst hat. Das Gefühl, eigentlich woanders hinzugehören, ist nie verschwunden.

Irgendwann konnte ich es nicht mehr überhören. Also habe ich den Sprung gewagt, kurz vor meinem 40. Geburtstag. Drei Jahre Ausbildung, unzählige Fortbildungen, Bücher, und das alles mit einem kleinen Kind an der Hand. Wenn mich das eins gelehrt hat, dann das: Für den richtigen Weg ist es nie zu spät.

Im März habe ich dann meine eigene Praxis eröffnet. Und ehrlich, es gibt kaum etwas, das sich so richtig anfühlt. Ich mache das nicht, weil ich es muss. Ich mache es, weil ich es liebe. Weil mir nichts mehr Freude gibt, als einem Menschen gegenüberzusitzen und wirklich zu verstehen, was los ist.

Und jetzt bin ich auch hier. Sichtbar. Das kostet mich Überwindung, ehrlich gesagt. Aber ich will nicht hinter meiner Praxistür verschwinden. Ich möchte, dass das, was ich gelernt habe, mehr Menschen erreicht als nur die, die zufällig den Weg zu mir finden.

Deshalb dieser Account. Für die Frau, die spürt, dass etwas nicht stimmt, auch wenn ihr gesagt wird, alles sei gut. Und für jede Mama, die für alle da ist, nur für sich selbst nie.

Schön, dass du da bist.

Bleib gern, wenn dich dieser Blick auf Gesundheit interessiert. Und wenn du gerade selbst jemanden suchst, der dir zuhört und genau hinschaut, dann melde dich. In meiner Praxis oder online.

Deine Saskia

Was, wenn ADHS auch eine Frage von Nährstoffen ist?Hohe Reizoffenheit, Empathie, Kreativität, schnelles Denken. All das ...
01/06/2026

Was, wenn ADHS auch eine Frage von Nährstoffen ist?

Hohe Reizoffenheit, Empathie, Kreativität, schnelles Denken. All das gehört zu ADHS genauso dazu wie die Schwierigkeiten. Diese Stärken können aber kippen, wenn dem Gehirn die biochemische Grundlage fehlt, um sie zu stabilisieren.

Und genau hier kommt der funktionelle Blick ins Spiel.

Dopamin, Noradrenalin und Serotonin steuern Antrieb, Fokus und Stimmung. Bei ADHS ist dieses Zusammenspiel aus der Balance. Was kaum jemand fragt: Hat der Körper überhaupt alles, was er braucht, um diese Botenstoffe zu bilden und abzubauen?

Denn dafür braucht er Cofaktoren. Eisen aktiviert das Enzym, das Tyrosin in Dopamin umwandelt. Magnesium beruhigt das Nervensystem. Zink ist an der Signalübertragung zwischen Nervenzellen beteiligt. Aminosäuren wie Tyrosin und Tryptophan sind die Rohstoffe. Fehlt ein Baustein, gerät die ganze Kette ins Stocken.

Die Studienlage zeigt: Niedrige Ferritinwerte gehen mit stärkerer ADHS-Symptomatik einher. Magnesiumspiegel sind bei Kindern mit ADHS im Schnitt niedriger. Zink verbessert die Symptomatik, vor allem begleitend zur Standardtherapie.

Ganz wichtig: Eine Supplementierung ist nur bei nachgewiesenem Mangel sinnvoll. Eisen auf Verdacht zu geben ist nicht ratsam und kann sogar schaden. Deshalb gilt: erst messen, dann ergänzen.

Ehrlich eingeordnet: Das ist keine Heilung und kein Ersatz für fundierte Diagnostik oder ärztliche Therapie. ADHS ist multifaktoriell. Aber die biochemische Ebene wird oft übersehen.

Wenn du oder dein Kind mit ADHS lebt und diese Ebene noch nie betrachtet wurde, lass uns draufschauen. Den Link zum Termin findest du in meiner Bio.

Vollzeitmutter. Vollzeitjob. Es ist okay zu sagen, dass es schwer ist. Auch wenn gerade alle so tun, als wäre es das nic...
29/05/2026

Vollzeitmutter. Vollzeitjob. Es ist okay zu sagen, dass es schwer ist. Auch wenn gerade alle so tun, als wäre es das nicht.

Überall liest man gerade, wie sehr Frauen es lieben, beides zu stemmen. Wie leicht das geht. Wie erfüllend das ist. Und ich glaube, das ist eine der gefährlichsten Lügen, die wir uns gegenseitig erzählen.

Denn während du nach außen funktionierst, läuft innen etwas heiß.

Dein Nervensystem unterscheidet nicht zwischen einem schreienden Kind, einer Deadline und einer schlaflosen Nacht. Es kennt nur einen Zustand: Alarm. Und wenn dieser Alarm zum Dauerzustand wird, passiert etwas Schleichendes.

Du schläfst schlecht, obwohl du todmüde bist. Du wirst gereizt bei Kleinigkeiten. Du kannst nicht mehr abschalten, selbst wenn endlich mal Ruhe wäre. Dein Herz rast manchmal ohne Grund. Du vergisst Dinge. Du funktionierst nur noch.

Das ist kein Versagen. Das sind die ersten leisen Anzeichen, dass dein Nervensystem überlastet ist. Die Vorstufe zum Burnout. Und genau hier kann man eingreifen, bevor der Körper irgendwann die Reißleine zieht.

In meiner Praxis arbeite ich mit Frauen, die genau an diesem Punkt stehen. Wir schauen uns an, wo dein Nervensystem feststeckt, was dein Stresssystem aus der Balance bringt und wie du wieder lernst, im Alltag wirklich runterzukommen. Nicht erst im nächsten Urlaub.

Du musst nicht warten, bis nichts mehr geht. Buch dir einen Termin und wir fangen da an, wo es zählt. Bei deinem Nervensystem.

Mich würde wirklich interessieren, wie du das siehst. Schreib es mir in die Kommentare.

28/05/2026

Letzten Sommer hab ich gemerkt, dass meine Haut nach dem Urlaub schlechter aussah als davor. Nicht erholt. Irgendwie stumpf. Älter. Dabei war ich doch im Urlaub?!

Sonnencreme hatte ich dabei. Jeden Tag. Und trotzdem.

Das Problem ist nicht die Oberfläche. Das Problem passiert tiefer. In den Zellen. Wo UV-Strahlen freie Radikale erzeugen, die Kollagen abbauen und die Haut von innen altern lassen. Da kommt keine Creme hin.

Seit diesem Sommer nehme ich Astaxanthin. Vier Wochen bevor die Sonne richtig losgeht. Und jetzt ist eigentlich der perfekte Zeitpunkt damit anzufangen, der Sommer fängt ja gerade erst an.

Astaxanthin ist ein rotes Pigment aus einer Mikroalge, die selbst unter extremer UV-Belastung überlebt. Nicht zufällig. Sie produziert diesen Stoff genau dafür. Übrigens dasselbe Pigment das Lachsen und Flamingos ihre Farbe gibt.

Im Körper lagert es sich direkt in die Zellmembranen ein. Fängt freie Radikale ab bevor sie Schaden anrichten. Von innen, also auf Zellebene. In Laborstudien bis zu 6000-mal effizienter als Vitamin C. Im lebenden Körper spielen natürlich noch andere Mechanismen eine Rolle, aber allein diese Zahl zeigt schon wie außergewöhnlich stark dieser Stoff ist.

Und es bleibt nicht bei der Haut. Augen, Gehirn, Immunsystem, Gelenke. Überall wo oxidativer Stress entsteht, ist Astaxanthin dabei.

Wichtig: Es ersetzt keine Sonnencreme und keinen Schatten. Es ist ein zusätzlicher Schutz von innen. Kein Ersatz für den von außen.

Dosierung: Erwachsene 4 bis 8 mg täglich, immer mit einer fetthaltigen Mahlzeit. Kinder von 3 bis 10 Jahren maximal 2,3 mg, Jugendliche bis 14 Jahre maximal 5,7 mg, laut EU-Verordnung von 2023. Und am besten immer aus natürlichem Algenextrakt.

27/05/2026

Du willst ja entspannen. Aber dein Körper hat vergessen wie.

Kennst du das? Du liegst auf dem Sofa. Feierabend. Eigentlich. Aber dein Kopf rattert weiter. Dein Körper ist angespannt. Du kannst nicht loslassen, obwohl du es so gerne würdest.

Das liegt wahrscheinlich nicht daran, dass du nicht entspannen kannst. Es liegt daran, dass deinem Nervensystem eine ganz bestimmte Substanz fehlt.

GABA.

GABA ist die Bremse deines Gehirns. Der Neurotransmitter der dafür sorgt, dass Reize gefiltert werden, der Kopf zur Ruhe kommt und dein Nervensystem vom Alarm in die Erholung wechseln kann. Ohne ausreichend GABA gibt es keine echte Bremse. Alles läuft weiter. Auch wenn du längst aufgehört hast zu arbeiten.

Das erklärt auch dieses seltsame Gefühl, gleichzeitig erschöpft und aufgedreht zu sein. Der Körper ist müde. Aber das Nervensystem hat nicht aufgehört zu feuern.

Kann man GABA einfach als Supplement nehmen?

Ehrlich gesagt ist das umstritten. Ob orales GABA die Blut-Hirn-Schranke wirklich überwindet, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Was aber funktioniert: die Vorstufen Glutamin und Glycin, die der Körper selbst zu GABA umwandeln kann. L-Theanin, das den GABA-Spiegel indirekt erhöht. Und Magnesium plus Vitamin B6, ohne die der Körper GABA gar nicht erst aufbauen kann.

Wenn du wissen willst wie es bei dir aussieht, lässt sich das messen. Im Urin, gemeinsam mit Dopamin, Serotonin und Adrenalin. Dann weißt du wo wirklich eingegriffen werden sollte.

Du findest mich in der Bio.

Adresse

Wittekindstraße 14
Ganderkesee
27777

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