24/09/2025
Neue Studie: Wer sich mehrmals (!) tätowieren lässt, hat ein geringeres Risiko für Hautkrebs (Melanome). Das zeigt eine große Untersuchung des Huntsman Cancer Institute an der The University of Utah 👩🏼⚕️ Meine Kollegin Prof. Jennifer Doherty und ihr Team des Cancer Control and Population Sciences Programs untersuchten siebentausend Menschen 🔬 Ergebnis: Zwei oder mehr Tätowierungen senkten das Risiko sowohl für alle Arten von Melanomen — auch solche, die ins Gewebe einwandern. Wer nur eine Tätowierung trug, erkrankte im Vergleich dazu häufiger an Melanomen besonders der einwandernden Art. Am häufigsten bildeten sich die Krebs-Zellen bei Menschen ohne Tätowierungen 🫢 Warum das so ist, wird jetzt erforscht. Denn ob die Tätowierungen der Grund für den Haut-Schutz sind oder etwas anderes, das tätowierte Menschen sonst so machen (bessere Ernähung? Sonnen-Schutz?), wird sich noch heraus stellen. Immerhin: Laut dem Pew Research Center hat ein Drittel der U.S.-amerikanischen Erwachsenen Tätowierungen: 41 % unter 30 Jahren haben dort mindestens eine Tätowierung, 46 % der 30- bis 49-Jährigen ⚓️ In Deutschland sind nach einer Studie von uns, die aber schon zehn Jahre als ist ("Bochumer Studie") ProTattoo e.V., sowie einer weiteren Untersuchung des BfR Bundesinstitut für Risikobewerung (dessen Logo ich als einziger Mensch auf der Erde als Tätowierung trage) ganz grob ungefährt zehn Prozent der Deutschen tätowiert; mittlerweile dürften es viel mehr sein. Herzlich euer: Marky Mark ✍🏼 University of Utah School of Medicine