28/08/2026
Warum kann Hypnotherapie gerade bei chronischen Erkrankungen so wirkungsvoll unterstützen?
Weil chronische Erkrankungen im Zusammenspiel vieler Faktoren entstehen.
Das Nervensystem kompensiert, weil es durch unbewusste Erfahrungen „Gefahr“ gelernt hat und das schon unser gesamtes Leben.
Irgendwann läuft dieses Fass durch den inneren chronischen Stress über, was wir als störend, schmerzlich und aggressiv wahr nehmen.
Alte Erfahrungen, unverarbeitete Gefühle, Bindungstraumata, Schmerzen, Erschöpfung, Kontrollverlust, Arzttermine, schlechte Befunde oder die Angst vor dem nächsten Symptom können dazu führen, dass das Gehirn immer schneller Gefahr erwartet.
Zusätzlich halt uns der Alltag in der Krankheit fest:
Der Körper wird beobachtet, jede Veränderung wird bewertet, unbewusste Prozesse wirken „stressend“ auf das innere Erleben.
Das Nervensystem bleibt wachsam, weil es immer noch glaubt auf einen aufpassen zu müssen.
Iirgendwann kann selbst dann Alarm entstehen, wenn gerade gar keine akute Gefahr besteht.
Genau hier ist Hypnotherapie so wertvoll.
Wir arbeiten an den tiefliegenden Ursachen - auch an den Ursachen der Ursachen.
So verändern wir in den automatischen Reaktionen die wir bewusst nicht erfassen können
Das Ziel ist dabei nicht, Symptome einfach „wegzuhypnotisieren“.
Es geht darum, dem Nervensystem neue Erfahrungen zu ermöglichen:
Dazu braucht es immer wieder Wiederholung und Sicherheit- genau diese Wiederholung ist entscheidend.
Denn unser System ist lernfähig.
Was über Jahre gelernt wurde, braucht neue Erfahrungen, damit sich auch neue Reaktionsmuster entwickeln können.
Deshalb arbeite ich bei chronischen Erkrankungen nicht nur mit einer einzelnen Hypnosesitzung.
Wir verbinden Hypnotherapie, Selbsthypnosen, Körpertherapie, TCM und therapeutische Arbeit über einen längeren Zeitraum miteinander und wenn wir davon ausgehen das etwas nicht möglich ist, dann blockieren wir uns genau hier selbst 💛
💛Wenn du wissen möchtest wie Hypnotherapie bei chronischen Erkrankungen wirkt, dann lies gerne in meinem Blog nach (Link in der Bio) oder kommentiere mit „Blog“