20/08/2026
Praxis für Faszienbehandlung • Marion Machill Dein Körper muss nicht erst laut werden, damit du ihm Aufmerksamkeit schenken darfst.
Oft nehmen wir unseren Körper erst dann richtig wahr, wenn etwas zwickt, fest wird oder uns in unserer Bewegung einschränkt.
Dabei beginnt Anspannung häufig viel früher.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Die Schultern sind ständig oben, als würden sie unbewusst Richtung Ohren ziehen. Der Nacken fühlt sich dicht und schwer an, manchmal fast wie ein inneres Ziehen oder Drücken. Der Rücken wirkt fest, als würde er „halten müssen“, selbst wenn du eigentlich ruhst. Bewegungen werden kleiner, vorsichtiger, weniger frei. Oder du merkst einfach: Irgendwie bin ich gerade nicht richtig locker in meinem Körper.
Genau hier darf Körperarbeit ansetzen.
Bei meiner Faszienbehandlung geht es für mich nicht nur um einzelne verspannte Stellen. Ich arbeite mit dem Gewebe als Ganzes und gebe dem Körper Zeit, auf sanften Druck, langsame Berührung und gezielte Impulse zu reagieren. Oft verändert sich dabei etwas ganz Feines: Gewebe beginnt nachzugeben, Spannung darf sich Schicht für Schicht lösen, manchmal spürbar als Wärme, manchmal als ein leichtes Pulsieren oder ein tiefes inneres Nachlassen.
Manchmal entsteht dadurch mehr Beweglichkeit – als würde der Körper wieder ein Stück „Raum“ zurückbekommen. Manchmal ein ganz neues Körpergefühl, in dem sich der Atem tiefer anfühlt und die Haltung leichter wird. Und manchmal ist es einfach dieses wunderbare Gefühl von:
„Ahh … ich kann wieder loslassen.“
Ein inneres Weicherwerden. Ein spürbares Absinken von Druck und Festigkeit.
Du musst nicht warten, bis dein Körper laut wird.
Du darfst ihm auch vorher zuhören.
Wenn du dir eine Faszienbehandlung wünschst, schreib mir gerne eine Nachricht.