03/08/2026
… und vor fünf Jahren war es weltweit nur gut jedes dritte.
Diese Zahl hat die Weltgesundheitsorganisation pünktlich zur internationalen Weltstillwoche veröffentlicht . Und: Ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten legte von rund 37 Prozent im Jahr 2012 auf über 47 Prozent weltweit zu.
Warum das gute Nachrichten sind? Die WHO zählt auf, was Stillen leistet: Es stärkt die Immunabwehr des Babys, schützt vor schweren Erkrankungen und unterstützt die kognitive Entwicklung. Und es wirkt in beide Richtungen – wer stillt, senkt auch das eigene Risiko für Brust- und Eierstockkrebs sowie für Typ-2-Diabetes. Und es lohnt sich nicht nur gesundheitlich: Jeder Dollar, der in Stillförderung fließt, kommt rund 59-fach zurück – über geringere Krankheitskosten und bessere Bildungschancen (WHO, 2026).
Und in Deutschland? Angefangen wird fast überall: Neun von zehn Kindern werden gestillt. Sechs Monate lang ausschließlich, wie die WHO es empfiehlt, wird aber nur etwa jedes achte Kind gestillt (Robert Koch-Institut).
Luft nach oben also. Woran es liegt? Selten am Körper. Wenn Stillen nicht klappt, fehlt meistens die Unterstützung im richtigen Moment. Eine Auswertung von 78 Studien zeigt: Manche Klinikroutinen in den ersten Tagen nach der Geburt erschweren das Stillen eher, als dass sie helfen (Di Chiara et al., 2026).
Wenn du unsicher bist oder dich beraten lassen möchtest – beim Stillen, beim Zufüttern, beim Abpumpen: Komm gern zu uns in die Linden-Apotheke. Wir beraten dich – 💚
Und: Wir applaudieren allen Eltern, egal wie sie ihr Kind ernähren. Niemand weiß besser als du, was bei euch funktioniert.