08/03/2017
Intervallfasten - sinnvoll oder nicht? 🤔
Macht es Sinn, sich in bestimmten Intervallen eine Nahrungspause zu gönnen? Ja, das tut es tatsächlich!
Intervallfasten (intermittend fasting) versteht sozusagen das Fasten im Alltag. Somit hebt es sich deutlich vom althergebrachten Fasten über mehrere Tage in Folge ab. Verbreitete Zyklen im Intervallfasten sind etwa 16:8 (in 8 von 24 h wird gegessen, an 16 gefastet) oder 5:2 (an 5 Tagen in der Woche wird gegessen, an zweien gefastet).
Dabei geht es gar nicht so sehr darum, an Gewicht zu verlieren und auch nicht darum, weniger zu essen. Es geht vielmehr darum, der Verdauung regelmäßige Pausen zu gönnen und den Stoffwechsel zu aktivieren. Magen & Darm kommen zur Ruhe und unser Körper wird vor Aufgaben gestellt, die er im Verlauf der Evolution ohnehin immer meistern musste. Die ständige Verfügbarkeit von Nahrung in unseren Breitengraden ist geschichtlich gesehen eine Neuheit. Die Folgen kennen wir alle ...
Positive Effekte des Intervallfastens können etwa beim Insulinstoffwechsel, Entzündungsparametern und der Vitalität auftreten. Obendrein werden natürlich auch die einen oder anderen Fettreserven mobilisiert. 💪
Welche Form ist die richtige für mich?
Tja, da hilft ausprobieren am besten. Ich selbst habe damit begonnen, mein Frühstück nach hinten zu verschieben. Erst eine, dann zwei, dann drei Stunden. Mittlerweile gibt es das Frühstück als solches nicht mehr und es geht mir super damit! Wasser & Tee ohne Zucker sind natürlich immer erlaubt.
Meine Form entspricht also etwa dem 16:8 Rhythmus, wobei Dogmen auch hier fehl am Platz sind. Es darf auch mal 14:10 sein. Ausnahmen sind erlaubt, es gilt die Gewohnheit zu ändern. Grundsätzlich geht es einfach darum, den Körper nicht permanent mit harter "Verdauungsarbeit" zu belasten.
Essen ist und bleibt erlaubt, auch große Portionen. 😉
In diensem Sinne: probieren geht über studieren ...
Beste Grüße & eine gute Restwoche
Karsten
www.elevatefitness.de
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