28/05/2026
Ralf Hoffmann ist seit Kurzem als neuer Klinikseelsorger am Sana Klinikum tätig.sana
Der 52-Jährige begleitet Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitarbeitende in belastenden Lebenssituationen, unabhängig von Religion oder Konfession. Die Klinikseelsorge versteht sich dabei bewusst als offenes Angebot für Menschen, die Sorgen, Ängste, Trauer oder einfach Gesprächsbedarf mitbringen.
🧏♂️ „Ich möchte Menschen Raum geben, ins Gespräch zu kommen, unabhängig davon, ob es um Angst, Krankheit, Trauer oder die großen Fragen des Lebens geht“, sagt Hoffmann. „Im Mittelpunkt stehen für mich die Menschen mit ihren Sorgen, Fragen und Geschichten.“
ℹ️ Der gebürtige Hildesheimer bringt vielfältige Erfahrungen aus der sozialen Arbeit, der Jugendhilfe und der kirchlichen Begleitung mit. Unter anderem war er als leitender Jugendreferent in der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie in leitenden Funktionen in der evangelischen Kinder- und Familienhilfe tätig.
🏥 Zu seinen Aufgaben im Klinikum gehören persönliche
Gespräche, die Begleitung von Menschen in Krisensituationen, bei schweren Diagnosen oder im Sterbeprozess ebenso wie Andachten und Aussegnungen.
ℹ️ Ein besonderer Schwerpunkt liegt für ihn in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Gleichzeitig versteht sich die Klinikseelsorge auch als Ansprechpartner für Mitarbeitende in belastenden Situationen im Klinikalltag.
🧏♂️ „Oft geht es gar nicht um große Worte, sondern um Zeit, Zuhören und die Möglichkeit, sich Belastungen von der Seele zu sprechen“, sagt Hoffmann. „Menschen sollen sich mit ihrer Geschichte und ihrer Biografie wahrgenommen und angenommen fühlen.“
Wichtig ist ihm dabei auch die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Berufsgruppen im Klinikum, den Grünen Damen, Ehrenamtlichen, dem Hospiz sowie Bereichen wie der Palliativstation, der Onkologie und der Geriatrie.
Für seine neue Aufgabe wünscht sich Hoffmann vor allem viele persönliche Begegnungen: „Ich freue mich darauf, Menschen zu begleiten, zuzuhören und gemeinsam Wege durch schwere Situationen zu finden.“