Der Pflegepunkt GmbH

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Morgens um neun oder auch und täglich grüßt das Murmeltier....Es macht ding d**g. Guten Tag, Anlassprüfung.Am 25. und 26...
31/08/2026

Morgens um neun oder auch und täglich grüßt das Murmeltier....

Es macht ding d**g. Guten Tag, Anlassprüfung.

Am 25. und 26. August war der Medizinische Dienst Niedersachsen bei uns in der Marktstraße. Anlassprüfung, die dritte in Folge. Eine normale Regelprüfung wäre auch mal schön. Nicht wegen der Prüfung selbst – sondern weil eine angekündigte Prüfung planbar ist. Bei der unangekündigten wird erst mal der ganze Tag umgeworfen und jeder Termin verschoben.

Das Ergebnis: Der Prüfanlass hat sich nicht bestätigt. In keinem Punkt. Alle geprüften Qualitätsaspekte in Kategorie A, keine Auffälligkeiten, keine Defizite. Auch die Abrechnungsprüfung ohne eine einzige Beanstandung. Wie schon bei der Prüfung davor.

Es war unsere erste Prüfung nach der neuen QPR, und dafür lief sie erstaunlich entspannt. Danke an die beiden Prüferinnen für zwei sachliche, faire Tage und für einen Umgang, der die Arbeit ernst nimmt statt sie zu suchen.

Der eigentliche Dank geht aber ins Haus. An Andrea Göring, unsere PDL, die sich über diese Prüfung tatsächlich gefreut hat. An Manuela Lampert, die genauso an beiden Tagen Rede und Antwort stand. An Stella Koerth, die im Hintergrund alles Verwaltungstechnische bereitgestellt hat – ohne diese Vorarbeit läuft keine Prüfung glatt. Und an das ganze Team, das jeden Tag in den Wohngemeinschaften steht und dessen Arbeit hier schwarz auf weiß bestätigt wird.

Danke an Alle :)

07/07/2026

Beitragssatzstabilisierung? Für die außerklinische Intensivpflege heißt das: erst deckeln, dann kürzen.

Die Änderungsfassung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz liegt vor. Man hat nachgebessert. Man verkauft es als Entlastung. Aber ist es auch eine Verbesserung?

Der Kabinettentwurf hatte die Vergütung in der häuslichen Krankenpflege und der außerklinischen Intensivpflege strikt an die Grundlohnsumme gebunden, für 2027 bis 2029 sogar an die Grundlohnsumme abzüglich 1 Prozent. Tariflohnsteigerungen darüber hinaus: nicht mehr refinanziert. Jetzt gibt es eine Aufweichung. Von der Differenz oberhalb der Veränderungsrate wird die Hälfte refinanziert (§§ 132a, 132l SGB V).

Es wird uns als Nachbesserung verkauft, aber der Schein trügt.

Die Regel gilt nur für Tarifgebundene. Sie ist auf zwei Jahre befristet. Danach greift wieder die volle Deckelung. Und wer nach dem regional üblichen Entgelt zahlt, weiß bis heute nicht, ob er überhaupt darunterfällt.

Gleichzeitig wird der Deckel selbst nicht angetastet. Was die 50-Prozent-Regel auf der einen Seite zurückgibt, wird über die abgesenkte Bemessungsgrundlage auf der anderen wieder abgezogen. Und das genau in demselben Zeitfenster.

Der eigentliche Widerspruch liegt tiefer. Arbeitsrechtlich bleiben die Dienste an ihre Tariflöhne gebunden. Sozialrechtlich wird die Refinanzierung gedeckelt. Wer weiter nach Tarif zahlt, trägt die Lücke selbst.

Und für die Langzeitpflege kommt es noch dicker. Dort greift nicht das BStabG, sondern das Pflegeneuordnungsgesetz. Dessen § 72 Abs. 3g SGB XI setzt die Tariftreue von 2027 bis 2030 aus und deckelt die Vergütung ebenfalls auf die Veränderungsrate. Eine Aufweichung wie im SGB V gibt es dort nicht. Kein Halbausgleich. Nichts.

Wer außerklinische Intensivpflege leistet und ebenso Leistungen im SGB XI (Pflegeversicherung) erbringt, wird zweimal getroffen. Auf der einen Seite die halbe Differenz. Auf der anderen null.

Und die Patienten zahlen mit. Für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel steigt die monatliche Zuzahlung von 10 auf 15 Euro (§ 33 SGB V). Genau das Material, das in der außerklinischen Intensivpflege täglich gebraucht wird, wird für die Betroffenen teurer.

Das ist keine Stabilisierung. Das ist eine Kürzung mit Ansage, verteilt auf zwei Gesetze, damit sie niemand in Summe sieht. Wir sehen sie. Und wir benennen sie.

Abgestimmt wird am 10.07.2026 im Bundestag. Bis dahin ist noch nichts entschieden. Mailen kann man immer noch. In zwei Klicks an die eigenen Wahlkreis-Abgeordneten:

➡️ https://mailaktion.cni-net.de/

12/06/2026

Heute ist die erste Lesung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes im Bundestag. In zehn Tagen die Anhörung. Genau jetzt zählt jede Mail an die eigenen Abgeordneten. PLZ eingeben, Text steht, absenden: mailaktion.cni-net.de

Mitmachen und teilen bitte!
01/06/2026

Mitmachen und teilen bitte!

Tariftreue: Pflicht.
Refinanzierung der Tariflöhne: gestrichen.

3 Prozent pauschaler Abschlag auf jede neue Hilfsmittelversorgung.
Den Rest zahlst du als Versicherter selbst.

Findet jemand den Fehler?

Steht so im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Am 22. Juni ist die Anhörung im Gesundheitsausschuss. Verabschiedung Ende Juni geplant. Inkrafttreten 1. Januar 2027.

Im Klartext:

Die Vergütungsobergrenze nach § 71 SGB V wird auf alle Leistungsbereiche erstreckt. Die Tarifrefinanzierungs-Pflicht in §§ 132a und 132l SGB V wird ersatzlos gestrichen. § 72 SGB XI — Tariftreue als Voraussetzung für den Versorgungsvertrag — bleibt. Plus § 127 SGB V: 3 Prozent Pauschalabschlag auf alle neu beginnenden Hilfsmittelversorgungen für 2027 und 2028, plus sinkende Festbeträge.

Das Gesetz trifft alle. Nicht nur einzelne Sparten:

Den Alleinverdiener — Familienversicherung nicht mehr beitragsfrei.
Die Angehörigen eines Intensivkindes — Hilfsmittel teurer, Pflegedienst unter Druck.
Den Pflegedienst — Tarifrefinanzierung gestrichen, Personalbindung nicht mehr finanzierbar.
Den Hilfsmittellieferanten — 3 % Pauschalabschlag, sinkende Festbeträge.
Den Rentner — Zuzahlungen steigen um 50 %.
Den Nachbarn, den Bäcker, jeden GKV-Beitragszahler — Beitrag steigt, Leistung sinkt.

Es wird für jeden teurer. Und stellt das Sozialsystem in Frage.

Die CNI hat eine Mailaktion aufgesetzt. Drei Minuten. PLZ rein, Absender wählen, Mail an Wahlkreis-MdB und Gesundheitsausschuss.

Sechs Absender mit eigenem Textbaustein: Pflegedienstbetreiber, Provider, AKI-Patient:in, Angehörige Erwachsene, Angehörige Kinder, Bürger:in.

👉 mailaktion.cni-net.de

Volltext-Analyse: 👉 cni-net.de/bstabg

Nein sagen — vom Sofa aus.
Teilen — auch wenn ihr keinen Pflege-Hintergrund habt. Denn dieses Gesetz geht uns alle an.

Falls jemand jemanden kennt- gerne weiterleiten, teilen, oder sich selbst bewerben. :)
22/05/2026

Falls jemand jemanden kennt- gerne weiterleiten, teilen, oder sich selbst bewerben. :)

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15/04/2026

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Wieder eine grandiose Idee unserer Regierung. Was bedeuten € 1000,- Sonderzahlung in der Praxis für uns und andere Betriebe?
Was ja heute gerne fehlt, sind Fakten. Also nennen wir ein paar:
Sollten wir diese Zahlung leisten, wären das bei über 180 Mitarbeitern eben mal 1.000 mal 180. Den Rest kann jeder selbst ausrechnen. Die Kassen werden das definitiv nicht finanzieren. Wir gucken also mal unter unser Schulungs-Pflegebett, ob der Geldsack mit den 200.000 Euro noch da ist. Ist er nicht? Stimmt, der ist letztes Jahr schon für das Weihnachtsgeld draufgegangen.
Das war natürlich Spaß. Wir haben unsere Reserven ja bei der Bank. Ist die Null auf dem Kontoauszug eigentlich eine Zahl oder schon ein Zustand?
Und was macht das jetzt mit den Mitarbeitern hier? Verstehen alle, warum wir das nicht zahlen können? Die meisten sicherlich. Aber auf Stimmung und Betriebsklima drückt so etwas natürlich trotzdem.
Aber jetzt wird es besser. Frau, wie heißt sie noch mal? Warken? Schiebt eine gigantische Gesundheitsreform an. Alle Bürger werden belastet, aber die Industrie nur ein bisschen bis gar nicht. In der Pharmabranche nagen sie schließlich traditionell am Hungertuch.
Wir kämpfen unterdessen gerne weiter mit steigenden Ausgaben. Beispiel Handschuhe. Die sind inzwischen mehr als doppelt so teuer wie noch vor ein paar Monaten. Kraftstoffe? Aus 17 Cent Entlastung werden wohl nur 14. Klingbeil rudert ja schon zurück. Und von diesen 14 Cent kommen dann vielleicht 7 Cent überhaupt an.
Aber auch das ist natürlich kein Problem. Dann erhöhen wir eben einfach die Preise. Ach nein, das dürfen wir ja nicht. Dann gehen wir eben an unsere Reserven. Ach nein, die haben wir ja gar nicht. Warum? Weil wir unsere Preise nicht anpassen können oder dürfen. Weil wir uns in endlosen Verhandlungen mit den Pflegekassen regelmäßig anhören dürfen, was angeblich finanzierbar ist, aber nie das bekommen, was für eine angemessene Pflege und eine vernünftige Betriebsführung nötig wäre. Stichwort gestiegene Gehälter durch die Tariftreue. Stichwort Inflationsausgleich.
Langsam fragen sich nicht nur unsere Mitarbeiter, wofür sie eigentlich Kranken- und Pflegekassenbeiträge zahlen. Die Eigenleistungen steigen immer weiter, die Beiträge natürlich auch. Brille, Zahnarzt, Arzneimittel, Heilmittel wie zum Beispiel Physiotherapie, Krankenhausaufenthalte. Alles wird teurer. Für alle.
Pflegekräfte und deren Arbeitgeber werden weiter systematisch ausgebeutet. Und die häusliche Pflege wird politisch gewollt den Angehörigen überlassen. Ist ja billiger.
Und in sogenannten Welcome Centern werden Fachkräfte aus dem Ausland angeworben, oft mit mangelhaften Sprachkenntnissen. Aber bei Kontrollen unserer Einrichtungen durch den Medizinischen Dienst führt jeder Rechtschreibfehler zu Punktabzügen. Genau unser Humor.
Ja, wir meckern schon wieder. Aber Schweigen ändert gar nichts. Wahrscheinlich muss dieses System erst crashen, damit sich etwas ändert. Aber wollen wir das wirklich? Gibt es keine qualifizierte Lösung? Oder fehlt in Berlin einfach beides, Kompetenz und Wille?
Das war nur ein Ausschnitt von dem, was uns politisch und strukturell in der Pflege vor die Füße geworfen wird. Wenn ihr mehr darüber lesen wollt, schreibt es in die Kommentare. Stoff gibt es mehr als genug.

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Hanover
30159

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