Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen e.V.

Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen e.V. Wir sind der Zusammenschlus und die berufspolitische Vertretung der Hausärztinnen und Hausärzte in Hessen. Vereinigung der hessischen Hausärzte

05/06/2026

Ein junger Arzt, engagiert, mit Liebe zur Hausarztmedizin. Und trotzdem zögert er, eine Praxis zu übernehmen.

Investitionsrisiko. Bürokratie. Budgetdruck. Personalverantwortung. Und das alles ohne ausreichend verlässliche Rahmenbedingungen.

Wenn tausende Hausarztpraxen perspektivisch Nachfolgerinnen und Nachfolger brauchen, muss Niederlassung wieder attraktiver werden: mit Entbudgetierung, Bürokratieabbau und planungssicheren Vergütungsverträgen.

Die Politik muss jetzt handeln.
Hausärztliche Versorgung braucht verlässliche Rahmenbedingungen.

02/06/2026

Wo finden Patientinnen und Patienten in den nächsten Jahren noch eine Hausarztpraxis?
Diese Frage stellt sich längst nicht mehr nur auf dem Land.

Auch in Hessen fehlen bereits jetzt rund 300 Hausärztinnen und Hausärzte. Gleichzeitig gehen viele Praxen in den kommenden Jahren in den Ruhestand – und die Nachfolge ist oft unklar.

Unser 1. Vorsitzender Christian Sommerbrodt macht deutlich: Wer Versorgung sichern will, muss Praxisgründungen und Praxisübernahmen wieder attraktiver machen.

Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und Planungssicherheit – statt neuer Spargesetze, die die hausärztliche Versorgung zusätzlich schwächen.

Denn am Ende geht es nicht nur um Praxen.
Es geht darum, ob Patientinnen und Patienten auch künftig wohnortnah hausärztlich versorgt werden.

Wenn bei den Hausarztpraxen gespart wird, spüren das am Ende vor allem Patientinnen und Patienten. 🚨Mit dem geplanten GK...
01/06/2026

Wenn bei den Hausarztpraxen gespart wird, spüren das am Ende vor allem Patientinnen und Patienten. 🚨

Mit dem geplanten GKV-Spargesetz drohen Maßnahmen, die die hausärztliche Versorgung spürbar schwächen würden: Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) soll ausgebremst und Teile der Entbudgetierung hausärztlicher Leistungen wieder zurückgenommen werden.

Die Folgen liegen auf der Hand:
- finanzielle Einbußen für Praxen,
- mehr Druck im Versorgungsalltag,
- weniger Termine und
- längere Wartezeiten für Patientinnen und Patienten. 🏥
Hausärztliche Versorgung ist die Grundlage für eine gute, verlässliche und wohnortnahe medizinische Betreuung. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Zeichen zu setzen.

👉 Unter WWW.HAUSARZTPRAXEN-RETTEN.DE
können sich Patientinnen und Patienten, Praxisteams sowie Hausärztinnen und Hausärzte mit wenigen Klicks per E-Mail an ihre Bundestagsabgeordneten wenden, um deutlich zu machen, dass Sie das Kaputtsparen Ihrer hausärztlichen Versorgung nicht akzeptieren werden. 📩

Alle Infos zur Kampagne gibt es unter
WWW.HAUSARZTPRAXEN-RETTEN.DE

31/05/2026

„Das deutsche Gesundheitssystem hat in Teilen versagt.“
Diese Aussage ist deutlich. Aber sie richtet sich nicht gegen die Menschen, die jeden Tag Versorgung möglich machen: Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte, Pflegekräfte, Apotheken, Labore und viele andere.

Unser 1. Vorsitzender Christian Sommerbrodt macht im Video deutlich: Das Problem liegt nicht bei denjenigen, die das System täglich am Laufen halten. Das Problem liegt in politischen Entscheidungen und Rahmenbedingungen, die Versorgung immer komplizierter, bürokratischer und unattraktiver machen.

Wenn Politik Versorgung ausbremst, trifft das am Ende nicht nur die Praxen.
Es trifft die Patientinnen und Patienten.
Hausärztliche Versorgung braucht verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und politische Entscheidungen, die funktionierende Strukturen stärken – statt sie weiter zu belasten.

In ganz Deutschland erreicht dieser Tage wichtige Post die hausärztlichen Praxen. Darin finden sich Materialien, um gege...
28/05/2026

In ganz Deutschland erreicht dieser Tage wichtige Post die hausärztlichen Praxen. Darin finden sich Materialien, um gegen die Bedrohung der hausärztlichen Versorgung zu protestieren und auf die Kampagne des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes aufmerksam zu machen. 🚨

Mit dem geplanten GKV-Spargesetz drohen Einschnitte, die hausärztliche Praxen massiv belasten würden 🚨 Besonders kritisch sind zwei Punkte:

▶️ Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) soll ausgebremst werden, indem neu eingeschriebene Versicherte nur mit Abschlägen vergütet werden.

▶️ Teile der Entbudgetierung hausärztlicher Leistungen sollen wieder zurückgenommen werden.

Die Folgen: Eine schlechtere hausärztliche Versorgung, weniger Termine und längere Wartezeiten für Patientinnen und Patienten. 🏥

👉 Noch sind Änderungen möglich. Deshalb brauchen wir jetzt Unterstützung aus den Praxen: Über den QR-Code auf den Plakaten oder unter WWW.HAUSARZTPRAXEN-RETTEN.DE können sich Patientinnen und Patienten, Praxisteams sowie Hausärztinnen und Hausärzte mit wenigen Klicks per E-Mail direkt an ihre Bundestagsabgeordneten wenden, um deutlich zu machen, dass Sie das Kaputtsparen Ihrer hausärztlichen Versorgung nicht akzeptieren werden. 📩

👉 Hängt die Plakate in Eurer Praxis auf, sprecht Eure Patientinnen und Patienten aktiv an und helft mit, auf die Bedeutung einer starken hausärztlichen Versorgung aufmerksam zu machen.

Alle Infos zur Kampagne gibt es unter
WWW.HAUSARZTPRAXEN-RETTEN.DE

28/05/2026

Nicht die Medizin erschöpft – sondern das System.

Wir verwalten ein System, das Ärztinnen, Ärzten und Patient:innen immer weniger Spielraum lässt.

Immer mehr Zeit fließt in Dokumentation, Formulare, IT-Pflichten und Verwaltung – während gleichzeitig die Praxiskosten steigen und die Rahmenbedingungen unsicherer werden.

Unser 1. Vorsitzender Christian Sommerbrodt bringt im Video auf den Punkt, was viele Hausarztpraxen täglich erleben:
Mehr Aufgaben, mehr Vorgaben, mehr Verantwortung – aber zu wenig verlässliche Unterstützung.

Wer hausärztliche Versorgung stärken will, darf Praxen nicht immer weiter belasten. Es braucht weniger Bürokratie, planbare Finanzierung und Rahmenbedingungen, die Versorgung möglich machen – statt sie zusätzlich zu erschweren.

👉 Was belastet eure Praxis aktuell am meisten?

27/05/2026
🚨 27 Verbände schlagen Alarm: Das GKV-Spargesetz gefährdet die ambulante Versorgung in Hessen.Bei einem Pressegespräch i...
27/05/2026

🚨 27 Verbände schlagen Alarm: Das GKV-Spargesetz gefährdet die ambulante Versorgung in Hessen.

Bei einem Pressegespräch in Frankfurt haben Hausärztinnen, Fachärztinnen, Kinder- und Jugendärztinnen sowie Psychotherapeutinnen gemeinsam vor den Folgen des geplanten GKV-Spargesetzes gewarnt.

GKV steht für gesetzliche Krankenversicherung – also für das System, über das die meisten Menschen in Deutschland versichert sind.

Aus Sicht der Verbände setzt das geplante Spargesetz an der falschen Stelle an: in den Praxen. Dort, wo Patientinnen und Patienten jeden Tag versorgt werden. Dort, wo Termine organisiert, Beschwerden abgeklärt, chronisch kranke Menschen begleitet, psychische Belastungen behandelt und Operationen ambulant durchgeführt werden.

Die geplanten Einschnitte könnten deshalb ganz konkret spürbar werden: durch längere Wartezeiten, weniger Termine, reduzierte Sprechstundenkapazitäten und wegfallende Leistungsangebote.

Besonders bemerkenswert: 27 Verbände tragen die gemeinsame Erklärung. Sie machen deutlich, dass hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung keine Konkurrenten sind – sondern Teile eines Systems.

Wenn ein Bereich geschwächt wird, leidet die Versorgung insgesamt.

Die Botschaft ist klar:
Das GKV-Spargesetz muss nachgebessert werden.

Mehr Infos: https://www.haev-hessen.de/aktuelles/presse/1303-27-verbaende-schlagen-alarm-gkv-spargesetz-gefaehrdet-ambulante-versorgung-in-hessen

27/05/2026

2025 wurde die hausärztliche Versorgung entbudgetiert.
Das war ein wichtiges Signal: Hausärztliche Leistungen sollen verlässlich vergütet werden – gerade dann, wenn Praxen viele Patientinnen und Patienten versorgen.

Doch mit dem geplanten GKV-Spargesetz droht nun ein neuer Mechanismus, der genau dieses Prinzip wieder schwächt.

Unser 1. Vorsitzender Christian Sommerbrodt erklärt, was das für Hausarztpraxen bedeutet:
Wenn Mehrversorgung wirtschaftlich unattraktiver wird, fehlen am Ende Anreize, zusätzliche Patient*innen aufzunehmen, Praxen weiterzuentwickeln und in Versorgung zu investieren.

Das trifft nicht nur die Ärztinnen und Ärzte.
Es trifft die Patientinnen und Patienten – gerade dort, wo Hausarztpraxen ohnehin schon stark belastet sind.

Hausärztliche Versorgung braucht verlässliche Rahmenbedingungen.
Keine politischen Versprechen, die ein Jahr später wieder einkassiert werden.

👉 Wer Versorgung sichern will, darf Hausarztpraxen nicht erneut unter Kostendruck setzen.

27/05/2026

Wenn Patient*innen monatelang auf Facharzttermine warten, mehrere Stellen parallel anlaufen und niemand den Überblick behält, entstehen Doppeluntersuchungen, doppelte Termine und unnötige Kosten.

Genau darüber spricht Christian Sommerbrodt in unserem Reel – als 1. Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen, aber auch als Hausarzt in Wiesbaden, der diese Realität täglich in der Praxis erlebt.

Aus seiner Sicht zeigt das Beispiel sehr klar: Es braucht ein starkes hausärztliches System. Hausärztinnen koordinieren, steuern und entscheiden gemeinsam mit den Patientinnen, welcher nächste Schritt medizinisch sinnvoll ist.

Das Problem: Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz stärkt genau diese Steuerung nicht. Im Gegenteil: Funktionierende Strukturen wie die Hausarztzentrierte Versorgung dürfen nicht geschwächt werden, wenn wir Versorgung besser koordinieren und Ressourcen sinnvoll einsetzen wollen.

Hausarztpraxen sind nicht das Problem. Sie sind Teil der Lösung.

Adresse

Hofheimer Str. 16a
Hattersheim
65795

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