04/09/2026
Wenn Gedanken kreisen, Anspannung steigt oder Du merkst, dass Dein Atem flacher wird, kann es helfen, die Aufmerksamkeit ganz bewusst zurück zum Atem zu holen.
Denn in dem Moment, in dem Du Deinen Atem beobachtest und steuerst, bekommt das Gedankenkarussell weniger Raum. Dein Atem wird zu einem Anker im Hier und Jetzt. 🌿
So geht die tiefe Bauchatmung:
Lege eine Hand auf Deinen Brustkorb, die andere auf Deinen Bauch.
Atme langsam durch die Nase ein und spüre, wie sich vor allem Deine Bauchdecke hebt.
Atme anschließend ruhig und etwas länger wieder aus.
Wiederhole das einige Atemzüge lang – ohne Druck und in Deinem eigenen Tempo.
Was diese Form der Atmung unterstützen kann:
• die Aufmerksamkeit nach innen richten
• körperliche Anspannung wahrnehmen und lösen
• den Atemrhythmus beruhigen
• bei Unruhe oder stressigen Momenten einen bewussten Fokus schaffen
• wieder mehr im gegenwärtigen Moment ankommen
Langsames, bewusstes Atmen kann Prozesse des parasympathischen Nervensystems unterstützen – also jenes Teils unseres Nervensystems, der mit Ruhe und Regeneration verbunden ist.
Manchmal hilft in Situationen zuerst ein bewusster Atemzug. 💚
Welche Übungen helfen Dir in solchen Situationen wieder bei dir anzukommen?