Osteopathie für Erwachsene und Kinder

Osteopathie für Erwachsene und Kinder Herzlich willkommen! Osteopathie
Biodynamische Osteopathie
Traumasensible Begleitung

Grundsätzlich gilt, dass jedeR OsteopathIn über umfassende anatomische und physiologische Kenntnisse verfügt, anatomische Strukturen am gesamten Körper palpieren (ertasten) und bewerten kann und Symptome desR PatientenIn in Zusammenhang setzt und dadurch verstehen lernt. Versteht er/sie die Ursache der Symptome, kann das Behandeln der Probleme einfach sein. Das Prinzip der Osteopathie: „Leben ist

Bewegung“

Bewegungsverlust und Blockaden treten bekannter Weise am Bewegungsapparat auf, finden sich aber ebenso häufig an Organen oder im Bereich der Gehirn- und Rückenmarkshäute. Der Osteopath erkennt und behandelt diese Störungen durch sanfte, manuell ausgeführte Techniken. Durch diese Techniken können Gewebe besser durchblutet werden, Körperabschnitte beweglicher werden und Schmerzen beeinflusst werden. Eine besondere Zielsetzung der Osteopathie ist es, körperliche Beschwerden an einer Körperstelle in Zusammenhang mit vergangenen oder aktuellen Belastungen und/oder Traumata zu bringen. Diese Belastungen und/oder Traumata können an vollkommen anderen Stellen des Körpers gewirkt haben oder wirken, sodass der/die PatientIn den Zusammenhang erst während der osteopathischen Sitzung erkennen kann. Fundierte theoretische Kenntnisse und sensible Fähigkeiten, feinste Bewegungen des Körpers und Veränderung des Körpergewebes zu erspüren, sind für ein effektives osteopathisches Arbeiten Voraussetzung. Die osteopathische Behandlung beruht auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und passt sich jedem Patienten entsprechend seiner körperlichen und psychischen Verfassung an.

Psychosensible KörpertherapiePsychosomatik ZellweiseAusbildung
14/06/2026

Psychosensible Körpertherapie
Psychosomatik
Zellweise
Ausbildung

Ein Patient erzählte mir letzte Woche, dass die Geschichte zwischen seiner Firma, in der er seit 15 Jahren arbeitet, und...
08/06/2026

Ein Patient erzählte mir letzte Woche, dass die Geschichte zwischen seiner Firma, in der er seit 15 Jahren arbeitet, und ihm fertig erzählt sei. Das fand ich recht treffend ausgedrückt.

Wie oft sind unsere Geschichten von Beziehungen, Wohnorten oder Arbeitsstellen fertig erzählt, ohne dass wir den Mut haben, das Buch zuzumachen?

Das Buch nicht zu schließen, hat einen Wert… und kostet uns etwas. Es bringt uns vermeintliche Sicherheit und Vertrautheit, spart Ressourcen. Andererseits fühlen wir oft intuitiv, dass nach dem Schließen des Buches, nach dem darauffolgenden freien Fall und der Unsicherheit eine neue, spannende Geschichte auf uns warten könnte.

An wirklich abgelebten Strukturen festzuhalten, kann zu chronischer Erschöpfung, Verspannungen, chronischen Verdauungsstörungen – kurzum: zu einem bunten Blumenstrauß psychosomatischer Beschwerden – führen.

Wir büßen unsere Lebendigkeit ein. Der Körper drückt das dann aus.

Sei mutig. Schließ das Buch, wenn es fertig erzählt ist.

Birgit Reiter, Osteopathin und Körpertherapeutin

Körpertherapie

Gerade ist mein Lieblingswort aus der Praxis „trotzdem“. Ich finde es schön zu beobachten, wenn Menschen - Trotzdem, Den...
30/05/2026

Gerade ist mein Lieblingswort aus der Praxis „trotzdem“.
Ich finde es schön zu beobachten, wenn Menschen - Trotzdem, Dennoch und Jetzt erst recht - das Gute in ihrem Leben kultivieren.

Ich habe eine Frau begleitet, die einen riesigen, schweren Rucksack voller Trauer mit sich herumträgt, den niemand vermutet. Und TROTZDEM bucht sie den gesamten Reisekatalog für dieses und nächstes Jahr von vorne bis hinten durch. „Es fällt mir schwer, aber ich mache das trotzdem“, sagt sie.

Ein Patient hat Metastasen. Der Krebs ist zurück. Er lacht TROTZDEM und JETZT ERST RECHT mehr als je zuvor mit mir. Er sagt, dass er immer noch ein gutes Leben hat. Nur wenn die Schmerzattacken kommen, gibt es kein „jetzt erst recht“.

In akuten Situationen wie Schmerzattacken, depressiven Phasen oder akuter Angst und Panik gibt es nur eins: direkt durch. Da hilft nichts, auch kein „trotzdem“. Dann wird einem alles egal.

Eine Freundin sagte neulich zu mir: „Wenn der Schmerz wieder nachlässt, nehme ich die Welt für ein paar Stunden viel schöner wahr als je zuvor.“

Das rechtfertigt nicht jedes Leid, macht aber vielleicht die ein oder andere Situation erträglicher – dieser Ausblick auf die Zeit nach dem Sturm.

Zunehmend schwierig wird es für mich, wenn sich Menschen jahrelang die gleiche Ausrede für ihr Lebensunglück selbst erzählen. Das hat therapeutisch gesehen alles gute Gründe und doch gibt es in jeder Biografie diesen einen Moment, wo niemand mehr helfen kann, wo alles auf dem Tisch liegt, wo der Mensch springen muss – hinein in die Ungewissheit.
Denn so paradox es klingen mag: Jemanden oder etwas für unser Unglück dauerhaft zu beschuldigen, kann auch Sicherheit schaffen. Zwar eine Pseudosicherheit, aber immerhin… Umso schöner ist es zu bezeugen, wenn Menschen sich irgendwann wieder auf die Suche nach dem Glück in ihrem Leben machen.

Was machst du trotzdem, dennoch und jetzt erst recht? Wo findest du gerade Ausreden, die dich selbst langsam langweilen? Wer will findet Wege, wer nicht will findet Ausreden.

Gerade ist mein Lieblingswort aus der Praxis „trotzdem“. Ich finde es schön zu beobachten, wenn Menschen - Trotzdem, Den...
30/05/2026

Gerade ist mein Lieblingswort aus der Praxis „trotzdem“.
Ich finde es schön zu beobachten, wenn Menschen - Trotzdem, Dennoch und Jetzt erst recht - das Gute in ihrem Leben kultivieren.

Ich habe eine Frau begleitet, die einen riesigen, schweren Rucksack voller Trauer mit sich herumträgt, den niemand vermutet. Und TROTZDEM bucht sie den gesamten Reisekatalog für dieses und nächstes Jahr von vorne bis hinten durch. „Es fällt mir schwer, aber ich mache das trotzdem“, sagt sie.

Ein Patient hat Metastasen. Der Krebs ist zurück. Er lacht TROTZDEM und JETZT ERST RECHT mehr als je zuvor mit mir. Er sagt, dass er immer noch ein gutes Leben hat. Nur wenn die Schmerzattacken kommen, gibt es kein „jetzt erst recht“.

In akuten Situationen wie Schmerzattacken, depressiven Phasen oder akuter Angst und Panik gibt es nur eins: direkt durch. Da hilft nichts, auch kein „trotzdem“. Dann wird einem alles egal.

Eine Freundin sagte neulich zu mir: „Wenn der Schmerz wieder nachlässt, nehme ich die Welt für ein paar Stunden viel schöner wahr als je zuvor.“
Das rechtfertigt nicht jedes Leid, macht aber vielleicht die ein oder andere Situation erträglicher – dieser Ausblick auf die Zeit nach dem Sturm.

Zunehmend schwierig wird es für mich, wenn sich Menschen jahrelang die gleiche Ausrede für ihr Lebensunglück selbst erzählen. Das hat therapeutisch gesehen alles gute Gründe und doch gibt es in jeder Biografie diesen einen Moment, wo niemand mehr helfen kann, wo alles auf dem Tisch liegt, wo der Mensch springen muss – hinein in die Ungewissheit.
Denn so paradox es klingen mag: Jemanden oder etwas für unser Unglück dauerhaft zu beschuldigen, kann auch Sicherheit schaffen. Zwar eine Pseudosicherheit, aber immerhin…

Umso schöner ist es zu bezeugen, wenn Menschen sich irgendwann wieder auf die Suche nach dem Glück in ihrem Leben machen.

Was machst du trotzdem, dennoch und jetzt erst recht? Wo findest du gerade Ausreden, die dich selbst langsam langweilen? Wer will findet Wege, wer nicht will findet Ausreden.

25/05/2026

Im 12. Jahrhundert widersetzte sich Hildegard von Bingen den kirchlichen Autoritäten. Das war etwas fast Unvorstellbares...
17/05/2026

Im 12. Jahrhundert widersetzte sich Hildegard von Bingen den kirchlichen Autoritäten. Das war etwas fast Unvorstellbares für eine Frau ihrer Zeit.

Als sie den Ruf in sich hörte, ein eigenes Kloster zu gründen, wollten die männlichen Leiter ihres bisherigen Klosters sie nicht gehen lassen. Hildegard war bereits weithin bekannt und sorgte für Einnahmen, weil sie mit adeligen Familien gut verbunden war.

Doch Hildegard ließ sich nicht abbringen. Inmitten dieses Konflikts wurde sie schwer krank. Man beschrieb sie teilweise als “gelähmt”.

Sie deutete ihre Krankheit als Zeichen dafür, dass sie ihre Vision nicht länger unterdrücken durfte, und schaltete höhere kirchliche Autoritäten sowie den Adel ein.

Schließlich setzte sie sich gegen den Widerstand durch und gründete ihr eigenes Kloster auf dem Rupertsberg, das zu einem Ort geistiger Freiheit, Selbstbestimmung und Stärke wurde.

Ich bin fasziniert davon, wie sie ihre Krankheit deutete und wie sie auf ihren Körper gehört hat. Wenn wir heute unter einer großen Herausforderung krank werden, deuten wir schnell, dass das zu viel für uns sei. Manchmal gehen wir vielleicht zu schnell einen Schritt zurück, denn es gibt auch Wachstumsschmerzen. Hildegard verstand ihren Schmerz eher als Wachstumsschmerz, der einen Ausdruck fordert und Veränderung verlangt. Das mag ich so, wenn ich von ihr lese.

AufDenKörperHören

Alle Infos zu „Zellweise“ findest du über die Website in der bio. Ich freu mich schon sehr auf euch, auf uns. Im Februar...
14/05/2026

Alle Infos zu „Zellweise“ findest du über die Website in der bio.
Ich freu mich schon sehr auf euch, auf uns.
Im Februar 2027 startet die nächste Kursreihe.

Wir sind soziale Wesen. Da ist sich die Wissenschaft einig. Wir brauchen einander, wir lieben einander.Waren wir in früh...
10/05/2026

Wir sind soziale Wesen. Da ist sich die Wissenschaft einig. Wir brauchen einander, wir lieben einander.

Waren wir in früheren Zeiten ansteckend krank, wurden wir aus der Gruppe verstoßen, was fast immer einem Todesurteil gleichkam.

Viele meiner Patient*innen leiden unter Einsamkeit oder fühlen sich in irgendeinem Kontext zu wenig zugehörig. Einsamkeit ist gerade ein riesiges Thema in den Medien.

Und dann gibt es da Menschen mit einem ganz anderen Lebensgefühl, für das relativ frisch ein Wort geprägt wurde.

Ich gehöre dazu und wohl noch zwei, drei andere Menschen auf diesem Planeten, sonst hätte der New Yorker Psychiater Rami Kaminski den Begriff „otrovertiert“ nicht geprägt und damit ein inneres Lebensgefühl beschrieben.
Otrovertierte können sozial, offen und empathisch sein, fühlen sich aber oft trotzdem nicht wirklich zugehörig. Sie mögen tiefe Verbindungen, brauchen aber viel emotionale Unabhängigkeit.

Nicht jede Person, die sich anders oder außenstehend fühlt, ist „kaputt“, schüchtern oder einsam. Manche Menschen sind einfach unabhängiger in ihrer Art, Beziehungen zu erleben.
Hier wäre es angebracht, das Außenseitertum mal richtig zu feiern.

Ein*e Außenseiter*in, der*die diese Rolle genießt und nicht darunter leidet, kann frei, kreativ, selbstständig und emotional unabhängig leben, arbeiten und beides so verbinden, wie es ihm*ihr passt.
Alleinsein bedeutet nicht automatisch Isolation. Es ist notwendig, um die bunte Innenwelt zu befrieden und ihr gerecht zu werden. Rückzug ist dann der Himmel auf Erden.

Aber auch erst dann, wenn der otrovertierte Mensch sich dem gesellschaftlichen Druck entzieht, seine besonderen Bedürfnisse akzeptiert und seinen Lebensstil genießen lernt. Dann, wenn das Wort „Außenseiter“ für diesen Menschen zum Ritterschlag wird.

Speicher den Post für Tage, an denen du dich selbst nicht ganz verstehst. Vielleicht braucht nicht alles an dir eine Erklärung. Lass mir einen Like da, für mehr und tagge jemanden, der diesen Post lesen sollte.
Deine Birgit Reiter

03/05/2026
Ob wir wollen oder nicht: Wir sind soziale Wesen. Wir brauchen einander, wir lieben einander.Wozu eine Gruppe imstande i...
25/04/2026

Ob wir wollen oder nicht: Wir sind soziale Wesen. Wir brauchen einander, wir lieben einander.

Wozu eine Gruppe imstande ist, die gemeinsam ein Ziel vor Augen hat, das durfte ich vergangenes Wochenende erneut bei der Weiterbildung „zellweise“ erleben.

Ich habe den Teilnehmenden direkt bei Modul 1 gesagt, dass das, was ich mit ihnen vorhabe, nur gemeinsam gelingen kann.
Und was soll ich sagen: Die Dynamik übertrifft bei Weitem, was ich mir im Vorfeld ausgemalt habe.

Eine Gruppe, die trägt, hat Macht. Es ist, als würde sich die Energie im Raum potenzieren.
Leider gilt dieses Prinzip auch umgekehrt: Gemeinsam kann man sich ebenso herunterziehen, unproduktiv werden, erstarren.

Das ist der Grund, warum es wichtig ist, sich umzusehen: Wer ist in meinem Leben?
„Sag mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“

Dein Umfeld – also die Menschen, mit denen du Zeit verbringst – prägt dein Verhalten, deine Werte und oft auch, wie du dich selbst wahrnimmst und wie andere dich sehen.

Mein Tipp: Lass deinen Körper entscheiden, wer sich nach Sonnenschein anfühlt, und wer eher nach Gewitter mit Sturm.
Wenn du in der Gegenwart von Menschen eng, ängstlich, vorsichtig oder unsicher wirst, sind das vermutlich nicht (mehr) die „sicheren Menschen“ für dich.
Spüre stattdessen die anderen, jene, bei denen dein Körper Sicherheit und Vertrauen signalisiert, indem er sich weit, leicht, ruhig und sicher anfühlt. Der Körper hat immer recht.

Wen hast du gerade im Kopf? Markiere diese Person oder teile den Beitrag mit jemandem, dem er guttun könnte. Ich freue mich auch über deine Gedanken in den Kommentaren.

Deine Osteopathin
Birgit Reiter

Adresse

Kreuzgärten 16
Idstein
65510

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