Craniodynamik

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21/06/2026

Tragkraft gehört zu den Begriffen, die im Pferdebereich sehr häufig verwendet werden.

Doch wo entsteht Tragkraft eigentlich?

Viele Menschen denken dabei zuerst an die Rückenmuskulatur. Tatsächlich spielt jedoch ein anderer Bereich eine entscheidende Rolle: die Bauchmuskulatur.

Die Wirbelsäule muss bei jeder Bewegung stabilisiert, getragen und unterstützt werden. Genau dabei arbeiten Bauchmuskeln, Rückenmuskeln und Hinterhand eng zusammen.

Deshalb lohnt es sich, den Pferdekörper immer als Ganzes zu betrachten.

Rückenmuskeln allein können keine Tragkraft erzeugen.

Erst das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen ermöglicht eine stabile Wirbelsäule, eine bessere Lastaufnahme und eine koordinierte Bewegung.

Genau deshalb betrachten wir in der Anatomie und Biomechanik nicht einzelne Muskeln isoliert, sondern die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Strukturen.

💡 Tragkraft entsteht nicht im Rücken. Tragkraft entsteht durch Zusammenarbeit.

Was fällt dir beim Thema Tragkraft am schwersten zu verstehen?

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17/06/2026

Kann man die Multifidi eigentlich gezielt trainieren?

Diese Frage kam nach meinem letzten Reel mehrfach auf und sie ist unglaublich spannend.

Viele Menschen denken beim Muskeltraining automatisch an mehr Kraft, mehr Bewegung oder mehr Tempo.

Die Multifidi funktionieren jedoch etwas anders.

Als tiefe Stabilisatoren der Wirbelsäule werden sie vor allem dann aktiv, wenn der Körper Kontrolle, Koordination und Stabilität benötigt.

Deshalb spielen langsame, kontrollierte Bewegungen häufig eine größere Rolle als reine Kraftentwicklung.

Interessanterweise können Pferde fehlende Stabilität oft lange kompensieren. Mehr Spannung, mehr Schwung oder mehr Tempo können Defizite zunächst überdecken.

Genau deshalb beginnt gutes Training häufig mit Kontrolle und Gleichgewicht.

Bevor ein Pferd sich gut biegen kann, muss es lernen, sich stabil geradeaus zu bewegen.

Bevor komplexe Bewegungen entstehen können, braucht der Körper eine stabile Grundlage.

💡 Stabilität entsteht nicht durch Tempo. Stabilität entsteht durch Kontrolle.

Welche Übungen nutzt du besonders gerne, um die Körperwahrnehmung und Koordination deines Pferdes zu fördern?
Und hast du gedacht, dass es oft am sinnvollsten ist als Handpferd zu beginnen?

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14/06/2026

Der Longissimus dorsi gehört zu den größten und kräftigsten Muskeln des Pferderückens.

Doch manchmal übernimmt er Aufgaben, die eigentlich für andere Muskeln gedacht sind.

Direkt an der Wirbelsäule liegen die Multifidi. Diese kleinen Muskeln sorgen für Stabilität, Koordination und die feine Kontrolle der einzelnen Wirbelbewegungen.

Verlieren die Multifidi an Aktivität oder werden sie durch Schmerzen gehemmt, versucht der Körper die fehlende Stabilität auszugleichen.

Dann springt häufig der Longissimus ein.

Das Problem:

Er kann Kraft erzeugen und Bewegung unterstützen.

Für die feine Stabilisierung der Wirbelsäule wurde er jedoch nicht entwickelt.

Dadurch entstehen häufig erhöhte Spannungen in der oberflächlichen Muskulatur und ein Kreislauf, der sich immer weiter verstärken kann.

Deshalb lohnt es sich, bei Bewegungsproblemen, verminderter Tragkraft oder wiederkehrenden Verspannungen auch die tieferen Strukturen zu betrachten.

Denn die Ursache liegt nicht immer dort, wo die Spannung sichtbar oder tastbar wird.

💡 Große Muskeln bewegen den Körper. Kleine Muskeln kontrollieren die Bewegung.

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12/06/2026

Warum kommen Rückenverspannungen immer wieder zurück?

Viele Rückenprobleme entstehen nicht unbedingt dort, wo wir die größte Spannung spüren.

Direkt an der Wirbelsäule liegen kleine Muskeln, die sogenannten Multifidi. Sie verbinden die einzelnen Wirbel miteinander und sorgen dafür, dass Bewegungen kontrolliert, präzise und stabil ablaufen können.

Verlieren diese Muskeln an Aktivität oder werden sie durch Schmerzen gehemmt, versucht der Körper die fehlende Stabilität auszugleichen.

Dann übernehmen häufig größere Muskeln wie der Longissimus dorsi zusätzliche Aufgaben.

Das Ergebnis können erhöhte Muskelspannung, wiederkehrende Verspannungen, verminderte Tragkraft und weniger effiziente Bewegungsabläufe sein.

Deshalb lohnt es sich, bei Rückenproblemen manchmal eine Schicht tiefer zu schauen.

Die Ursache liegt nicht immer dort, wo die Spannung sichtbar oder tastbar wird.

💡 Der Longissimus bewegt den Rücken. Die Multifidi kontrollieren die Bewegung.

War dir die Bedeutung der Multifidi bereits bekannt❓

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10/06/2026

Der Musculus longissimus dorsi gehört zu den größten Muskeln des Pferdes und prägt das Bild des Rückens, das wir von außen sehen.

Doch die spannendsten Muskeln liegen eine Schicht tiefer.

Die Multifidi verbinden die einzelnen Wirbel miteinander und übernehmen eine Aufgabe, die für jede Bewegung entscheidend ist:

Sie stabilisieren die Wirbelsäule, koordinieren die Bewegung zwischen den einzelnen Wirbelsegmenten und sorgen dafür, dass Bewegungen präzise und kontrolliert ablaufen können.

Während der Longissimus vor allem an Bewegung und Kraftentwicklung beteiligt ist, übernehmen die Multifidi die feine Steuerung.

Oder einfach gesagt:

👉 Der Longissimus bewegt den Rücken.

👉 Die Multifidi kontrollieren die Bewegung.

Genau diese kleinen Muskeln tragen wesentlich dazu bei, dass ein Pferd seinen Rücken stabilisieren, Last aufnehmen und Bewegungen koordiniert ausführen kann.

Deshalb lohnt es sich, Anatomie Schicht für Schicht zu betrachten. Die wichtigsten Zusammenhänge liegen oft dort, wo man sie von außen gar nicht sieht.

🐴Welcher Muskel oder Bereich des Pferdekörpers interessiert dich als Nächstes?

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08/06/2026

Der Pferderücken besteht aus deutlich mehr als den Muskeln, die wir von außen sehen.

Unter der oberflächlichen Rückenmuskulatur liegen weitere Muskelschichten, die Schritt für Schritt tiefer werden und direkt an der Wirbelsäule ansetzen. Gerade diese tiefen Muskeln spielen eine entscheidende Rolle für Stabilität, Tragkraft, Koordination und eine gesunde Bewegung.

Viele Trainingsprobleme, Bewegungseinschränkungen oder wiederkehrende Verspannungen lassen sich erst dann wirklich verstehen, wenn man die Anatomie Schicht für Schicht betrachtet.

Genau deshalb habe ich unseren Anatomie Lernatlas so aufgebaut, dass du die Strukturen des Pferdekörpers systematisch freilegen und nachvollziehen kannst. So entsteht ein Verständnis für Zusammenhänge, das im Alltag mit dem Pferd einen echten Unterschied macht.

Wer Anatomie versteht, erkennt Bewegungsmuster früher, kann Trainingsprobleme besser einordnen und entwickelt einen ganz neuen Blick auf den Pferdekörper.

📚 Arbeitest du bereits mit anatomischen Atlanten oder lernst du Anatomie eher über Kurse und praktische Erfahrung?

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Viele Pferde werden als „fest im Genick“ beschrieben.  Sie lassen sich schlecht stellen, gehen gegen die Hand, wirken sp...
18/05/2026

Viele Pferde werden als „fest im Genick“ beschrieben.
Sie lassen sich schlecht stellen, gehen gegen die Hand, wirken spannig im Hals oder entwickeln Probleme in der Tragkraft und Bewegungsqualität.

Doch das Genick ist weit mehr als nur ein einzelner Bereich der oberen Halswirbelsäule.

Hier treffen:
• Schädelbasis
• Nervensystem
• Hirnnerven
• Faszien
• Muskulatur
• obere Halswirbelsäule
• und wichtige Spannungssysteme

direkt aufeinander.

Besonders spannend ist dabei der Bereich des Foramen jugulare, an dem unter anderem der Nervus accessorius austritt. Dieser versorgt unter anderem den Musculus trapezius und den Musculus brachiocephalicus und beeinflusst damit die Schulterbewegung, die Vorhandmechanik und die Verbindung zwischen Hals, Rücken und Tragkraft.

Gerade diese neurologischen und biomechanischen Zusammenhänge werden häufig unterschätzt.

Denn viele Spannungen entstehen nicht isoliert, sondern als Ausdruck eines größeren Musters im gesamten Körper.

👉 Kommentiere „Genick“ und ich sende dir die ausführliche Zusammenfassung aus dem Live mit allen anatomischen und neurologischen Zusammenhängen zu 🥰

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06/05/2026

Was hat der 11. Hirnnerv mit dem Genick und der Tragkraft des Pferdes zu tun?

Mehr als viele denken 🧐

Der Nervus accessorius tritt an der Schädelbasis aus und versorgt unter anderem den Musculus trapezius. Genau dieser Muskel spielt eine wichtige Rolle für die Schulterbewegung, die Stabilität der Vorhand und die Verbindung zwischen Hals, Rücken und Bewegungsapparat.

Wenn im Bereich des Genicks oder der Schädelbasis Spannung entsteht, kann das die Bewegungsqualität des gesamten Pferdes beeinflussen. Viele Pferde zeigen dann Probleme in der Anlehnung, fehlende Losgelassenheit, Schwierigkeiten in der Tragkraft oder wirken dauerhaft fest im Hals und Genick.

Das Spannende dabei:
Oft liegt die Ursache tiefer als nur in der Muskulatur selbst.

Gerade die Verbindung zwischen Nervensystem, Faszien, oberer Halswirbelsäule und Bewegungsmechanik wird häufig unterschätzt.

Genau deshalb lohnt es sich, das Pferd ganzheitlich zu betrachten und Zusammenhänge im Körper wirklich zu verstehen.

👉 Heute Abend schauen wir uns diese Zusammenhänge im Live genauer an 📅

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Kennst du das Gefühl, dass dein Pferd im Genick fest ist, sich nicht richtig stellen lässt oder sich immer wieder aus de...
03/05/2026

Kennst du das Gefühl, dass dein Pferd im Genick fest ist, sich nicht richtig stellen lässt oder sich immer wieder aus der Anlehnung hebt, obwohl du eigentlich schon so viel ausprobiert hast?

Oft richtet sich der Fokus genau auf diesen Bereich. Es wird gedehnt, mobilisiert und gelöst, und dennoch verändert sich langfristig nur wenig.

Das Genick ist kein isolierter Abschnitt des Körpers. Es ist ein zentraler Verbindungspunkt, an dem sich Spannung, Bewegung und nervale Regulation begegnen. Wenn hier keine echte Freiheit entstehen kann, wirkt sich das auf die gesamte Bewegungsqualität aus und beeinflusst letztlich auch die Fähigkeit des Pferdes, Tragkraft zu entwickeln.

Genau diesen Zusammenhang möchte ich im nächsten Live mit dir genauer anschauen und dir zeigen, warum das Genick in vielen Fällen eine Schlüsselrolle spielt.

👉 Speichere dir diesen Beitrag ab, wenn du dein Pferd wirklich besser verstehen möchtest.

📅 Mittwoch, 6. Mai
Ich gehe live und nehme dich mit in diese Zusammenhänge.






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