Maho Parfum

Maho Parfum Parfüm & Kosmetik

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28/01/2023

Reiner Gottwald

24/02/2021

Parfum ist nicht gleich Parfum

Schlendert man durch Parfum-Abteilungen in Drogerien oder im Fachhandel, wird man mit vielerlei Produktarten konfrontiert. Was Sie tatsächlich in Händen halten und probeweise auftragen können, unterscheidet sich also durchaus. Gängig sind im Bereich der Parfüms denn auch folgende Produktarten. Vereinfacht gesagt, ist die Konzentration von Duftstoffen der entscheidende Parameter zur Parfum-Artbestimmung. Etwas differenzierter ausformuliert: Es geht um das jeweilige Konzentrationsverhältnis von Duftstoff, Alkohol und Wasser. Unterschieden wird denn nach

Parfüm
Eau de Parfum
Eau de Toilette
Eau de Cologne
Das Parfüm verfügt dabei über die höchste Konzentration von Duftstoffen. Mit bis zu 35% ist nicht nur ein extrem intensives und langwährendes Dufterlebnis garantiert, sondern naturgemäß auch das kostbarste. Weniger konzentriert, aber immer noch präsent und raumgreifend ist das Eau de Parfum mit einer Konzentration von etwa 14%. Gängig und am meisten verbreitet ist aber das Eau de Toilette. Mit 9% Konzentration des Duftes wirkt dieses Parfum eher leicht und weniger aufdringlich und eignet sich daher am ehesten für den alltäglichen und beruflichen Kontext. Mit einem Eau de Cologne erhalten Sie einen Duft mit einer Konzentration von nur bis 5%. Es ist daher noch einmal leichter und durch zitrische Essenzen belebend-frisch.

Duftnoten? Was sie sind und welche es gibt?

Stöbern Sie durch den Onlineshops, so ist auf den Produktdetailseiten für Parfüms immer von Kopfnoten, Herznoten und Basisnoten die Rede. Prinzipiell setzen sich alle Parfüms meistens aus eben diesen Kopfnoten zusammen.

Kopfnote
Die Kopfnote spielt bei der Kaufentscheidung mit die wichtigste Rolle. Der Grund: Sie ist in den Minuten nach dem Auftragen die bestimmende Duftnote und bestimmt so den kaufentscheidenden ersten Eindruck. Die belebende Wirkung von Kopfnoten resultiert meistens aus spritzigen Nuancen. Üblich sind Zitrusfrüchte, Zimt, Minze, Gräser oder Bergamotte.

Herznote
Was nach Verflüchtigung der Kopfnote noch an duftenden Eindrücken in den Stunden danach bestehen bleibt, nennt sich Herznote. Diese markiert im Grunde den eigentlichen Charakter des jeweiligen Duftes. Inhaltlich wird die Herznote durch Blütennuancen wie etwa Iris, Rose und Jasmin, daneben aber auch Honig oder Beeren bestimmt.

Basisnote
Schließlich findet sich am Ende der zeitlichen Duftskala die Basisnote. Sie bildet im Grunde das Duft-Fundament eines jeden Parfums und rundet diesen ab. Bemerkbar macht sich die Basisnote üblicherweise erst nach wenigen Stunden. Bestandteile sind hier Moschus, Vanille, Weihrauch oder Hölzer. Ihr zeitlicher Wirkhorizont kann bis zu 24 Stunden betragen.

Wie Parfum richtig auftragen?

Wie Sie gesehen haben, unterscheiden sich Parfüms hinsichtlich Ihrer Intensität. Das bedeutet auch, dass die Wirkmenge je nach Parfüm-Typ unterschiedlich ausfällt. Bei Parfüms mit hochkonzentrierten Riechstoffen (also bis zu 35%) reicht ein einfacher Spritzer, bei anderen Arten - Eau de Parfum oder Eau de Toilette - hält die Intensität weniger länger an. Prinzipiell kann beim Auftragen einiges beachtet werden: So erzielen Sie etwa einen Intensivierungseffekt etwa auf Körperstellen, die immer etwas wärmer sind; dazu zählen Hals, die Armbeuge oder die die Handgelenke. Umgekehrt gelten kühlere Körperregionen als Garanten für ein zeitlich länger andauerndes Dufterlebnis: Zu diesen Regionen zählen etwa das Ohrläppchen. Auch sollte man Parfüm nicht verreiben, sondern einfach aufsprühen und danach etwas anklopfen, da das Verreiben den die Wirkung der Duftmoleküle beeinträchtigt.

03/01/2019

Infos über Parfum

1. Verdünnungsklassen

Es werden, abhängig von der Konzentration an Duftstoffen innerhalb einer Mischung, folgende Verdünnungen unterschieden:
* Eau de Solide (EdS), Splash Cologne, Edition S, Splash Perfumes (1–3 %). „EdS“ ist ein eingetragenes Warenzeichen.
* Eau de Cologne (EdC), Kölnisch Wasser (3–5 %). „Echt Kölnisch Wasser“ und „Original Eau de Cologne“ sind eingetragene Warenzeichen.
* Eau de Toilette (EdT; 6–9 %) – bei sogenannten Extrême-/Extreme- oder Intense-Varianten auch mehr
* Eau de Parfum (EdP; 10–14 %) – Intense-Varianten: bis 20 %
* Extrait Parfum oder Extrait de Parfum (Parfum/Parfüm; 15–30 %) – Intense-Varianten: bis 40 %
Der Riechstoffanteil hat sich seit dem 17. Jahrhundert vom EdC über EdT zum EdP stetig erhöht. Extrême- oder Intense-Varianten enthalten noch mehr ätherische Öle. Bei den Auflistungen zur Konzentration sollte aber immer berücksichtigt werden, dass es eine Vielzahl von unterschiedlichen Auffassungen und Beschreibungen gibt, die zum Teil deutlich voneinander abweichen. Die oben genannten veröffentlichten Angaben decken sich mit denen des H&R Buches Parfum (siehe Abschnitt Literatur). Martinetz/Hartwig beispielsweise schreiben: Eau de Toilette von 5 bis 8 %, beim Eau de Parfum von 8 bis 10 % und beim (Extrait) Parfum von 10 bis 25 %

2 Duftintensität und Duftwirkun

Je nach Zusammensetzung des Duftes haben Parfüms unterschiedliche Duftintensitäten und Duftwirkungen. Riechstoffauswahl und Riechstoffkonzentration beeinflussen sowohl die Duftintensität als auch die Duftwirkung. Dabei werden folgende Schwellenwerte beobachtet:
* Duftwirkungs-Schwelle, ab dieser noch nicht wahrnehmbaren Intensität reagiert der Körper auf den Duft.
* Wahrnehmungs-Schwelle, Aura, man riecht etwas, kann es jedoch noch nicht zuordnen.
* Erkennbarkeits-Schwelle, Duft ist erkennbar und benennbar; mit steigender Duft-Intensität wandelt sich der Duft von
* ‚angenehmer Duft‘ über
* ‚aufdringlicher Duft‘ bis hin zur
* Flucht-Schwelle, die unbewusst eine Fluchtreaktion auslöst.

3 Duftnoten

Ein Parfüm kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene Duftnoten annehmen. Es kann beispielsweise blumige, moschusähnliche, orientalische, fruchtige, frische oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen.
Die meisten Parfüms setzen sich aus Kopf-, Herz- und Basisnote zusammen.
* Die Kopfnote ist unmittelbar in den ersten Minuten nach dem Auftragen des Parfüms auf der Haut wahrnehmbar. Da sie für den ersten Eindruck und die Kaufentscheidung wichtig ist, ist die Kopfnote meist intensiver als die anderen und wird von leichtflüchtigen Duftstoffen geprägt. Für gewöhnlich setzt sie sich aus leichten Duftnoten zusammen, aber es können auch schon Teile von Herz- und Basisnote anklingen.
* Die Herznote ist in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu riechen und bildet den eigentlichen Duftcharakter (das Herzstück). In der Herznote finden sich meistens Blütennuancen, die mit anderen Aromen kombiniert werden. Sie wird häufig auch als Mittelnote bezeichnet.
* Die Basisnote ist der letzte Teil des Duftablaufes und enthält langhaftende und schwere Bestandteile.

4 Verwendung und Verträglichkeit

Parfüms können relativ lange gelagert werden, wenn sie gut verschlossen in einem geeigneten Behältnis an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt werden. Denn durch Hitze, Licht, Feuchtigkeit und Kontakt mit Luft oder reaktiven Oberflächen wird ein Parfüm beeinträchtigt. Bei schlechter oder überlanger Lagerung kann der Duft verfliegen oder seine Duftnoten so verändern, dass auch von „umgekippten“ Düften gesprochen wird.

5 Duftbausteine

Die wichtigsten Duftbausteine sind synthetisierte Riechstoffe und natürliche Riechstoffe, die uns an Blüten, Früchte, Gewürze, Rinde und Harz, Blätter, Gräser, Moose, Beeren, Wurzeln, tierische Sekrete und sogenannte Gourmand-Noten erinnern.

Zu den wichtigsten Blüten gehören Pelargonien, auch afrikanische Geranium (Storchenschnäbel) genannt, Hyazinthe, Jasmin (nur in höchst aufwendigem, mehrstufigem Verfahren zu gewinnen, eine Tonne Blüten ergibt ein Kilogramm Absolue), Lavendel (das in der Parfümerie wohl am meisten verwendete ätherische Öl), Maiglöckchen, Mimose, Neroli (wird aus den Blüten des Bitterorangenbaums gewonnen), Osmanthus (in modernen Fantasienoten), Rose (die Blütenblätter werden einzeln gezupft; einer der am häufigsten verwendeten Blütenduftbausteine), Tuberose (Nachthyazinthe) (einer der teuersten Duftstoffe, wird durch Enfleurage gewonnen), Veilchen, Ylang-Ylang
Zu den wichtigsten Früchten gehören Bergamotte, Grapefruit, Limette, Orange (wird aus den Fruchtschalen des Orangenbaums gewonnen), Orange bitter (wird aus den Fruchtschalen des Bitterorangenbaums gewonnen), Zitrone, Pfirsich, Grüner Apfel, Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Pflaume, Kokos, Cassis (schwarze Johannisbeere)
Gewürze sind vor allem Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander, Muskatnuss, Nelken (verwendet werden Blüten und Blätter), Piment (Nelkenpfeffer), Rosmarin (häufig verwendet), Vanille, Zimtrindenöl
Auch Rinden und Harze kommen zum Einsatz: Benzoe Siam, Elemi (häufig in Fougère-Kompositionen), Myrrhe, Mastix, Guajak, Copaiba, Olibanum (Weihrauch), Opopanax, Perubalsamöl, Rosenholz, Sandelholz, Styrax, Tolubalsam, Zedernholz, Wacholder
Blätter, Gräser, Moose, Beeren, Wurzeln: Malabar- oder Citronella, Baum- und Eichenmoos (gibt einer Duftkreation Wärme und Haftfestigkeit), Galbanum, Iriswurzel (sehr wertvoll und von hoher Originalität), Lorbeer, Muskatellersalbei, Patschuli (ein wichtiger Dufteckpfeiler), Petitgrain (wird aus den grünen Teilen des Bitterorangenbaums gewonnen, Blätter, Zweige, unreife Früchte), Tabakblätter (für echte Tabaknoten unerlässlich), Tonkabohne Tonkabohnen-Resinoid/Coumarin, Veilchenblätter, Vetiver aus der Wurzel gewonnen, Wacholderbeeren, Zypresse
Tierische Sekrete wie Amber, Castoreum und Moschus (einer der ältesten und sagenumwobensten Duftbausteine) werden heute fast nur noch in synthetischer Form eingesetzt; Zibet
Neben ätherischen Ölen gibt es natürliche Rohstoffe in den Qualitäten Concretes, Resinoide und Absolues.
Gourmand-Noten: Schokolade, Karamell, Zucker, Zuckerwatte, Honig, Süße Milch, Mandel sind im 21. Jahrhundert vermehrt gefragt.
Synthetische Duftstoffe: Hier können nur einige Beispiele genannt werden. Auf die Aufzählung chemischer Formeln wird verzichtet: Aldehyde (für die Parfümerie von überragender Bedeutung), Cumarin, Vanillin, Maltol (intensiv süß, warm, fruchtig, karamellartig). Moschus-Keton und Moschus-Xylol ersetzten und Phenole verfälschten das tierische Moschus, polycyclische Moschusverbindungen sind seit 2005 endgültig verboten. Zwei bekannte und sehr gebräuchliche synthetische Moschuskörper der modernen Parfümerie sind das Galaxolid und das Ethylenbrassylat. Weitere Riechstoffe von großer Bedeutung sind z. B. Linalool, Linalylacetat, Citral, Citronellol, Damascon, Himbeerketon, Farnesol, Hexylacetat, Alpha-Jonon, Beta-Jonon, Calone. Zum Teil sind es Stoffe, die auch in (natürlichen) ätherischen Ölen enthalten sind und die zugleich als Allergene deklariert werden müssen.

6 Duftfamilien

Die Parfümerie war stets um Klassifizierungen bemüht, wobei man nicht unbedingt jede Note zweifelsfrei bestimmen kann und muss.[2] Wenn man die verschiedenen Düfte neun unterschiedlichen Duftfamilien zuordnet, erhält man eine zumindest brauchbare Systematik. Man kann im Einzelnen darüber streiten, ob einige der genannten Kategorien überflüssig sind oder sich sinnvoll ergänzen. Gerade Gourmand-Aromen und tropische Düfte sind in eine klassische Unterteilung nur schwer zu integrieren.

Zitrusnoten (Agrumen/Hesperiden)
Blumige Noten
Fougère-Noten (französisch Farn)
Chypre-Noten (französisch Zypern – Diese Duftfamilie wurde 1917 durch den berühmten Parfumeur François Coty eingeführt.)
Holzige Noten
Orientalische Noten
Ledernoten (Juchten und Tabac)
Gourmand-Noten
Tropische Noten

Darüber hinaus wird man auch Unterteilungen finden, die Gewürze und Kräuter einzeln aufführen, die aldehydische Parfüms extra benennen und sogar farbliche Zuordnungen sind möglich; so werden besonders Grüne Noten häufig als eigene Gruppe genannt.

05/11/2017

Wo trägt man ein Parfum auf?

Am besten an gut durchbluteten Körperstellen, also an den Handgelenken, den Armbeugen oder am Hals, Dekolleté und hinter den Ohren. Viele Menschen sprühen es auch gerne in ihre Haare, da sie den Duft lange speichern. Gerne wird Parfum auch auf die Kleidung gesprüht, da jedoch gerade hochwertige Parfums einen hohen Anteil an Parfumölen enthalten, ist davon eher abzuraten.

Die zweite Regel, die man beachten sollte ist: niemals reiben. Geben Sie dem Duft die Möglichkeit, sich zu entfalten, er besteht aus Molekülen. Durch Reiben zerstören Sie die Duftstruktur.

Und noch ein Tipp, damit das Parfum länger auf der Haut bleibt: cremen Sie sich vorher mit einer geruchsneutralen Feuchtigkeitspflege ein, sonst saugt ihre Haut das Parfum zu schnell ein.

Die Entwicklung eines Duftes ist von vielen Kriterien abhängig, etwa davon, ob wir eine trockene Haut haben, oder eher ölige oder was wir gegessen haben. Sogar das Wetter spielt dabei eine Rolle, beispielsweise, ob wir in einem trockenen Klima leben oder in einem eher feuchten. Je nach Luftfeuchtigkeit entfaltet sich auch der Duft mehr oder weniger.

Die Duftfamilien

Man ordnet Parfums unterschiedlichen Duftfamilien zu, basierend auf deren Inhaltsstoffen. Die wichtigsten sind:

Zitrus
Diese Duftfamilie beinhaltet Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten, Orangen, Grapefruits oder Mandarinen. Die Düfte zeichnen sich durch eine gewisse Frische und Leichtigkeit aus.

Holzig
Diese Düfte sind warm und holzig und enthalten edle Hölzer, wie z.B. Rosenholz, Kaschmirholz, Zedernholz, Sandelholz und das momentan mittlerweile fast inflationär verwendete Adlerholz, auch unter dem Namen Oud bekannt geworden.

Blumig
Wie der Name schon sagt, zählt man hierzu florale Düfte, die Noten wie Rose, Jasmin, Maiglöckchen oder viele andere enthalten. Man kann diese Familie wiederum in Untergruppen wie blumig-frisch, blumig-holzig, blumig-orientalisch usw. unterteilen.

Orientalisch
Orientalische Düfte haben ein ganz besonders würziges Aroma. Inhaltsstoffe sind oftmals Amber, Patchouli, Vanille etc.

Chypre
Namensvetter dieser Familie war der Duft Chypre von Coty (1917). Er basiert auf einer harmonischen Kombination von frischen Nuancen in der Kopfnote, einer blumigen Herznote und würzigen, erdigen Ingredienzen wie z.B. Patchouli in der Basisnote.

Fougère
Diese überwiegend maskuline Duftrichtung leitet sich ab von einem Parfum aus dem Hause Houbigant, Fougère Royale (1882). Fougère-Düfte enthalten krautig-frische Noten wie Farn oder Moos.

Aldehyde
Aldehyd-Noten sind synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe, die blumig, fruchtig oder holzig-pudrig riechen. Erstmals wurden sie 1921 im berühmten Chanel N°5 verwendet. Sie verleihen dem Parfum Strahlkraft und können einem Duft aus überwiegend natürlichen Ingredienzen den letzten Kick geben.

Aquatisch
Diese Note wird beispielsweise durch die Verwendung der Stoffe Calone oder Melonal bei einem Parfum erzeugt. Sie riechen nach Meer, Algen und Salz und verleihen dem Duft den Eindruck einer Meeresbrise.

Tabak/Leder
Nicht mehr nur eine Männerdomäne – diese Duftfamilie beinhaltet Parfums, die nach Pfeifentabak, Zigarre oder Leder riechen. Sie sind meist sehr animalisch und verführerisch schwer. Eines der berühmtesten Parfums dieser Familie ist sicherlich Cuir de Russie von Chanel.

23/12/2016

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