HypnoLife Taunus

HypnoLife Taunus Mentaltraining und Hypnose im Taunus – Stress, Ängste oder Rauchen sanft loslassen.

Ich begleite Menschen in bewussten und unbewussten Prozessen und teile im Blog ‚Auf Reisen ins Unbewusste‘ Gedanken aus Alltag und Praxis.

Auf Reisen ins Unbewusste – Mehr als wir ahnen Schon mal von musizierenden Pflanzen gehört? Heute Morgen bin ich über ei...
03/06/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Mehr als wir ahnen

Schon mal von musizierenden Pflanzen gehört?
Heute Morgen bin ich über einen verblüffenden Artikel gestolpert. Unter anderem war sogar von einem Pflanzen-Jazzkonzert die Rede, das vor kurzem zum ersten Mal stattgefunden hat.

Abgesehen davon, dass mich diese Nachricht fasziniert hat, hat mich meine eigene Reaktion fast mehr beschäftigt als der Artikel selbst. Warum erstaunt mich das eigentlich so sehr? Vielleicht, weil es in meiner inneren Vorstellungswelt dafür bisher keinen Platz gegeben hat.

Es gibt den Begriff der Pflanzenblindheit. Damit ist gemeint, dass wir Pflanzen zwar sehen, ihnen aber wenig Aufmerksamkeit schenken. Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil sie ein grüner, stiller Hintergrund sind, der einfach immer da ist.

Inzwischen zeigt sich ein deutlich vielfältigeres Bild von Pflanzen, als viele von uns noch im Kopf haben. Wir beginnen Pflanzen anders wahrzunehmen – nicht, weil sie sich verändert haben, sondern weil sich unser Blick und unser Wissen geändert haben.
Doch das gilt nicht nur für Pflanzen. Wir nehmen die Welt nie vollständig wahr, sondern immer nur in Ausschnitten.

Und wir sind dann überrascht, wenn uns plötzlich etwas auffällt, das schon die ganze Zeit da war.

Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, ob Pflanzen musizieren. Sondern: Was ist gerade da – ohne dass wir es wirklich sehen?

Wie oft leben wir mitten in der Welt und merken erst im Nachhinein, dass wir sie nur teilweise wahrgenommen haben?

Vielleicht ist genau das der eigentliche blinde Fleck: nicht das, was wir nicht sehen, sondern dass wir meist gar nicht merken, wie begrenzt unser Blick gerade ist. Bis etwas Unerwartetes kurz aus dem gewohnten Rahmen fällt - ein Satz, eine Nachricht oder ein Bild, das hängen bleibt.


Auf Reisen ins Unbewusste – Wunderpunkt„Da stimmt doch etwas nicht, oder?“ Etwas im eigenen Leben fühlt sich nicht stimm...
27/05/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Wunderpunkt

„Da stimmt doch etwas nicht, oder?“
Etwas im eigenen Leben fühlt sich nicht stimmig an – ohne genau sagen zu können, warum es so ist.

Ich mag Wörter.
Und ich bleibe manchmal an ihnen hängen, wenn sie mehr zeigen als das Offensichtliche.
So ist es mir mit dem Begriff „wunder Punkt“ gegangen.
Jeder kennt ihn.
Eine Stelle im Leben, an der man empfindlich reagiert.
Oder an der etwas berührt wird, das man lieber nicht spürt.

Aber was passiert, wenn man daraus einen Wunderpunkt macht?

Vielleicht ist ein Wunderpunkt ein Moment, in dem etwas im eigenen Leben nicht mehr ganz passend ist - und genau dadurch eine neue Richtung sichtbar wird.

Ich kenne dieses Gefühl auch aus meinem eigenen Leben.
Es gab eine Zeit, in der sich meine Arbeit nicht mehr richtig angefühlt hat.
Dieses Gefühl von: „Ich bin hier nicht mehr ganz am richtigen Platz.“
Aber ich bin geblieben und dachte: wird schon wieder.

Und doch hat sich innerlich längst etwas in kleinen Schritten verschoben – während nach außen alles gleich blieb.
Bis zu dem Moment, in dem es sich nicht mehr wegschieben ließ. Und ich mich für die Richtung entschied, die sich innerlich schon lange gezeigt hatte.

Rückblickend wurde mir klar:
Das, was sich vorher nur wie Unruhe angefühlt hat, war bereits der Anfang von etwas anderem.

Ein Wunderpunkt.

Ein Moment, in dem etwas sichtbar wird, das vorher im Hintergrund war.

Und vielleicht ist genau das der leise Punkt daran: dass sich etwas zunächst nur nicht ganz stimmig anfühlt — und später plötzlich anders gesehen werden kann.

Manchmal bleibt am Ende ein leises Staunen darüber, dass etwas, das lange im Hintergrund war, plötzlich Bedeutung bekam.

Auf Reisen ins Unbewusste – Die große FreiheitWer von euch kennt diesen Wunsch auch? Einfach losfahren können. Ein Wohnm...
20/05/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Die große Freiheit

Wer von euch kennt diesen Wunsch auch? Einfach losfahren können. Ein Wohnmobil vor der Tür. Und sich irgendwo an einem Bergsee in den Sonnenuntergang träumen.

Je älter man wird und je mehr Arbeitsleben hinter uns liegt, desto größer wird oft die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben ohne Beschränkungen.

Am Anfang sehen wir vor allem die schönen Bilder im Kopf. Dazu die Euphorie, die Sehnsucht. Das bringt uns ins Tun – und manchmal sogar die Erfüllung unserer Wünsche.

Aber dann kommt plötzlich die Realität dazwischen. Die kleinen Schwierigkeiten. Die Unsicherheiten. Die Momente, in denen man sich fragt, ob man sich das alles nicht viel einfacher vorgestellt hat.

Ich kenne das nur zu gut vom Wohnmobil: Der ersehnte Bergseeblick im Sonnenuntergang ist da - aber eben nur manchmal. Dafür aber auch ausgebuchte Stellplätze, kein Frischwasser, etwas piept immer – und das Gefühl, dass alles gleichzeitig zu groß und zu eng ist.

Sobald die ersten Schwierigkeiten auftauchen und es nicht mehr ganz so läuft wie gewünscht, kommt oft der Punkt, an dem viele wieder umkehren – und sich eingestehen, dass sie sich vielleicht nur in eine Vorstellung verliebt haben.

Und genau dieses Muster wiederholt sich bei vielen neuen Vorhaben im Leben.

Am Anfang steht fast immer ein inneres Bild. Eine Idee davon, wie es sein könnte. Und dieses Bild trägt uns eine Weile durch die Euphorie des Beginns.

Doch irgendwann wird aus Vorstellung Realität. Dinge müssen getan werden, nicht nur gedacht.
Und genau dort wird es oft erst einmal mühsamer als erwartet.
Aber wer dann nicht aufgibt, entwickelt mit der Zeit etwas Neues: Erfahrung, Routine und Sicherheit.

Der Punkt ist, dass sich ein Traum unterwegs verändern darf.
Und wer weiß – dann könnte zum erträumten Bergseeblick im Sonnenuntergang noch ein kleines Extra dazukommen, mit dem man vorher nicht gerechnet hat: vielleicht ein Glas Wein am Ufer 😊


Auf Reisen ins Unbewusste – und plötzlich wieder AnfängerinHat sich jemand von euch in letzter Zeit auch mal wieder so g...
13/05/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – und plötzlich wieder Anfängerin

Hat sich jemand von euch in letzter Zeit auch mal wieder so gefühlt?

Mir ist das letzte Woche passiert – und es war so eine lustige Mischung aus komisch und merkwürdig.

Der Anlass: Wir wollen ein neues Auto kaufen. Gleiche Kategorie, nur etwas moderner – also wieder Verbrenner, Schaltgetriebe.
Drei Wochen später interessieren wir uns plötzlich ausschließlich für Hybrid mit Automatik. Wollten wir eigentlich nie. Kaufen wir wahrscheinlich trotzdem. Die Logik … na ja… 😉

Bei der Probefahrt im hochtechnisierten Cockpit saß ich zuerst am Steuer – laut Verkäufer sei das wichtig, „damit der Mann später zustimmt“ 🤷‍♀️

Und ich merke: Ich habe keine Ahnung, was ich hier tue. Als hätte ich noch nie ein Auto von innen gesehen.
Der Verkäufer erklärt mir freundlich, was wo ist – und vor allem, was nicht mehr da ist. Wie eine Fahrschülerin höre ich gespannt zu.

Mit gefühlten 5 km/h rolle ich vom Hof.
Mein linkes Bein überflüssig. Meine rechte Hand ebenfalls.
Im Nachhinein musste ich ziemlich über mich selbst lachen.

Und trotzdem: Ich bin fasziniert. Zwar überfordert und unsicher – aber auch begeistert.
Ich bin wieder Anfängerin – und erlebe mich dabei neu.

Wir sind Gewohnheitstiere. Und das Gehirn liebt Wiederholung – es macht uns sicher.
Unser Körper hat viele Abläufe längst gespeichert – und genau deshalb fühlt es sich so irritierend an, wenn diese Automatismen plötzlich nicht mehr gebraucht werden.

Natürlich kann ich Auto fahren. Aber eben anders als dieses Auto es verlangt. Ich werde umlernen müssen.

Vielleicht ist genau das der eigentliche kleine Luxus solcher Momente: dass wir uns selbst noch einmal neu begegnen dürfen.
Und wenn man es zulässt und auch mal über sich und die eigene Unbeholfenheit lachen kann, dann steckt darin erstaunlich viel Freude.

Der eigentliche Unterschied ist am Ende vielleicht gar nicht, perfekt zu sein – sondern beweglich zu bleiben.

Kennt ihr solche Anfänger-Gefühle auch noch?




Hinweis: Das Originalbild wurde mit KI bearbeitet.

Auf Reisen ins Unbewusste - Ein Tag wie dieser ☀️„Habt ihr Zeit? Es ist so schönes Wetter.“ Ein spontaner Anruf von Freu...
06/05/2026

Auf Reisen ins Unbewusste - Ein Tag wie dieser ☀️

„Habt ihr Zeit? Es ist so schönes Wetter.“ Ein spontaner Anruf von Freunden.

Kurz darauf sitzen wir draußen – das erste Mal in diesem Jahr mit Sonne im Gesicht, die Füße im warmen Sand, spielenden Hunden, Stimmen und Lachen im Hintergrund.

Der Frühling fühlt sich fast schon wie Sommer an und wir räumen Pullis, Jacken und die Winterstimmung weg. Schicht um Schicht fällt ab – und manchmal hat man das Gefühl, als würde es auch innen leichter werden.

Nicht, weil sich im Leben plötzlich alles verändert hat.
Die üblichen Themen sind ja noch da.
Aber sie treten ein Stück zurück.

Vielleicht, weil wir jetzt weniger Zeit haben, uns damit zu beschäftigen.
Oder weil sich manchmal gar nicht so viel ändern muss – außer dem Rahmen, in dem wir auf die Dinge schauen.

Und manchmal merkt man erst in solchen Momenten, wie sehr sich alles verschieben kann.




Hinweis: Das Originalbild wurde mit KI-Unterstützung bearbeitet.

Auf Reisen ins Unbewusste: Wenn Fragen nur der Auftakt zum Monolog sind – BoomeraskingWer freut sich nicht, wenn jemand ...
29/04/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Wenn Fragen nur der Auftakt zum Monolog sind – Boomerasking

Wer freut sich nicht, wenn jemand scheinbar echtes Interesse zeigt und dir eine Frage stellt?
Endlich ein Gespräch, denkst du.
Begeistert wendest du dich dem Fragenden zu und möchtest antworten – und wirst plötzlich von einem Monolog überrollt.

Eine bemerkenswerte Gesprächstaktik, die sich Boomerasking nennt.
Das ist ein umgangssprachlicher, aber treffender Begriff, der sich am Bild des Bumerangs orientiert: Eine Frage wird scheinbar zum anderen „geworfen“, kommt aber sofort wieder zurück – und kippt in einen Monolog.

Die Frage öffnet die Tür zu einem Zweiergespräch, das am Ende nur einer führt.

Auch andere Gespräche können so verlaufen: Oft nimmt ein Erzähler so viel Raum ein, dass kein echter Austausch mehr entsteht und man innerlich längst nur noch Zuhörer ist.

Natürlich geht es nicht um jedes Gespräch und nicht um jede Frage. Es gibt viele Situationen, in denen echtes Zuhören und auch längeres Erzählen völlig ihren Platz haben.

Die spannende Frage ist weniger, warum andere so kommunizieren, sondern was in uns selbst passiert.

Warum bleiben wir sitzen, obwohl wir längst merken, dass kein echter Austausch entsteht – und warum ist es so schwer, ein solches Gespräch zu beenden?
Weil wir freundlich bleiben wollen und solche Muster oft nicht sofort erkennen.

Ich merke es bei mir typischerweise so:
Anfangs bin ich noch beteiligt und warte darauf, auch mal zu Wort zu kommen. Aber irgendwann werde ich müde, drifte ab und überlege nur noch, wie ich das Ganze beende.

Vielleicht geht es nicht darum, solche Gespräche sofort einzuordnen.
Oft reicht es, den Moment zu bemerken, in dem man innerlich aus dem Gespräch herausrutscht – während der andere einfach weiterspricht.

Dieses leise Unwohlsein darf ernst genommen werden. Es ist ein Hinweis darauf, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Man muss nicht aus Gewohnheit oder Höflichkeit bleiben.

Wichtig ist, sich selbst ernst zu nehmen – und freundlich auszusteigen.




Hinweis: Das Originalbild wurde mit KI bearbeitet.

Auf Reisen ins Unbewusste – Silent Reading PartyIn unserer lokalen Zeitung bin ich über diese Veranstaltung gestolpert.I...
22/04/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Silent Reading Party

In unserer lokalen Zeitung bin ich über diese Veranstaltung gestolpert.
Ich hatte noch nie von so etwas gehört und wunderte mich, was am stillen Lesen eigentlich eine Party sein kann. Und wozu das Ganze überhaupt gut sein soll. Schließlich lese ich selbst viel und gerne, aber eigentlich brauche ich dabei keine Gesellschaft.

Neugierig geworden rief ich in der Stadtbibliothek Kelkheim an, die die Party veranstaltet. Mit dem Leiter, Herrn Winter, hatte ich ein sehr nettes, interessantes Gespräch und bekam einige Informationen.
Der Trend kommt aus den USA und findet auch hier Interesse. Im Nachbarort Hofheim hat es schon zweimal stattgefunden und nun ist die Premiere auch bei uns.

Die Idee dahinter ist, Menschen zusammenzuführen, die sich sonst eher nicht begegnen würden – nicht über Gespräche, sondern über eine gemeinsame stille Zeit.
Dabei entsteht die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu erleben und gleichzeitig für sich zu bleiben, was neue Wege eröffnet.
Es ist ebenso eine Gelegenheit, sich mit sich selbst zum Lesen zu verabreden – ohne Störung, ohne Smartphone, als bewusst gesetzte Zeit.

Auf meine Frage, warum man das Event „Party“ nennt, sagte Herr Winter, dass am Ende noch eine halbe Stunde für diejenigen, die mögen, eine gesellige Gesprächsrunde reserviert ist.
Es soll einfach eine offene Einladung sein, bei der jeder spontan kommen und etwas für sich mitnehmen kann.

Ruhe entsteht heute selten von selbst. Und auch das Zusammensein mit anderen Menschen ist für viele nicht mehr selbstverständlich.
Ich finde daher die Idee, in einem bewusst gesetzten Rahmen gemeinsam still zu lesen, ebenso faszinierend wie ungewohnt.

Und anscheinend geht es dabei nicht nur ums gemeinsame Lesen, sondern auch darum, einen Raum zu schaffen, in dem Ruhe und Zugehörigkeit gleichzeitig möglich sind – ohne Verpflichtung, ohne Erwartung.
Was in unserer heutigen Zeit schon etwas Besonderes ist.

Wer es selbst erleben möchte, hat dazu am 23.04. um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Kelkheim Gelegenheit.

Ich bedanke mich bei Herrn Winter herzlich für das freundliche und informative Gespräch.



Das Bild entstand in der Stadtbibliothek Kelkheim (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung). Mit herzlichem Dank auch an mein so ins Lesen vertieftes Model.

Auf Reisen ins Unbewusste – Sweet dreams?„Na, gut geschlafen?“ klingt eigentlich wie eine nette Nachfrage – war für mich...
15/04/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Sweet dreams?

„Na, gut geschlafen?“ klingt eigentlich wie eine nette Nachfrage – war für mich früher aber oft gar nicht so leicht zu beantworten.

Manchmal wusste ich selbst nicht, wie es mir eigentlich ging. Erholt war ich selten und hatte oft das Gefühl, viel zu wenig geschlafen zu haben. Die Augen brannten, ich war unkonzentriert und hatte immer wieder Kopfschmerzen – und trotzdem wartete der Alltag mit seinen Terminen und Aufgaben.

Manchmal sagte dann jemand: „Ach, ich habe auch schlecht geschlafen.“
Gut gemeint. Aber ich bekam das Gefühl, als wäre meine anhaltende Schlaflosigkeit etwas ganz Normales – etwas, über das man nicht viel Aufhebens machen sollte.

Es kamen auch viele Tipps: von warmer Milch über Handyverbot bis zu Atemübungen im Bett. Alles sinnvoll – und trotzdem nicht wirklich hilfreich.

Es blieb immer das Gefühl: Wenn ich mich nur richtig bemühe, würde der Schlaf schon zurückkommen.
Und irgendwann auch diese Frage: Warum schaffe ich nicht, was so leicht sein sollte? Schlafen kann schließlich jeder … oder etwa nicht?

Mit der Zeit habe ich verstanden, dass es kein Versagen ist, nicht schlafen zu können – und schon gar nicht, dass man sich einfach mehr anstrengen müsste. Klingt banal – ist es aber nicht. Schlaflosigkeit hat viele und sehr unterschiedliche Gründe.

Mal ist sie vorübergehend. Mal zieht sie sich über längere Zeit. Manchmal verschwindet sie relativ leicht – aber oft braucht es Geduld.

Über viele Jahre war sie mein Begleiter. Heute schlafe ich insgesamt relativ gut – nicht perfekt, aber viel besser. Mit kleinen persönlichen Dingen, die mir dabei helfen. Und mit dem Wissen, dass es auch Nächte geben darf, in denen Schlaf einfach schwerfällt.

Was aber wichtig ist: Niemand muss sich dafür entschuldigen, nicht schlafen zu können.

Und niemand ist selbst daran schuld, weil er:
- zu wenig warme Milch getrunken
- zu wenig Yoga gemacht
- die „falschen“ Gedanken gedacht hat. Oder ähnliches.

Vielleicht braucht Schlaflosigkeit manchmal weniger Tipps – und mehr Verständnis. Von anderen. Aber auch von uns selbst.

Wie sind eure Erfahrungen damit? Ich freue mich, wenn ihr sie teilt.




Hinweis: Originalbild wurde mit KI bearbeitet.

Auf Reisen ins Unbewusste – Hund und Katz zuliebeHäufig gibt die Liebe zu einem Tier den entscheidenden Impuls, etwas in...
08/04/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Hund und Katz zuliebe

Häufig gibt die Liebe zu einem Tier den entscheidenden Impuls, etwas in unserem Leben zu verändern.
Das Ziel, die eigene Gesundheit zu verbessern reicht oft nicht als Motivation, doch Verantwortung und Liebe für jemanden anderen schon. Und erstaunlich oft ist dieser andere ein Haustier, für das wir die Kraft finden.

Dazu zwei Beispiele aus meiner Praxis:
Eine Klientin wünschte sich so sehr einen Hund. Dafür musste sie - auf eigenen Wunsch - aber erstmal mit dem Rauchen aufhören. Weder wollte sie ihm das Nikotin zumuten noch die Gassirunden einschränken, weil sie schon recht kurzatmig war.
Bei der zweiten Klientin war ihre Katze der Auslöser, das Rauchen aufzugeben. Nicht nur, weil der Rauch ihr schadete, sondern auch, weil sie fürchtete, nicht mehr lange genug für ihre Katze sorgen zu können.

Beide Klientinnen einte die Sorge, dem geliebten Tier zu schaden. Aber noch größer war der Wunsch, für das Tier etwas zum Positiven zu verändern.

Ein Tier fordert nichts. Alles, was wir tun, entsteht aus der Beziehung zu ihm und aus der Fürsorge, die wir empfinden. Es ist ein treuer Begleiter, der unsere Stimmung oft schneller spürt, als wir selbst sie benennen können. Es urteilt nicht und bleibt einfach an unserer Seite.
Wenn uns ein Tier so viel Gutes schenkt – Freude, Trost, Nähe und das Gefühl, gebraucht zu werden – entsteht ganz von selbst der Wunsch, ihm etwas zurückzugeben. Oft ist es genau diese Liebe, die uns die Kraft gibt, etwas in unserem eigenen Leben zu verändern - zum Wohl und zur Freude von Mensch und Tier.

Manchmal beginnen Veränderungen nicht bei uns selbst – sondern aus der Liebe zu einem Wesen, das uns begleitet.

In liebevollem Gedenken an Tokala, eine ganz besondere Hündin. 🐾

Auf Reisen ins Unbewusste: Freundlich Nein sagen – der Oreo-Keks-TrickFällt es euch auch so schwer, „Nein“ zu sagen?Jema...
01/04/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Freundlich Nein sagen – der Oreo-Keks-Trick

Fällt es euch auch so schwer, „Nein“ zu sagen?
Jemand fragt: „Kannst du mal schnell …?“
Oder: „Es macht dir doch bestimmt nichts aus …?“
Und ehe man nachgedacht hat, hört man sich selbst sagen: „Ja, klar.“

Oft sagen wir Ja, weil wir niemanden enttäuschen wollen, keinen Streit riskieren und einfach gemocht werden möchten.
Dabei wollten wir doch eigentlich diesmal wirklich Nein sagen.

Hier kommt die sogenannte Oreo-Keks-Idee ins Spiel:
Erst zeigst du Verständnis, dann sagst du klar, was für dich gerade nicht geht, und am Ende bleibst du verbindlich.
Wie ein Oreo-Keks mit seinen drei Schichten – außen zwei gleiche, in der Mitte die klare Botschaft.

Beispiel 1 – Kollegin im Büro:
„Kannst du das noch schnell erledigen?“

Außen freundlich: „Ich weiß, das ist gerade dringend …“
Kern (Nein): „.... aber ich habe den Tisch selbst voll.“
Außen freundlich: „Vielleicht nächste Woche, wenn es noch nötig ist.“

Beispiel 2 – Freunde am Abend:
„Kommst du heute Abend noch mit?“

Außen freundlich: „Danke fürs Fragen …“
Kern (Nein): „aber heute geht es einfach nicht.“
Außen freundlich: „Nächstes Mal gerne.“

Die Beziehung bleibt erhalten, und gleichzeitig sagst du ehrlich, was du brauchst.
Ein Nein kann auch freundlich, klar und leicht sein.

Wenn ihr euch unsicher seid, denkt einfach:
freundlich anfangen – klar Nein – freundlich enden.

Schon dieser kleine Impuls kann helfen, in schwierigen Situationen sicherer „Nein“ zu sagen. Es ist ein Schritt für mehr Selbstfürsorge – und trotzdem nett zu anderen.

Mit vielen lieben Dank an mein Model!

Das Bild wurde mit KI-Unterstützung bearbeitet.


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Kelkheim
65779

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